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DESATIV
Voicebot-Systeme & Sprachassistenten

Ein Telefonassistent, der weiterleitet, statt Anrufer festzuhalten

Wir richten Voicebots ein, die Anrufe außerhalb der Geschäftszeiten annehmen, wiederkehrende Anliegen strukturiert erfassen und den Anrufer zuverlässig an einen Menschen übergeben, sobald das Gespräch es erfordert. Mit klarer Ansage, dass ein automatisches System spricht.

Ein Voicebot ist kein Ersatz für Ihre Telefonzentrale, sondern eine Entlastung an bestimmten Stellen: nachts, in Stoßzeiten, bei Anrufen, die immer gleich verlaufen. Wo Sprachverarbeitung heute noch an Dialekt, Nebengeräuschen und Fachbegriffen scheitert, sagen wir das offen und planen den Weg zum Menschen als Regelfall ein, nicht als Notausgang. Entscheidend ist nicht, wie viele Gespräche der Bot führt, sondern wie wenige Anrufer unzufrieden auflegen.

Mitarbeiter mit Headset betreut Anfragen an zwei Bildschirmen

Immer ein Weg zum Menschen

Jederzeit per Stichwort oder Tastendruck zum Mitarbeitenden – ohne Umweg und ohne Wiederholungsschleife

Transparente Ansage

Anrufer erfahren zu Gesprächsbeginn, dass ein automatisches System spricht und wie sie es überspringen

Ehrliche Grenzen

Wir zeigen vorab an Ihren echten Anrufen, was die Erkennung leistet und wo sie scheitert

Anschluss an Ihre Telefonie

Integration in vorhandene SIP-Anlagen, Cloud-TK und Ihre bestehenden Rufnummern

4–6
Wochen Pilotbetrieb auf einer Nebennummer
2
Fehlversuche bis zur Übergabe an einen Menschen
1–2
klar abgegrenzte Anwendungsfälle zum Start
0
dauerhaft gespeicherte Audioaufnahmen im Standardaufbau

Wofür sich ein Voicebot eignet – und wofür nicht

Voicebots funktionieren dort gut, wo Gespräche einem festen Muster folgen und die zu erfassenden Angaben überschaubar sind: Rückrufwunsch aufnehmen, Terminanfrage entgegennehmen, Störungsmeldung mit Kundennummer und Adresse erfassen, Öffnungszeiten und Anfahrt auskunftsfähig machen. Solche Anrufe binden Personal, ohne fachliches Urteil zu erfordern.

Schlecht geeignet sind Gespräche mit emotionaler Komponente, mit Verhandlungsspielraum oder mit vielen Rückfragen: Reklamationen, Preisgespräche, Beratung zu individuellen Fällen. Hier verlängert ein Bot das Gespräch, statt es zu verkürzen, und hinterlässt beim Anrufer den Eindruck, abgewimmelt zu werden.

In der Praxis empfehlen wir deshalb einen engen Einstieg: ein bis zwei Anliegen, klar abgegrenzt, mit sofortiger Weiterleitung bei allem anderen. Ein Bot, der zwei Dinge zuverlässig kann, ist wertvoller als einer, der zwanzig Dinge halb kann.

  • Anrufannahme außerhalb der Geschäftszeiten mit strukturierter Erfassung
  • Vorqualifizierung und Weiterleitung an die richtige Abteilung
  • Aufnahme von Störungs- und Servicemeldungen mit Rückrufzusage
  • Terminwünsche entgegennehmen und an die Disposition übergeben
  • Standardauskünfte zu Öffnungszeiten, Anfahrt und Zuständigkeiten
  • Nicht geeignet: Reklamationen, Preisverhandlungen, Beratungsgespräche
  • Nicht geeignet: Notfall- und Bereitschaftsnummern ohne menschliche Absicherung

Wo Spracherkennung an Grenzen stößt

Spracherkennung ist deutlich besser geworden, aber sie ist nicht zuverlässig im Sinne von durchgängig richtig. Drei Faktoren machen im Alltag den Unterschied. Erstens Dialekt und Sprechweise: Bairische Färbung, sehr schnelles oder undeutliches Sprechen und Anrufer mit starkem Akzent führen messbar zu mehr Fehlerkennungen. Zweitens Nebengeräusche: Anrufe aus dem Auto, von der Baustelle oder über Freisprecheinrichtungen sind der Normalfall, nicht die Ausnahme.

