IT-Sicherheit, die im Ernstfall trägt
Ransomware, Phishing und kompromittierte Zugänge treffen längst nicht mehr nur Konzerne. Wir sichern Ihre IT vom Perimeter bis zum Endgerät ab – mit Firewall, Mehr-Faktor-Authentifizierung, EDR und geprüften Wiederanlaufplänen.
IT-Sicherheit ist kein Produkt, das man einmal kauft, sondern ein Zusammenspiel aus Technik, Prozessen und geschulten Mitarbeitenden. DESATIV analysiert Ihre bestehende Infrastruktur, schließt die kritischen Lücken zuerst und baut darauf ein Sicherheitsniveau auf, das zu Ihrer Unternehmensgröße passt. Für kleine und mittelständische Unternehmen im Raum München bedeutet das: wirksamer Schutz ohne überdimensionierte Enterprise-Lizenzen und ohne Prozesse, die im Alltag niemand einhält.

Perimeter- und Netzwerkschutz
Next-Generation-Firewalls von Sophos oder Fortinet, segmentierte VLANs und abgesicherte VPN-Zugänge trennen sensible Systeme konsequent vom Rest des Netzes.
Identitäten und Zugriffe absichern
Mehr-Faktor-Authentifizierung, ein sauberes Berechtigungskonzept und Conditional Access in Entra ID verhindern, dass ein gestohlenes Passwort zum Totalschaden wird.
Endpoint Detection & Response
Moderne EDR-Lösungen erkennen verdächtiges Verhalten statt nur bekannter Signaturen und isolieren betroffene Geräte, bevor sich Schadsoftware im Netz ausbreitet.
Notfallvorsorge, die geprüft ist
Unveränderliche Backups, dokumentierte Wiederanlaufpläne und regelmäßige Restore-Tests sorgen dafür, dass Sie nach einem Vorfall wirklich wieder arbeitsfähig werden.
Bestandsaufnahme: Wo steht Ihre IT-Sicherheit heute?
Bevor wir Technik empfehlen, verschaffen wir uns ein realistisches Bild. Wir erfassen, welche Systeme im Einsatz sind, wie Zugriffe geregelt sind, welche Geräte von außen erreichbar sind und wo überall Unternehmensdaten liegen – vom Dateiserver über Cloud-Speicher bis zu privaten Endgeräten im Homeoffice.
In der Praxis finden wir dabei fast immer dieselben Muster: Firewall-Regeln, die über Jahre gewachsen sind, Administratorkonten ohne zweiten Faktor, nicht mehr gepflegte Altsysteme und Backups, deren Wiederherstellung noch nie getestet wurde. Diese Befunde priorisieren wir nach Risiko und Aufwand, damit Sie mit den Maßnahmen beginnen, die den größten Unterschied machen.
- ✓Inventarisierung aller Server, Clients, Netzwerkgeräte und Cloud-Dienste
- ✓Prüfung der von außen erreichbaren Dienste und offenen Ports
- ✓Analyse von Berechtigungen, Administratorkonten und Passwortrichtlinien
- ✓Bewertung des Patch-Stands von Betriebssystemen und Anwendungen
- ✓Sichtung vorhandener Backup- und Notfallkonzepte
- ✓Priorisierte Maßnahmenliste nach Risiko und Umsetzungsaufwand
Perimeter, Netzwerksegmentierung und sichere Fernzugriffe
Die Firewall ist die erste Verteidigungslinie, aber nur so gut wie ihr Regelwerk. Wir konfigurieren Next-Generation-Firewalls von Sophos oder Fortinet mit Applikationskontrolle, Intrusion Prevention und TLS-Inspektion – und räumen dabei historisch gewachsene Freigaben konsequent auf.
Ebenso wichtig ist die Segmentierung im Inneren. Über VLANs trennen wir Server, Arbeitsplätze, Gäste-WLAN, Telefonie und Produktionsgeräte voneinander. Fällt ein Bereich aus oder wird kompromittiert, bleibt der Schaden lokal begrenzt statt sich über das flache Netz auszubreiten.
Für Homeoffice und Außendienst richten wir VPN-Zugänge mit Zertifikaten und zweitem Faktor ein. Offene Remote-Desktop-Ports ins Internet – nach wie vor ein Haupteinfallstor für Ransomware – schalten wir ausnahmslos ab.
- ✓Konfiguration und Härtung von Sophos- oder Fortinet-Firewalls
- ✓VLAN-Segmentierung für Server, Clients, Gäste und Produktionstechnik
- ✓VPN mit Zertifikaten und Mehr-Faktor-Authentifizierung
- ✓Abschaltung direkt erreichbarer RDP- und Verwaltungszugänge
- ✓Intrusion Prevention, Webfilter und Applikationskontrolle
- ✓Regelmäßige Firmware-Updates und Regelwerk-Reviews
Identitäten, Berechtigungen und Zugriffsschutz
Die meisten erfolgreichen Angriffe beginnen nicht mit einer technischen Lücke, sondern mit gültigen Zugangsdaten. Deshalb steht der Schutz von Identitäten für uns an erster Stelle: Mehr-Faktor-Authentifizierung für alle Konten, getrennte Administratorkonten und ein Berechtigungskonzept, das dem Prinzip der minimalen Rechte folgt.
