IT & KI Glossar
40 Begriffe rund um IT-Betrieb, Sicherheit, Cloud und künstliche Intelligenz – verständlich erklärt und für die Praxis im Mittelstand eingeordnet.
Backup: Datensicherung als Fundament der IT-Verfügbarkeit
Ein Backup ist die redundante Kopie betrieblicher Daten auf einem getrennten Medium. Entscheidend ist nicht die Sicherung selbst, sondern die getestete Fähigkeit, daraus wieder produktiv zu werden.
Mehr erfahren →Bare-Metal-Recovery: Komplettwiederherstellung nach Totalausfall
Bare-Metal-Recovery stellt ein komplettes System samt Betriebssystem und Konfiguration auf leerer Hardware wieder her. Das verkürzt Ausfallzeiten deutlich, stellt aber Anforderungen an Sicherungsformat und Treiber.
Mehr erfahren →Cloud Computing: Nutzungsmodelle und Entscheidungskriterien für KMU
Cloud Computing bezeichnet die Nutzung von IT-Ressourcen als abgerechneten Dienst über das Netz. Die Entscheidung fällt dabei weniger bei der Technik als bei Betriebsverantwortung, Kosten und Ausstiegsfähigkeit.
Mehr erfahren →Disaster Recovery: Wiederanlaufplanung für den Ernstfall
Disaster Recovery umfasst die Abläufe, mit denen IT-Systeme nach einem schweren Ausfall wieder in Betrieb gehen. Kern sind priorisierte Systeme, festgelegte Wiederanlaufzeiten und geübte Zuständigkeiten.
Mehr erfahren →DSGVO: Datenschutzanforderungen in der betrieblichen IT-Praxis
Die DSGVO regelt europaweit die Verarbeitung personenbezogener Daten. Für die betriebliche IT folgen daraus Pflichten zu Dokumentation, Schutzmaßnahmen, Auftragsverarbeitung und Meldefristen.
Mehr erfahren →EDR (Endpoint Detection and Response): Erkennung statt reiner Abwehr
EDR überwacht das Verhalten von Endgeräten, erkennt verdächtige Aktivitäten und ermöglicht gezielte Reaktion. Es ergänzt den Virenschutz, erfordert aber qualifizierte Auswertung.
Mehr erfahren →Entra ID: Identitätsverwaltung in der Microsoft-Cloud
Entra ID, vormals Azure Active Directory, verwaltet Benutzerkonten und Zugriffe auf Microsoft 365. Es unterscheidet sich vom lokalen Active Directory und braucht ein eigenes Absicherungskonzept.
Mehr erfahren →ERP-System: Zentrale Unternehmenssoftware und ihre IT-Anforderungen
Ein ERP-System führt Warenwirtschaft, Buchhaltung und Produktion in einer gemeinsamen Datenbasis zusammen. Daraus folgen hohe Anforderungen an Verfügbarkeit, Datenqualität und Schnittstellen.
Mehr erfahren →EU AI Act: Risikobasierte Regulierung von KI-Systemen
Der EU AI Act teilt KI-Systeme nach ihrem Risiko ein und knüpft daran unterschiedliche Pflichten. Entscheidend ist zunächst, welche Rolle Ihr Unternehmen einnimmt und welche Systeme es einsetzt.
Mehr erfahren →Firewall: Netzwerkabsicherung von Paketfilter bis Next Generation
Eine Firewall regelt, welcher Netzwerkverkehr zwischen Unternehmensnetz, Internet und internen Zonen zugelassen wird. Dieser Beitrag erklärt Funktionsweise, Auswahlkriterien und die Grenzen des Schutzes.
Mehr erfahren →Glasfaser: Geschäftskundenanschlüsse richtig auswählen
Glasfaser ist nicht gleich Glasfaser: Zwischen FTTH-Massenprodukt und dediziertem Business-Anschluss liegen Verfügbarkeitszusagen, Entstörzeiten und Preise um Größenordnungen auseinander. Ein Überblick für Entscheider.
Mehr erfahren →Hyper-V: Microsofts Virtualisierungsplattform im Mittelstand
Hyper-V ist Bestandteil von Windows Server und für viele mittelständische Unternehmen die naheliegende Virtualisierungsplattform. Der Beitrag ordnet Funktionsumfang, Lizenzierung und Betriebspraxis ein.
Mehr erfahren →ISO 27001: Zertifizierbares Managementsystem für Informationssicherheit
ISO/IEC 27001 beschreibt Anforderungen an ein Managementsystem für Informationssicherheit und ist zertifizierbar. Was die Norm verlangt, wann sich eine Zertifizierung lohnt und welcher Aufwand entsteht.
