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DESATIV
Hochverfügbarkeit & Ausfallsicherheit

Weiterarbeiten, wenn etwas ausfällt

Ausfallsicherheit ist keine Produktentscheidung, sondern eine Rechenaufgabe. Wir ermitteln, welcher Stillstand Sie wie viel kostet, und bauen genau die Redundanz, die sich daraus rechtfertigt – bis hin zum zweiten Standort, wenn es angebracht ist.

Die Frage ist nicht, ob Technik ausfällt, sondern was in dieser Stunde in Ihrem Unternehmen passiert. In manchen Betrieben steht dann die Fertigung, Kommissionierung und Auslieferung still und die Kosten laufen ab der ersten Minute. In anderen wird einen halben Tag lang auf Papier weitergearbeitet und niemand merkt es außerhalb des Hauses. Beide Fälle brauchen völlig unterschiedliche Antworten – und die teurere ist nicht automatisch die richtige. DESATIV setzt deshalb vor jede Technik eine nüchterne Bewertung: Welcher Prozess erträgt welchen Stillstand, was kostet die Absicherung, und ab wann steht der Aufwand in keinem Verhältnis mehr zum Risiko.

Gang zwischen Serverschränken in einem Rechenzentrum

Ausfallkosten zuerst beziffern

Wir rechnen mit Ihnen aus, was eine Stunde Stillstand je Prozess tatsächlich kostet. Erst diese Zahl entscheidet, welche Absicherung wirtschaftlich vertretbar ist.

Wiederanlaufzeit und Datenverlust als Vorgabe

Statt vager Verfügbarkeitsversprechen legen wir je System fest, wie schnell es zurück sein muss und wie viele Minuten Datenverlust hinnehmbar sind.

Schwenk wird geprobt, nicht angenommen

Eine Übernahme, die nie unter Aufsicht ausgelöst wurde, ist eine Hoffnung. Wir schwenken planmäßig und protokollieren, was dabei tatsächlich passiert.

Strom und Kühlung mitgedacht

Die meisten ungeplanten Abschaltungen beginnen nicht im Server, sondern bei Stromversorgung, Batteriealter oder überhitzten Technikräumen.

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Kennzahlen, die jedes Konzept steuern: Wiederanlaufzeit und Datenverlust
3-5 Jahre
übliche Standzeit von USV-Batterien vor dem Tausch
1x jährlich
geplanter Testschwenz mit Protokoll als Mindestrhythmus
> 100 km
typischer Abstand für eine wirklich getrennte zweite Kopie

Was ein Stillstand kostet – die Grundlage jeder Entscheidung

Wir beginnen nicht bei der Hardware, sondern bei Ihren Abläufen. Gemeinsam mit den Fachbereichen gehen wir durch, welche Tätigkeiten bei Ausfall welchen Systems stehenbleiben, welche sich für ein paar Stunden anders erledigen lassen und welche unmittelbar nach außen wirken – gegenüber Kunden, Lieferanten oder Behörden.

Daraus entsteht eine Reihung, die oft überrascht. Nicht selten ist das System, um das sich alle sorgen, überhaupt nicht das kritischste, während eine unscheinbare Nebenanwendung den gesamten Versand blockiert, sobald sie fehlt. Erst wenn diese Reihung steht, hat die Frage nach Cluster, zweitem Standort oder Ersatzhardware überhaupt eine belastbare Grundlage.

Wir benennen dabei auch die Fälle, in denen sich Absicherung nicht lohnt. Wenn eine Anwendung einen Arbeitstag Stillstand verträgt und die Wiederherstellung aus der Sicherung in vier Stunden erledigt ist, braucht sie keine Redundanz, sondern ein gutes Backup.

