Ein Systemhaus, das erst zuhört und dann plant
Von der Netzwerkplanung über Serverkonzepte und Cloud-Migrationen bis zum laufenden Betrieb: DESATIV® begleitet Münchner Unternehmen durch alle Phasen – herstellerunabhängig, dokumentiert und mit Verantwortung für das Ergebnis, nicht nur für die Rechnung.
Ein IT-Systemhaus unterscheidet sich von einem reinen Supportdienstleister durch die Fähigkeit, Infrastruktur zu planen und Projekte umzusetzen – nicht nur bestehende Systeme am Leben zu halten. DESATIV® deckt beides ab: Wir konzipieren Netzwerke, Server- und Cloud-Umgebungen, setzen sie um und übernehmen anschließend den Betrieb. Weil wir herstellerunabhängig arbeiten, empfehlen wir die Lösung, die zu Ihrem Betrieb passt, und nicht die mit der besten Marge.

Herstellerunabhängig
Wir sind an keine Produktlinie gebunden. Die Auswahl richtet sich nach Anforderung, Budget und Lebensdauer – nicht nach Vertriebszielen.
Planung und Betrieb
Wer ein System konzipiert und danach selbst betreibt, plant anders. Wartbarkeit ist bei uns Teil der Architekturentscheidung.
Projekte mit Festpreis
Migrationen, Umzüge und Neuaufbauten kalkulieren wir nach Aufnahme verbindlich. Sie kennen Umfang, Termin und Kosten vorab.
Saubere Übergaben
Jedes Projekt endet mit Dokumentation, Einweisung und einer Abnahme – nicht mit einem Anruf, dass jetzt alles läuft.
Beratung: erst die Anforderung, dann die Technik
Viele IT-Projekte scheitern nicht an der Technik, sondern daran, dass die Anforderung nie klar formuliert wurde. Bevor wir über Produkte sprechen, klären wir die Fragen, die tatsächlich zählen: Wie arbeitet Ihr Team? Welche Fachanwendungen sind geschäftskritisch? Wie lange darf ein Ausfall dauern? Welche gesetzlichen Vorgaben gelten in Ihrer Branche?
Erst danach entsteht ein Konzept. Es enthält bewusst auch die Optionen, die wir nicht empfehlen, samt Begründung. So können Sie die Entscheidung nachvollziehen, statt sie uns überlassen zu müssen.
- ✓Analyse der Geschäftsprozesse und geschäftskritischen Anwendungen
- ✓Festlegung von tolerierbarer Ausfallzeit und Datenverlust
- ✓Berücksichtigung von Datenschutz- und Branchenanforderungen
- ✓Vergleich mehrerer Lösungswege mit Kosten- und Risikobewertung
- ✓Mehrjährige Investitionsplanung statt Einzelbeschaffungen
- ✓Schriftliches Konzept als Entscheidungsgrundlage für die Geschäftsführung
Netzwerk und Infrastruktur
Das Netzwerk ist die Grundlage, auf der alles andere aufsetzt – und gleichzeitig der Bereich, in dem über Jahre am meisten improvisiert wird. Gewachsene Strukturen mit unmanaged Switches, flachen Netzen ohne Segmentierung und historisch entstandenen Firewall-Regeln sind der Normalfall, den wir vorfinden.
Wir planen Netzwerke strukturiert: segmentiert nach Nutzungsbereichen, mit dokumentiertem Adresskonzept, gemanagten Komponenten und einem Firewall-Regelwerk, das nachvollziehbar begründet ist. Gäste, Produktionstechnik und Verwaltung gehören nicht in dasselbe Netz.
- ✓Strukturierte Verkabelung und Serverraum-Planung
- ✓Segmentierung über VLANs für Verwaltung, Gäste und Technik
- ✓Firewall-Konzepte inklusive dokumentiertem Regelwerk
- ✓Ausgeleuchtetes WLAN mit professionellen Access Points
- ✓Standortkopplung über Site-to-Site-VPN
- ✓Absicherung über unterbrechungsfreie Stromversorgung
- ✓Netzwerkdokumentation, die auch Dritte verstehen
Server, Virtualisierung und Rechenzentrum
Ob eigener Server, gemietete Ressourcen im Rechenzentrum oder eine Kombination – die richtige Antwort hängt von Ihren Anwendungen und Ihrer Risikobereitschaft ab. Fachanwendungen mit hohen Latenzanforderungen laufen lokal oft besser, während Standarddienste in der Cloud sinnvoller aufgehoben sind.
