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DESATIV
Datensicherung, Backup & Disaster Recovery

Ein Backup zählt erst, wenn die Rückspielung funktioniert

Wir bauen Sicherungskonzepte nach der 3-2-1-Regel, mit unveränderlichen Kopien gegen Ransomware und mit regelmäßigen Restore-Tests, die belegen, dass Ihre Daten im Ernstfall wirklich zurückkommen.

Fast jedes Unternehmen sichert seine Daten. Deutlich weniger prüfen regelmäßig, ob sich diese Sicherungen auch wiederherstellen lassen – und noch weniger haben eine Kopie, die ein Angreifer mit Administratorrechten nicht ebenfalls löschen könnte. Genau an diesen beiden Punkten scheitern Wiederherstellungen in der Praxis. DESATIV entwickelt Backup-Konzepte für kleine und mittelständische Unternehmen, die diesen Anforderungen standhalten: mehrfach abgelegt, teilweise offline, dokumentiert und nachweislich getestet.

Abstrakte Darstellung eines Datenstroms aus Binärcode

3-2-1 als Mindeststandard

Drei Kopien Ihrer Daten, auf zwei verschiedenen Medientypen, eine davon außer Haus – die bewährte Grundregel, ergänzt um eine unveränderliche Kopie.

Schutz vor Ransomware

Unveränderliche Speicherbereiche und getrennte Zugangsdaten sorgen dafür, dass verschlüsselte Produktivsysteme nicht auch die Sicherungen mitreißen.

Regelmäßige Restore-Tests

Wir stellen in festen Abständen Dateien, Postfächer und komplette virtuelle Maschinen zur Probe wieder her und dokumentieren jeden Durchlauf.

Wiederanlauf statt nur Datenrettung

Ein Notfallplan legt fest, welche Systeme in welcher Reihenfolge zurückkommen, wer was tut und wie lange das realistisch dauert.

3-2-1
Kopien, Medientypen und Standorte im Grundkonzept
quartalsweise
geplante und protokollierte Restore-Tests
< 15 Min.
typische Rückspielzeit einer virtuellen Maschine
365 Tage
Aufbewahrung im Standard-Archivierungszyklus

Was gesichert werden muss – und was oft vergessen wird

Der erste Schritt ist eine ehrliche Bestandsaufnahme aller Datenbestände. Dateiserver und Datenbanken stehen dabei meist ohnehin auf der Liste. Regelmäßig übersehen werden dagegen lokale Ablagen auf Notebooks, Konfigurationen von Firewall und Switches, Postfächer und SharePoint-Inhalte in Microsoft 365 sowie Daten in Fachanwendungen, die ihre eigene Sicherungslogik mitbringen.

Besonders hartnäckig hält sich das Missverständnis, Microsoft 365 sei automatisch gesichert. Microsoft sorgt für die Verfügbarkeit der Plattform, nicht für die Wiederherstellbarkeit Ihrer Inhalte nach versehentlicher oder böswilliger Löschung über die begrenzten Aufbewahrungsfristen hinaus. Eine eigenständige Sicherung von Exchange Online, SharePoint, OneDrive und Teams ist deshalb notwendig.

  • Erfassung aller relevanten Datenbestände und Speicherorte
  • Sicherung von Datei-, Datenbank- und Anwendungsservern
  • Eigenständiges Backup von Microsoft-365-Inhalten
  • Sicherung von Konfigurationen aktiver Netzwerkkomponenten
  • Einbindung lokaler Daten auf mobilen Endgeräten
  • Abstimmung mit Fachanwendungen und deren Sicherungslogik

Das Konzept: 3-2-1 und unveränderliche Kopien

Die 3-2-1-Regel ist alt, aber nach wie vor die tragfähigste Grundlage: drei Kopien der Daten, abgelegt auf zwei unterschiedlichen Medientypen, davon eine außerhalb des Standorts. In der Praxis bedeutet das meist eine tägliche Sicherung auf ein NAS im Haus, eine zweite Kopie an einen ausgelagerten Speicherort und wechselnde Datenträger, die physisch getrennt aufbewahrt werden.

Gegen Ransomware genügt das allein nicht mehr, weil Angreifer gezielt Sicherungen suchen und mit erbeuteten Administratorrechten löschen. Deshalb ergänzen wir mindestens eine unveränderliche Kopie: Daten, die innerhalb eines festgelegten Zeitraums technisch nicht überschrieben oder gelöscht werden können – auch nicht durch ein Konto mit vollen Rechten.

Ergänzend trennen wir die Zugangsdaten des Backup-Systems strikt von den übrigen Administratorkonten. Ein kompromittiertes Domänenkonto darf keinen Zugriff auf die Sicherungsinfrastruktur eröffnen.