  • Aufnahme der Geschäftsprozesse und ihrer Abhängigkeit von IT-Systemen
  • Bezifferung der Stillstandskosten je Prozess und Zeitfenster
  • Reihung der Systeme nach tatsächlicher Kritikalität
  • Abgrenzung zwischen Absicherung und ausreichender Wiederherstellung
  • Berücksichtigung von Saison- und Stoßzeiten im Jahresverlauf
  • Entscheidungsvorlage mit Kosten je Absicherungsstufe

Wiederanlaufzeit und maximaler Datenverlust festlegen

Zwei Kennzahlen steuern jedes Konzept. Die Wiederanlaufzeit beschreibt, wie lange ein System nach einer Störung höchstens nicht verfügbar sein darf. Der maximal hinnehmbare Datenverlust beschreibt, wie weit die Arbeit im Ernstfall zurückfallen darf – gemessen in Minuten oder Stunden zwischen zwei Sicherungspunkten.

Beide Werte legen Sie fest, nicht wir. Unsere Aufgabe ist, jede Vorgabe mit einem Preisschild zu versehen. Eine Wiederanlaufzeit von vier Stunden lässt sich in vielen Umgebungen mit vorgehaltener Ersatzhardware und geübter Rücksicherung erreichen. Fünfzehn Minuten erfordern laufende Spiegelung. Nahezu unterbrechungsfreier Betrieb bedeutet doppelte Auslegung über alle Ebenen samt zweitem Raum.

Erfahrungsgemäß fallen die genannten Wünsche in der ersten Runde sehr ambitioniert aus und werden deutlich realistischer, sobald die zugehörigen Kosten daneben stehen. Genau dieser Abgleich ist der eigentliche Wert der Übung.

  • Definition der Wiederanlaufzeit je System statt pauschal
  • Festlegung des maximal hinnehmbaren Datenverlusts
  • Gegenüberstellung von Zielwert und zugehörigen Kosten
  • Prüfung, welche Zielwerte die Anwendungen technisch überhaupt zulassen
  • Abstimmung der Vorgaben mit Zusagen aus Ihren Kundenverträgen
  • Schriftliche Festschreibung als Grundlage für Betrieb und Tests

Redundanz in Stufen: von Ersatzteil bis Schwenkbetrieb

Ausfallsicherheit ist kein Schalter, sondern eine Leiter. Die unterste Sprosse ist bereits wirksam und kostet wenig: dokumentierte Systeme, geprüfte Sicherungen, Ersatzteile im Schrank und ein Ablaufplan, der nicht im ausgefallenen System liegt.

Darüber folgen doppelt ausgelegte Einzelkomponenten, dann ein zweiter Knoten mit manueller Übernahme, dann automatische Übernahme im Verbund, schließlich die Verteilung auf zwei räumlich getrennte Bereiche. Jede Stufe schließt bestimmte Fehlerbilder aus und lässt andere offen – ein Verbund fängt den Ausfall eines Knotens auf, aber nicht den Ausfall des Speichers, an dem beide Knoten hängen, und auch nicht den fehlerhaften Konfigurationsbefehl, der auf beide wirkt.

Wir zeichnen diese Kette einzelner Schwachstellen mit Ihnen auf und markieren, welche davon Sie bewusst offenlassen. Eine verbleibende Schwachstelle, die man kennt und akzeptiert, ist unproblematisch. Gefährlich ist die, von der niemand weiß.

  • Bewertung der vorhandenen Umgebung auf einzelne Schwachstellen
  • Doppelte Auslegung von Netzteilen, Anbindungen und Datenträgern
  • Zweiter Knoten mit manueller oder automatischer Übernahme
  • Verteilung der Systeme auf getrennte Brandabschnitte oder Räume
  • Ersatzteilvorhaltung und Reaktionszeiten aus Wartungsverträgen
  • Dokumentierte Entscheidung über bewusst offengelassene Risiken

Stromversorgung, Technikraum und die unterschätzten Ursachen

In der Praxis beginnen überraschend viele ungeplante Abschaltungen außerhalb der Server: eine ausgelöste Sicherung, eine USV mit gealterten Batterien, die unter Last binnen Sekunden einbricht, eine defekte Klimatisierung an einem heißen Wochenende, ein Wasserschaden im Raum unter der Technik.

