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DESATIV
Digitalisierung & IT-Beratung

Digitalisierung in Schritten, die Ihr Unternehmen auch gehen kann

Wir beraten kleine und mittelständische Unternehmen im Raum München bei der Modernisierung ihrer IT – von der ehrlichen Bestandsaufnahme über eine priorisierte Roadmap bis zur Umsetzung. Herstellerunabhängig, in bezahlbaren Etappen und mit dem Blick dafür, was im Tagesgeschäft tatsächlich leistbar ist.

Digitalisierung scheitert im Mittelstand selten an fehlender Technik. Sie scheitert an zu großen Vorhaben, unklaren Zuständigkeiten und an Projekten, die neben dem Tagesgeschäft laufen sollen. Wir gehen deshalb anders vor: erst eine nüchterne Bestandsaufnahme, dann eine Roadmap mit klar priorisierten Schritten, dann Umsetzung – jeweils in Etappen, die abgeschlossen werden können, bevor die nächste beginnt.

IT-Berater arbeitet mit dem Laptop an einem Büroarbeitsplatz

Bestandsaufnahme zuerst

Wir dokumentieren, was tatsächlich läuft – nicht, was in der Dokumentation steht

Priorisiert statt vollständig

Roadmap nach Nutzen, Risiko und Aufwand, nicht nach Wunschliste

Herstellerunabhängig

Wir verkaufen keine Lizenzen mit Provisionsinteresse und empfehlen entsprechend frei

Umsetzung inklusive

Beratung und Realisierung aus einer Hand – oder Begleitung Ihrer Dienstleister

2–4
Wochen für die vollständige Bestandsaufnahme
4–8
Wochen je Umsetzungsetappe
6
Stufen in unserer Digitalisierungs-Roadmap
0
Provisionen von Hardware- oder Lizenzherstellern

Wo Digitalisierung im Mittelstand typischerweise hakt

In fast jedem Unternehmen, das wir übernehmen, finden wir eine ähnliche Ausgangslage: gewachsene Strukturen, in denen einzelne Bereiche modern sind und andere seit Jahren stehen. Ein aktuelles ERP neben Excel-Listen, die parallel gepflegt werden. Eine Cloud-Ablage, in der niemand die Berechtigungen kennt. Ein Server, dessen Wartungsvertrag vor zwei Jahren auslief.

Das ist keine Nachlässigkeit, sondern die normale Folge von Alltagsbetrieb ohne feste IT-Verantwortung. Der erste Schritt ist deshalb kein Konzept, sondern Transparenz: Was läuft wo, wer nutzt es, was kostet es und welche Risiken bestehen.

  • Medienbrüche: Daten werden zwischen Systemen von Hand übertragen
  • Parallele Wahrheiten in Excel-Listen neben dem eigentlichen Fachsystem
  • Undokumentierte Abhängigkeiten von einzelnen Personen oder Altsystemen
  • Gewachsene Berechtigungen, die niemand mehr vollständig überblickt
  • Verträge und Lizenzen, die niemand systematisch prüft
  • Backups ohne Wiederherstellungstest – ein Risiko, das erst im Ernstfall sichtbar wird
  • Projekte, die begonnen und nie abgeschlossen wurden

Die Bestandsaufnahme: Grundlage für alles Weitere

Wir beginnen jede Zusammenarbeit mit einer strukturierten Aufnahme Ihrer IT-Landschaft. Dazu gehören Systeme, Verträge, Datenflüsse und Abläufe – aber auch Gespräche mit den Menschen, die täglich damit arbeiten. Deren Beschreibung weicht regelmäßig von der offiziellen Prozessdokumentation ab, und die gelebte Praxis ist die relevantere Grundlage.

Das Ergebnis ist eine schriftliche Bestandsaufnahme mit einer Risikobewertung. Sie gehört Ihnen und bleibt auch dann nutzbar, wenn Sie die Umsetzung mit einem anderen Dienstleister angehen. Erfahrungsgemäß dauert dieser Schritt bei einem Unternehmen mit 20 bis 80 Arbeitsplätzen zwei bis vier Wochen.

  • Inventar aller Server, Arbeitsplätze, Netzwerkkomponenten und mobilen Geräte
  • Übersicht der Fachanwendungen inklusive Versionsstand und Supportzeitraum
  • Vertrags- und Lizenzübersicht mit Laufzeiten und Kündigungsfristen
  • Aufnahme der Datenflüsse zwischen Systemen, inklusive manueller Übertragungen
  • Interviews mit Anwendern zu tatsächlichen Abläufen und Reibungspunkten
  • Prüfung von Backup, Wiederherstellbarkeit und Sicherheitsstand
  • Risikobewertung: was fällt aus, was kostet das, wie wahrscheinlich ist es
  • Schriftliche Dokumentation, die Ihnen gehört und übergabefähig ist

Von der Bestandsaufnahme zur Roadmap

Aus der Bestandsaufnahme leiten wir eine priorisierte Roadmap ab. Die Reihenfolge ergibt sich nicht aus dem, was am meisten Eindruck macht, sondern aus drei Kriterien: Was gefährdet den Betrieb, was spart am schnellsten Zeit oder Geld, und was ist Voraussetzung für spätere Schritte.

