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DESATIV
Penetrationstests & Security-Audits

Schwachstellen finden, bevor es jemand anderes tut

Ein Penetrationstest prüft kontrolliert und schriftlich beauftragt, wie weit ein Angreifer in Ihrer Umgebung tatsächlich käme. Das Ergebnis ist kein Gütesiegel, sondern eine belastbare Liste konkreter Befunde mit klarer Priorität.

Zwischen der Annahme, die eigene IT sei abgesichert, und dem Nachweis liegt ein Test. Ein Penetrationstest versucht unter kontrollierten Bedingungen genau das, was ein Angreifer versuchen würde: erreichbare Dienste finden, Konfigurationsfehler ausnutzen, Berechtigungen ausweiten, sich im Netz weiterbewegen. DESATIV führt solche Tests ausschließlich im Auftrag und mit schriftlicher Freigabe des Auftraggebers durch, gegen einen vorab exakt definierten Prüfumfang. Was Sie danach in der Hand halten, ist ein nachvollziehbarer Bericht mit reproduzierbaren Befunden, einer Risikoeinstufung und konkreten Empfehlungen – kein Werkzeugausdruck mit tausend theoretischen Treffern.

Hände tippen auf einer Tastatur, darüber eingeblendeter Programmcode

Nur beauftragt, nur im Scope

Jeder Test setzt eine schriftliche Freigabe des Auftraggebers und einen exakt abgegrenzten Prüfumfang voraus. Systeme außerhalb dieses Umfangs werden nicht angefasst.

Intern und extern getrennt betrachtet

Ein externer Test prüft die Sicht aus dem Internet, ein interner die Sicht eines Angreifers, der bereits im Netz ist. Beide Perspektiven liefern völlig unterschiedliche Befunde.

Manuelle Prüfung statt Scannerausdruck

Automatisierte Werkzeuge decken die Fläche ab. Die relevanten Befunde entstehen fast immer in der manuellen Analyse von Logik, Berechtigungen und Konfiguration.

Bericht, mit dem man arbeiten kann

Jeder Befund wird reproduzierbar beschrieben, nach Risiko eingestuft und mit einer konkreten Empfehlung versehen – priorisiert nach Wirkung und Aufwand.

100 %
Tests ausschließlich mit schriftlicher Freigabe
10
OWASP-Kategorien als Prüfrahmen bei Webanwendungen
3-10
Arbeitstage je nach Umfang und Testtiefe
1
kostenfreier Nachtest nach Behebung der Befunde

Rahmenbedingungen: Was wir testen und was nicht

Ein Penetrationstest ist ein kontrollierter Angriff auf fremde Systeme – und damit nur dann zulässig, wenn der Verfügungsberechtigte ihn schriftlich beauftragt hat. Wir beginnen deshalb ausnahmslos mit einer Freigabeerklärung, in der Auftraggeber, Prüfumfang, Zeitraum, Testtiefe und die Ansprechpartner beider Seiten benannt sind.

Der Prüfumfang wird als Positivliste festgelegt: konkrete IP-Bereiche, Domains, Anwendungen oder Netzsegmente. Alles, was nicht auf dieser Liste steht, wird nicht getestet – auch dann nicht, wenn es während des Tests auffällt. Wir melden solche Beobachtungen, aber wir handeln nicht darauf.

Besondere Sorgfalt gilt bei fremdgehosteten Systemen. Liegt Ihre Anwendung bei einem Cloud-Anbieter oder einem Rechenzentrumsdienstleister, benötigen wir zusätzlich dessen Einverständnis, weil dort auch Infrastruktur anderer Kunden betroffen sein kann. Ohne diese Zustimmung findet der Test an den betreffenden Systemen nicht statt.

Tests an Systemen Dritter ohne deren Auftrag führen wir grundsätzlich nicht durch – unabhängig davon, wer danach fragt und mit welcher Begründung.

  • Schriftliche Freigabe des Verfügungsberechtigten vor Testbeginn
  • Prüfumfang als verbindliche Positivliste
  • Zusätzliche Zustimmung bei fremdgehosteten Systemen
  • Benannte Ansprechpartner und Notfallkontakt auf beiden Seiten
  • Vereinbarte Abbruchkriterien bei Betriebsbeeinträchtigung
  • Keine Tests an Systemen ohne Auftrag des Berechtigten

Externe Tests: die Sicht aus dem Internet

Der externe Test nimmt die Perspektive eines Angreifers ein, der nichts über Sie weiß außer Ihrem Namen und Ihrer Domain. Wir erfassen zunächst, was von außen überhaupt sichtbar ist: erreichbare Dienste, offene Ports, veröffentlichte Anwendungen, Mailserver, VPN-Endpunkte, Fernwartungszugänge, vergessene Testsysteme auf Subdomains.