Mehr erfahren →IT-Grundschutz: Das BSI-Vorgehensmodell für strukturierte Sicherheit
Der IT-Grundschutz des BSI liefert ein methodisches Vorgehen und einen umfangreichen Baustein-Katalog für Informationssicherheit. Was dahintersteckt und wie mittelständische Unternehmen damit arbeiten können.
Mehr erfahren →IT-Sicherheit: Schutzziele, Maßnahmen und Verantwortlichkeiten
IT-Sicherheit umfasst technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz von Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. Welche Bausteine im Mittelstand tatsächlich wirken und wo Verantwortung liegt.
Mehr erfahren →KI-Agent: Automatisierung mit Werkzeugzugriff und ihre Grenzen
Ein KI-Agent verbindet ein Sprachmodell mit Werkzeugen und führt mehrstufige Aufgaben eigenständig aus. Die Zuverlässigkeit sinkt dabei mit jeder zusätzlichen Stufe, weshalb enge Grenzen und Kontrolle entscheidend sind.
Mehr erfahren →Künstliche Intelligenz: Einordnung und realistische Einsatzfelder im Mittelstand
Künstliche Intelligenz umfasst Verfahren, die Muster aus Daten ableiten, statt festen Regeln zu folgen. Der Beitrag ordnet ein, wo der Einsatz im Mittelstand tragfähig ist und wo die Grenzen der Technik liegen.
Mehr erfahren →Large Language Model: Funktionsweise, Stärken und Grenzen
Ein Large Language Model berechnet wahrscheinliche Textfortsetzungen auf Basis großer Trainingsdatenmengen. Daraus ergeben sich klare Stärken bei Sprachaufgaben und ebenso klare Grenzen bei der Faktentreue.
Mehr erfahren →Managed Services: IT-Betrieb als planbare Dienstleistung
Managed Services verlagern definierte IT-Betriebsaufgaben zu festen monatlichen Konditionen an einen Dienstleister. Welche Leistungen typisch sind, worauf im Vertrag zu achten ist und wo die Grenzen liegen.
Mehr erfahren →MFA (Multi-Faktor-Authentifizierung): Wirksamer Schutz von Zugängen
Multi-Faktor-Authentifizierung verhindert, dass ein gestohlenes Passwort allein Zugang verschafft. Welche Verfahren sich unterscheiden, wo Angreifer MFA umgehen und worauf bei der Einführung zu achten ist.
Mehr erfahren →Microsoft 365: Funktionsumfang, Lizenzierung und Betriebsfragen
Microsoft 365 bündelt Office-Anwendungen, Exchange Online, Teams und SharePoint in einem Abonnement. Entscheidend sind die richtige Planauswahl, ein sauberes Identitätskonzept und eine eigene Datensicherung.
Mehr erfahren →Monitoring: Störungen erkennen, bevor der Betrieb steht
Monitoring überwacht Server, Netzwerk und Anwendungen kontinuierlich und meldet Abweichungen frühzeitig. Richtig eingerichtet verkürzt es Ausfallzeiten deutlich, falsch konfiguriert erzeugt es nur Alarmmüdigkeit.
Mehr erfahren →NAS (Network Attached Storage): Zentraler Speicher im Firmennetz
Ein NAS stellt Dateien zentral im Netzwerk bereit und ersetzt verstreute lokale Ablagen. Für den sicheren Betrieb sind Berechtigungen, regelmäßige Aktualisierungen und ein davon getrenntes Backup entscheidend.
Mehr erfahren →Netzwerk-Switch: Grundlage einer belastbaren Firmenverkabelung
Der Switch verbindet alle Geräte im lokalen Netz und bestimmt maßgeblich dessen Stabilität. Managed Switches ermöglichen VLANs, Power over Ethernet und Diagnose und sind für wachsende Firmennetze die richtige Wahl.
Mehr erfahren →NIS2: Erweiterte Cybersicherheitspflichten und ihre Reichweite
NIS2 ist eine EU-Richtlinie, die Anforderungen an Risikomanagement, Meldewesen und Leitungsverantwortung erweitert. Die Betroffenheit hängt von Sektor und Größe ab und erfordert eine individuelle Prüfung.
Mehr erfahren →On-Premise: Eigenbetrieb der IT im Vergleich zur Cloud
On-Premise bezeichnet den Betrieb von Servern und Anwendungen in eigenen Räumen und unter eigener Verantwortung. Die Wahl zwischen Eigenbetrieb und Cloud sollte anwendungsbezogen und anhand der Gesamtkosten fallen.
Mehr erfahren →Patch-Management: Schwachstellen systematisch schließen
Patch-Management ist der geregelte Prozess, mit dem Sicherheitsupdates erfasst, bewertet, getestet und ausgerollt werden. Ohne Inventar, Testverfahren und Nachweis bleibt die Aktualisierung von Systemen lückenhaft.