Wir setzen Virtualisierung mit Hyper-V oder VMware ein, planen Speichersysteme mit Blick auf realistische Wachstumsraten und legen Redundanzen dort an, wo ein Ausfall tatsächlich weh tut. Überdimensionierung kostet Geld, Unterdimensionierung kostet Nerven.
- ✓Serverkonzepte für lokale, gehostete und hybride Betriebsmodelle
- ✓Virtualisierung mit Hyper-V oder VMware inklusive Lizenzberatung
- ✓Speichersysteme mit realistischer Kapazitätsplanung
- ✓Hochverfügbarkeit und Cluster, wo betrieblich begründet
- ✓Windows Server, Active Directory und Terminaldienste
- ✓Migration bestehender Systeme mit minimaler Ausfallzeit
Cloud und Microsoft 365
Die Verlagerung in die Cloud ist kein Selbstzweck. Sie lohnt sich dort, wo sie Betrieb vereinfacht, Standorte verbindet oder Investitionen in Hardware ersetzt. Sie lohnt sich nicht, wenn am Ende dieselbe Komplexität nur woanders liegt und die laufenden Kosten dauerhaft steigen.
Wir migrieren Postfächer nach Exchange Online, verlagern Dateiablagen nach SharePoint und OneDrive und heben einzelne Serverrollen nach Azure – aber immer mit einer vorherigen Rechnung, die Betriebskosten über mehrere Jahre gegenüberstellt. Wo hybride Modelle sinnvoller sind, sagen wir das.
- ✓Migration von Exchange, Dateiservern und Anwendungen
- ✓Einrichtung von Microsoft 365 inklusive Berechtigungskonzept
- ✓Identitätsverwaltung über Entra ID und bedingten Zugriff
- ✓Azure für einzelne Serverrollen, Testumgebungen und Sicherungsziele
- ✓Hybride Betriebsmodelle, wo Fachanwendungen lokal bleiben müssen
- ✓Kostenvergleich lokal gegen Cloud über einen Zeitraum von fünf Jahren
Projektumsetzung ohne Betriebsstillstand
Eine Migration ist erst dann gelungen, wenn Ihr Team am Montagmorgen arbeiten kann, ohne davon etwas gemerkt zu haben. Wir planen Umstellungen deshalb mit Testphasen, Rückfallszenarien und Zeitfenstern außerhalb der Geschäftszeiten – Wochenenden und Abende eingeschlossen.
Jedes Projekt hat einen benannten Projektleiter, einen schriftlichen Ablaufplan und feste Abstimmungstermine. Am Ende steht eine Abnahme mit Dokumentation und Einweisung Ihrer Schlüsselanwender, nicht eine formlose Übergabe.
- ✓Benannter Projektleiter als durchgehender Ansprechpartner
- ✓Schriftlicher Ablaufplan mit Meilensteinen und Verantwortlichkeiten
- ✓Testphase vor der Umstellung produktiver Systeme
- ✓Definiertes Rückfallszenario für jeden kritischen Schritt
- ✓Umstellungen an Wochenenden und außerhalb der Geschäftszeiten
- ✓Erhöhte Betreuung in den ersten Tagen nach dem Umstieg
- ✓Abnahmeprotokoll, Dokumentation und Anwendereinweisung
Nach dem Projekt: laufender Betrieb aus einer Hand
Der größte Vorteil eines Systemhauses zeigt sich nach dem Projekt. Weil wir die Umgebung selbst konzipiert und aufgebaut haben, entfällt die übliche Übergabelücke zwischen Errichter und Betreiber. Es gibt niemanden, der auf den jeweils anderen verweist.
Auf Wunsch übernehmen wir anschließend die vollständige Betreuung mit Monitoring, Wartung, Support und Weiterentwicklung. Wenn Sie den Betrieb intern behalten möchten, übergeben wir eine Umgebung, die dokumentiert und ohne uns bedienbar ist.
Wie der Betrieb nach der Projektübergabe vertraglich geregelt wird – Servicezeiten, Prioritätsklassen und Reaktionszeiten – beschreiben wir im Detail auf der Seite zum IT-Service-Dienstleister.
