Wenn nichts mehr geht: schnelle Hilfe aus München
Server ausgefallen, Daten verschlüsselt, Netzwerk tot oder niemand kommt mehr an die E-Mails? Wir übernehmen auch ohne bestehenden Vertrag – analysieren die Lage, stellen den Betrieb wieder her und dokumentieren, was passiert ist.
Ein IT-Notfall ist selten ein technisches Problem allein. Es geht um ausbleibende Aufträge, um Fristen, um Mitarbeitende, die nicht arbeiten können, und um die Frage, ob Daten dauerhaft verloren sind. DESATIV® hilft Münchner Unternehmen in genau diesen Situationen – strukturiert statt hektisch. Wir verschaffen uns zuerst ein vollständiges Bild, sichern den Zustand, stellen dann den Betrieb wieder her und sorgen anschließend dafür, dass sich derselbe Fall nicht wiederholt.

Auch ohne Vertrag
Sie müssen kein Bestandskunde sein. Im Notfall übernehmen wir kurzfristig und klären Formalitäten danach.
Struktur statt Hektik
Erst Lagebild und Beweissicherung, dann Wiederherstellung. Voreiliges Herumprobieren zerstört im Ernstfall Rettungsmöglichkeiten.
Vor Ort in München
Wenn Fernzugriff nicht mehr möglich ist – was im Notfall häufig der Fall ist – sind wir im Stadtgebiet kurzfristig vor Ort.
Nachbereitung inklusive
Sie erhalten einen schriftlichen Bericht zu Ursache, Ablauf und den Maßnahmen, die eine Wiederholung verhindern.
Typische Notfälle, bei denen wir helfen
Nicht jede Störung ist ein Notfall. Von einem Notfall sprechen wir, wenn der Geschäftsbetrieb steht oder ein Datenverlust droht. Diese Fälle behandeln wir mit Vorrang und außerhalb der normalen Ticketreihenfolge.
Die Ursachen sind unterschiedlich, das Muster ist meist ähnlich: Ein einzelner Ausfall trifft auf eine Umgebung, in der eine Absicherung fehlt, die man seit Jahren aufschieben konnte. Genau deshalb gehört die Ursachenanalyse für uns untrennbar zur Störungsbeseitigung.
- ✓Serverausfall durch Hardwaredefekt, Stromereignis oder Dateisystemfehler
- ✓Verschlüsselungsangriff mit gesperrten Dateien und Lösegeldforderung
- ✓Kompromittiertes Microsoft-365-Konto mit Weiterleitungen und Spamversand
- ✓Netzwerkausfall durch defekte Switches, Schleifen oder Firewall-Fehler
- ✓Ausgefallene Datensicherung, die im Ernstfall nicht zurückspielbar ist
- ✓Defekte Speichersysteme und degradierte RAID-Verbünde
- ✓Ausfall des E-Mail-Verkehrs, etwa durch Blacklisting der eigenen Domain
- ✓Verwaiste Umgebungen nach Ausscheiden des zuständigen Administrators
So gehen wir im Notfall vor
Der häufigste Fehler bei IT-Notfällen ist der Versuch, sofort zu reparieren. Ein Neustart zur falschen Zeit, ein überschriebener Datenträger oder eine voreilige Neuinstallation können Daten endgültig vernichten, die vorher noch rettbar waren.
Wir arbeiten deshalb nach einem festen Ablauf: Lagebild aufnehmen, betroffene Systeme isolieren, Zustand sichern, Wiederherstellungsoptionen bewerten, mit Ihnen entscheiden und erst dann handeln. Auch unter Zeitdruck ist dieser Ablauf schneller als planloses Ausprobieren.
- ✓Telefonische Ersteinschätzung und Sofortmaßnahmen zur Schadensbegrenzung
- ✓Isolierung betroffener Systeme, um Ausbreitung zu stoppen
- ✓Sicherung des Ist-Zustands vor jeder Veränderung
- ✓Bewertung aller Wiederherstellungsoptionen inklusive Zeitbedarf
- ✓Abstimmung der Reihenfolge nach betrieblicher Priorität
- ✓Wiederherstellung geschäftskritischer Systeme zuerst
- ✓Kontrolle auf verbliebene Zugänge und Manipulationen
- ✓Schriftlicher Abschlussbericht mit Ursache und Empfehlungen
Verschlüsselungsangriffe: was jetzt zählt
Bei einem Verschlüsselungsangriff entscheidet sich in den ersten Stunden, wie hoch der Schaden ausfällt. Wichtig ist zunächst, die Ausbreitung zu stoppen: betroffene Systeme vom Netz nehmen, Sicherungsziele trennen, damit sie nicht ebenfalls verschlüsselt werden, und alle externen Zugänge sperren.