Erfahrungsgemäß ist allein diese Bestandsaufnahme für viele Unternehmen aufschlussreich. Es tauchen regelmäßig Systeme auf, von denen intern niemand mehr wusste – ein altes Kundenportal, eine Testinstanz aus einem abgeschlossenen Projekt, eine Verwaltungsoberfläche, die bei einer Umkonfiguration versehentlich freigegeben wurde.

Anschließend prüfen wir die gefundenen Dienste gezielt: Patchstände, bekannte Schwachstellen, Konfigurationsfehler, schwache Verschlüsselungseinstellungen, fehlende Sperrmechanismen bei Anmeldeversuchen und die Wirksamkeit vorhandener Schutzkomponenten.

  • Erfassung der von außen erreichbaren Angriffsfläche
  • Aufdecken vergessener Test- und Altsysteme
  • Prüfung von Patchständen und bekannten Schwachstellen
  • Analyse von TLS-Konfiguration und Verschlüsselungseinstellungen
  • Test von Anmeldemasken auf Sperr- und Schutzmechanismen
  • Bewertung der Wirksamkeit von Firewall und Schutzkomponenten

Interne Tests: der Angreifer ist schon im Netz

Die meisten erfolgreichen Angriffe scheitern nicht am Perimeter – sie beginnen mit einem kompromittierten Arbeitsplatz oder gestohlenen Zugangsdaten. Der interne Test setzt genau dort an: Wir arbeiten mit einem regulären Netzzugang und der Berechtigung eines gewöhnlichen Mitarbeitenden und prüfen, wie weit sich daraus kommen lässt.

Im Fokus stehen dabei die Themen, die in gewachsenen Umgebungen fast immer Befunde liefern: Berechtigungen im Verzeichnisdienst, Dienstkonten mit überhöhten Rechten, im Netz auffindbare Zugangsdaten in Skripten und Freigaben, fehlende Segmentierung zwischen Arbeitsplätzen und Servern, veraltete Protokolle sowie Systeme ohne aktuelle Patchstände.

Ziel ist die Frage, wie schnell aus einem einfachen Benutzerkonto administrative Kontrolle über die Domäne wird. In Umgebungen, die nie geprüft wurden, ist dieser Weg oft überraschend kurz – und ebenso oft mit wenigen gezielten Änderungen deutlich zu verlängern.

  • Test aus der Perspektive eines regulären Benutzerkontos
  • Analyse von Berechtigungen und Rechteausweitungspfaden
  • Suche nach Zugangsdaten in Freigaben, Skripten und Konfigurationen
  • Prüfung der Netzsegmentierung zwischen Clients und Servern
  • Erkennung veralteter Protokolle und unsicherer Standardeinstellungen
  • Bewertung der Erkennungsfähigkeit vorhandener Schutzsysteme

Webanwendungen und Portale nach OWASP-Kategorien

Bei Webanwendungen, Kundenportalen und Onlineshops orientieren wir uns am Prüfrahmen der OWASP-Kategorien. Geprüft werden unter anderem Zugriffskontrolle, Authentifizierung und Sitzungsverwaltung, Einschleusungsangriffe, unsichere Konfiguration, kryptografische Umsetzung und der Umgang mit eingebundenen Fremdkomponenten.

Die interessantesten Befunde entstehen dabei selten durch automatisierte Werkzeuge, sondern in der manuellen Prüfung der Anwendungslogik: Lässt sich durch Ändern einer Kennung im Aufruf ein fremder Datensatz aufrufen? Wird eine Berechtigung nur in der Oberfläche geprüft, nicht aber serverseitig? Lassen sich Schritte eines Prozesses überspringen?

Solche Lücken sind für Angreifer besonders attraktiv, weil sie keinerlei Spezialwerkzeug erfordern. Für Anwendungen mit personenbezogenen Daten sind sie zugleich die Befunde mit den weitreichendsten Folgen.

  • Prüfung entlang der OWASP-Kategorien
  • Manuelle Analyse von Zugriffskontrolle und Anwendungslogik
  • Test auf Einschleusungsangriffe und unsichere Verarbeitung von Eingaben
  • Bewertung von Authentifizierung, Sitzungsverwaltung und Passwortprozessen
  • Prüfung eingebundener Fremdkomponenten und deren Versionsstände
  • Kontrolle serverseitiger Berechtigungsprüfungen

Testtiefe, Vorgehensmodelle und Betriebssicherheit

Vor dem Test klären wir den Informationsstand. Beim Blackbox-Ansatz erhalten wir keine Vorabinformationen und arbeiten wie ein Außenstehender – realitätsnah, aber zeitaufwendig. Beim Whitebox-Ansatz stellen Sie Dokumentation, Zugänge und teils Quellcode bereit, wodurch die verfügbare Zeit vollständig in die Tiefe geht statt in die Aufklärung. Der Greybox-Ansatz dazwischen ist für die meisten mittelständischen Projekte der wirtschaftlichste.