Mehr erfahren →Phishing: Angriffsmuster erkennen und Mitarbeitende schützen
Phishing zielt darauf ab, Zugangsdaten oder Zahlungen über täuschend echte Nachrichten zu erlangen. Wirksamer Schutz kombiniert technische Filter, phishing-resistente Anmeldeverfahren und klare interne Abläufe.
Mehr erfahren →RAG (Retrieval Augmented Generation): KI-Antworten auf eigenen Dokumenten
RAG kombiniert eine Suche in eigenen Dokumenten mit einem Sprachmodell, das die gefundenen Stellen zu einer Antwort verarbeitet. Die Qualität hängt dabei unmittelbar von der Pflege und Struktur der Dokumentenbasis ab.
Mehr erfahren →RAID: Plattenverbünde für Verfügbarkeit, nicht für Datensicherung
RAID verbindet mehrere Datenträger zu einem logischen Verbund und hält den Betrieb beim Ausfall einer Platte aufrecht. Ein Backup ersetzt es nicht — diese Unterscheidung entscheidet im Ernstfall über Ihre Daten.
Mehr erfahren →Ransomware: Angriffsvektoren und wirksame Schutzmaßnahmen
Ransomware verschlüsselt Unternehmensdaten und erzwingt Zahlungen. Entscheidend sind nicht einzelne Produkte, sondern der Verschluss der typischen Einfallswege und ein Backup, das der Angreifer nicht erreichen kann.
Mehr erfahren →RMM (Remote Monitoring and Management): Fernwartung im professionellen IT-Betrieb
RMM-Plattformen überwachen und verwalten IT-Systeme aus der Ferne und ermöglichen planbaren Betrieb statt Reaktion auf Störungen. Zugleich sind sie hochprivilegierte Systeme und damit ein attraktives Angriffsziel.
Mehr erfahren →Server-Virtualisierung: Konsolidierung und Betriebsvorteile
Server-Virtualisierung betreibt mehrere logische Server auf gemeinsamer Hardware. Das senkt den Aufwand für Beschaffung und Betrieb und schafft Beweglichkeit bei Wartung, Wiederherstellung und Tests.
Mehr erfahren →SharePoint: Dokumentenablage und Zusammenarbeit strukturieren
SharePoint ersetzt den klassischen Dateiserver durch eine webbasierte Ablage mit Versionierung und Co-Authoring. Der Erfolg hängt an einer durchdachten Struktur und einem sauberen Berechtigungskonzept.
Mehr erfahren →SLA (Service Level Agreement): Reaktionszeiten verbindlich vereinbaren
Ein SLA legt fest, welche Serviceleistung in welcher Zeit erbracht wird. Entscheidend ist die saubere Trennung von Reaktions-, Bearbeitungs- und Wiederherstellungszeit — hier entstehen die meisten Missverständnisse.
Mehr erfahren →Ticketsystem: Nachvollziehbare Bearbeitung von IT-Anfragen
Ein Ticketsystem erfasst IT-Anfragen strukturiert und macht Bearbeitung, Zuständigkeit und Dauer nachvollziehbar. Es schafft die Datengrundlage, um wiederkehrende Ursachen zu erkennen statt Symptome zu behandeln.
Mehr erfahren →VLAN: Netzsegmentierung als Sicherheits- und Ordnungsprinzip
VLANs teilen ein physisches Netzwerk in logisch getrennte Bereiche. Richtig eingesetzt begrenzen sie die Ausbreitung von Angriffen und schaffen Ordnung — allerdings nur in Verbindung mit einer filternden Instanz.
Mehr erfahren →VPN: Sicherer Fernzugriff auf das Firmennetz
Ein VPN stellt eine verschlüsselte Verbindung zwischen einem externen Gerät und dem Firmennetz her. Bei Homeoffice, Außendienst oder mehreren Standorten ist es ein zentraler Baustein der Zugriffssicherheit.
Mehr erfahren →WLAN-Ausleuchtung: Funkplanung für stabile Drahtlosnetze
Die WLAN-Ausleuchtung ermittelt messtechnisch, wo Funkabdeckung, Signalqualität und Kapazität ausreichen. Sie ist die Grundlage für ein Drahtlosnetz, das auch bei voller Auslastung zuverlässig funktioniert.
Mehr erfahren →Zero Trust: Sicherheitsmodell ohne implizites Vertrauen
Zero Trust verzichtet auf die Annahme, dass das interne Netz vertrauenswürdig ist, und prüft jeden Zugriff einzeln. Für den Mittelstand ist es kein Produkt, sondern ein schrittweiser Umbau von Identitäten und Rechten.
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