Wir dimensionieren die unterbrechungsfreie Stromversorgung nach der tatsächlichen Last und nach dem Zweck: Soll sie nur kurze Netzschwankungen überbrücken oder ein geordnetes Herunterfahren aller Systeme ermöglichen? Beides erfordert unterschiedliche Auslegung und vor allem eine funktionierende Abschaltlogik, die im Ernstfall auch die virtuellen Maschinen sauber beendet.

Dazu gehört die laufende Überwachung von Batteriezustand, Raumtemperatur, Luftfeuchte und Netzqualität. Ein Batteriewechsel nach Plan ist Wartung; derselbe Wechsel nach einem Ausfall ist ein Schadensfall.

Bei Bedarf planen wir zusätzlich einen zweiten Internetzugang über einen anderen Anbieter und möglichst eine andere Zuführung ins Gebäude. Zwei Anschlüsse im selben Kabelkanal sind keine Redundanz.

  • Auslegung der USV nach realer Last und gewünschter Überbrückung
  • Geregeltes Herunterfahren aller Systeme einschließlich virtueller Maschinen
  • Überwachung von Batteriezustand, Temperatur und Luftfeuchte
  • Planmäßiger Batterietausch statt Austausch nach Ausfall
  • Zweiter Internetzugang über getrennten Anbieter und Zuführung
  • Prüfung des Technikraums auf Kühlung, Zugang und Wasserrisiken

Zweiter Standort und georedundante Sicherung

Alles, was in einem Gebäude steht, teilt dessen Risiken – Brand, Wasser, Stromausfall im Anschlussbereich, im Extremfall auch die Unzugänglichkeit nach einem Vorfall. Deshalb gehört mindestens eine Kopie Ihrer Daten dauerhaft an einen anderen Ort.

Für viele mittelständische Unternehmen im Raum München ist die zweite Betriebsstätte, ein angemieteter Stellplatz in einem Rechenzentrum oder eine Sicherung in die Cloud der wirtschaftlich sinnvolle Weg. Entscheidend ist nicht nur die Entfernung, sondern die Unabhängigkeit: getrennte Stromversorgung, getrennter Netzzugang, getrennte Zugangsberechtigungen und eine Anmeldung, die nicht von derselben Verzeichnisstruktur abhängt, die gerade ausgefallen sein könnte.

Wir unterscheiden dabei klar zwischen zwei Zielen. Eine ausgelagerte Sicherung schützt den Datenbestand und erlaubt einen geordneten Wiederaufbau über Stunden oder Tage. Ein zweiter betriebsbereiter Standort erlaubt den Weiterbetrieb innerhalb von Minuten bis Stunden, kostet aber ein Vielfaches. Welches Ziel angemessen ist, ergibt sich aus den zuvor festgelegten Kennzahlen.

Bei der Übertragung achten wir auf ausreichende Bandbreite und darauf, dass die Erstübertragung großer Bestände nicht wochenlang die Leitung belegt.

  • Auswahl zwischen zweiter Betriebsstätte, Rechenzentrum und Cloud
  • Räumlich getrennte Kopie mit eigener Strom- und Netzanbindung
  • Getrennte Zugangswege und unabhängige Anmeldung am Zweitstandort
  • Verschlüsselte Übertragung und Ablage der ausgelagerten Bestände
  • Dimensionierung der Anbindung und Planung der Erstübertragung
  • Abgrenzung zwischen ausgelagerter Sicherung und Weiterbetrieb

Testschwenks: der Teil, den fast alle auslassen

Eine Übernahme, die nie ausgelöst wurde, funktioniert im Ernstfall erfahrungsgemäß nur teilweise. Typische Befunde aus solchen Tests: Eine Fachanwendung hängt an einer fest eingetragenen Adresse und findet ihren Dienst nach dem Schwenk nicht mehr. Eine Lizenz ist an die Kennung der ursprünglichen Maschine gebunden. Der Namensdienst zeigt noch minutenlang auf das alte System. Der Zugang zur Verwaltungsoberfläche liegt in einem Passwortspeicher, der selbst auf dem ausgefallenen Server lief.

