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DESATIV
IT-Beratung München

IT-Beratung, die auch die unbequeme Empfehlung ausspricht

Strategische IT-Beratung für KMU und Mittelstand: Wir analysieren Ihre Umgebung, bewerten Alternativen mit Kosten und Risiken und liefern eine schriftliche Entscheidungsgrundlage. Herstellerneutral – auch wenn die richtige Antwort lautet, nichts zu ändern.

IT-Beratung hat einen schlechten Ruf, weil sie oft als Vorstufe des Verkaufs auftritt. Wer die Empfehlung ausspricht und anschließend an ihrer Umsetzung verdient, steht in einem Interessenkonflikt. Wir trennen das: Beratungsmandate rechnen wir nach Aufwand ab, unabhängig davon, ob Sie die Umsetzung später bei uns beauftragen oder nicht. Als IT-Unternehmensberatung mit Betriebserfahrung bringen wir dabei etwas mit, das rein strategische Häuser nicht haben – wir wissen, wie sich eine Architektur nach drei Jahren im Alltag anfühlt.

IT-Berater arbeitet mit dem Laptop an einem Büroarbeitsplatz

Herstellerneutral

Keine Vertriebsvorgaben, keine Umsatzbeteiligung von Herstellern. Empfohlen wird, was zur Anforderung passt.

Beratung getrennt von Umsetzung

Das Beratungshonorar steht für sich. Ob wir umsetzen dürfen, entscheiden Sie danach – ohne Nachteil bei der Empfehlung.

Schriftliche Ergebnisse

Jedes Mandat endet mit einem Dokument, das auch ein Dritter lesen und prüfen kann. Keine Workshop-Fotos als Ergebnis.

Praxis statt Folien

Unsere IT-Berater betreiben Umgebungen selbst. Empfehlungen berücksichtigen Wartbarkeit, nicht nur Architekturästhetik.

0 €
Provisionen oder Herstellerbeteiligungen an Empfehlungen
3
bewertete Lösungswege je Fragestellung als Mindestmaß
5 Jahre
Betrachtungszeitraum bei Wirtschaftlichkeitsrechnungen
2–6 Wochen
typische Dauer eines Beratungsmandats

Wann IT-Beratung sinnvoll ist – und wann nicht

Nicht jede Frage braucht ein Beratungsmandat. Wenn feststeht, dass zehn Notebooks ersetzt werden müssen, ist eine Beschaffung sinnvoller als eine Analyse. Beratung lohnt sich dort, wo eine Entscheidung mehrere Jahre bindet, größere Beträge betrifft oder wo intern Uneinigkeit über die Richtung besteht.

Typische Anlässe sind der anstehende Austausch einer Serverlandschaft, die Frage nach Cloud oder lokalem Betrieb, ein Standortwechsel, eine Unternehmensnachfolge, eine geplante Zertifizierung oder die schlichte Feststellung, dass niemand mehr genau weiß, was eigentlich alles läuft und wozu.

Wenn wir im Erstgespräch zu dem Ergebnis kommen, dass ein Mandat Ihnen keinen Mehrwert bringt, sagen wir das. Das ist ehrlicher als eine Analyse, deren Ergebnis von Anfang an feststand.

Zwei Sonderfälle behandeln wir auf eigenen Seiten: Geht es ausschließlich um eine unabhängige Zweitmeinung zu einem vorliegenden Angebot, ist das die Aufgabe eines EDV-Beraters. Richtet sich die Frage an die Geschäftsführung und betrifft Kostenstruktur, Make-or-Buy oder Abhängigkeiten, beschreiben wir das unter IT-Unternehmensberatung.