Drittens Fachbegriffe und Eigennamen. Artikelbezeichnungen, Ortsteile, Straßennamen und Nachnamen sind für allgemeine Spracherkennung schwierig. Hier hilft ein hinterlegtes Vokabular aus Ihren eigenen Daten spürbar – die Erkennung von Straßennamen im Münchner Raum lässt sich damit deutlich verbessern, aber nicht auf hundert Prozent bringen.

Unsere Konsequenz daraus: Kritische Angaben lassen wir bestätigen oder über die Zifferntasten erfassen. Eine Kundennummer über die Tastatur ist unelegant, aber richtig. Und nach zwei erfolglosen Erkennungsversuchen wird ohne weiteren Versuch an einen Menschen übergeben.

  • Dialekt, Akzent und schnelles Sprechen erhöhen die Fehlerquote deutlich
  • Anrufe aus Fahrzeugen und lauter Umgebung sind der Regelfall
  • Eigennamen, Straßen und Artikelnummern bleiben fehleranfällig
  • Hinterlegtes Kundenvokabular verbessert die Erkennung spürbar
  • Kritische Angaben werden zurückgelesen und bestätigt
  • Zifferneingabe per Tastatur für Kunden- und Auftragsnummern
  • Abbruch zum Menschen nach spätestens zwei Fehlversuchen

Der Weg zum Menschen ist Teil des Konzepts

Was Anrufer an automatischen Systemen am meisten stört, ist nicht die Automatik selbst, sondern das Gefühl, nicht herauszukommen. Deshalb planen wir die Übergabe zuerst und den Dialog danach. In jedem Gesprächsschritt genügt ein Stichwort oder die Null auf der Tastatur, um zu einem Mitarbeitenden zu gelangen.

Bei der Übergabe wird alles mitgegeben, was bereits erfasst wurde: Rufnummer, erkanntes Anliegen, genannte Kundennummer und ein Transkript des bisherigen Gesprächs. Der Anrufer soll nichts wiederholen müssen – sonst hat der Bot die Sache verschlimmert.

Für Zeiten ohne Besetzung definieren wir ein ehrliches Verhalten: keine Warteschleife ohne Perspektive, sondern eine klare Ansage mit Rückrufzusage und verbindlichem Zeitfenster, das Ihr Team auch einhalten kann.

  • Übergabe jederzeit per Stichwort oder Null-Taste, in jedem Dialogschritt
  • Vollständige Übergabe von Rufnummer, Anliegen und Transkript
  • Keine Wiederholung bereits gemachter Angaben durch den Anrufer
  • Definiertes Verhalten bei besetzter oder unbesetzter Zentrale
  • Rückrufzusagen nur mit Zeitfenstern, die eingehalten werden
  • Priorisierte Durchstellung für hinterlegte Bestandskundennummern
  • Eskalationsregeln für erkennbar dringende Anliegen

Transparenz gegenüber Anrufern und Datenschutz

Anrufer müssen erkennen können, dass sie mit einem automatischen System sprechen. Wir setzen das als erste Ansage um, kurz und ohne juristisches Beiwerk, verbunden mit dem Hinweis, wie man direkt zu einem Mitarbeitenden gelangt. Eine Stimme, die einen Menschen imitiert, ohne das offenzulegen, lehnen wir ab – sie beschädigt das Vertrauen mehr, als die Automatisierung einbringt.

Sprachdaten sind personenbezogene Daten. Sobald Gespräche aufgezeichnet oder transkribiert werden, brauchen Sie eine Rechtsgrundlage, eine Information der Anrufer vor der Aufzeichnung und definierte Löschfristen. Wir empfehlen in der Regel, keine Audiodaten dauerhaft zu speichern, sondern nur das Transkript des erfassten Anliegens – und auch das befristet.

Technisch arbeiten wir mit Verarbeitung in der EU und Auftragsverarbeitungsverträgen mit den beteiligten Anbietern. Die datenschutzrechtliche Bewertung Ihres konkreten Einsatzes gehört zu Ihrem Datenschutzbeauftragten; wir liefern die technische Dokumentation, auf die er sich stützen kann.

