EDV-Betreuung in Germering – Technik, die den Baustellentag übersteht
Ein Gerät, das im Büro tadellos läuft, ist noch lange nicht tauglich für einen Rohbau im November. Wir betreuen Handwerks-, Bau- und Fertigungsbetriebe so, dass Büro und Einsatzort dieselbe Datenlage haben.
Germering liegt rund 20 km westlich unseres Standorts, im Landkreis Fürstenfeldbruck. Handwerk, Bau, mittelständische Fertigung und Handel bestimmen dort das Bild. Ein erheblicher Teil der Arbeit findet nicht am Schreibtisch statt, sondern auf Baustellen, in Werkstätten und im Fahrzeug. Geräte werden nass und staubig, die Netzabdeckung schwankt, und wer eine Störung meldet, steht dabei oft mit Handschuhen auf einer Leiter. Darauf muss die Betreuung ausgelegt sein.

Geräte nach Einsatzort
Für Baustelle und Werkstatt wählen wir Hardware nach Schutzart und Reparierbarkeit, nicht nach Datenblattleistung.
Erfassung ohne Empfang
Aufmaß, Stunden und Fotos lassen sich auch ohne Verbindung erfassen und werden übertragen, sobald wieder Netz da ist.
Ein Datenstand
Was auf der Baustelle erfasst wird, steht in der Verwaltung zur Verfügung – ohne Abtippen und ohne zweite Liste.
Rund 20 km westlich
Vor-Ort-Termine planen wir vormittags, je nach Verkehrslage auf der westlichen Achse.
Hardware, die zum Einsatzort passt
Der häufigste Fehler bei der Ausstattung von Baustellen ist die Wahl eines gewöhnlichen Bürogeräts mit einer Schutzhülle. Nach einem halben Jahr ist der Anschluss korrodiert oder der Akku bei Kälte nicht mehr brauchbar. Wir wählen für draußen Geräte, die dafür gebaut sind, und achten auf Ablesbarkeit bei Sonnenlicht und Bedienbarkeit mit Arbeitshandschuhen.
Ebenso wichtig ist die Frage, wie schnell Ersatz da ist. Ein robustes Gerät geht seltener kaputt, aber wenn es passiert, darf es nicht drei Wochen dauern. Wir halten deshalb eine kleine Reserve vorkonfigurierter Geräte vor, die sich anmelden lassen und sofort den richtigen Datenstand ziehen.
- ✓Auswahl nach Schutzart, Displayhelligkeit und Handschuhbedienung
- ✓Vorkonfigurierte Ersatzgeräte statt Wartezeit auf Reparatur
- ✓Ladelösungen und Halterungen für Fahrzeuge
- ✓Reparierbarkeit und Ersatzteile vor der Beschaffung geprüft
Wenn das Netz nicht mitspielt
Auf einer Baustelle im Keller, in einer Halle mit Stahlbeton oder im ländlichen Umland gibt es keine verlässliche Verbindung. Anwendungen, die eine ständige Verbindung voraussetzen, führen dort zu Frust und werden umgangen – dann landet das Aufmaß wieder auf einem Zettel.
Wir setzen deshalb auf Lösungen, die lokal erfassen und später übertragen. Der Anwender merkt vom Verbindungszustand möglichst wenig. Für längere Baustellen richten wir bei Bedarf eine eigene Anbindung im Container ein, damit auch Pläne und Änderungen dort ankommen, wo gebaut wird.
- ✓Lokale Erfassung mit automatischer Übertragung bei Verbindung
- ✓Temporäre Anbindung für Baustellencontainer
- ✓Pläne und Änderungen für die Offline-Nutzung vorbereitet
- ✓Reduzierte Datenmengen, wo die Verbindung schwach ist
Vom Einsatzort in die Verwaltung
Der eigentliche Nutzen entsteht nicht draußen, sondern im Büro. Wenn erfasste Stunden, Materialentnahmen und Fotos direkt in der Abrechnung landen, verschwinden Rückfragen, Nachträge lassen sich belegen und die Rechnungsstellung rückt näher an die Leistungserbringung.