  • Anstehende Investition in Server-, Netzwerk- oder Speicherinfrastruktur
  • Grundsatzentscheidung zwischen lokalem Betrieb, Cloud und hybriden Modellen
  • Wachstum, neue Standorte oder Zusammenführung nach einer Übernahme
  • Unklare Sicherheitslage oder Anforderungen von Auftraggebern und Versicherern
  • Unzufriedenheit mit dem bestehenden Dienstleister ohne klare Ursache
  • Fehlende Dokumentation und verlorenes Wissen nach Personalwechsel

Herstellerneutralität ist eine Frage des Geschäftsmodells

Unabhängige IT-Beratung ist kein Versprechen, sondern eine Struktur. Ein Berater, dessen Einkommen an Produktmargen hängt, wird unabhängig von seinen Absichten zu den Produkten tendieren, die er verkauft. Deshalb ist die entscheidende Frage an jede IT-Unternehmensberatung nicht, ob sie neutral sei, sondern woran sie verdient.

Bei uns gilt: Beratungsmandate werden nach Aufwand honoriert. Wir erhalten keine Provisionen oder Rückvergütungen von Herstellern für Empfehlungen. Wenn Sie uns anschließend mit der Umsetzung beauftragen, legen wir die Kalkulation auf Wunsch offen. Und wenn die richtige Antwort lautet, dass Ihr aktueller Dienstleister gute Arbeit leistet und lediglich zwei Punkte nachbessern sollte, steht genau das im Bericht.

  • Honorar nach Aufwand, unabhängig vom Ergebnis der Empfehlung
  • Keine Provisionen oder Rückvergütungen von Herstellern
  • Keine vertragliche Bindung an eine Produktlinie
  • Offenlegung der Kalkulation bei anschließender Umsetzung
  • Bewertung des Bestands ohne automatische Empfehlung zum Austausch
  • Ausdrückliche Nennung von Alternativen, die wir selbst nicht anbieten

Beratung und Umsetzung sauber getrennt

Ein Beratungsmandat endet mit einem Dokument, nicht mit einer Rechnung für Hardware. Sie können das Ergebnis behalten, ausschreiben, von Dritten umsetzen lassen oder erst einmal liegen lassen. Damit das funktioniert, muss der Bericht so geschrieben sein, dass ein anderer Anbieter danach arbeiten kann – mit konkreten Anforderungen, Mengengerüsten und Abnahmekriterien statt vager Zielbilder.

Viele Kunden beauftragen uns anschließend trotzdem mit der Umsetzung, weil die Analyse vorliegt und Reibung entfällt. Das ist ein legitimer Vorteil, aber er darf die Empfehlung nicht beeinflussen. Deshalb steht in jedem Bericht auch, welche Teile des Vorschlags wir selbst nicht abdecken.

  • Ergebnis als ausschreibungsfähiges Dokument mit Mengengerüst
  • Anforderungen und Abnahmekriterien statt allgemeiner Zielbilder
  • Ausdrücklicher Hinweis auf Leistungen, die wir nicht selbst erbringen
  • Auf Wunsch Begleitung einer Ausschreibung und Angebotsprüfung
  • Zweitmeinung zu vorliegenden Angeboten anderer Anbieter
  • Umsetzung optional, nie Voraussetzung des Beratungsauftrags

Wie ein Beratungsmandat abläuft

Am Anfang steht ein Erstgespräch von ein bis zwei Stunden, in dem wir die Fragestellung und den Rahmen klären. Daraus entsteht ein Angebot mit klarem Umfang und Aufwandsschätzung. Es folgt die Erhebung: technische Aufnahme der Systeme, Gespräche mit Geschäftsführung, Schlüsselanwendern und – falls vorhanden – der internen IT.

Die Auswertung stellt Ist-Zustand, Risiken und Handlungsbedarf gegenüber. Für jede wesentliche Entscheidung bewerten wir mindestens drei Wege mit Kosten über fünf Jahre, Aufwand, Risiko und Abhängigkeiten. Am Ende steht eine priorisierte Maßnahmenliste – getrennt nach dem, was sofort erledigt werden muss, was ins nächste Budgetjahr gehört und was optional bleibt.

Präsentiert wird das Ergebnis persönlich, in einer Sprache, die auch eine kaufmännische Geschäftsführung ohne IT-Hintergrund nachvollziehen kann.

