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DESATIV
Server, Virtualisierung & Infrastruktur

Server-Infrastruktur, die Ihrem Betrieb standhält

Ob eigener Serverraum, virtualisierte Umgebung auf Hyper-V oder VMware oder hybrider Betrieb mit Azure: Wir planen, migrieren und betreiben Infrastrukturen, die zu Ihrer Unternehmensgröße und Ihrem Verfügbarkeitsanspruch passen.

Serverlandschaften wachsen in mittelständischen Unternehmen selten geplant. Über die Jahre kommen Systeme hinzu, Altanwendungen bleiben bestehen und irgendwann weiß niemand mehr genau, was auf welcher Maschine läuft und wie lange sich der Ausfall welcher Komponente verkraften ließe. DESATIV bringt Ordnung in diese Landschaft: Wir konsolidieren über Virtualisierung, definieren realistische Verfügbarkeitsziele und schaffen eine Umgebung, die sich sauber warten, sichern und erweitern lässt.

Gang zwischen Serverschränken in einem Rechenzentrum

Virtualisierung mit Hyper-V oder VMware

Mehrere Serverrollen auf konsolidierter Hardware bedeuten weniger Geräte, geringeren Stromverbrauch und deutlich einfachere Wiederherstellung im Störungsfall.

Realistisch geplante Verfügbarkeit

Wir klären zuerst, welcher Ausfall wirklich weh tut, und dimensionieren Redundanz danach – statt teure Hochverfügbarkeit für unkritische Systeme zu verkaufen.

Hybrid statt Entweder-oder

Manche Anwendungen gehören lokal, andere gehören nach Azure. Wir entscheiden das anwendungsbezogen und binden beide Welten sauber über Entra ID zusammen.

Migration im laufenden Betrieb

Umzüge von Altservern planen wir so, dass Testläufe vorausgehen und der Umstieg in ein enges, rückrollbares Zeitfenster fällt.

99,9 %
typische Verfügbarkeit im laufenden Betrieb
5-7 Jahre
planbare Nutzungsdauer moderner Serverhardware
4:1
übliche Konsolidierungsrate durch Virtualisierung
24/7
Monitoring von Hosts, Speicher und Diensten

Bestandsaufnahme und Anforderungsanalyse

Am Anfang steht die Frage, was Ihre Infrastruktur tatsächlich leisten muss. Wir erfassen alle Server, Dienste und Fachanwendungen, prüfen deren Auslastung über einen repräsentativen Zeitraum und klären, welche Abhängigkeiten zwischen den Systemen bestehen.

Ebenso wichtig sind die betrieblichen Vorgaben: Wie lange darf ein System maximal ausfallen, wie viel Datenverlust wäre im schlimmsten Fall verkraftbar, welche Wartungsfenster stehen zur Verfügung? Erst aus diesen Antworten ergibt sich, ob ein einzelner Host genügt, ein Cluster sinnvoll ist oder Teile der Umgebung besser in die Cloud gehören.

  • Inventarisierung aller physischen und virtuellen Server
  • Auslastungsmessung von CPU, Arbeitsspeicher und Speichersystem
  • Erfassung von Fachanwendungen und deren Abhängigkeiten
  • Definition von Wiederanlaufzeit und maximalem Datenverlust
  • Bewertung des Alters und Supportstatus vorhandener Hardware
  • Empfehlung mit Varianten und transparenter Kostenbetrachtung

Virtualisierung mit Hyper-V und VMware

Virtualisierung ist im Mittelstand längst Standard, wird aber häufig nur halb ausgereizt. Der eigentliche Gewinn liegt nicht allein in der eingesparten Hardware, sondern in der Beweglichkeit: Snapshots vor Updates, Verschieben virtueller Maschinen zwischen Hosts, Wiederherstellung einer kompletten Maschine innerhalb von Minuten statt einer Neuinstallation über Tage.

Wir arbeiten mit Hyper-V und VMware und wählen die Plattform nach Ihrer bestehenden Lizenzsituation, den vorhandenen Kenntnissen im Haus und den Anforderungen Ihrer Fachanwendungen. Bei der Dimensionierung achten wir besonders auf das Speichersystem, weil Leistungsprobleme in virtualisierten Umgebungen fast immer dort ihren Ursprung haben.

  • Plattformauswahl zwischen Hyper-V und VMware
  • Konsolidierung physischer Altserver auf virtuelle Maschinen
  • Dimensionierung von Speicher, Arbeitsspeicher und Netzwerkanbindung
  • Snapshot- und Vorlagenkonzept für sichere Änderungen
  • Ressourcenverteilung und Lastverteilung zwischen Hosts
  • Lizenzberatung für Windows Server und Virtualisierungsrechte

Windows Server, Verzeichnisdienst und Dateidienste

In den meisten mittelständischen Unternehmen bildet Windows Server das Rückgrat: Active Directory für Anmeldung und Berechtigungen, Dateidienste für gemeinsame Ablagen, Druckdienste, dazu Datenbank- und Anwendungsserver für die jeweilige Branchensoftware.