  • Drei Kopien auf zwei Medientypen, eine außer Haus
  • Unveränderliche Speicherbereiche gegen Löschung und Verschlüsselung
  • Getrennte Zugangsdaten für die Backup-Infrastruktur
  • Rotierende Datenträger mit physisch getrennter Aufbewahrung
  • Verschlüsselung der Sicherungen im Transport und im Ruhezustand
  • Klar definierte Aufbewahrungs- und Löschfristen

Technische Umsetzung mit Veeam und NAS-Systemen

In den meisten Projekten setzen wir auf Veeam als zentrale Sicherungslösung, weil sie virtuelle Maschinen, physische Server, Endgeräte und Microsoft-365-Inhalte unter einer Oberfläche abdeckt und die Wiederherstellung zuverlässig funktioniert – bis hin zum direkten Start einer gesicherten virtuellen Maschine aus dem Backup heraus.

Als lokales Ziel dienen typischerweise NAS-Systeme mit ausreichend dimensionierten Datenträgern und aktivierter Unveränderlichkeit. Für die auswärtige Kopie nutzen wir je nach Anforderung Cloud-Speicher in europäischen Rechenzentren oder ein zweites NAS an einem Ihrer weiteren Standorte.

Die Auslegung richtet sich immer nach Ihren Wiederanlaufzielen. Ein System, das innerhalb einer Stunde wieder laufen muss, braucht eine andere Sicherungsfrequenz und -technik als ein Archivbestand, der einmal wöchentlich gesichert genügt.

  • Einrichtung und Betrieb von Veeam Backup & Replication
  • Sicherung virtueller Maschinen auf Hyper-V und VMware
  • NAS-Zielsysteme mit unveränderlichen Speicherbereichen
  • Auswärtige Kopie in europäische Rechenzentren
  • Direktstart virtueller Maschinen aus der Sicherung
  • Abgestufte Sicherungsfrequenz nach Kritikalität der Systeme

Restore-Tests und Überwachung

Eine Sicherung, deren Wiederherstellung nie erprobt wurde, ist eine Annahme, keine Absicherung. Wir testen deshalb in festen Abständen: einzelne Dateien und Postfächer monatlich, komplette virtuelle Maschinen quartalsweise, jeweils protokolliert mit Datum, Dauer und Ergebnis.

Parallel überwachen wir jeden Sicherungslauf automatisiert. Fehlgeschlagene oder unvollständige Jobs erzeugen sofort eine Meldung, ebenso ungewöhnliche Veränderungen im Datenvolumen – ein sprunghaft gewachsener Sicherungsumfang kann ein frühes Anzeichen für eine laufende Verschlüsselung sein.

  • Monatliche Testwiederherstellung von Dateien und Postfächern
  • Quartalsweise Rückspielung kompletter virtueller Maschinen
  • Protokollierung jedes Tests mit Dauer und Ergebnis
  • Automatisierte Überwachung aller Sicherungsläufe
  • Alarmierung bei Fehlern und auffälligen Volumenänderungen
  • Regelmäßiger Bericht über Zustand und Kapazitätsentwicklung

Disaster Recovery: der Plan für den Ernstfall

Wenn ein Server brennt, ein Standort ausfällt oder Ransomware zuschlägt, entscheidet Vorbereitung über die Ausfalldauer. Wir erarbeiten mit Ihnen einen Wiederanlaufplan, der festlegt, welche Systeme in welcher Reihenfolge zurückkehren, welche Abhängigkeiten dabei zu beachten sind und wer welche Aufgabe übernimmt.

Dazu gehören auch die unscheinbaren Details, die im Ernstfall alles aufhalten: Wo liegen die Zugangsdaten, wenn der Passwortmanager auf dem ausgefallenen Server lief? Wie erreichen Sie Ihre Mitarbeitenden ohne funktionierendes E-Mail-System? Welche Lizenzschlüssel werden bei einer Neuinstallation gebraucht? Diese Informationen halten wir in einem Notfallhandbuch fest, das auch offline verfügbar ist.

  • Festlegung von Wiederanlaufzeit und maximal tolerierbarem Datenverlust
  • Priorisierte Reihenfolge für den Wiederanlauf der Systeme
  • Benannte Verantwortlichkeiten und Vertretungsregelungen
  • Offline verfügbares Notfallhandbuch mit Zugangsdaten und Lizenzen
  • Ausweichkommunikation bei Ausfall der E-Mail-Systeme
  • Jährliche Überprüfung und Aktualisierung des Plans

Aufbewahrung, Archivierung und rechtliche Rahmenbedingungen

Backup und Archivierung sind zwei verschiedene Dinge, werden aber oft verwechselt. Ein Backup dient der Wiederherstellung eines aktuellen Zustands, ein Archiv der langfristigen und unveränderten Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. Handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen erfüllen Sie mit einer reinen Sicherung nicht.

