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DESATIV
IT-Überwachung & Monitoring

Störungen erkennen, bevor der Betrieb steht

Die meisten IT-Ausfälle kündigen sich an: ein volllaufender Datenträger, ein fehlgeschlagener Sicherungslauf, eine Festplatte mit steigenden Fehlerzählern. Unser Monitoring bemerkt diese Signale und meldet sie an Menschen, die reagieren.

IT-Probleme entstehen selten schlagartig. Sie bahnen sich über Tage oder Wochen an – nur bemerkt sie niemand, weil im Alltag niemand Zeit hat, Ereignisprotokolle zu lesen oder Sicherungsberichte zu prüfen. Erst wenn der Dateiserver keine Schreibvorgänge mehr annimmt oder die Warenwirtschaft nicht mehr startet, wird die Sache dringend. DESATIV überwacht Ihre Infrastruktur kontinuierlich mit definierten Schwellwerten, klarer Alarmierung und einer festgelegten Eskalationskette. Das Ziel ist nicht die möglichst große Zahl an Messwerten, sondern die möglichst kleine Zahl echter Überraschungen.

Arbeitsplatz mit mehreren Monitoren zur Überwachung von Systemen

Überwachung rund um die Uhr

Server, virtuelle Maschinen, Netzwerkkomponenten, Speicher und kritische Dienste werden durchgehend geprüft – auch nachts, am Wochenende und über die Feiertage.

Schwellwerte statt Rauschen

Wir stimmen Grenzwerte auf Ihre tatsächliche Auslastung ab. Ein Monitoring, das ständig grundlos alarmiert, wird nach zwei Wochen ignoriert – und ist damit wertlos.

Definierte Eskalationskette

Jeder Alarm hat einen Empfänger, eine Frist und einen nächsten Schritt. Bei kritischen Meldungen greift außerhalb der Geschäftszeiten die Rufbereitschaft.

Backups nachweislich geprüft

Nicht nur, ob ein Sicherungslauf gestartet ist, sondern ob er vollständig durchgelaufen ist und die Daten wiederherstellbar sind – kontrolliert und protokolliert.

24/7
Überwachung kritischer Systeme und Dienste
60 Sek.
typisches Prüfintervall bei kritischen Diensten
< 4 Std.
Reaktionszeit bei kritischen Alarmen
99,9 %
erreichte Verfügbarkeit in betreuten Umgebungen

Was überwacht wird – und warum genau das

Monitoring ist keine Frage der Menge, sondern der Auswahl. Wer alles misst, erzeugt eine Datenflut, in der die entscheidenden drei Meldungen untergehen. Wir beginnen deshalb mit der Frage, welche Systeme Ihren Betrieb tatsächlich tragen: die Warenwirtschaft, der Dateiserver, die Internetanbindung, der Mailfluss, die Fachanwendung, ohne die niemand arbeiten kann.

Um diese Kernsysteme herum bauen wir die Überwachung auf. Auf Infrastrukturebene erfassen wir Verfügbarkeit, Auslastung von Prozessor, Arbeitsspeicher und Datenträgern, Temperaturen und Zustandswerte der Hardware. Auf Dienstebene prüfen wir, ob die Anwendung tatsächlich antwortet – ein laufender Prozess ist noch kein funktionierender Dienst.

Ergänzend überwachen wir sicherheitsrelevante Zustände: Patchstände, Ablauf von Zertifikaten, Status des Virenschutzes, fehlgeschlagene Anmeldeversuche in ungewöhnlicher Häufung.

  • Verfügbarkeit von Servern, virtuellen Maschinen und Hosts
  • Auslastung von Prozessor, Arbeitsspeicher und Datenträgern
  • Zustandswerte von RAID-Verbünden, Datenträgern und Netzteilen
  • Erreichbarkeit und Antwortverhalten geschäftskritischer Dienste
  • Internetanbindung, VPN-Tunnel und Standortkopplungen
  • Patchstände, Zertifikatslaufzeiten und Virenschutzstatus

Monitoring-Agents und agentenlose Prüfungen

Auf Servern und Arbeitsplätzen installieren wir schlanke Monitoring-Agents. Sie melden Zustandswerte in kurzen Intervallen an unser zentrales System und erlauben zusätzlich die Ausführung definierter Prüfroutinen – etwa die Kontrolle, ob ein bestimmter Dienst läuft oder ob ein Verzeichnis eine erwartete Datei enthält.