  • Erstgespräch zur Klärung von Fragestellung und Rahmen
  • Angebot mit festem Umfang und Aufwandsschätzung
  • Technische Aufnahme sowie Interviews mit Fach- und Führungsebene
  • Bewertung von mindestens drei Lösungswegen je Entscheidung
  • Wirtschaftlichkeitsrechnung über einen Zeitraum von fünf Jahren
  • Priorisierte Maßnahmenliste nach Dringlichkeit und Budgetjahr
  • Persönliche Präsentation der Ergebnisse vor der Geschäftsführung

Schwerpunkte unserer Beratungsmandate

Die Fragestellungen im Mittelstand ähneln sich, die Antworten nicht. Am häufigsten geht es um die Grundsatzentscheidung zwischen lokalem Serverbetrieb und Cloud, um die realistische Bewertung der Sicherheitslage und um die Frage, welche Investitionen in den nächsten drei bis fünf Jahren unvermeidlich sind.

Zunehmend kommt die Bewertung von KI-Werkzeugen hinzu. Auch hier beraten wir nüchtern: Wir prüfen, welche Abläufe in Ihrem Betrieb tatsächlich Entlastung erfahren würden, welche Daten dabei das Unternehmen verlassen und ob der erwartete Nutzen den Einführungsaufwand rechtfertigt. In etwa der Hälfte der Fälle lautet die Empfehlung, mit einem eng begrenzten Bereich zu beginnen statt unternehmensweit einzuführen.

  • Grundsatzentscheidung lokal, Cloud oder hybrid mit Kostenvergleich
  • Sicherheitsanalyse mit Bewertung nach tatsächlichem Risiko
  • Mehrjährige Investitions- und Lebenszyklusplanung
  • Bewertung und Auswahl von Fachanwendungen
  • Netzwerk- und Standortkonzepte vor größeren Umbauten
  • Anforderungen aus Datenschutz, Branchenvorgaben und Zertifizierungen
  • Realistische Einschätzung des Nutzens von KI-Werkzeugen

Was Sie am Ende in der Hand halten

Das Ergebnis eines Mandats ist ein schriftlicher Bericht, typischerweise zwischen 15 und 40 Seiten je nach Umfang. Er enthält eine Zusammenfassung für die Geschäftsführung, die Bestandsdokumentation, die Risikobewertung, den Vergleich der Lösungswege und die priorisierte Maßnahmenliste mit Aufwandsschätzungen.

Wir formulieren so, dass der Bericht auch in zwei Jahren noch brauchbar ist und dass ein neuer Mitarbeiter oder ein anderer Dienstleister damit arbeiten kann. Grenzen benennen wir ebenfalls: Wo unsere Aussage auf Annahmen beruht, weil Daten fehlten, steht das ausdrücklich dabei.

  • Zusammenfassung für die Geschäftsführung auf wenigen Seiten
  • Dokumentierter Ist-Zustand von Systemen, Verträgen und Lizenzen
  • Risikobewertung mit Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung
  • Vergleich der Lösungswege mit Kosten, Aufwand und Abhängigkeiten
  • Maßnahmenliste mit Priorität, Aufwandsschätzung und Zeitrahmen
  • Ausdrückliche Kennzeichnung von Annahmen und Wissenslücken
Aus der Praxis

Steuerkanzlei mit 25 Arbeitsplätzen: Cloud-Umzug geprüft und begründet abgelehnt

Eine Münchner Kanzlei stand vor dem Austausch ihrer Serverumgebung und hatte ein Angebot für eine vollständige Verlagerung in die Cloud vorliegen. Wir wurden für eine Zweitmeinung beauftragt. Die Analyse ergab, dass die zentrale Fachanwendung im gehosteten Betrieb spürbar langsamer reagiert und der Hersteller diesen Betriebsmodus nur eingeschränkt unterstützt. Die Fünfjahresrechnung fiel zudem deutlich zuungunsten der Cloud aus. Empfohlen haben wir stattdessen ein hybrides Modell: Fachanwendung und Dateiablage lokal auf zwei virtualisierten Hosts, Postfächer und Zusammenarbeit in Microsoft 365, Sicherung zusätzlich in die Cloud. Die Kanzlei hat diesen Weg mit einem anderen Dienstleister umgesetzt.