  • Ansage zu Gesprächsbeginn: automatisches System, Weg zum Menschen
  • Keine Imitation menschlicher Gesprächspartner
  • Hinweis vor jeder Aufzeichnung, mit Widerspruchsmöglichkeit
  • Bevorzugt nur Transkript statt dauerhafter Audiospeicherung
  • Definierte Löschfristen für Transkripte und Gesprächsdaten
  • Sprachverarbeitung in EU-Rechenzentren mit Auftragsverarbeitungsvertrag
  • Technische Dokumentation für Ihr Verarbeitungsverzeichnis

Anbindung an Telefonanlage und Fachsysteme

Ein Voicebot muss sich in Ihre bestehende Telefonie einfügen, nicht umgekehrt. Bei Cloud-Anlagen und SIP-basierten Systemen binden wir den Bot als eigenen Teilnehmer ein, der eine Rufnummer oder eine Warteschlange bedient. Ihre Rufnummern, Ihre Ansagen und Ihre Weiterleitungsregeln bleiben bestehen.

Nutzen bringt der Bot erst durch die Anbindung an Ihre Fachsysteme. Eine erkannte Kundennummer, die gegen das ERP geprüft wird, macht aus einer Notiz einen verwertbaren Vorgang. Solche Zugriffe realisieren wir lesend und eng begrenzt; Buchungen oder Änderungen führt ein Voicebot bei uns grundsätzlich nicht selbstständig aus.

Das Ergebnis eines Anrufs landet dort, wo Ihr Team ohnehin arbeitet: als Ticket im Helpdesk, als Aufgabe im CRM oder als strukturierte E-Mail mit Transkript.

  • Einbindung über SIP in Cloud-TK-Anlagen und On-Premise-Systeme
  • Betrieb an eigener Rufnummer oder als Überlauf der Zentrale
  • Lesender Abgleich von Kunden- und Auftragsnummern gegen ERP oder CRM
  • Keine selbstständigen Buchungen oder Datenänderungen durch den Bot
  • Ergebnisübergabe als Ticket, CRM-Aufgabe oder strukturierte E-Mail
  • Auswertung von Anrufgründen, Erkennungsquoten und Abbrüchen
  • Anpassung der Dialoge auf Basis der tatsächlichen Gesprächsverläufe

Einführung in Schritten

Wir beginnen mit einer Auswertung Ihres tatsächlichen Anrufaufkommens: Wann kommen wie viele Anrufe, welche Anliegen wiederholen sich, welche Gespräche gehen verloren. Daraus ergibt sich, ob ein Voicebot überhaupt der richtige Hebel ist – manchmal ist es schlicht eine bessere Rufverteilung.

Danach bauen wir einen eng gefassten Dialog und testen ihn mit echten Aufnahmen aus Ihrem Haus, einschließlich schwieriger Anrufe. Erst wenn die Erkennungsquote in Ihrem konkreten Umfeld belastbar ist, geht der Bot auf eine Nebennummer und dann schrittweise auf die Hauptnummer.

Im Betrieb hören wir regelmäßig in abgebrochene Gespräche hinein. Dort steht, was nicht funktioniert – deutlich zuverlässiger als in jeder Statistik.

  • 01 Auswertung des Anrufaufkommens und der wiederkehrenden Anliegen
  • 02 Festlegung von ein bis zwei Anwendungsfällen mit klaren Grenzen
  • 03 Dialogaufbau und Test mit echten Aufnahmen aus Ihrem Betrieb
  • 04 Pilotbetrieb auf einer Nebennummer über vier bis sechs Wochen
  • 05 Auswertung von Erkennungsquote, Abbrüchen und Weiterleitungen
  • 06 Schrittweise Übernahme von Randzeiten und Überlauf der Zentrale
  • Laufend: Auswertung abgebrochener Gespräche und Nachschärfen der Dialoge
Praxisbeispiel