Nicht jedes Gerät lässt sich mit einem Agent versehen. Firewalls, Switches, Speichersysteme, Drucker und unterbrechungsfreie Stromversorgungen überwachen wir deshalb agentenlos über SNMP, über die Auswertung ihrer Protokolle oder über gezielte Netzwerkprüfungen von außen.

Beide Wege laufen in derselben zentralen Oberfläche zusammen. Das ist entscheidend, weil sich Störungsursachen oft erst im Zusammenhang erkennen lassen: Wenn gleichzeitig der Dateizugriff langsam wird, die Latenz im Netz steigt und ein Switchport Fehler zählt, ist die Ursache schnell eingegrenzt.

  • Agentenbasierte Überwachung von Windows- und Linux-Servern
  • Agentenlose Prüfung über SNMP für Netzwerk- und Speichergeräte
  • Auswertung von Ereignisprotokollen und Systemmeldungen
  • Externe Erreichbarkeitsprüfungen von außerhalb Ihres Netzes
  • Zusammenführung aller Quellen in einer zentralen Oberfläche
  • Historische Messwerte für die Ursachenanalyse

Schwellwerte, Alarmierung und Eskalationsketten

Der schwierigste Teil eines Monitorings ist nicht die Technik, sondern die Kalibrierung. Ein Alarm bei 80 Prozent Datenträgerbelegung ist auf einem stabilen Dateiserver sinnvoll, auf einem Backup-Ziel dagegen völlig normal und damit reine Störung. Wir stimmen Schwellwerte deshalb an der realen Auslastung der jeweiligen Systeme ab und schärfen sie in den ersten Betriebswochen nach.

Jede Meldung erhält eine Einstufung. Informative Ereignisse landen im Bericht, Warnungen werden im nächsten Arbeitstag bearbeitet, kritische Alarme lösen sofortige Benachrichtigung aus. Für kritische Meldungen außerhalb der Geschäftszeiten greift eine Rufbereitschaft mit definierter Eskalationskette: Reagiert die erste Stufe nicht innerhalb der festgelegten Frist, wird automatisch die nächste alarmiert.

Ebenso wichtig ist die Unterdrückung von Folgemeldungen. Fällt eine Internetanbindung aus, sollen nicht vierzig Einzelalarme über nicht erreichbare Geräte auflaufen, sondern eine Meldung mit dem tatsächlichen Auslöser.

  • Systemindividuelle Schwellwerte statt pauschaler Standardwerte
  • Nachschärfung der Grenzwerte in der Einführungsphase
  • Einstufung in Information, Warnung und kritischen Alarm
  • Alarmierung per E-Mail, Ticket und im Ernstfall telefonisch
  • Eskalationskette mit Fristen und definierter Vertretung
  • Abhängigkeitsregeln zur Unterdrückung von Folgemeldungen

Backup-Überwachung und Wiederherstellbarkeit

Ein grüner Haken im Sicherungsbericht bedeutet weniger, als viele annehmen. Wir prüfen deshalb mehrstufig: ob der Sicherungslauf überhaupt gestartet ist, ob er vollständig durchgelaufen ist, ob die gesicherte Datenmenge zum erwarteten Umfang passt und ob die Zielmedien noch ausreichend Kapazität haben.

Eine plötzlich stark abweichende Sicherungsgröße ist ein besonders wertvolles Signal. Sie deutet entweder auf eine ausgefallene Quelle hin – oder auf eine großflächige Verschlüsselung von Daten durch Ransomware. Beides sollte man am selben Tag erfahren und nicht erst, wenn eine Wiederherstellung nötig wird.

Ergänzend führen wir regelmäßige Wiederherstellungstests durch. Erst die erfolgreiche Rückholung einer virtuellen Maschine oder eines Dateibestands belegt, dass das Sicherungskonzept funktioniert.

  • Kontrolle von Start, Verlauf und Abschluss jedes Sicherungslaufs
  • Plausibilitätsprüfung der gesicherten Datenmengen
  • Überwachung der Kapazität von Sicherungszielen
  • Alarm bei auffälligen Abweichungen als Ransomware-Frühindikator
  • Regelmäßige Restore-Tests mit Protokoll
  • Prüfung der Trennung von Sicherungskopien vom Produktivnetz

Sicherheitsereignisse, Protokollierung und SIEM

Klassisches Monitoring beantwortet die Frage, ob Systeme laufen. Sicherheitsmonitoring beantwortet die Frage, ob sich jemand ungewöhnlich verhält. Beides gehört zusammen, weil viele Angriffe zuerst als scheinbar harmlose Betriebsauffälligkeit sichtbar werden – als Anmeldung zur Nachtzeit, als plötzlicher Anstieg ausgehenden Datenverkehrs, als neu angelegtes Administratorkonto.

