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DESATIV
WLAN & Gäste-Hotspot für Unternehmen

WLAN, das im Besprechungsraum genauso trägt wie am Platz

Stabile Funkversorgung entsteht nicht durch mehr Access Points, sondern durch die richtige Anzahl an den richtigen Stellen, saubere Kanalvergabe und getrennte Netze für Mitarbeitende, Gäste und Geräte.

Beim WLAN fällt die schlechte Auslegung erst im Betrieb auf – und dann als etwas, das nach Zufall aussieht. Die Videokonferenz bricht ab, aber nur nachmittags. Das Notebook hält im Nachbarbüro noch am alten Access Point fest, obwohl direkt über ihm einer hängt. Das Kassensystem verliert einmal pro Woche die Verbindung, ohne dass jemand etwas geändert hätte. Solche Bilder haben fast immer nachvollziehbare Ursachen: zu viele Geräte auf demselben Kanal, zu hoch eingestellte Sendeleistung, fehlende Trennung zwischen Nutzergruppen oder ein Gästenetz, das dieselbe Leitung leerzieht wie die Arbeitsplätze. DESATIV plant Funknetze für kleine und mittelständische Unternehmen so, dass diese Ursachen von vornherein ausgeschlossen sind.

Glasfaser-Patchpanel mit blauen und gelben Steckverbindern

Planung vor Montage

Wir gehen die Flächen ab, bewerten Bausubstanz und Nutzung, vermessen die Funkverhältnisse praxisnah vor Ort und legen daraus Positionen und Anzahl fest.

Drei Welten, drei Netze

Mitarbeitende, Gäste und vernetzte Geräte laufen in getrennten Segmenten mit eigenen Regeln. Ein Gästegerät erreicht damit nichts außer dem Internet.

Gästezugang ohne Zettelwirtschaft

Anmeldeseite mit eigenem Erscheinungsbild, Zugangscodes mit Ablaufdatum oder Selbstregistrierung – je nachdem, wer bei Ihnen zu Gast ist.

Roaming, das den Wechsel schafft

Beim Gang vom Platz in den Besprechungsraum darf die Verbindung nicht abreißen. Das ist eine Frage der Einstellung, nicht des teureren Geräts.

3
nutzbare überlappungsfreie Kanäle im 2,4-GHz-Band
-67 dBm
Signalstärke, die wir in Nutzflächen als Zielwert ansetzen
2017
Wegfall der Störerhaftung für Betreiber offener Netze
3 Segmente
Mindesttrennung: Mitarbeitende, Gäste, vernetzte Geräte

Planung: Nutzung zuerst, Technik danach

Bevor wir über Geräte sprechen, klären wir, was auf der Fläche tatsächlich passiert. Ein Großraumbüro mit sechzig Notebooks in Videokonferenzen stellt völlig andere Anforderungen als eine Lagerhalle mit zwanzig Handscannern, und eine Praxis mit wenigen Geräten, aber hohem Anspruch an Zuverlässigkeit wieder andere.

Entscheidend ist nicht die Fläche in Quadratmetern, sondern die Anzahl gleichzeitig aktiver Geräte und deren Bandbreitenbedarf. In dicht besetzten Bereichen planen wir bewusst kleinere Funkzellen mit reduzierter Sendeleistung, damit sich die Last auf mehrere Access Points verteilt. In weitläufigen Hallen ist das Gegenteil richtig.

Wir gehen die Räume vor Ort ab, bewerten Bausubstanz und Einbauten – Betondecken, Trockenbau mit Metallständern, Glaswände, hohe Metallregale, Aufzugsschächte, Brandschutztüren – und führen dabei eine praxisnahe Vermessung der Funkverhältnisse mit Messsoftware und einem Testgerät durch. Damit halten wir fest, wo gedämpft wird, welche Fremdnetze aus der Nachbarschaft hereinstrahlen und welche Kanäle bereits belegt sind.