In Microsoft-365- und Entra-ID-Umgebungen setzen wir Conditional Access ein, um Anmeldungen nach Standort, Gerätezustand und Risikobewertung zu steuern. Ehemalige Mitarbeitende, verwaiste Dienstkonten und dauerhaft erhöhte Rechte werden im Rahmen wiederkehrender Reviews systematisch entfernt.
- ✓Mehr-Faktor-Authentifizierung für Benutzer- und Administratorkonten
- ✓Trennung von Alltags- und Administrationskonten
- ✓Berechtigungskonzept nach dem Least-Privilege-Prinzip
- ✓Conditional-Access-Richtlinien in Entra ID
- ✓Zentrale Passwortverwaltung für gemeinsam genutzte Zugänge
- ✓Regelmäßige Überprüfung von Konten und Gruppenmitgliedschaften
Endgeräte, Patch-Management und EDR
Notebooks und Arbeitsplatzrechner sind das Ziel der meisten Phishing-Kampagnen. Klassischer Virenschutz reicht dafür nicht mehr aus, weil moderne Angriffe legitime Systemwerkzeuge missbrauchen und keine erkennbare Datei hinterlassen.
Wir setzen auf Endpoint Detection & Response: Die Lösung beobachtet Prozessverhalten, schlägt bei ungewöhnlichen Mustern Alarm und kann ein betroffenes Gerät automatisch vom Netz isolieren. Parallel sorgt ein zentrales Patch-Management dafür, dass Betriebssysteme, Browser und Drittanwendungen zeitnah aktualisiert werden – kontrolliert und nachvollziehbar statt dem Zufall überlassen.
- ✓Einführung und Betrieb einer EDR-Lösung mit Verhaltensanalyse
- ✓Zentrales Patch-Management für Windows, macOS und Drittsoftware
- ✓Festplattenverschlüsselung mit BitLocker oder FileVault
- ✓Absicherung mobiler Geräte über Geräteverwaltung und Richtlinien
- ✓Kontrolle von USB- und Wechselmedien
- ✓Härtung von Standardkonfigurationen nach BSI-Empfehlungen
E-Mail-Sicherheit und Awareness der Mitarbeitenden
Der überwiegende Teil aller Angriffe kommt per E-Mail. Technisch begegnen wir dem mit mehrstufiger Filterung, geprüften SPF-, DKIM- und DMARC-Einträgen sowie der Analyse von Anhängen und Links in einer isolierten Umgebung.
Technik allein genügt jedoch nicht. Eine gut gemachte Rechnungsfälschung oder ein angeblicher Anruf der Geschäftsführung umgeht jeden Filter, wenn niemand nachfragt. Deshalb schulen wir Ihre Mitarbeitenden praxisnah, mit echten Beispielen aus dem Mittelstand und klaren Meldewegen für Verdachtsfälle.
- ✓Mehrstufiger Spam- und Malware-Filter für Exchange Online
- ✓Korrekte SPF-, DKIM- und DMARC-Konfiguration Ihrer Domain
- ✓Prüfung von Anhängen und Links vor der Zustellung
- ✓Awareness-Schulungen und simulierte Phishing-Kampagnen
- ✓Klare Meldewege für verdächtige Nachrichten
- ✓Richtlinien für Zahlungsfreigaben und Stammdatenänderungen
Notfallvorsorge, Wiederanlauf und Vorfallsreaktion
Vollständige Sicherheit gibt es nicht. Entscheidend ist deshalb, wie schnell Sie nach einem Vorfall wieder handlungsfähig sind. Wir definieren gemeinsam, welche Systeme geschäftskritisch sind, wie lange sie maximal ausfallen dürfen und wie viel Datenverlust im Ernstfall verkraftbar ist.
Daraus entsteht ein Notfallkonzept mit unveränderlichen Backups, dokumentierten Wiederanlaufschritten und benannten Verantwortlichkeiten. Wichtiger noch: Wir testen die Wiederherstellung regelmäßig, damit im Ernstfall keine bösen Überraschungen auftauchen.
- ✓Festlegung von Wiederanlaufzeiten und maximalem Datenverlust
- ✓Unveränderliche und vom Produktivnetz getrennte Backups
- ✓Dokumentiertes Notfallhandbuch mit Ansprechpartnern
- ✓Regelmäßige Restore- und Notfalltests
- ✓Vorbereitete Kommunikationswege bei Systemausfall
- ✓Unterstützung bei der Aufarbeitung nach einem Vorfall
Regulatorische Anforderungen im Blick behalten
DSGVO, NIS2, ISO 27001 und der BSI-Grundschutz stellen unterschiedliche Anforderungen an technische und organisatorische Maßnahmen. Für viele mittelständische Unternehmen ist die zentrale Frage zunächst, welche Vorgaben überhaupt greifen und was daraus konkret für die IT folgt.