- ✓Nahtloser Übergang von Projekt in laufende Betreuung
- ✓Monitoring und Wartung der neu aufgebauten Systeme
- ✓Weiterentwicklung nach jährlicher Standortbestimmung
- ✓Alternativ: vollständige Übergabe an Ihre interne IT
- ✓Verfügbarkeit für Rückfragen auch nach Projektabschluss
Produktionsbetrieb mit zwei Standorten: Netzwerk neu gedacht, Fertigung abgesichert
Ein mittelständischer Zulieferer mit Sitz in München und einem zweiten Standort im Landkreis betrieb Verwaltung, Fertigungssteuerung und Gäste-WLAN über ein gemeinsames, flaches Netz. Ein einzelner infizierter Rechner hätte die Produktion stilllegen können. Wir haben ein segmentiertes Netzwerkkonzept entworfen, beide Standorte über ein redundantes Site-to-Site-VPN gekoppelt, die Virtualisierung auf zwei Hyper-V-Hosts mit Replikation umgestellt und das Backup um eine unveränderliche Kopie ergänzt. Die Umstellung erfolgte an zwei Wochenenden. Die Fertigung stand dabei insgesamt vier Stunden still – geplant und angekündigt.
Uns war klar, dass unser Netzwerk historisch gewachsen war. Wie riskant das wirklich ist, hat uns erst die Analyse gezeigt. Die Umsetzung lief exakt nach Plan.
Technischer Leiter, Zulieferbetrieb Raum München
Häufige Fragen
Ein IT-Systemhaus deckt zusätzlich zur laufenden Betreuung die Planung und Umsetzung von Infrastrukturprojekten ab: Netzwerkkonzepte, Serverlandschaften, Migrationen, Standortanbindungen und Beschaffung. Der Vorteil liegt darin, dass Planung und Betrieb in einer Hand liegen und niemand die Verantwortung an einen anderen Beteiligten weiterreichen kann.
Nein. Wir arbeiten mit etablierten Herstellern für Server, Netzwerk und Sicherheit zusammen, sind aber an keine Produktlinie vertraglich gebunden. Die Auswahl richtet sich nach Anforderung, Ersatzteilverfügbarkeit, Supportqualität und Lebensdauer. Auf Wunsch legen wir die Kalkulation offen, damit nachvollziehbar bleibt, woran wir verdienen.
Das hängt stark vom Umfang ab. Eine Migration von Exchange nach Microsoft 365 für 30 Postfächer ist meist in zwei bis drei Wochen inklusive Vorbereitung abgeschlossen. Der Neuaufbau einer Serverumgebung mit Virtualisierung dauert je nach Anzahl der Systeme sechs bis zwölf Wochen. Die eigentliche Umstellung legen wir immer in ein Wochenende oder mehrere Nachtfenster.
Ja. Wir beschaffen Server, Netzwerktechnik, Arbeitsplätze und Lizenzen über etablierte Distributoren und geben Ihnen die Konditionen weiter. Sie können Hardware auch selbst einkaufen, wenn Sie bestehende Rahmenverträge nutzen möchten – dann beschränkt sich unsere Leistung auf Auswahl, Einrichtung und Betrieb.
Das kommt vor und ist unproblematisch, solange es sauber dokumentiert wird. Änderungen am vereinbarten Umfang halten wir schriftlich fest, samt Auswirkung auf Termin und Kosten. Sie entscheiden, ob die Änderung umgesetzt wird oder in eine spätere Phase verschoben wird. Unangekündigte Nachträge auf der Schlussrechnung gibt es bei uns nicht.
Unser Schwerpunkt liegt im Stadtgebiet München und im Umland, weil Vor-Ort-Einsätze dort kurzfristig möglich sind. Projekte setzen wir auch überregional um, und der laufende Betrieb ist über Fernwartung und Monitoring ohnehin standortunabhängig. Bei größerer Entfernung klären wir vorab, wie Vor-Ort-Bedarf abgedeckt wird.
Ein Systemhaus deckt Beratung, Planung, Beschaffung, Projektumsetzung und Betrieb ab und kann ein Vorhaben von der Anforderung bis zum laufenden System durchgängig verantworten. Ein IT-Dienstleister ohne Systemhausfunktion konzentriert sich meist auf Betreuung und Support, während Projekte fremdvergeben werden. Für Sie ist der Unterschied vor allem dann spürbar, wenn bei einem Problem sonst zwei Anbieter aufeinander verweisen.
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