Zur Klarheit gehört, was wir nicht anbieten: Dies ist eine praxisorientierte Vermessung und Planung, keine zertifizierte Ausleuchtungsmessung mit kalibriertem Messequipment und kein Nachweis der Konformität mit einer Norm. Wo Sie einen solchen formalen Nachweis benötigen – etwa in regulierten Umgebungen oder als Abnahmeleistung gegenüber Dritten –, sagen wir das offen und Sie beauftragen dafür ein spezialisiertes Messunternehmen. Für die Auslegung eines Büro-, Praxis- oder Hallen-WLAN im Mittelstand ist unser Vorgehen ausreichend und in der Praxis belastbar.

  • Erhebung gleichzeitig aktiver Geräte und ihres Bandbreitenbedarfs
  • Begehung mit Bewertung von Bausubstanz und Einbauten
  • Praxisnahe Vermessung der Funkverhältnisse vor Ort
  • Erfassung von Fremdnetzen und bereits belegten Kanälen
  • Zellgröße nach Nutzungsdichte statt nach Quadratmetern
  • Offene Abgrenzung gegenüber zertifizierten Normmessungen

Access Points, Controller und zentrale Verwaltung

Wir setzen auf Access Points mit zentraler Verwaltung – entweder über einen Controller im Haus oder über eine zentrale Verwaltungsoberfläche des Herstellers. Der Unterschied zu einzeln konfigurierten Geräten ist im Betrieb erheblich: Einstellungen und Netzkennungen werden einmal gepflegt statt an jedem Gerät, Aktualisierungen laufen gesteuert durch, und die Geräte stimmen Kanäle und Sendeleistung untereinander ab, statt sich gegenseitig zu überschreien.

Bei der Auswahl achten wir auf die Zahl gleichzeitig bedienbarer Geräte, auf ausreichend leistungsfähige Antennentechnik für dichte Umgebungen und auf einen Hersteller, dessen Verwaltungsmodell zu Ihnen passt. Wir arbeiten herstellerunabhängig und benennen offen, wo eine Lösung mit laufenden Lizenzkosten verbunden ist und wo nicht.

Angebunden werden die Geräte über die vorhandene strukturierte Verkabelung mit Stromversorgung über das Netzwerkkabel. Dabei prüfen wir, ob die vorhandenen Switches genügend Leistung über alle Ports bereitstellen – eine häufig übersehene Grenze, wenn zu bestehenden Access Points weitere hinzukommen.

Für Außenbereiche, Höfe, Terrassen oder Lagerplätze setzen wir Geräte in wettergeeigneter Ausführung ein und planen die Ausrichtung so, dass die Abstrahlung nicht unnötig weit über das Grundstück hinausreicht.

  • Zentrale Verwaltung über Controller oder Herstelleroberfläche
  • Auswahl nach Gerätedichte und Antennentechnik statt nach Datenblattspitzen
  • Stromversorgung über das Netzwerkkabel mit Prüfung der Switch-Reserven
  • Gesteuerte Aktualisierung der Firmware in Wartungsfenstern
  • Wettergeeignete Geräte für Höfe, Terrassen und Lagerflächen
  • Transparente Darstellung laufender Lizenz- und Wartungskosten

Getrennte Netze für Mitarbeitende, Gäste und Geräte

Ein Funknetz, in dem das Notebook des Handelsvertreters im selben Segment liegt wie die Buchhaltung und die Heizungssteuerung, ist heute nicht mehr vertretbar. Wir vergeben deshalb je Nutzergruppe eine eigene Netzkennung, hinterlegen sie auf ein eigenes Netzsegment und definieren, was aus diesem Segment heraus überhaupt erreichbar ist.

Für Mitarbeitende richten wir die Anmeldung über die vorhandenen Unternehmenskonten ein, statt ein gemeinsames Kennwort zu verwenden, das nach dem ersten Personalwechsel nicht mehr vertraulich ist. Beim Ausscheiden entfällt der Zugang dann automatisch mit dem Konto.