Ganz vorn stehen deshalb fast immer unspektakuläre Themen – ein funktionierendes Backup, saubere Berechtigungen, aktuelle Systeme. Erst danach kommen Automatisierung, Prozessdigitalisierung oder KI-Anwendungen. Diese Reihenfolge ist nicht verhandelbar, weil KI auf ungeordneten Daten keine belastbaren Ergebnisse liefert.

Jeder Schritt in der Roadmap bekommt einen Aufwandsrahmen, eine grobe Zeitschätzung und ein definiertes Ergebnis. Sie entscheiden dann, in welchem Tempo Sie vorgehen.

  • Stufe 1 Betriebssicherheit: Backup, Wiederherstellung, Patchstand, Zugriffsschutz
  • Stufe 2 Ordnung: Ablagestruktur, Berechtigungskonzept, Stammdatenqualität
  • Stufe 3 Modernisierung: Cloud oder Hybrid, aktuelle Systeme, mobiles Arbeiten
  • Stufe 4 Verbindung: Schnittstellen zwischen ERP, DMS, CRM und Buchhaltung
  • Stufe 5 Automatisierung: wiederkehrende Abläufe ohne manuelle Übertragung
  • Stufe 6 KI-Anwendungen: erst sinnvoll, wenn Daten strukturiert und zugänglich sind
  • Jede Stufe mit Aufwandsrahmen, Zeitschätzung und definiertem Abschluss

Umsetzung in Etappen statt Großprojekt

Große Digitalisierungsprojekte scheitern im Mittelstand überdurchschnittlich häufig, weil sie über Monate Kapazität binden, die neben dem Tagesgeschäft nicht vorhanden ist. Wir schneiden Vorhaben deshalb so zu, dass eine Etappe in vier bis acht Wochen abgeschlossen werden kann und für sich genommen einen Nutzen bringt.

Das bedeutet auch, dass wir bewusst Pausen einplanen. Nach einer Etappe muss sich der neue Zustand im Alltag setzen, bevor die nächste Veränderung kommt. Unternehmen, die zu schnell zu viel ändern, verlieren die Mitarbeitenden – und ohne die funktioniert keine Digitalisierung.

  • Etappen von vier bis acht Wochen mit eigenständigem Nutzen
  • Feste Ansprechpartner auf beiden Seiten, klar benannte Verantwortung
  • Geplante Ruhephasen zwischen den Etappen zur Eingewöhnung
  • Schulung der Anwender als fester Bestandteil, nicht als Anhängsel
  • Dokumentation jeder Änderung – auch für den Fall eines Dienstleisterwechsels
  • Abnahme mit definierten Kriterien statt gefühltem Projektende
  • Vor-Ort-Präsenz im Raum München bei allen kritischen Umstellungen

Förderprogramme und Wirtschaftlichkeit

Für Digitalisierungsvorhaben im Mittelstand existieren auf Bundes- und Landesebene Förderprogramme, deren Konditionen und Verfügbarkeit sich regelmäßig ändern. Wir prüfen zu Projektbeginn, ob für Ihr Vorhaben aktuell etwas infrage kommt, und liefern die technischen Unterlagen für einen Antrag. Die Antragstellung selbst und die förderrechtliche Beratung übernehmen spezialisierte Berater oder Ihre Kammer.

Unabhängig von Förderungen rechnen wir jedes Vorhaben nüchtern durch. Bei Automatisierungen ist die Rechnung meist einfach: eingesparte Arbeitszeit gegen Aufbau- und Betriebskosten. Bei Sicherheitsthemen geht es um vermiedenes Risiko – dort rechnen wir mit Ausfallkosten pro Tag statt mit Ersparnis.

  • Prüfung aktuell verfügbarer Förderprogramme zu Projektbeginn
  • Technische Unterlagen und Aufwandsschätzungen für Förderanträge
  • Wirtschaftlichkeitsrechnung je Etappe statt pauschaler Gesamtaussage
  • Bei Sicherheitsthemen: Bewertung über Ausfallkosten und Eintrittswahrscheinlichkeit
  • Transparente Trennung von einmaligen und laufenden Kosten
  • Klare Aussage, wenn sich ein gewünschtes Vorhaben nicht rechnet

Warum DESATIV als IT-Berater für München

Wir sind IT-Dienstleister und Berater zugleich. Das hat einen praktischen Vorteil: Wir empfehlen nur, was wir anschließend auch betreiben würden. Reine Beratungshäuser übergeben ein Konzept und sind weg, bevor sich zeigt, ob es im Alltag trägt.

Gleichzeitig verkaufen wir keine Hardware und keine Lizenzen mit Provisionsinteresse. Unsere Empfehlungen richten sich danach, was zu Ihrer Größe, Ihrem Budget und Ihrer internen Kapazität passt. Wenn eine bestehende Lösung gut genug ist, empfehlen wir, sie zu behalten.