Anschließend prüfen wir, welche Sicherungsstände unversehrt sind und ob Angreifer noch Zugriff haben. Eine Wiederherstellung auf ein weiterhin kompromittiertes System führt zuverlässig zum zweiten Vorfall. Von Zahlungen an Erpresser raten wir ab, sie garantieren nichts und finanzieren die nächste Welle.
Parallel unterstützen wir Sie bei den Pflichten, die ein solcher Vorfall auslöst – insbesondere bei der Frage einer Meldung nach Datenschutzrecht und bei der Dokumentation für Ihre Versicherung.
- ✓Sofortige Isolierung betroffener Systeme und Sicherungsziele
- ✓Sperrung aller externen Zugänge und Zurücksetzen von Kennwörtern
- ✓Prüfung, welche Sicherungsstände unversehrt sind
- ✓Suche nach verbliebenen Zugängen und eingerichteten Hintertüren
- ✓Neuaufbau statt Reparatur, wo die Integrität nicht belegbar ist
- ✓Unterstützung bei Dokumentation für Versicherung und Behörden
- ✓Absicherung der wiederhergestellten Umgebung vor Wiederinbetriebnahme
Wenn kein Backup existiert oder es nicht funktioniert
Es ist ein häufiges und unangenehmes Szenario: Die Sicherung läuft seit Monaten auf Fehler, ohne dass jemand die Meldungen gelesen hat, oder sie liegt auf einem Laufwerk, das der Angriff ebenfalls erwischt hat.
In solchen Fällen prüfen wir alle verbliebenen Quellen: Schattenkopien, ältere Datenträger, lokale Kopien auf Arbeitsplätzen, Postfachinhalte, Cloud-Papierkörbe und Versionsverläufe in SharePoint oder OneDrive. Ist physische Datenrettung erforderlich, arbeiten wir mit spezialisierten Laboren zusammen und begleiten den Vorgang.
Wir sagen dabei früh und deutlich, was realistisch wiederherstellbar ist. Falsche Hoffnungen kosten in dieser Lage Zeit, die Sie an anderer Stelle dringender brauchen.
- ✓Auswertung aller verbliebenen Datenquellen und Schattenkopien
- ✓Wiederherstellung aus Papierkörben und Versionsverläufen der Cloud
- ✓Zusammenarbeit mit spezialisierten Datenrettungslaboren
- ✓Realistische Einschätzung der Erfolgsaussichten vor Beauftragung
- ✓Priorisierung nach betrieblicher Dringlichkeit der Daten
- ✓Sofortiger Aufbau einer funktionierenden Sicherung nach der Rettung
Nach dem Notfall: die Wiederholung verhindern
Jeder Notfall legt eine Schwachstelle offen, die vorher bekannt oder zumindest erkennbar war. Nach der Wiederherstellung erstellen wir deshalb einen schriftlichen Bericht: was ausgefallen ist, warum es ausgefallen ist, was wir unternommen haben und welche Maßnahmen eine Wiederholung verhindern.
Diese Maßnahmen sind nach Aufwand und Wirkung priorisiert. Sie entscheiden, was umgesetzt wird – ob mit uns oder mit Ihrem bestehenden Dienstleister. Der Bericht gehört Ihnen und ist auch ohne weitere Zusammenarbeit vollständig verwendbar.
- ✓Schriftlicher Abschlussbericht mit Zeitleiste und Ursachenanalyse
- ✓Priorisierte Maßnahmenliste nach Wirkung und Aufwand
- ✓Aufbau oder Korrektur des Sicherungskonzepts
- ✓Einrichtung von Monitoring und Alarmierung für kritische Systeme
- ✓Härtung der Zugänge über Multifaktor-Authentifizierung
- ✓Optional: Notfallplan mit Zuständigkeiten und Wiederanlaufreihenfolge
Vorbereitung: der Notfall, der keiner wird
Am günstigsten ist der Notfall, der gar nicht erst eintritt. Unternehmen mit überwachter Datensicherung, getesteten Rücksicherungen, aktuellem Patchstand und Multifaktor-Authentifizierung erleben deutlich seltener einen Totalausfall – und wenn doch, ist er in Stunden statt Tagen behoben.