Vernetzte Geräte – Drucker, Kameras, Kassensysteme, Zeiterfassung, Gebäudetechnik, Displays – bekommen ein eigenes Segment mit eng gefassten Regeln. Diese Geräte werden selten aktualisiert, laufen oft jahrelang mit unveränderten Standardeinstellungen und sind erfahrungsgemäß der leichteste Einstiegspunkt in ein Netzwerk.

Im Gästesegment aktivieren wir zusätzlich die Trennung der Teilnehmer untereinander, sodass angemeldete Geräte sich gegenseitig nicht sehen. Ein Besucher soll das Notebook eines anderen Besuchers ebenso wenig erreichen wie Ihre internen Systeme.

  • Eigene Netzkennung und eigenes Segment je Nutzergruppe
  • Anmeldung der Mitarbeitenden über die Unternehmenskonten
  • Automatischer Entzug des Zugangs beim Ausscheiden
  • Enges Regelwerk für Drucker, Kameras, Kassen und Gebäudetechnik
  • Trennung der Gäste untereinander im Besuchernetz
  • Bandbreitengrenzen, damit das Gästenetz die Leitung nicht leerzieht

Der Gäste-Hotspot: Anmeldung, Codes und Umfang

Wie der Gästezugang aussehen soll, hängt davon ab, wer bei Ihnen zu Gast ist. In einem Büro mit angemeldeten Terminen genügt oft eine Anmeldeseite mit Zugangscodes, die am Empfang für einen Tag ausgegeben werden. In einem Hotel oder einer Gastronomie sind Codes auf der Rechnung oder eine Selbstregistrierung praktikabler. In einer Praxis oder Kanzlei mit Wartebereich reicht meist ein einfacher Zugang mit Nutzungshinweis und begrenzter Bandbreite.

Die Anmeldeseite gestalten wir in Ihrem Erscheinungsbild und hinterlegen dort die Nutzungsbedingungen, die Ihr Rechtsbeistand vorgibt. Zugangsdaten lassen sich mit Ablaufdatum, Zeitfenster, Datenvolumen oder Gerätezahl versehen, und der Empfang kann Codes selbst erzeugen, ohne Zugriff auf die Netzwerkverwaltung zu benötigen.

Was wir bewusst nicht empfehlen: das seit Jahren unveränderte Kennwort auf dem Aushang im Besprechungsraum. Es zirkuliert innerhalb kurzer Zeit weit über den Kreis derer hinaus, die es bekommen sollten, und lässt sich im Nachhinein niemandem zuordnen.

Sinnvoll ist außerdem eine inhaltliche Begrenzung: Ein Gästezugang, über den Tauschbörsen laufen oder der als Weg in Ihr Netz genutzt wird, verursacht Ärger, den niemand braucht. Wir setzen daher eine Grundfilterung und eine Bandbreitenbegrenzung, die das Arbeiten für Besucher nicht spürbar einschränkt, aber Dauerlast verhindert.

  • Anmeldeseite im eigenen Erscheinungsbild mit Ihren Nutzungsbedingungen
  • Zugangscodes mit Ablauf, Zeitfenster, Volumen- oder Gerätebegrenzung
  • Erzeugung von Codes durch den Empfang ohne Netzwerkkenntnisse
  • Selbstregistrierung oder Ausgabe über die Rechnung als Alternative
  • Grundfilterung und Bandbreitenbegrenzung im Gästenetz
  • Auswertung der Nutzung zur Dimensionierung der Internetanbindung

Störerhaftung und Protokollierung sachlich betrachtet

Die Sorge, für das Verhalten von Gästen im eigenen Netz zu haften, hat viele Unternehmen jahrelang vom offenen WLAN abgehalten. Mit der Gesetzesänderung von 2017 wurde diese sogenannte Störerhaftung für Betreiber weitgehend entschärft: Betreiber werden für Rechtsverletzungen ihrer Nutzer grundsätzlich nicht mehr auf Abmahnkosten in Anspruch genommen, und eine Verpflichtung zur Registrierung oder Verschlüsselung besteht nicht. In Betracht kommen kann allerdings weiterhin eine Anordnung, den Zugang zu bestimmten Inhalten zu sperren.