Ebenso vereinbaren wir die Eingriffstiefe. Rein verifizierende Tests weisen eine Schwachstelle nach, ohne sie auszunutzen. Ausnutzende Tests belegen die tatsächliche Auswirkung, bergen aber ein Restrisiko für den Betrieb. Für Produktivsysteme legen wir vorab fest, welche Klassen von Prüfungen zulässig sind und welche ausgeschlossen bleiben.

Denial-of-Service-Tests führen wir auf Produktivsystemen grundsätzlich nicht durch. Während des gesamten Tests ist ein Ansprechpartner beider Seiten erreichbar, und es gilt ein vereinbartes Abbruchkriterium: Zeigt sich eine Betriebsbeeinträchtigung, wird sofort gestoppt und informiert.

  • Abstimmung von Blackbox-, Greybox- oder Whitebox-Ansatz
  • Festlegung der zulässigen Eingriffstiefe je System
  • Keine Denial-of-Service-Tests auf Produktivsystemen
  • Durchgehende Erreichbarkeit beider Ansprechpartner
  • Vereinbartes Abbruchkriterium bei Betriebsbeeinträchtigung
  • Sofortmeldung kritischer Befunde noch während des Tests

Bericht, Priorisierung und Nachtest

Der Bericht besteht aus zwei Teilen. Die Zusammenfassung richtet sich an die Geschäftsführung: Wo steht das Unternehmen, welche Risiken bestehen und was sollte zuerst geschehen – ohne Fachjargon. Der technische Teil beschreibt jeden Befund reproduzierbar, mit Nachweis, Risikoeinstufung und einer konkreten Handlungsempfehlung.

Wichtig ist uns die Priorisierung nach Wirkung und Aufwand. Eine lange Liste theoretischer Befunde hilft niemandem; entscheidend sind die drei bis fünf Punkte, deren Behebung die Angriffsfläche am stärksten verkleinert. Diese besprechen wir in einem gemeinsamen Termin, auf Wunsch auch mit Ihrem bisherigen IT-Dienstleister.

Nach Behebung der Befunde führen wir einen Nachtest durch und prüfen gezielt, ob die Korrekturen wirksam sind. Erst dieser Nachtest schließt den Vorgang sauber ab – erfahrungsgemäß bleiben sonst einzelne Maßnahmen unvollständig umgesetzt.

  • Zusammenfassung für die Geschäftsführung ohne Fachjargon
  • Reproduzierbare technische Beschreibung jedes Befunds
  • Risikoeinstufung und konkrete Handlungsempfehlung
  • Priorisierung nach Wirkung und Umsetzungsaufwand
  • Gemeinsame Besprechung, auf Wunsch mit Ihrem IT-Dienstleister
  • Nachtest zur Prüfung der Wirksamkeit umgesetzter Maßnahmen

Was ein Pentest leistet – und was er nicht leistet

Ein Penetrationstest ist eine Momentaufnahme. Er beschreibt den Sicherheitszustand der geprüften Systeme zum Testzeitpunkt, im festgelegten Umfang, mit der vereinbarten Testtiefe. Er ist damit ausdrücklich kein Nachweis dauerhafter Sicherheit und kein Zertifikat.

Schon wenige Wochen später kann sich das Bild ändern: durch eine neu veröffentlichte Schwachstelle, eine geänderte Firewall-Regel, eine neu ausgerollte Anwendung oder ein zusätzliches Dienstkonto. Auch bedeutet ein Test ohne kritische Befunde nicht, dass keine existieren – er bedeutet, dass im gegebenen Zeitrahmen und Umfang keine gefunden wurden.

Sinnvoll ist ein Pentest deshalb als wiederkehrender Baustein, nicht als einmalige Maßnahme. Für die meisten mittelständischen Unternehmen ist ein jährlicher Rhythmus angemessen, ergänzt um zusätzliche Tests nach wesentlichen Änderungen an der Infrastruktur oder an veröffentlichten Anwendungen.

Zwischen den Tests trägt der laufende Betrieb die Sicherheit: Patch-Management, Monitoring, Berechtigungsreviews und geprüfte Backups. Ein Test ersetzt keinen dieser Bausteine, er zeigt nur, wie gut sie zusammenwirken.

