IT, die auf der Baustelle funktioniert – nicht nur im Büro
Tablets im Fahrzeug, Aufmaß und Fotodokumentation vor Ort, Zeiterfassung ohne Zettelwirtschaft und Software, die auch dann weiterläuft, wenn im Keller kein Netz ist. Für Handwerksbetriebe in München und Umland.
Handwerks-IT wird oft an den falschen Maßstäben gemessen. Ein Bürorechner, der im Büro schnell ist, hilft niemandem, wenn der Monteur im Rohbau ohne Empfang steht und das Aufmaß nicht speichern kann. Die entscheidenden Fragen sind hier andere: Funktioniert die Anwendung auch offline? Hält das Gerät einen Sturz aus der Leiterhöhe aus? Kommt der Stundenzettel abends von selbst ins Büro oder muss ihn jemand abtippen? DESATIV richtet die IT von Handwerksbetrieben an diesen Realitäten aus – robust, mobil und so einfach, dass sie auch von Kolleginnen und Kollegen genutzt wird, die kein Interesse an Technik haben.

Mobile Arbeitsplätze, die halten
Robuste Tablets und Notebooks mit passender Schutzklasse, Halterungen im Fahrzeug, Ladelösungen und Ersatzgeräte statt Wochen ohne Ausrüstung.
Offlinefähig gedacht
Aufmaß, Fotodokumentation und Zeiterfassung müssen im Keller, im Rohbau und im Funkloch funktionieren – und sich später von selbst abgleichen.
Handwerkersoftware angebunden
Wir betreiben die Infrastruktur unter Ihrer Branchensoftware und sorgen dafür, dass Baustelle, Büro und Buchhaltung dieselben Daten sehen.
Einfach genug für den Alltag
Weniger Schritte, weniger Anmeldungen, klare Abläufe. Software, die im Alltag umständlich ist, wird umgangen – und dann fehlen die Daten.
Mobile Arbeitsplätze: Hardware, die den Baustellenalltag übersteht
Die häufigste Fehlentscheidung bei Handwerks-IT ist die Hardware. Ein günstiges Consumer-Tablet kostet einmalig wenig und dann dauerhaft viel: Es überlebt keinen Sturz auf Estrich, das Display ist bei Sonne nicht lesbar, mit Arbeitshandschuhen lässt es sich kaum bedienen, und der Akku hält keinen vollen Arbeitstag durch.
Wir wählen Geräte nach den tatsächlichen Bedingungen aus: Schutz gegen Staub und Feuchtigkeit, Sturzfestigkeit, ausreichend helles Display, Bedienbarkeit mit Handschuhen, Mobilfunk direkt im Gerät statt über den privaten Hotspot des Monteurs und ein Akku, der einen Arbeitstag durchhält. Dazu kommen Halterungen im Fahrzeug und Ladelösungen, damit das Gerät morgens einsatzbereit ist.
Genauso wichtig ist ein Ersatzkonzept. Wenn ein Tablet ausfällt, darf das nicht bedeuten, dass ein Kollege drei Wochen auf Papier arbeitet. Wir halten Austauschgeräte vor, die vorkonfiguriert sind und binnen kurzer Zeit einsatzbereit übergeben werden können.
- ✓Geräteauswahl nach Schutzklasse, Sturzfestigkeit und Displayhelligkeit
- ✓Bedienbarkeit mit Arbeitshandschuhen berücksichtigt
- ✓Mobilfunk im Gerät statt privatem Hotspot
- ✓Fahrzeughalterungen und Ladelösungen
- ✓Vorkonfigurierte Austauschgeräte bei Ausfall
- ✓Zentrale Geräteverwaltung für Einrichtung und Sperrung aus der Ferne
Schlechte Netzabdeckung: Arbeiten ohne Empfang
Ein Großteil der Baustellen liegt an Orten mit schwierigem Empfang: Keller, Tiefgaragen, Rohbauten mit Stahlbeton, Altbausanierungen, Anlagen im Außenbereich. Eine Anwendung, die für jeden Klick eine Serververbindung braucht, ist dort unbrauchbar – und wird nach zwei frustrierenden Tagen nicht mehr genutzt.
Wir achten deshalb bei jeder Anwendungsauswahl auf echte Offlinefähigkeit: Erfassung lokal auf dem Gerät, automatischer Abgleich, sobald wieder Verbindung besteht, und ein nachvollziehbarer Umgang mit Konflikten, wenn zwei Personen dieselbe Position bearbeitet haben. Wo eine Anwendung das nicht kann, sagen wir das vor der Anschaffung und nicht danach.