Die praktische Konsequenz ist entspannter, als viele annehmen – die rechtliche Bewertung Ihres konkreten Falls gehört aber zu Ihrem Rechtsbeistand und nicht zu uns.

Unabhängig davon bleibt die Protokollierung ein Thema, und zwar aus zwei Richtungen. Für den eigenen Betrieb sind Verbindungsdaten wertvoll: Sie zeigen, welche Geräte wann an welchem Access Point hingen, und sind bei der Fehlersuche oft die einzige belastbare Quelle. Gleichzeitig sind es personenbeziehbare Daten, die nicht unbegrenzt und nicht ohne Zweck aufbewahrt werden dürfen.

Wir richten die Protokollierung deshalb bewusst zurückhaltend ein: mit einer definierten, kurzen Aufbewahrungsdauer, mit klarem Zweck, mit Zugriff nur für benannte Personen und mit einem Hinweis auf der Anmeldeseite. Umfang und Dauer stimmen Sie mit Ihrem Datenschutzbeauftragten ab; wir setzen die Vorgabe um und dokumentieren, was tatsächlich erfasst wird.

  • Sachliche Einordnung der Rechtslage seit der Änderung von 2017
  • Verweis auf Ihren Rechtsbeistand für die konkrete Bewertung
  • Protokollierung mit definiertem Zweck und kurzer Aufbewahrungsdauer
  • Zugriff auf Verbindungsdaten nur für benannte Personen
  • Transparenzhinweis auf der Anmeldeseite des Gästenetzes
  • Dokumentation der tatsächlich erfassten Daten für den Datenschutz

Kanalplanung, Bänder und Roaming

Der häufigste vermeidbare Fehler liegt in der Kanalvergabe. Im 2,4-GHz-Band stehen nur drei überlappungsfreie Kanäle zur Verfügung. Wer dort automatisch belegen lässt und zusätzlich mit voller Sendeleistung arbeitet, produziert Störungen zwischen den eigenen Geräten – und die Nachbarschaft, die auf denselben Kanälen funkt, kommt hinzu. Wir vergeben Kanäle deshalb geplant, reduzieren die Sendeleistung dort, wo Zellen dicht liegen, und nutzen das 2,4-GHz-Band vorrangig für Geräte, die nichts anderes können.

Der Betrieb findet überwiegend im 5-GHz-Band statt, wo deutlich mehr Kanäle zur Verfügung stehen. Ein Teil davon unterliegt der Rücksicht auf Radaranlagen: Wird ein Radarsignal erkannt, muss der Access Point den Kanal verlassen, was für die Anwender wie ein kurzer Aussetzer wirkt. In der Nähe von Flughäfen oder Wetterradar planen wir solche Kanäle deshalb zurückhaltend ein. Wo Geräte und Umgebung es hergeben, beziehen wir das 6-GHz-Band mit ein, das derzeit noch weitgehend frei von Fremdnetzen ist.

Roaming – der Wechsel eines Geräts von einem Access Point zum nächsten – entscheidet über den Eindruck im Alltag. Die Entscheidung zu wechseln trifft dabei das Endgerät, nicht der Access Point. Wir unterstützen sie über die entsprechenden Verfahren zur Nachbarschaftsauskunft und zum beschleunigten Wechsel, über abgestimmte Sendeleistungen und über eine Mindestsignalschwelle, unterhalb derer ein Gerät abgewiesen wird, statt sich an eine schlechte Verbindung zu klammern.

Damit lassen sich die klassischen Beschwerden auflösen: voller Signalbalken bei kaum nutzbarer Geschwindigkeit, Abbruch der Konferenz auf dem Weg in den Besprechungsraum, ein Gerät, das im Nachbargebäude noch am Access Point des Haupthauses hängt.