  • Aussage gilt für Zeitpunkt, Umfang und Testtiefe
  • Kein Zertifikat und kein dauerhafter Sicherheitsnachweis
  • Keine gefundenen Befunde bedeuten nicht 'keine vorhanden'
  • Empfohlener Rhythmus: jährlich sowie nach wesentlichen Änderungen
  • Ergänzung durch laufendes Patch-Management und Monitoring
  • Einordnung als Baustein neben ISO 27001 und BSI-Grundschutz
Testprojekt aus der Praxis

Externer und interner Test bei einem Personaldienstleister

Ein Personaldienstleister mit 70 Arbeitsplätzen betreibt ein Bewerberportal mit sensiblen personenbezogenen Daten und beauftragte vor einer Kundenprüfung einen kombinierten Test. Nach schriftlicher Freigabe und Abstimmung mit dem Hosting-Anbieter prüften wir zunächst die von außen erreichbaren Systeme, anschließend die interne Umgebung aus der Sicht eines regulären Benutzerkontos. Extern fanden sich zwei nicht mehr benötigte Testinstanzen auf Subdomains, davon eine mit veralteter Anwendungsversion. Im Portal ließ sich über eine Kennung im Aufruf auf fremde Bewerberdatensätze zugreifen, weil die Berechtigung nur in der Oberfläche und nicht serverseitig geprüft wurde. Intern zeigte sich ein kurzer Pfad von einem Standardkonto zu administrativen Rechten über ein Dienstkonto mit überhöhten Berechtigungen und einem in einer Freigabe hinterlegten Passwort. Alle Befunde wurden priorisiert übergeben, gemeinsam mit dem Softwarehersteller behoben und im Nachtest sechs Wochen später als wirksam geschlossen bestätigt.

11
Befunde insgesamt, davon 3 kritisch eingestuft
6 Wochen
bis zum erfolgreichen Nachtest
0
verbliebene kritische Befunde nach dem Nachtest
Am meisten hat uns getroffen, wie unspektakulär der Weg zu den Bewerberdaten war – kein Spezialwerkzeug, nur eine geänderte Nummer im Aufruf. Der Bericht war so aufbereitet, dass unser Softwarehersteller direkt damit arbeiten konnte.
Geschäftsführung
Personaldienstleister aus München, 70 Arbeitsplätze
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.

Häufige Fragen

Eine schriftliche Freigabe des Verfügungsberechtigten, in der Prüfumfang, Zeitraum, Testtiefe und Ansprechpartner festgehalten sind. Der Prüfumfang wird als Positivliste konkreter IP-Bereiche, Domains oder Anwendungen definiert. Liegen Systeme bei einem Cloud- oder Rechenzentrumsanbieter, benötigen wir zusätzlich dessen Zustimmung. Ohne diese Grundlagen beginnt kein Test.

Nein. Wir testen ausschließlich Systeme, für die uns der Verfügungsberechtigte selbst einen schriftlichen Auftrag erteilt hat. Tests an fremden Systemen ohne deren Auftrag führen wir grundsätzlich nicht durch. Wenn Sie die Sicherheit eines Lieferanten bewerten möchten, ist der übliche Weg ein Fragebogen oder ein von diesem selbst beauftragter Test, dessen Bericht er Ihnen zur Verfügung stellt.

Ein Restrisiko lässt sich nicht vollständig ausschließen, wir halten es aber sehr klein. Denial-of-Service-Tests führen wir auf Produktivsystemen nicht durch, die zulässige Eingriffstiefe wird vorab je System festgelegt, und während des Tests sind Ansprechpartner beider Seiten erreichbar. Zeigt sich eine Beeinträchtigung, greift das vereinbarte Abbruchkriterium und wir stoppen sofort. Besonders empfindliche Systeme testen wir auf Wunsch in einem Wartungsfenster.

Der Aufwand richtet sich nach Umfang und Testtiefe. Ein externer Test der von außen erreichbaren Systeme eines mittelständischen Unternehmens liegt typischerweise bei drei bis fünf Arbeitstagen, ein kombinierter externer und interner Test bei sieben bis zehn. Webanwendungen werden separat kalkuliert, weil dort der manuelle Anteil überwiegt. Sie erhalten vorab ein Festangebot mit klar benanntem Prüfumfang; der Nachtest ist enthalten.

Für die meisten mittelständischen Unternehmen ist ein jährlicher Test ein sinnvoller Rhythmus, ergänzt um zusätzliche Prüfungen nach wesentlichen Änderungen – etwa einer Servermigration, der Veröffentlichung eines neuen Portals oder einem Wechsel des IT-Dienstleisters. Ein Test ist eine Momentaufnahme; die Sicherheit dazwischen trägt der laufende Betrieb mit Patch-Management, Monitoring und Berechtigungsreviews.

Nein. Eine Zertifizierung nach ISO 27001 bewertet ein Managementsystem für Informationssicherheit mit Prozessen, Verantwortlichkeiten und kontinuierlicher Verbesserung. Ein Penetrationstest prüft den technischen Zustand konkreter Systeme zu einem Zeitpunkt. Beides ergänzt sich: Der Testbericht ist ein üblicher und gern gesehener Nachweis im Rahmen einer Zertifizierung oder einer Prüfung nach BSI-Grundschutz, ersetzt sie aber nicht.

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