Solche Details fallen ausschließlich im Test auf. Wir planen deshalb regelmäßige Schwenks in einem abgestimmten Fenster, protokollieren die tatsächlich benötigte Zeit gegen die vereinbarte Vorgabe und arbeiten die aufgedeckten Punkte ab. Wo ein vollständiger Schwenk zu riskant ist, testen wir in einer abgeschotteten Umgebung mit echten Daten.

Zum Test gehört auch der organisatorische Teil: Wer entscheidet über den Schwenk, wer informiert Mitarbeitende und Kunden, wie kommuniziert das Team, wenn Telefonie und E-Mail gerade Teil des Problems sind? Diese Fragen im Ernstfall zum ersten Mal zu stellen, kostet mehr Zeit als die Technik selbst.

Die Ergebnisse fließen zurück in die Dokumentation und in die Zielwerte. Häufig zeigt der erste Test, dass eine zugesagte Wiederanlaufzeit realistisch nachgeschärft werden muss.

  • Geplante Schwenks im abgestimmten Wartungsfenster
  • Messung der tatsächlichen Wiederanlaufzeit gegen die Vorgabe
  • Test der Anwendungen nach dem Schwenk, nicht nur der Systeme
  • Prüfung von Lizenzbindungen, Namensauflösung und Abhängigkeiten
  • Notfallzugang zu Kennwörtern unabhängig vom ausgefallenen System
  • Übung des Meldewegs und der Kommunikation im Störungsfall

Grenzen: Was Hochverfügbarkeit nicht leistet

Wir sagen es deutlich, weil es im Vertrieb gern untergeht: Redundanz schützt vor Ausfall, nicht vor Fehlern. Ein versehentlich gelöschter Ordner, eine fehlerhafte Datenbankänderung oder eine Verschlüsselung durch Angreifer wird von einem gespiegelten System zuverlässig mitgespiegelt – teils in Sekunden. Hochverfügbarkeit ersetzt daher unter keinen Umständen eine Datensicherung mit zeitlich zurückreichenden Ständen und unveränderbaren Kopien.

Ebenso ehrlich gehört gesagt: Für einen erheblichen Teil mittelständischer Unternehmen rechnet sich volle Redundanz nicht. Die Kunst besteht nicht darin, alles doppelt auszulegen, sondern zu bestimmen, welcher Ausfall wie teuer ist und wo die Absicherung diesen Betrag rechtfertigt. In vielen Häusern sind zwei bis drei Systeme wirklich kritisch – der Rest kommt mit einer geübten Wiederherstellung aus.

Und schließlich gilt: Jede zusätzliche Redundanz erhöht die Komplexität. Ein Verbund, den niemand im Haus versteht und dessen Konfiguration nicht dokumentiert ist, kann die Verfügbarkeit im Ergebnis sogar senken. Wir bauen deshalb nur, was sich auch dauerhaft betreiben, überwachen und im Bedarfsfall bedienen lässt.

Verfügbarkeitszusagen in Prozentform geben wir aus demselben Grund nicht. Wir vereinbaren Reaktions- und Wiederherstellungszeiten, für die wir tatsächlich einstehen können, und weisen im Bericht aus, wie die Umgebung im Vergleich dazu tatsächlich lief.

  • Klare Trennung von Redundanz und Datensicherung
  • Unveränderbare Sicherungsstände als Schutz vor Verschlüsselung
  • Bewertung, wo Redundanz wirtschaftlich nicht gerechtfertigt ist
  • Begrenzung der Komplexität auf betreibbare Aufbauten
  • Vereinbarte Reaktions- und Wiederherstellungszeiten statt Prozentzusagen
  • Regelmäßiger Bericht über Störungen, Ursachen und Testergebnisse
Praxisbeispiel