  • Geplante Kanalvergabe statt rein automatischer Belegung
  • Reduzierte Sendeleistung bei dicht liegenden Funkzellen
  • Schwerpunkt im 5-GHz-Band, Einbezug von 6 GHz wo sinnvoll
  • Zurückhaltende Nutzung radarabhängiger Kanäle in kritischer Lage
  • Verfahren zur Nachbarschaftsauskunft und zum schnellen Wechsel
  • Mindestsignalschwelle gegen das Festhalten an schwachen Verbindungen

Inbetriebnahme, typische Fehlerbilder und laufender Betrieb

Nach der Montage gehen wir die Flächen erneut ab und gleichen ab, ob die geplante Versorgung tatsächlich erreicht wird. Fast immer ergeben sich dabei Nachjustierungen: eine Sendeleistung nach unten, ein Access Point zwei Meter versetzt, ein Kanal getauscht, weil ein Fremdnetz aus dem Nachbargebäude dazwischenfunkt. Diese Feinarbeit unterscheidet ein funktionierendes von einem montierten WLAN.

Störungen im laufenden Betrieb haben ein überschaubares Spektrum an Ursachen. Wir treffen regelmäßig auf dieselben Bilder: Geräte, die an einem entfernten Access Point kleben, obwohl ein näherer verfügbar ist. Ein einzelnes altes Gerät, das nur einen langsamen Standard beherrscht und damit die Funkzeit für alle anderen blockiert. Überhöhte Sendeleistung, die eine Verbindung vortäuscht, für die der Rückweg vom Endgerät nicht ausreicht. Fremdstrahler wie schlecht abgeschirmte Netzteile, Funkkopfhörer oder Mikrowellen im 2,4-GHz-Band. Und Kanalwechsel auf radarabhängigen Frequenzen, die als sporadische Aussetzer wahrgenommen werden.

Im laufenden Betrieb überwachen wir Auslastung, Verbindungsqualität, Anzahl der Clients je Access Point und Fehlerraten. Auffälligkeiten sehen wir dadurch meist, bevor sie gemeldet werden. Bei Umbauten, neuen Trennwänden oder zusätzlichen Arbeitsplätzen prüfen wir die Versorgung erneut, weil sich Funkverhältnisse mit jeder baulichen Änderung verschieben.

Zur Übergabe erhalten Sie eine Dokumentation mit Positionen, Kanalbelegung, Netzkennungen, Segmentzuordnung und Konfigurationssicherung. Für Kunden im Raum München sind wir bei Störungen auch kurzfristig vor Ort.

  • Kontrollbegehung und Feinjustierung nach der Inbetriebnahme
  • Erkennung von Geräten, die an entfernten Access Points festhalten
  • Identifikation langsamer Altgeräte und störender Fremdstrahler
  • Überwachung von Auslastung, Clientzahl und Verbindungsqualität
  • Erneute Prüfung nach Umbauten und bei zusätzlichen Arbeitsplätzen
  • Dokumentation von Positionen, Kanälen, Kennungen und Konfiguration
Praxisbeispiel

Elf Access Points, alle auf demselben Kanal: Sanierung in einem Autohaus

Ein Autohaus im Münchner Osten mit Ausstellung, Werkstatt, Teilelager und Kundenbereich klagte über abbrechende Videoberatungen, Handscanner, die im Lager die Verbindung verloren, und Kunden, die im Wartebereich kein Netz bekamen. Vorgefunden haben wir elf Access Points aus drei Gerätegenerationen, einzeln konfiguriert, überwiegend mit voller Sendeleistung und im 2,4-GHz-Band größtenteils auf demselben Kanal. Gäste und Arbeitsplätze liefen im selben Segment mit einem Kennwort, das seit Jahren unverändert war. Wir haben die Flächen abgegangen und praxisnah vermessen, auf acht zentral verwaltete Access Points mit geplanter Kanalvergabe und reduzierter Sendeleistung umgestellt, drei getrennte Segmente für Mitarbeitende, Gäste und Werkstattgeräte eingerichtet und einen Gästezugang mit Anmeldeseite und tagesgültigen Codes am Empfang aufgesetzt. Im Lager erforderte die Metallregalstruktur zwei Positionen abseits der ursprünglichen Planung – das zeigte erst die Vermessung vor Ort.