3
bewertete Betriebsmodelle mit Fünfjahresrechnung
41 %
Kostenunterschied zwischen empfohlener und angebotener Variante
3 Wochen
Dauer des Mandats bis zum fertigen Bericht
Wir hatten mit einer Empfehlung pro Cloud gerechnet, weil das gerade alle sagen. Stattdessen bekamen wir eine Rechnung und drei Argumente, die dagegen sprachen. Genau dafür haben wir bezahlt.
Kanzleileitung
Steuerberatungskanzlei aus München, 25 Arbeitsplätze
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
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Häufige Fragen

IT-Betreuung hält den laufenden Betrieb aufrecht und arbeitet in der bestehenden Struktur. IT-Beratung stellt diese Struktur selbst infrage: Sie klärt, ob die Architektur, die Betriebsform, die Verträge und das Sicherheitsniveau noch zu Ihrem Unternehmen passen. Beratung endet mit einer Entscheidungsgrundlage, Betreuung mit einem funktionierenden System. Beides ist sinnvoll, aber es sind unterschiedliche Aufträge.

Wir sind an keine Produktlinie vertraglich gebunden und erhalten keine Provisionen oder Rückvergütungen von Herstellern für Empfehlungen. Beratungsmandate werden nach Aufwand honoriert, unabhängig vom Ergebnis. Wenn Sie uns anschließend mit der Umsetzung beauftragen, legen wir die Kalkulation auf Wunsch offen. Und wir benennen im Bericht ausdrücklich, welche empfohlenen Leistungen wir selbst nicht erbringen.

Nein. Der Bericht ist bewusst so aufgebaut, dass Sie ihn ausschreiben oder von einem anderen Anbieter umsetzen lassen können – mit Anforderungen, Mengengerüst und Abnahmekriterien. Auf Wunsch begleiten wir die Ausschreibung und prüfen eingehende Angebote, ohne selbst anzubieten.

Die Abrechnung erfolgt nach Aufwand auf Basis einer vorherigen Schätzung mit festem Umfang. Ein abgegrenztes Mandat – etwa eine Zweitmeinung zu einem vorliegenden Angebot – bewegt sich meist im Bereich weniger Tage. Eine vollständige Analyse einer Umgebung mit 50 Arbeitsplätzen inklusive Interviews, Wirtschaftlichkeitsrechnung und Bericht liegt deutlich darüber. Den Rahmen nennen wir vor der Beauftragung.

Ja. Der Zuschnitt ist dann ein anderer: statt eines umfassenden Mandats meist eine fokussierte Fragestellung, etwa der Vergleich zweier Betriebsmodelle oder eine Standortbestimmung zur Sicherheit. Ein Aufwand von zwei bis vier Tagen liefert kleinen Betrieben in der Regel mehr Klarheit als ein großes Projekt, das ohnehin nicht vollständig umgesetzt würde.

Dann steht das im Bericht. Das kommt vor, wenn auch selten in Reinform – meist finden sich einzelne Punkte bei Datensicherung, Berechtigungen oder Dokumentation. Ein Ergebnis, das keinen dringenden Handlungsbedarf feststellt, ist kein vergeudetes Honorar, sondern eine belastbare Grundlage für die nächste Investitionsentscheidung und gegenüber Ihren Gesellschaftern.

IT-Beratung beantwortet technisch-konzeptionelle Fragen: welche Architektur, welche Lösung, welcher Weg. EDV-Beratung meint in der Praxis häufiger die punktuelle Zweitmeinung – etwa die Prüfung eines konkreten Angebots oder die Bewertung des bisherigen Dienstleisters. IT-Unternehmensberatung richtet sich an die Geschäftsführung und arbeitet mit betriebswirtschaftlichen Größen wie Vollkosten, Make-or-Buy und Risikobewertung. Alle drei bieten wir an, die Abgrenzung klären wir im Erstgespräch.

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