Zwei Stunden statt zwei Tage: Absicherung eines Fertigungsbetriebs

Ein Fertigungsbetrieb mit 80 Arbeitsplätzen südlich von München wandte sich nach einem Vorfall an uns: Ein Speicherausfall hatte die Produktionsplanung und die Zeiterfassung für anderthalb Arbeitstage lahmgelegt, weil die Rücksicherung nie zuvor unter realen Bedingungen erprobt worden war. In der Bewertung zeigte sich, dass nur drei der vierzehn Systeme wirklich stillstandskritisch sind – für die übrigen genügte eine verlässliche Wiederherstellung. Wir haben die drei kritischen Systeme auf einen zweiten Knoten mit automatischer Übernahme gelegt, die USV neu ausgelegt und mit geregeltem Herunterfahren versehen, eine verschlüsselte Kopie an einen zweiten Standort ausgelagert und einen halbjährlichen Testschwenk vereinbart. Der erste Test deckte zwei fest eingetragene Serveradressen in der Planungssoftware und eine an die Maschinenkennung gebundene Lizenz auf; beides wurde vor dem Ernstfall bereinigt.

3 von 14
Systeme, für die sich echte Redundanz rechnete
< 2 Std.
gemessene Wiederanlaufzeit im letzten Testschwenz
2x jährlich
protokollierte Schwenks im laufenden Betrieb
Uns wurde vorher ein doppelter Aufbau für alles angeboten. DESATIV hat zuerst durchgerechnet, was ein Stillstand je Bereich wirklich kostet – am Ende haben wir drei Systeme abgesichert statt vierzehn und trotzdem das Risiko im Griff, das uns damals getroffen hat.
Geschäftsführung
Fertigungsbetrieb südlich von München, 80 Arbeitsplätze
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
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IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.

Häufige Fragen

Hochverfügbarkeit hält den Betrieb aufrecht, wenn Technik ausfällt – sie spiegelt den aktuellen Zustand auf ein zweites System. Genau das ist ihre Grenze: Gelöschte Daten, fehlerhafte Änderungen oder eine Verschlüsselung durch Angreifer werden mitgespiegelt. Ein Backup hält dagegen ältere Stände vor, auf die Sie zurückgehen können. Beides ist nötig, und keines ersetzt das andere.

Als vollständiger Ausweichbetrieb selten, als Ablageort für eine ausgelagerte Sicherung fast immer. Eine Kopie außerhalb des Gebäudes ist auch für kleine Umgebungen wirtschaftlich darstellbar, etwa über eine zweite Betriebsstätte oder eine Cloud-Ablage. Ein betriebsbereiter Zweitstandort mit laufender Spiegelung lohnt erst, wenn Stillstand pro Stunde erhebliche Beträge kostet.

Mindestens einmal jährlich, bei kritischen Umgebungen halbjährlich, zusätzlich nach größeren Änderungen an Anwendungen oder Infrastruktur. Wichtig ist, dass nach dem Schwenk die Fachanwendungen geprüft werden und nicht nur, ob die Systeme wieder erreichbar sind. Wir protokollieren dabei die tatsächlich benötigte Zeit und gleichen sie mit Ihrer Vorgabe ab.

Solche Zusagen geben wir bewusst nicht ab, weil sie von Faktoren abhängen, die außerhalb unseres Einflusses liegen – etwa von Ihrem Stromnetz, Ihrem Internetanbieter oder dem Verhalten einer Fachanwendung. Wir vereinbaren stattdessen Reaktions- und Wiederherstellungszeiten, für die wir einstehen, und weisen im regelmäßigen Bericht aus, wie die Umgebung tatsächlich lief.

Das hängt vollständig davon ab, welche Wiederanlaufzeit Sie vorgeben und für wie viele Systeme. Der Sprung von einer geübten Wiederherstellung auf einen Verbund mit automatischer Übernahme ist erheblich, der weitere Sprung auf einen zweiten betriebsbereiten Standort noch einmal deutlich größer. Wir legen Ihnen die Stufen mit Preisen nebeneinander, damit die Entscheidung auf Zahlen beruht.

Die Bewertung mit den Fachbereichen nimmt üblicherweise zwei bis vier Termine in Anspruch und liefert bereits ohne Investition Erkenntnisse. Die technische Umsetzung richtet sich nach dem gewählten Umfang und liegt meist zwischen wenigen Wochen und einigen Monaten. Den ersten Testschwenk planen wir bewusst kurz nach der Inbetriebnahme, solange alle Beteiligten das Thema präsent haben.

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