Ergänzend schaffen wir Verbindung, wo sie fehlt: Mobilfunkrouter für längere Baustellen, externe Antennen an Fahrzeugen, Datentarife mit ausreichendem Volumen für Fotodokumentation und eine Absicherung, dass große Bilduploads nicht das Tarifvolumen in der ersten Woche verbrauchen.
- ✓Prüfung der Offlinefähigkeit vor der Anwendungsauswahl
- ✓Lokale Erfassung mit automatischem Abgleich
- ✓Nachvollziehbarer Umgang mit Datenkonflikten
- ✓Mobilfunkrouter für Langzeitbaustellen
- ✓Passende Datentarife und Volumenüberwachung
- ✓Gesteuerter Bilder-Upload nur bei geeigneter Verbindung
Handwerkersoftware, Aufmaß und Rechnungsstellung vor Ort
Der größte Hebel liegt nicht in der Baustelle selbst, sondern im Weg von der Baustelle ins Büro. In vielen Betrieben wird vor Ort auf Papier notiert, abends abgegeben, im Büro abgetippt und Tage später in Rechnung gestellt. Jeder dieser Schritte kostet Zeit und erzeugt Fehler – und die Rechnung geht Wochen nach der Leistung raus.
Mit einer durchgängigen Branchenlösung wird aus dem Aufmaß vor Ort direkt der Leistungsnachweis, aus dem Leistungsnachweis der Rechnungsentwurf, und die Unterschrift des Kunden wird gleich auf dem Tablet erfasst. Bei kleineren Aufträgen lässt sich sogar direkt vor Ort abrechnen. Wir betreiben die Infrastruktur darunter, richten die mobilen Zugänge ein und sorgen für die Verbindung zwischen Baustelle, Büro und Buchhaltung.
Für die Fachanwendung selbst ist der jeweilige Hersteller zuständig. Unsere Aufgabe ist Server, Datenbank, Sicherung, mobile Anbindung und die Klärung, wenn nicht eindeutig ist, wo eine Störung herkommt.
- ✓Serverbetrieb, Datenbankpflege und Sicherung der Branchensoftware
- ✓Mobile Zugänge für Monteure und Bauleitung
- ✓Aufmaß und Leistungsnachweis direkt auf dem Gerät
- ✓Unterschriftenerfassung und Abrechnung vor Ort
- ✓Anbindung an Buchhaltung und Steuerberatung
- ✓Koordination mit dem Softwarehersteller bei Anwendungsfragen
Zeiterfassung, Disposition und Fotodokumentation
Zeiterfassung ist im Handwerk ein doppelter Nutzen: Sie ist Grundlage für Lohn und Nachkalkulation und gleichzeitig ein Nachweis gegenüber dem Auftraggeber. Entscheidend ist, dass sie so einfach ist, dass sie tatsächlich gemacht wird – eine Erfassung, die morgens fünf Schritte braucht, wird auf dem Parkplatz nicht ausgefüllt.
Wir richten Zeiterfassung so ein, dass sie auf dem mobilen Gerät mit wenigen Eingaben funktioniert, auftragsbezogen bucht und offline weiterläuft. Zusammen mit einer Disposition, die Termine und Fahrzeuge auf dieselben Geräte spielt, ersetzt das den morgendlichen Anruf im Büro und die Frage, wo heute eigentlich angefangen wird.
Die Fotodokumentation ist der unterschätzte Teil. Bilder vom Zustand vor Beginn, von verdeckten Leitungen vor dem Verputzen und vom fertigen Werk sind bei Gewährleistungsstreitigkeiten oft das entscheidende Beweismittel. Damit sie das sein können, müssen sie automatisch am richtigen Auftrag landen statt in der Kamerarolle eines privaten Telefons.
- ✓Zeiterfassung mit wenigen Schritten, auftragsbezogen und offlinefähig
- ✓Disposition und Terminplanung auf denselben mobilen Geräten
- ✓Fotodokumentation mit automatischer Auftragszuordnung
- ✓Sichere Ablage statt Bildern auf privaten Telefonen
- ✓Nachvollziehbare Aufbewahrung für Gewährleistungsfälle
- ✓Auswertungen für Nachkalkulation und Lohnabrechnung
Sicherheit unterwegs: verlorene Geräte, offene Zugänge, private Telefone
Handwerksbetriebe haben ein anderes Sicherheitsprofil als Büroorganisationen. Das größte Risiko ist nicht der gezielte Angriff, sondern das Alltägliche: ein Tablet, das im Fahrzeug bleibt und mit dem Fahrzeug gestohlen wird, Firmendaten auf privaten Telefonen, ein Mitarbeiter, der den Betrieb verlässt und dessen Zugänge noch monatelang aktiv sind.