Für Unternehmen im Raum München sind wir persönlich erreichbar. Vieles lässt sich per Fernwartung lösen, aber Bestandsaufnahmen, kritische Umstellungen und Schulungen machen wir vor Ort.

  • Beratung und Betrieb aus einer Hand – wir empfehlen, was wir verantworten können
  • Keine Provisionsinteressen bei Hardware- oder Lizenzempfehlungen
  • Erfahrung mit gewachsenen IT-Landschaften statt Konzepten auf grüner Wiese
  • Ehrliche Empfehlung zum Beibehalten, wenn eine Ablösung sich nicht lohnt
  • Persönliche Erreichbarkeit und Vor-Ort-Einsätze im Raum München
  • Vollständige Dokumentation, die Ihnen gehört – auch bei einem Wechsel
  • Keine langen Mindestlaufzeiten in der Betreuung
Praxisbeispiel

Vier Etappen über zehn Monate statt Digitalisierung auf einen Schlag

Ein Ingenieurbüro mit 35 Mitarbeitenden in München wollte ursprünglich ein umfassendes Digitalisierungsprojekt starten – neues DMS, Cloud-Umzug, Prozessautomatisierung, alles parallel. Die Bestandsaufnahme zeigte allerdings, dass das Backup seit acht Monaten unbemerkt fehlerhaft lief und die Berechtigungen auf dem Fileserver über Jahre gewachsen waren. Wir haben das Vorhaben in vier Etappen zerlegt: zuerst Backup und Sicherheitsgrundlagen, dann Ablagestruktur und Berechtigungen, dann die Migration nach Microsoft 365, zuletzt die Anbindung der Buchhaltung an das Projektcontrolling. Zwischen den Etappen lagen jeweils drei bis vier Wochen Ruhe. Das ursprünglich geplante DMS-Projekt wurde nach der dritten Etappe verworfen, weil SharePoint mit sauberer Struktur den Bedarf abdeckte.

10
Monate von der Aufnahme bis zur letzten Etappe
4
abgeschlossene Etappen statt einem Großprojekt
22.000 €
eingespart durch das verworfene DMS-Projekt
Wir wollten alles gleichzeitig und haben stattdessen gelernt, in welcher Reihenfolge es sinnvoll ist. Dass am Ende ein geplantes Projekt gestrichen wurde, war für uns das beste Zeichen.
Thomas Eichinger
Geschäftsführender Gesellschafter, Ingenieurbüro München
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
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Häufige Fragen

Mit der Bestandsaufnahme. Ohne belastbares Bild der Ist-Situation ist jede Priorisierung Raten. In fast allen Fällen stehen danach zunächst Betriebssicherheit und Ordnung an – funktionierendes Backup, aktuelle Systeme, saubere Berechtigungen. Das ist unspektakulär, aber die Grundlage für alles Weitere, insbesondere für spätere Automatisierung oder KI-Anwendungen.

Realistisch etwa zwei bis vier Stunden pro Woche für einen internen Ansprechpartner während einer laufenden Etappe, in Umstellungsphasen kurzzeitig mehr. Wichtig ist weniger die Menge als die Verbindlichkeit: Ein benannter Ansprechpartner mit Entscheidungsbefugnis beschleunigt Projekte erheblich. Wo diese Rolle fehlt, sprechen wir das früh an.

Nein. Wir bewerten jedes System nach drei Kriterien: Gibt es noch Sicherheitsupdates, blockiert es andere Vorhaben, und was kostet die Ablösung im Verhältnis zum Nutzen. Systeme ohne Herstellersupport sind ein echtes Risiko und gehören auf die Liste. Ein funktionierendes, gut beherrschtes System ohne solche Probleme lassen wir bewusst stehen.

Auf Bundes- und Landesebene existieren entsprechende Programme, deren Konditionen und Verfügbarkeit sich aber laufend ändern. Wir prüfen zu Projektbeginn den aktuellen Stand und liefern die technischen Unterlagen und Aufwandsschätzungen für einen Antrag. Die Antragstellung und die förderrechtliche Beratung überlassen wir spezialisierten Beratern oder Ihrer Kammer – dort ist das Wissen aktueller.

Ja, das kommt regelmäßig vor. In solchen Fällen übernehmen wir die Beratung und Projektbegleitung, während Ihr bestehender Dienstleister den laufenden Betrieb weiterführt. Wir arbeiten dabei offen mit ihm zusammen; die Bestandsaufnahme ist auch für ihn nützlich. Ein Wechsel ist keine Voraussetzung für die Zusammenarbeit.

Wenn die Stufen davor stehen. KI-Anwendungen brauchen zugängliche, strukturierte und aktuelle Daten. Liegen Informationen in verstreuten Ablagen, veralteten Dateien oder ausschließlich in den Köpfen einzelner Mitarbeitender, liefern auch gute Modelle unbrauchbare Ergebnisse. Wir sagen daher offen, wenn ein KI-Projekt noch zu früh kommt – und was vorher zu tun ist.

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