Anrufannahme außerhalb der Geschäftszeiten für einen Sanitärbetrieb

Ein Sanitär- und Heizungsbetrieb im Münchner Westen mit 35 Arbeitsplätzen verlor regelmäßig Anrufe zwischen 17 und 8 Uhr; der Anrufbeantworter wurde von vielen Anrufern kommentarlos aufgelegt. Wir haben einen Voicebot auf der Zentralnummer für die Randzeiten eingerichtet, der das Anliegen erfragt, Rufnummer und Adresse aufnimmt und die Angaben zurückliest. Straßennamen aus dem Münchner Stadtgebiet und den umliegenden Gemeinden wurden als Vokabular hinterlegt, was die Erkennung bei Adressen deutlich verbesserte. Bei erkennbarer Dringlichkeit – Wasserschaden, Heizungsausfall im Winter – stellt das System auf das Bereitschaftshandy durch, ohne weitere Abfrage. Im Pilotbetrieb über sechs Wochen wurden 412 Anrufe angenommen; 68 gingen an die Bereitschaft, 41 brachen ab. Die Abbrüche haben wir angehört und daraufhin die Eingangsansage um zwölf Sekunden gekürzt.

412
angenommene Anrufe im sechswöchigen Pilotbetrieb
68
direkt an die Bereitschaft durchgestellte Notfälle
41
abgebrochene Gespräche, einzeln ausgewertet
Uns war wichtig, dass niemand in einer Schleife hängen bleibt. Wer nichts sagt oder ungeduldig wird, landet nach zwei Sätzen beim Bereitschaftsdienst. Genau deshalb funktioniert es.
Geschäftsführung
Sanitär- und Heizungsbetrieb aus München, 35 Arbeitsplätze
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.

Häufige Fragen

Eingeschränkt. Bei leichter Färbung und ruhiger Umgebung liegen die Erkennungsraten meist im brauchbaren Bereich, bei starkem Dialekt, schnellem Sprechen oder Nebengeräuschen fallen sie deutlich ab. Wir testen das vorab an echten Aufnahmen aus Ihrem Betrieb, statt es zu schätzen. Wenn das Ergebnis nicht ausreicht, sagen wir das – dann ist eine bessere Rufverteilung der sinnvollere Weg.

Ja, und das ist beabsichtigt. Die erste Ansage sagt klar, dass ein automatisches System spricht und wie man direkt zu einem Mitarbeitenden kommt. Systeme, die einen Menschen imitieren, setzen wir nicht um. Die Erfahrung zeigt, dass Anrufer mit einem offen deklarierten Assistenten deutlich geduldiger umgehen als mit einer Stimme, die sie zu täuschen versucht.

Nach spätestens zwei erfolglosen Versuchen wird ohne weitere Nachfrage an einen Menschen übergeben – in Geschäftszeiten an die Zentrale, außerhalb an die Bereitschaft oder in eine Rückrufliste mit verbindlichem Zeitfenster. Alle bis dahin erfassten Angaben werden mitgegeben, damit der Anrufer nichts wiederholen muss.

Nur mit Rechtsgrundlage und vorheriger Information der Anrufer. In der Regel raten wir davon ab, Audiodaten dauerhaft zu speichern. Für den Betrieb genügt das Transkript des erfassten Anliegens mit befristeter Aufbewahrung. Für die Qualitätsauswertung in der Pilotphase kann eine zeitlich begrenzte Aufzeichnung sinnvoll sein – mit entsprechender Ansage und klarem Enddatum.

In den meisten Fällen ja. Voraussetzung ist eine SIP-fähige Anlage, was auf praktisch alle Cloud-TK-Systeme und moderne On-Premise-Anlagen zutrifft. Der Bot wird als eigener Teilnehmer eingebunden und bedient eine Rufnummer oder eine Warteschlange. Bei sehr alten ISDN-Anlagen ist zuerst die Umstellung der Telefonie das Thema, nicht der Voicebot.

Technisch möglich, in der Praxis raten wir meist davon ab. Eine falsch verstandene Uhrzeit oder Adresse erzeugt einen fehlerhaften Termin, der Fahrtzeit und Kundenvertrauen kostet. Wir lassen den Bot deshalb Terminwünsche strukturiert erfassen und an Ihre Disposition übergeben, die den Termin bestätigt. Der Aufwand für Ihr Team ist minimal, die Fehlerkosten aber deutlich geringer.

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