Wir richten diese Rollen sauber getrennt ein, statt alles auf eine Maschine zu legen. Gruppenrichtlinien, eine nachvollziehbare Organisationsstruktur im Verzeichnis und ein durchdachtes Berechtigungskonzept auf den Dateifreigaben sorgen dafür, dass die Umgebung auch nach Jahren noch beherrschbar bleibt.

Wo Active Directory mit Entra ID zusammenspielen soll, richten wir die Synchronisation ein und stimmen Anmeldeverfahren, Passwortrichtlinien und Mehr-Faktor-Authentifizierung zwischen beiden Welten ab.

  • Aufbau und Bereinigung von Active Directory
  • Gruppenrichtlinien für Clients, Sicherheit und Softwareverteilung
  • Strukturiertes Berechtigungskonzept auf Dateifreigaben
  • Betrieb von Datenbank- und Anwendungsservern
  • Synchronisation von Active Directory mit Entra ID
  • Migration von Altversionen auf aktuelle Windows-Server-Stände

Speicher, Redundanz und Hochverfügbarkeit

Wie viel Redundanz sinnvoll ist, hängt allein davon ab, was ein Ausfall kostet. Für ein Handelsunternehmen, dessen Warenwirtschaft stillsteht, ist ein zweiter Host samt Cluster wirtschaftlich gerechtfertigt. Für ein Planungsbüro, das einen halben Tag Ausfall verkraftet, wäre derselbe Aufbau überzogen.

Wir planen deshalb in Stufen: von der einfachen Absicherung über redundante Netzteile, RAID-Verbünde und Ersatzteilvorhaltung bis zum Failover-Cluster mit gespiegeltem Speicher und automatischer Übernahme. Ein NAS ergänzt die Umgebung häufig als zweite Speicherebene für Backups und weniger kritische Daten.

Wichtig ist uns dabei die Ehrlichkeit über die Grenzen: Ein Cluster schützt vor Hardwareausfällen, nicht vor Verschlüsselung durch Ransomware. Dafür braucht es getrennte Backups.

  • RAID-Konzepte und Auswahl geeigneter Speichermedien
  • Failover-Cluster mit automatischer Übernahme
  • Gespiegelter Speicher oder zentrale Speichersysteme
  • NAS-Systeme als zweite Speicher- und Backup-Ebene
  • Unterbrechungsfreie Stromversorgung mit geregeltem Herunterfahren
  • Ersatzteilstrategie und Wartungsverträge für kritische Hardware

Hybride Infrastruktur mit Azure

Nicht jede Anwendung gehört in die Cloud, und nicht jede gehört in den eigenen Serverraum. Fachanwendungen mit hohen Latenzanforderungen oder besonderen Lizenzbedingungen laufen häufig lokal besser, während Verzeichnisdienste, Dateiablagen und Testumgebungen von Azure profitieren.

Wir bewerten das anwendungsbezogen und binden beide Welten sauber zusammen: über Site-to-Site-VPN oder dedizierte Verbindungen, mit einheitlicher Identität über Entra ID und einem Kostenmodell, das Sie vorab kennen. Gerade bei Azure ist die laufende Kostenkontrolle entscheidend, weil sich Verbrauchskosten sonst unbemerkt aufsummieren.

  • Bewertung, welche Systeme lokal und welche in Azure gehören
  • Sichere Standortkopplung über VPN oder dedizierte Leitungen
  • Einheitliche Identität über Entra ID
  • Auslagerung von Test- und Entwicklungsumgebungen
  • Kostenmodellierung und laufende Verbrauchskontrolle
  • Absicherung von Cloud-Ressourcen nach dem Least-Privilege-Prinzip

Migration und Inbetriebnahme ohne Betriebsstillstand

Serverumzüge sind der Moment, in dem sich schlechte Planung rächt. Deshalb bereiten wir jede Migration ausführlich vor: Wir bauen die Zielumgebung parallel auf, testen Fachanwendungen mit echten Daten in einer abgeschotteten Umgebung und stimmen mit Ihren Softwareherstellern ab, was bei der Umstellung zu beachten ist.

Die eigentliche Umstellung fällt dann in ein definiertes Zeitfenster, meist an einem Wochenende, mit klarem Ablaufplan und einem Rückfallszenario für jeden Schritt. Nach dem Umstieg begleiten wir die ersten Arbeitstage eng, weil erfahrungsgemäß dann die letzten Details auffallen.

  • Paralleler Aufbau der Zielumgebung
  • Testmigration mit echten Daten vor der Umstellung
  • Abstimmung mit Herstellern Ihrer Fachanwendungen
  • Detaillierter Ablaufplan mit Rückfallszenario
  • Umstellung in Randzeiten oder am Wochenende
  • Intensive Begleitung in den ersten Arbeitstagen

Laufender Betrieb, Monitoring und Wartung

Nach der Inbetriebnahme übernehmen wir auf Wunsch den laufenden Betrieb. Unser Monitoring überwacht Hosts, virtuelle Maschinen, Speicherbelegung, Dienste und Sicherungsläufe und meldet Auffälligkeiten, bevor daraus Störungen werden – ein volllaufender Datenträger oder eine defekte Festplatte im RAID-Verbund fällt so rechtzeitig auf.