Ebenso wichtig ist ein Notfallplan, der nicht im verschlüsselten Dateiserver liegt: Wer wird informiert, in welcher Reihenfolge werden Systeme hochgefahren, welche Zugangsdaten werden gebraucht und wo liegen sie erreichbar. Diesen Plan erarbeiten wir mit Ihnen und halten ihn aktuell.
- ✓Überwachte Datensicherung mit protokollierten Rücksicherungstests
- ✓Ausgelagerte und unveränderliche Sicherungskopie
- ✓Notfallplan mit Zuständigkeiten und Wiederanlaufreihenfolge
- ✓Zugangsdaten in einer auch offline erreichbaren Form hinterlegt
- ✓Ersatzhardware oder Ausweichlösung für kritische Systeme
- ✓Jährliche Übung des Wiederanlaufs
Großhandel mit 35 Arbeitsplätzen: Verschlüsselungsangriff am Freitagabend
Ein Münchner Großhändler entdeckte an einem Freitagabend, dass Dateiserver und Warenwirtschaft verschlüsselt waren. Der Angriff erfolgte über einen offenen Fernzugang ohne zweiten Faktor. Wir wurden am Samstagmorgen ohne bestehenden Vertrag hinzugezogen, haben zunächst alle Systeme isoliert und die Sicherungsziele getrennt. Ein Teil der Sicherung war bereits mitverschlüsselt, ein zweiter, wöchentlich getrennter Datenträger jedoch unversehrt. Warenwirtschaft und Dateiserver wurden auf neu aufgesetzten Systemen wiederhergestellt, alle Zugänge zurückgesetzt und der Fernzugang durch ein VPN mit Multifaktor-Authentifizierung ersetzt. Am Dienstagmorgen war der Betrieb wieder vollständig arbeitsfähig, der Datenverlust betrug fünf Arbeitstage.
Wir haben am Samstag um sieben angerufen und um neun stand jemand bei uns. Dass am Dienstag wieder gearbeitet werden konnte, hätten wir am Freitagabend nicht für möglich gehalten.
Geschäftsführer, Großhandel München
Häufige Fragen
Ja. Im Notfall übernehmen wir auch ohne bestehende Geschäftsbeziehung. Rufen Sie unter 089 6282 7100 an – wir geben eine telefonische Ersteinschätzung und nennen sofort die Maßnahmen, die Sie ergreifen sollten, bevor wir eintreffen. Die Abrechnung erfolgt in solchen Fällen nach Aufwand zu unseren Notfallsätzen, die wir vorab transparent nennen.
Betroffene Rechner und Server ausschalten oder vom Netzwerk trennen, alle externen Sicherungsmedien physisch abziehen und den Fernzugang sperren. Rechner bitte nicht neu installieren und keine Dateien löschen. Danach rufen Sie an. Zahlen Sie kein Lösegeld, bevor nicht geprüft wurde, ob unversehrte Sicherungsstände existieren – das ist erstaunlich oft der Fall.
Im Stadtgebiet München und im näheren Umland sind wir bei echten Betriebsstillständen in der Regel innerhalb weniger Stunden vor Ort, an Werktagen wie am Wochenende. Vieles lässt sich vorab per Fernzugriff einleiten – sofern dieser noch funktioniert, was bei schweren Vorfällen häufig nicht mehr der Fall ist.
Notfalleinsätze rechnen wir nach Aufwand ab, mit Zuschlägen außerhalb der regulären Geschäftszeiten und am Wochenende. Die Sätze nennen wir vor Beginn des Einsatzes, sodass Sie den Rahmen kennen. Nach der ersten Analyse geben wir eine Einschätzung zum voraussichtlichen Gesamtaufwand, bevor größere Arbeiten beginnen.
Manchmal, aber nicht immer. Wir prüfen systematisch alle verbliebenen Quellen: Schattenkopien, ältere Datenträger, lokale Kopien auf Arbeitsplätzen, Postfächer sowie Papierkörbe und Versionsverläufe in Microsoft 365. Bei physischen Defekten arbeiten wir mit spezialisierten Datenrettungslaboren. Wir sagen Ihnen früh, was realistisch möglich ist, statt Hoffnungen zu wecken.
Sind personenbezogene Daten betroffen, besteht in vielen Fällen eine Meldepflicht gegenüber der zuständigen Datenschutzaufsicht innerhalb von 72 Stunden nach Bekanntwerden. Wir liefern die technische Dokumentation, die Sie dafür benötigen, und unterstützen Ihren Datenschutzbeauftragten. Die rechtliche Bewertung selbst gehört jedoch in die Hände Ihrer Rechtsberatung.
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