11 auf 8
Access Points nach der Neuplanung
3
getrennte Segmente statt eines gemeinsamen Netzes
0
gemeldete Verbindungsabbrüche der Handscanner im Folgequartal
Wir hatten immer wieder Geräte nachgekauft, weil es angeblich zu wenig Empfang gab. Am Ende hatten wir zu viele, die sich gegenseitig gestört haben. Jetzt sind es weniger, und es funktioniert – auch hinten im Teilelager.
Geschäftsführung
Autohaus im Münchner Osten, 55 Arbeitsplätze
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.

Häufige Fragen

Meist nicht, häufig verschlechtert es die Lage. Zu dicht gesetzte Geräte mit hoher Sendeleistung stören sich gegenseitig, weil im 2,4-GHz-Band nur drei überlappungsfreie Kanäle zur Verfügung stehen. Entscheidend sind die richtige Anzahl an den richtigen Stellen, geplante Kanalvergabe und angepasste Sendeleistung. In einem unserer Projekte lief das Netz mit acht Geräten deutlich besser als zuvor mit elf.

Nein, und das sagen wir bewusst deutlich. Wir arbeiten mit einer sorgfältigen Planung und einer praxisnahen Vermessung vor Ort mit Messsoftware und Testgerät. Das ist für die Auslegung eines Unternehmens-WLAN belastbar und bewährt. Einen formalen Nachweis mit kalibriertem Messequipment und Konformitätserklärung nach einer Norm liefern wir nicht – wenn Sie den brauchen, sagen wir Ihnen das und Sie beauftragen ein spezialisiertes Messunternehmen.

Die sogenannte Störerhaftung wurde 2017 für Betreiber weitgehend entschärft: Für Rechtsverletzungen ihrer Nutzer werden Betreiber grundsätzlich nicht mehr auf Abmahnkosten in Anspruch genommen, und eine Pflicht zur Registrierung oder Verschlüsselung besteht nicht. Eine Anordnung, bestimmte Inhalte zu sperren, bleibt möglich. Die Bewertung Ihres konkreten Falls gehört zu Ihrem Rechtsbeistand; wir setzen die technische Seite um.

Weil das Endgerät entscheidet, wann es den Access Point wechselt, und viele Geräte an einer schwachen Verbindung festhalten, statt rechtzeitig umzuschalten. Das lässt sich beeinflussen: über Verfahren zur Nachbarschaftsauskunft und zum beschleunigten Wechsel, über aufeinander abgestimmte Sendeleistungen und über eine Mindestsignalschwelle, unterhalb derer ein Gerät abgewiesen wird. Meist ist das eine Einstellungsfrage, kein Hardwareproblem.

Ja. Ohne eigenes Segment erreicht jedes Besuchergerät Ihre Server, Drucker und Arbeitsplätze – und Sie wissen bei fremden Geräten nicht, in welchem Zustand sie sind. Wir legen das Gästenetz auf ein eigenes Segment mit Internetzugang, aber ohne Zugriff nach innen, trennen zusätzlich die Gäste untereinander und begrenzen die Bandbreite, damit Besucher nicht die Leitung Ihrer Arbeitsplätze belegen.

Oft ja, wenn die Geräte zentral verwaltbar sind und noch mit Aktualisierungen versorgt werden. Wir bewerten den Bestand, prüfen Verwaltbarkeit, Alter und Leistungsfähigkeit und schlagen vor, was bleiben kann und was ersetzt werden sollte. Häufig bringt schon eine Umplanung von Kanälen, Sendeleistungen und Segmenten auf vorhandener Hardware eine spürbare Verbesserung, bevor überhaupt investiert wird.

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