Wir gestalten die Aufbewahrungszyklen so, dass sie zu Ihren Anforderungen passen, und achten dabei auf die Anforderungen der DSGVO: Verschlüsselung, Zugriffsbeschränkung, dokumentierte Löschfristen und ein Standort der Sicherungen innerhalb der EU. Die rechtliche Bewertung Ihrer konkreten Aufbewahrungspflichten gehört in die Hände Ihrer Steuerberatung und Ihres Datenschutzbeauftragten – wir setzen deren Vorgaben technisch um.

  • Klare Trennung von Sicherung und revisionssicherer Archivierung
  • Abgestufte Aufbewahrungszyklen für Tage, Wochen, Monate und Jahre
  • Verschlüsselung und Zugriffsbeschränkung nach DSGVO-Anforderungen
  • Speicherorte innerhalb der Europäischen Union
  • Dokumentierte Löschfristen und deren technische Durchsetzung
  • Zuarbeit für Datenschutzbeauftragte und Steuerberatung
Aus dem Ernstfall gelernt

Wie ein Planungsbüro nach einem Serverschaden binnen eines Tages weiterarbeiten konnte

Ein Ingenieurbüro aus München-Sendling verlor durch einen Controllerdefekt das komplette RAID seines Dateiservers – rund vier Terabyte Projektdaten, darunter laufende Bauvorhaben mit Terminen. Die vorhandene Sicherung lief zwar täglich, war aber seit über zwei Jahren nie getestet worden. Wir haben das Büro nach dem Vorfall übernommen, den Bestand aus der vorhandenen Sicherung wiederhergestellt und anschließend das Konzept neu aufgesetzt: Veeam als zentrale Lösung, ein NAS mit unveränderlichem Speicherbereich im Haus, eine zweite Kopie in einem Frankfurter Rechenzentrum sowie ein eigenständiges Backup der Microsoft-365-Inhalte. Seither laufen quartalsweise dokumentierte Restore-Tests.

9 Std.
vom Ausfall bis zum Weiterarbeiten
4 TB
vollständig wiederhergestellte Projektdaten
12
protokollierte Restore-Tests seit Projektbeginn
Wir hatten Glück, dass die alte Sicherung noch funktioniert hat – überprüft hatte das jahrelang niemand. Heute bekomme ich jedes Quartal ein Protokoll auf den Tisch, und ich weiß, dass es im Ernstfall klappt.
Katrin S.
Büroleiterin, Ingenieurbüro München
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
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Häufige Fragen

Sie besagt, dass von wichtigen Daten drei Kopien existieren sollten, abgelegt auf zwei unterschiedlichen Medientypen, wobei eine Kopie außerhalb des Standorts aufbewahrt wird. Damit sind Sie gegen Hardwaredefekte, versehentliches Löschen und Ereignisse wie Feuer oder Wasserschaden abgesichert. Gegen Ransomware ergänzen wir zusätzlich eine unveränderliche Kopie.

Ja. Microsoft garantiert die Verfügbarkeit der Plattform, übernimmt aber nicht die Verantwortung für Ihre Inhalte. Nach Ablauf der begrenzten Aufbewahrungsfristen sind gelöschte Postfächer, SharePoint-Dokumente oder Teams-Inhalte endgültig verloren. Eine eigenständige Sicherung ist daher notwendig – auch, um bei einem kompromittierten Konto auf einen älteren Stand zurückgehen zu können.

Angreifer verschaffen sich in der Regel Administratorrechte und löschen zunächst die Sicherungen, bevor sie die Produktivdaten verschlüsseln. Ein unveränderlicher Speicherbereich verhindert das technisch: Innerhalb der festgelegten Frist lassen sich die Daten weder überschreiben noch löschen, unabhängig von den Rechten des zugreifenden Kontos. Damit bleibt ein sauberer Wiederherstellungspunkt erhalten.

Wir empfehlen monatliche Tests einzelner Dateien und Postfächer sowie eine quartalsweise vollständige Rückspielung einer virtuellen Maschine. Nur so wissen Sie belastbar, dass die Sicherungen funktionieren und wie lange eine Wiederherstellung tatsächlich dauert. Jeder Test wird bei uns protokolliert, sodass Sie einen Nachweis in der Hand haben.

Die Kosten hängen vom Datenvolumen, der Anzahl gesicherter Systeme und den geforderten Wiederanlaufzeiten ab. Für ein mittelständisches Unternehmen mit einigen Terabyte bewegen sich Lizenz-, Speicher- und Betreuungskosten typischerweise im niedrigen dreistelligen Bereich pro Monat, zuzüglich einmaliger Einrichtung und Hardware. Verglichen mit den Kosten eines mehrtägigen Stillstands ist das überschaubar.

Einzelne Dateien und Postfächer stellen wir üblicherweise innerhalb weniger Minuten wieder her. Eine komplette virtuelle Maschine ist bei modernen Verfahren in der Regel in unter einer Viertelstunde lauffähig, weil sie direkt aus der Sicherung gestartet werden kann. Der vollständige Wiederanlauf einer gesamten Umgebung dauert je nach Umfang mehrere Stunden und folgt dem vorher festgelegten Notfallplan.

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