Wir begegnen dem mit einer zentralen Geräteverwaltung: Alle Firmengeräte sind verschlüsselt, lassen sich aus der Ferne sperren und löschen, und Zugänge sind an ein Konto gebunden, das mit einem Klick deaktiviert werden kann. Firmendaten auf privaten Geräten werden entweder in einen abgetrennten Bereich gelegt oder gar nicht erst zugelassen.
Dazu kommt der Standardschutz, der auch im Handwerk greift: Mehr-Faktor-Authentifizierung für E-Mail und Fernzugriffe, geprüfte Datensicherung im Betrieb und eine klare Regel bei Rechnungen und Bankdatenänderungen. Gefälschte Lieferantenrechnungen treffen Handwerksbetriebe genauso wie alle anderen.
- ✓Verschlüsselung und Fernlöschung aller mobilen Firmengeräte
- ✓Zentrale Geräteverwaltung mit Einrichtung aus der Ferne
- ✓Sofortige Sperrung von Zugängen beim Ausscheiden
- ✓Abgetrennter Firmenbereich auf privaten Telefonen oder Verzicht darauf
- ✓Mehr-Faktor-Authentifizierung für E-Mail und Fernzugriff
- ✓Feste Regel für Zahlungsfreigaben und Bankdatenänderungen
Büro, Lager und Werkstatt: die stationäre Seite
So mobil der Betrieb auch ist – im Büro laufen Auftragsannahme, Kalkulation, Bestellwesen und Buchhaltung, und im Lager hängt die Materialwirtschaft daran. Diese Seite braucht eine tragfähige Grundlage: einen funktionierenden Internetanschluss mit Ausweichweg, ein sauberes Netzwerk auch in Werkstatt und Halle, verlässliche Telefonie und eine Datensicherung, die tatsächlich getestet wird.
Gerade das WLAN in Hallen und Lagerbereichen ist ein wiederkehrendes Thema. Metallregale, Betonwände und Fahrzeuge in Bewegung sorgen für Abrisse an genau den Stellen, an denen mit Scannern und Tablets gearbeitet wird. Das lässt sich planen – aber nicht mit dem Router, der zufällig im Büro steht.
Für die Telefonie setzen wir auf eine Lösung, bei der Anrufe an das Firmenhandy weitergeleitet werden und die Nummer des Betriebs nach außen erhalten bleibt. Für Kunden ist der Betrieb damit erreichbar, ohne dass Mitarbeitende ihre private Nummer herausgeben.
- ✓Internetanschluss mit Mobilfunk-Ausweichweg
- ✓Geplante WLAN-Abdeckung in Halle, Lager und Werkstatt
- ✓Netzwerk für Scanner, Arbeitsplätze und Fahrzeugzugänge
- ✓Telefonie mit Weiterleitung auf Firmenhandys
- ✓Getestete Datensicherung für Büro- und Branchendaten
- ✓Trennung von Betriebsnetz und Gast-WLAN
Einführung, die im Betrieb ankommt
Der größte Grund für gescheiterte IT-Projekte im Handwerk ist nicht die Technik, sondern die Einführung. Ein Team, das jahrelang mit Zettel und Anruf gearbeitet hat, übernimmt eine neue Arbeitsweise nicht, weil eine Software gekauft wurde. Es übernimmt sie, wenn sie erkennbar weniger Arbeit macht als vorher.
Wir führen deshalb schrittweise ein: zuerst mit einer kleinen Gruppe, mit Begleitung auf der Baustelle statt nur einer Schulung im Besprechungsraum, und mit der Bereitschaft, Abläufe anzupassen, wenn sich in der Praxis zeigt, dass sie unpraktisch sind. Papier als Rückfallebene bleibt in der Anfangsphase erlaubt – abschaffen lässt es sich erst, wenn der neue Weg wirklich trägt.
Am Ende steht eine kurze, verständliche Anleitung im Betrieb und eine Ansprechstelle, die auch dann erreichbar ist, wenn jemand um sieben Uhr morgens am Fahrzeug steht und das Tablet nicht startet.