Wir unterstützen Sie auf der technischen Seite: bei der Dokumentation Ihrer Maßnahmen, bei Protokollierung und Nachweisführung sowie bei der Umsetzung von Standards wie Verschlüsselung, Zugriffskontrolle und Notfallvorsorge. Die rechtliche Bewertung Ihrer Pflichten gehört in die Hände Ihres Datenschutzbeauftragten oder Ihrer Rechtsberatung – wir liefern die technische Grundlage dafür.
- ✓Technische Dokumentation umgesetzter Sicherheitsmaßnahmen
- ✓Protokollierung und revisionssichere Aufbewahrung von Logdaten
- ✓Verschlüsselung im Transport und bei der Speicherung
- ✓Orientierung an BSI-Grundschutz und ISO-27001-Struktur
- ✓Zuarbeit für Audits und Kundenfragebögen
- ✓Abstimmung mit Ihrem Datenschutzbeauftragten
Wie ein Münchner Maschinenbauer nach einem Ransomware-Versuch neu aufgestellt wurde
Ein Zulieferbetrieb mit 60 Mitarbeitenden bemerkte an einem Freitagabend verschlüsselte Dateien auf einem Abteilungsserver. Der Angriff war über einen offenen Remote-Desktop-Zugang eines Dienstleisters erfolgt. Wir haben das Netz noch am selben Abend isoliert, die betroffenen Systeme aus einem separierten Backup wiederhergestellt und den Betrieb am Montagmorgen wieder aufgenommen. Anschließend folgte der Umbau: neue Firewall mit VLAN-Segmentierung, Mehr-Faktor-Authentifizierung für alle Zugänge, EDR auf allen Endgeräten und ein Backup-Konzept nach der 3-2-1-Regel mit unveränderlichen Kopien. Seither laufen quartalsweise Restore-Tests und jährliche Awareness-Schulungen.
Wir hatten immer gedacht, für Angreifer wären wir zu unbedeutend. Nach dem Wochenende sieht das niemand bei uns mehr so. Dass wir am Montag wieder produzieren konnten, lag einzig am Backup, das vom Netz getrennt war.
Geschäftsführer, Zulieferbetrieb Maschinenbau
Häufige Fragen
Bereits ab wenigen Arbeitsplätzen. Angriffe laufen weitgehend automatisiert und suchen nach verwundbaren Systemen, nicht nach bekannten Firmennamen. Entscheidend ist nicht die Mitarbeiterzahl, sondern wie abhängig Ihr Betrieb von funktionierender IT ist. Für ein Zehn-Personen-Unternehmen genügt oft ein solides Grundpaket aus Firewall, Mehr-Faktor-Authentifizierung, EDR und getesteten Backups.
Die Kosten setzen sich aus einmaligen Projektanteilen für Analyse und Einrichtung sowie laufenden Lizenz- und Betreuungskosten zusammen. Für ein Unternehmen mit 25 Arbeitsplätzen bewegen sich die laufenden Kosten je nach Schutzniveau typischerweise im niedrigen dreistelligen bis mittleren dreistelligen Bereich pro Monat. Wir erstellen vorab eine transparente Aufstellung, damit Sie Lizenz- und Dienstleistungsanteile klar unterscheiden können.
Nein. Signaturbasierter Virenschutz erkennt bekannte Schadsoftware, moderne Angriffe arbeiten aber mit legitimen Systemwerkzeugen, gestohlenen Zugangsdaten und dateilosen Techniken. Wirksamer Schutz entsteht erst im Zusammenspiel: abgesicherter Netzwerkzugang, Mehr-Faktor-Authentifizierung, verhaltensbasierte Erkennung auf den Endgeräten, aktuelle Patches und Backups, die nachweislich wiederherstellbar sind.
NIS2 erweitert den Kreis der Unternehmen, die zu Risikomanagement, Meldepflichten und Nachweisen über ihre Sicherheitsmaßnahmen verpflichtet sind – auch entlang von Lieferketten. Ob und in welchem Umfang Sie betroffen sind, sollten Sie rechtlich prüfen lassen. Technisch bereiten wir Sie darauf vor, indem wir Maßnahmen, Protokollierung und Notfallprozesse so dokumentieren, dass sie einer Prüfung standhalten.
Für Betreuungskunden reagieren wir innerhalb von vier Stunden, in kritischen Fällen unmittelbar. Der erste Schritt ist immer die Eindämmung: betroffene Systeme isolieren, Zugänge sperren, Ausbreitung stoppen. Danach folgen Spurensicherung, Wiederherstellung aus geprüften Backups und die Aufarbeitung der Ursache, damit sich derselbe Weg nicht wiederholt.
Ja. Unser Team ist in München ansässig und betreut Kunden im gesamten Stadtgebiet sowie im Umland. Firewall-Einrichtung, Netzwerkarbeiten und Notfalleinsätze führen wir vor Ort durch, laufende Betreuung und Monitoring erfolgen remote. Diese Kombination hält die Reaktionszeiten kurz und die laufenden Kosten überschaubar.
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