Wir führen sicherheitsrelevante Protokolldaten aus Firewall, Servern, Endgeräten und Cloud-Diensten zentral zusammen und werten sie über Regeln aus. In größeren Umgebungen setzen wir dafür eine SIEM-Lösung ein, die Ereignisse aus verschiedenen Quellen korreliert; für kleinere Umgebungen genügt eine schlanke zentrale Logsammlung mit gezielten Alarmregeln.

Die Grenzen benennen wir offen: Ein Monitoring erkennt Auffälligkeiten, es ist kein automatischer Schutz. Die Bewertung und Reaktion bleibt eine Aufgabe von Menschen mit Kenntnis Ihrer Umgebung.

  • Zentrale Sammlung sicherheitsrelevanter Protokolldaten
  • Korrelationsregeln über mehrere Quellen hinweg
  • SIEM-Anbindung für größere und regulierte Umgebungen
  • Alarme bei ungewöhnlichen Anmeldemustern und Rechteänderungen
  • Überwachung ausgehender Verbindungen auf Auffälligkeiten
  • Manipulationsgeschützte Aufbewahrung der Protokolle

Berichte, Kapazitätsplanung und Investitionsvorlauf

Monitoring liefert nicht nur Alarme, sondern auch eine belastbare Datengrundlage für Entscheidungen. Aus den historischen Messwerten lässt sich ablesen, wie sich Speicherbedarf, Arbeitsspeicherauslastung und Netzlast über Monate entwickeln – und damit, wann eine Erweiterung fällig wird.

Sie erhalten regelmäßige Berichte mit Verfügbarkeitswerten, aufgetretenen Störungen, deren Bearbeitung und dem Zustand Ihrer Systeme. Diese Berichte sind bewusst so gehalten, dass sie auch ohne technische Vorkenntnisse lesbar sind, weil sie in vielen Unternehmen der Geschäftsführung als Entscheidungsgrundlage dienen.

Der praktische Nutzen liegt in der Planbarkeit: Ein Speichersystem, das erkennbar in sechs Monaten an seine Grenze stößt, lässt sich budgetieren. Eines, das an einem Dienstagvormittag volläuft, kostet einen Ausfalltag.

  • Monatliche Berichte zu Verfügbarkeit und Störungen
  • Auswertung von Trends bei Speicher, Arbeitsspeicher und Netzlast
  • Frühzeitige Meldung absehbarer Kapazitätsengpässe
  • Übersicht über Patchstände und offene Sicherheitsmeldungen
  • Grundlage für Budget- und Investitionsplanung
  • Fester Ansprechpartner für die Besprechung der Berichte

Einführung, Betrieb und Zusammenspiel mit Ihrer IT

Die Einführung beginnt mit einer Bestandsaufnahme Ihrer Systeme und der Festlegung, was als kritisch gilt. Anschließend rollen wir Agents aus, binden agentenlose Geräte an und definieren die erste Fassung der Schwellwerte. Die folgenden Wochen dienen der Kalibrierung – hier sortieren wir Fehlalarme konsequent aus.

Wo eine eigene IT-Abteilung besteht, arbeiten wir zu, statt zu verdrängen: Ihre Mitarbeitenden erhalten Zugriff auf die Oberfläche und die Berichte, wir übernehmen die Überwachung außerhalb der Geschäftszeiten oder gezielt einzelne Systemgruppen. Wo keine eigene IT vorhanden ist, übernehmen wir den vollständigen Betrieb inklusive Störungsbehebung.

In beiden Fällen gilt: Was überwacht wird, welche Schwellwerte gelten und wer wann alarmiert wird, ist schriftlich festgehalten und wird gemeinsam überprüft.

  • Bestandsaufnahme und Einstufung der Systemkritikalität
  • Ausrollen der Agents und Anbindung agentenloser Geräte
  • Kalibrierungsphase zur Aussortierung von Fehlalarmen
  • Zugriff auf Oberfläche und Berichte für Ihre eigene IT
  • Übernahme der Überwachung außerhalb der Geschäftszeiten
  • Schriftlich dokumentierter Überwachungs- und Alarmierungsumfang
Monitoring-Projekt aus der Praxis