- ✓Schrittweise Einführung mit einer Pilotgruppe
- ✓Begleitung direkt auf der Baustelle statt reiner Schulung
- ✓Anpassung der Abläufe nach den ersten Praxiswochen
- ✓Papier als Rückfallebene in der Übergangszeit
- ✓Kurze verständliche Anleitungen statt Handbücher
- ✓Erreichbare Ansprechstelle ab dem frühen Morgen
Elektrobetrieb mit 22 Mitarbeitenden: vom Stundenzettel zur Abrechnung am selben Tag
Ein Elektrobetrieb im Münchner Umland arbeitete mit Papierstundenzetteln, die freitags abgegeben und im Büro abgetippt wurden. Rechnungen gingen im Schnitt drei Wochen nach Leistungserbringung raus, Nachträge fielen häufig unter den Tisch, weil niemand mehr nachvollziehen konnte, was zusätzlich gemacht wurde. Wir haben robuste Tablets mit Mobilfunk und Fahrzeughalterungen ausgerollt, die vorhandene Branchensoftware um mobile Zugänge erweitert und die Erfassung offlinefähig eingerichtet, sodass sie auch in Kellern und Rohbauten funktioniert. Die Einführung lief über acht Wochen mit einer Pilotgruppe von vier Monteuren und Begleitung auf der Baustelle. Fotodokumentation landet seither automatisch am jeweiligen Auftrag.
Die Monteure waren am Anfang skeptisch, das war zu erwarten. Umgeschwenkt sind sie, als klar wurde, dass sie freitags nicht mehr nachsitzen müssen, um Zettel auszufüllen.
Elektrobetrieb mit 22 Mitarbeitenden, Landkreis München
Häufige Fragen
Bei einer passend ausgewählten Lösung ja. Zeiterfassung, Aufmaß und Fotodokumentation werden lokal auf dem Gerät gespeichert und gleichen sich automatisch ab, sobald wieder Verbindung besteht. Wir prüfen die Offlinefähigkeit vor der Anschaffung, weil sie im Handwerk kein Komfortmerkmal ist, sondern die Voraussetzung dafür, dass eine Anwendung überhaupt genutzt wird. Für Langzeitbaustellen ergänzen wir bei Bedarf einen Mobilfunkrouter.
Nicht das günstigste. Entscheidend sind Schutz gegen Staub und Feuchtigkeit, Sturzfestigkeit, ein Display, das bei Sonne lesbar bleibt, Bedienbarkeit mit Arbeitshandschuhen, Mobilfunk direkt im Gerät und ein Akku für einen vollen Arbeitstag. Solche Geräte kosten in der Anschaffung mehr, halten aber ein Vielfaches länger. Wir wählen sie nach Ihren tatsächlichen Einsatzbedingungen aus und halten vorkonfigurierte Ersatzgeräte für Ausfälle bereit.
Alle Firmengeräte sind verschlüsselt und über eine zentrale Verwaltung aus der Ferne sperr- und löschbar. Der zugehörige Zugang wird deaktiviert, sodass auch keine Anmeldung mehr möglich ist. Weil auf dem Gerät nur mit dem Betriebssystem verwaltete Firmendaten liegen und nicht in privaten Ordnern, bleibt der Schaden auf die Hardware begrenzt. Ein vorkonfiguriertes Ersatzgerät ist in der Regel kurzfristig einsatzbereit.
Möglich ist es, aber nur mit klarer Trennung. Firmendaten gehören in einen verwalteten, abgetrennten Bereich, der beim Ausscheiden gelöscht werden kann, ohne private Fotos oder Nachrichten anzutasten. Ohne diese Trennung entstehen zwei Probleme: Betriebsdaten liegen unkontrolliert auf privaten Geräten, und Fotodokumentation landet in Kamerarollen statt am Auftrag. In vielen Betrieben ist ein einfaches Firmenhandy am Ende die unkompliziertere Lösung.
Häufig ja, weil sich der Nutzen nicht an der Mitarbeiterzahl bemisst, sondern am Weg von der Leistung zur Rechnung. Wenn heute Papierzettel abgetippt werden und Rechnungen mit Wochen Verzug rausgehen, rechnet sich eine mobile Erfassung meist schon bei wenigen Monteuren – über schnellere Zahlungseingänge und über Nachträge, die nicht mehr verloren gehen. Wir schauen uns Ihre Abläufe vorher an und sagen offen, wenn sich der Aufwand nicht lohnt.
Wir betreiben die Infrastruktur darunter: Server, Datenbank, Datensicherung, Netzwerk, mobile Zugänge und Performance. Für die Anwendung selbst ist der jeweilige Hersteller-Support zuständig. Wenn unklar ist, ob eine Störung an der Software oder an der Umgebung liegt, übernehmen wir die Klärung mit dem Hersteller. Ein Wechsel der Branchensoftware ist dafür nicht nötig – in den meisten Fällen lässt sich mit dem vorhandenen System mobil arbeiten.
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