Updates spielen wir in geplanten Wartungsfenstern ein, mit vorherigem Snapshot und nach vorheriger Ankündigung. Sie erhalten regelmäßige Berichte über Zustand, Kapazitätsentwicklung und anstehende Investitionen, damit Hardwareerneuerungen planbar bleiben statt überraschend anzufallen.

  • Überwachung von Hosts, virtuellen Maschinen und Diensten
  • Kontrolle von Speicherbelegung und Kapazitätsentwicklung
  • Geplante Wartungsfenster mit vorheriger Sicherung
  • Prüfung von Sicherungsläufen und Protokollen
  • Regelmäßige Zustandsberichte und Investitionsplanung
  • Fester Ansprechpartner mit definierten Reaktionszeiten
Infrastrukturprojekt

Sechs Altserver, ein Cluster: Konsolidierung bei einem Handelsunternehmen

Ein Großhändler mit Sitz im Münchner Norden betrieb sechs physische Server unterschiedlichen Alters, drei davon außerhalb des Herstellersupports. Die Warenwirtschaft lief auf einer Maschine ohne jede Redundanz, ein Ausfall hätte den Versand unmittelbar gestoppt. Wir haben alle Systeme auf einen Zwei-Knoten-Hyper-V-Cluster mit gespiegeltem Speicher migriert, Active Directory bereinigt und mit Entra ID verbunden sowie ein Backup-Konzept mit Veeam und unveränderlichen Kopien auf einem separaten NAS umgesetzt. Die Testmigration der Warenwirtschaft lief vier Wochen vorab in einer abgeschotteten Umgebung, die Umstellung selbst fand an einem Wochenende statt.

6 auf 2
physische Hosts nach der Konsolidierung
-38 %
Stromverbrauch im Serverraum
< 15 Min.
Wiederherstellungszeit einer virtuellen Maschine
Vorher hat es mich jedes Mal nervös gemacht, wenn im Serverraum ein Lüfter anders klang. Heute weiß ich, dass ein Ausfall aufgefangen wird und dass wir eine Maschine notfalls in einer Viertelstunde zurückholen können.
Stefan B.
IT-Verantwortlicher, Großhandelsunternehmen
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
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Häufige Fragen

Das hängt von Ihren Anwendungen ab. Fachanwendungen mit großen lokalen Datenbeständen, hohen Latenzanforderungen oder einschränkenden Lizenzbedingungen laufen häufig lokal wirtschaftlicher. Zusammenarbeit, E-Mail und Dateiablage sind dagegen in der Cloud meist besser aufgehoben. In der Praxis ist der hybride Betrieb für mittelständische Unternehmen die realistischste Variante.

Sie konsolidieren mehrere Serverrollen auf weniger Hardware, was Anschaffungs-, Strom- und Wartungskosten senkt. Der größere Vorteil liegt aber im Betrieb: Snapshots vor Updates, das Verschieben virtueller Maschinen zwischen Hosts und die Wiederherstellung kompletter Systeme innerhalb weniger Minuten statt einer tagelangen Neuinstallation.

Beide Plattformen sind ausgereift. Hyper-V ist wirtschaftlich attraktiv, wenn Sie ohnehin Windows-Server-Lizenzen einsetzen, und für die meisten mittelständischen Umgebungen vollkommen ausreichend. VMware bietet Vorteile bei sehr großen oder besonders heterogenen Landschaften. Wir entscheiden nach Ihrer bestehenden Lizenzsituation und den Anforderungen Ihrer Fachanwendungen.

Die Vorbereitung nimmt je nach Umfang zwei bis sechs Wochen in Anspruch, weil Zielumgebung, Testläufe und Herstellerabstimmungen Zeit brauchen. Die eigentliche Umstellung erfolgt dann in einem definierten Wochenendfenster. Diese Aufteilung ist bewusst gewählt: Sorgfältige Vorbereitung verkürzt die Ausfallzeit auf ein Minimum.

Als Faustregel nach fünf bis sieben Jahren, spätestens jedoch mit Ablauf des Herstellersupports. Entscheidend sind weniger die Leistungswerte als die Ersatzteilverfügbarkeit und die Sicherheitsversorgung. Wir beobachten den Zustand Ihrer Systeme im laufenden Monitoring und melden anstehende Erneuerungen rechtzeitig, damit Sie budgetieren können.

Ja, das ist bei uns der Regelfall. Wir beginnen mit einer Bestandsaufnahme und Dokumentation der vorhandenen Umgebung, benennen kritische Punkte offen und schlagen eine Reihenfolge für notwendige Anpassungen vor. Ein kompletter Neuaufbau ist dabei selten nötig – meist genügen gezielte Korrekturen an den kritischen Stellen.

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