Wie ein Planungsbüro von reaktiver Feuerwehr zu planbarem Betrieb kam

Ein Ingenieurbüro mit 40 Arbeitsplätzen im Münchner Westen arbeitete mit großen CAD-Datenbeständen auf einem zentralen Dateiserver. Ausfälle wurden regelmäßig erst durch Anrufe der Belegschaft bemerkt, zweimal war ein volllaufender Datenträger die Ursache, einmal war eine Sicherung über mehrere Wochen unbemerkt fehlgeschlagen. Wir haben Monitoring-Agents auf allen Servern ausgerollt, Firewall, Switches und die unterbrechungsfreie Stromversorgung per SNMP angebunden und Schwellwerte anhand der realen Auslastung über einen Zeitraum von vier Wochen kalibriert. Zusätzlich wurde die Backup-Überwachung mit Plausibilitätsprüfung der Sicherungsgrößen eingerichtet sowie eine Eskalationskette für kritische Alarme außerhalb der Geschäftszeiten definiert. Kapazitätsengpässe werden seither im Monatsbericht ausgewiesen, sodass Erweiterungen budgetiert statt improvisiert werden.

-82 %
ungeplante Ausfallzeit im ersten Jahr
3
Wochen Vorlauf bei erkannten Kapazitätsengpässen
99,94 %
gemessene Verfügbarkeit des Dateiservers
Früher haben wir von Störungen erfahren, wenn zwanzig Leute gleichzeitig nicht mehr speichern konnten. Heute ruft uns niemand mehr deswegen an – wir bekommen vorher eine Meldung und die Sache ist erledigt, bevor sie jemand merkt.
IT-Verantwortlicher
Ingenieurbüro aus München, 40 Arbeitsplätze
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
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Häufige Fragen

Sinnvoll wird es, sobald ein Systemausfall Ihren Betrieb spürbar unterbricht – das ist häufig schon ab etwa zehn Arbeitsplätzen der Fall, wenn ein zentraler Server oder eine Fachanwendung im Spiel ist. Entscheidend ist nicht die Mitarbeiterzahl, sondern die Frage, was ein Tag Stillstand kostet. Für kleine Umgebungen genügt oft ein schlankes Paket aus Server-, Backup- und Internetüberwachung.

Die Kosten setzen sich aus einer einmaligen Einrichtung und einer laufenden monatlichen Pauschale zusammen, die sich meist nach der Zahl überwachter Systeme richtet. Für eine typische Umgebung mit einem Host, vier virtuellen Maschinen und der Netzwerktechnik bewegt sich die laufende Pauschale im niedrigen dreistelligen Bereich pro Monat. Rufbereitschaft außerhalb der Geschäftszeiten wird separat vereinbart.

Nein, und das ist auch nicht der Zweck. Wir erfassen technische Zustandswerte von Systemen sowie sicherheitsrelevante Ereignisse wie fehlgeschlagene Anmeldungen oder Rechteänderungen. Eine Überwachung des Arbeitsverhaltens einzelner Personen findet nicht statt. Umfang und Aufbewahrungsdauer der erfassten Daten stimmen wir mit Ihrem Datenschutzbeauftragten und, wo vorhanden, mit Ihrer Mitarbeitervertretung ab.

Kritische Alarme lösen außerhalb der Geschäftszeiten die Rufbereitschaft aus. Der Bereitschaftstechniker bewertet die Meldung, prüft per Fernzugriff und leitet Sofortmaßnahmen ein – etwa Speicher freigeben, einen Dienst neu starten oder ein System kontrolliert herunterfahren. Reagiert die erste Stufe nicht innerhalb der vereinbarten Frist, alarmiert das System automatisch die nächste. Sie erhalten am Folgetag eine Dokumentation des Vorgangs.

Das ist das häufigste Problem im Monitoring und fast immer eine Frage der Kalibrierung. Wir setzen Schwellwerte systemindividuell, unterdrücken Folgemeldungen über Abhängigkeitsregeln und trennen strikt zwischen informativen Ereignissen, Warnungen und kritischen Alarmen. Nur letztere erreichen Sie unmittelbar. In den ersten Wochen gehen wir jeden Fehlalarm einzeln durch, bis das Rauschen weg ist.

Ja, das ist eine übliche Konstellation. Ihre Mitarbeitenden erhalten vollen Zugriff auf Oberfläche und Berichte, und wir stimmen ab, welche Systemgruppen und welche Zeiträume wir übernehmen. Häufig deckt Ihre IT den Tagbetrieb ab und wir die Nächte, Wochenenden und Urlaubszeiten. Die Zuständigkeiten werden schriftlich festgehalten, damit im Alarmfall keine Unklarheit entsteht.

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