Wir kümmern uns um die Wege dazwischen: Übergabe an die kaufmännische Software, saubere Zuordnung zum Bauvorhaben und eine Ablage für Baustellenfotos, die auch in zwei Jahren noch auffindbar ist. Wo Anbindungen fehlen, sprechen wir mit den Herstellern der beteiligten Programme.
- ✓Übergabe erfasster Daten an die kaufmännische Software
- ✓Eindeutige Zuordnung zu Bauvorhaben und Auftrag
- ✓Fotoablage mit nachvollziehbarer Benennung und Datum
- ✓Abstimmung mit Herstellern bei fehlenden Schnittstellen
Anwenderbetreuung für gewerbliche Mitarbeitende
Ein Teil der Belegschaft in Bau- und Handwerksbetrieben arbeitet nicht täglich am Bildschirm. Die Betreuung muss das berücksichtigen: kurze Anleitungen mit Bildern statt Textwüsten, eine Meldemöglichkeit, die auch mit dem Telefon in der Hand funktioniert, und Geduld bei Rückfragen, die in einem Büro nicht auftreten würden.
Bei neuen Kräften richten wir das Gerät vorab ein und weisen kurz vor Ort ein. Das dauert zwanzig Minuten und erspart wochenlange Einzelrückfragen. Wechselt jemand die Kolonne oder scheidet aus, sperren wir Zugänge und lassen das Gerät kontrolliert zurückgeben.
- ✓Bebilderte Kurzanleitungen für wiederkehrende Handgriffe
- ✓Einweisung neuer Mitarbeitender direkt beim Gerät
- ✓Telefonische Hilfe für Personen ohne Bildschirmarbeitsplatz
- ✓Geregelte Geräterückgabe bei Ausscheiden oder Wechsel
Werkstatt, Lager und Bürogebäude im selben Netz
Viele Germeringer Betriebe haben Verwaltung, Werkstatt und Lager auf einem Grundstück, aber in Gebäuden mit sehr unterschiedlichen Bedingungen. Eine Halle braucht andere Zugangspunkte als ein Büroflur, und Maschinen mit Steuerungssoftware gehören nicht in dasselbe Netzsegment wie die Buchhaltung.
Wir messen die Abdeckung vor Ort, statt sie zu schätzen, und trennen die Bereiche entsprechend ihrer Aufgabe. Besucher und Nachunternehmer bekommen einen eigenen Zugang, der ausschließlich ins Internet führt.
- ✓Ausleuchtung von Hallen und Außenbereichen nach Messung
- ✓Getrennte Segmente für Verwaltung, Produktion und Gäste
- ✓Zugang für Nachunternehmer ohne Weg ins interne Netz
- ✓Robuste Zugangspunkte für Staub und Feuchtigkeit
Häufige Fragen
Über die Nutzungsdauer meist ja. Ein Baustellengerät kostet in der Anschaffung ein Mehrfaches, hält aber länger und fällt seltener zu ungünstigen Zeitpunkten aus. Für Mitarbeitende, die nur gelegentlich draußen sind, kann die günstige Variante trotzdem richtig sein.
Wenn es erforderlich ist, ja – etwa bei der Anbindung eines Baustellencontainers oder der Ausleuchtung einer Halle. Für alles andere sind Fernzugriff und Telefon schneller, weil die Baustelle wechselt und der Zugang an Öffnungszeiten hängt.
Wir sperren die Zugänge und entfernen die Firmendaten aus der Ferne, soweit das Gerät erreichbar ist. Da alle Geräte verschlüsselt sind, sind die Daten für Dritte ohnehin nicht lesbar. Ein Ersatzgerät aus der Reserve hat sofort den gewohnten Stand.
Ja, das ist der Regelfall. Wir verbinden die Standorte so, dass Daten und Anwendungen an beiden Orten gleich verfügbar sind. Wichtig ist eine ausreichende Anbindung an beiden Adressen; wo die Leitung nicht trägt, prüfen wir Alternativen.
Wir betreiben die Umgebung, richten die Geräte ein und stimmen uns mit dem Softwareanbieter ab. Bedienfragen beantwortet der Hersteller. Bei der Auswahl helfen wir mit einer technischen Einschätzung, vor allem zur Frage, wie gut ein Programm ohne Verbindung arbeitet.
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