Auf der Baustelle merkt niemand, dass der Server steht
Solange die Kolonne arbeitet, wirkt ein Ausfall harmlos. Teuer wird er dort, wo Aufmaße, Zeiten und Materialbestellungen zusammenlaufen – und das fällt oft erst am Abend auf.
Germering liegt rund 20 km westlich von unserem Sitz im Landkreis Fürstenfeldbruck und ist von Handwerk, Bau, mittelständischer Fertigung und Handel geprägt. Für die Ausfallsicherheit ergibt sich eine Besonderheit gegenüber reinen Bürobetrieben: Der Betrieb steht bei einem IT-Ausfall zunächst nicht still. Kolonnen arbeiten weiter, Montagen laufen, Fahrzeuge sind unterwegs. Der Schaden entsteht zeitversetzt und an anderer Stelle, nämlich dort, wo Aufmaße und Arbeitszeiten erfasst, Material nachbestellt und Rechnungen gestellt werden. Ein Ausfall über zwei Tage schlägt deshalb erst in der Folgewoche voll durch, dafür an mehreren Stellen gleichzeitig.

Erfassung im Feld läuft weiter
Aufmaße, Zeiten und Materialentnahmen werden auf dem Gerät gespeichert und übertragen sich, sobald wieder Verbindung besteht.
Verzögerte Wirkung einkalkuliert
Wir bewerten nicht nur die Stunden des Ausfalls, sondern die Nacharbeit und die verschobene Abrechnung in den Folgewochen.
Robuste Technik am richtigen Ort
Aktivtechnik in Werkstatt, Lager und Halle braucht andere Gehäuse und Aufstellorte als ein Büroschrank.
Disposition bleibt handlungsfähig
Fahrzeug- und Personaleinsatz müssen auch dann planbar sein, wenn das Hauptsystem noch nicht zurück ist.
Der Schaden entsteht mit Verzögerung
Wenn im Büro eines Bauunternehmens die Systeme ausfallen, meldet sich zunächst niemand von den Baustellen. Die Arbeit läuft weiter, weil sie nicht unmittelbar an der IT hängt. Genau das führt dazu, dass der Ausfall unterschätzt und die Absicherung aufgeschoben wird.
Tatsächlich summiert sich der Schaden im Hintergrund: Aufmaße werden nicht erfasst und später aus dem Gedächtnis rekonstruiert, Zeiten fehlen für die Lohnabrechnung, Materialbestellungen verzögern sich und führen zu Stillstand auf der Baustelle in der Folgewoche, Rechnungen gehen später raus und verschieben den Zahlungseingang.
- ✓Bewertung der Nacharbeit statt nur der Ausfallstunden
- ✓Berücksichtigung verschobener Materialbestellungen
- ✓Auswirkung auf Lohnabrechnung und Zahlungseingang
- ✓Einbeziehung von Bauleitung und Verwaltung in die Bewertung
Erfassung im Feld ohne Verbindung
Auf Baustellen ist die Mobilfunkabdeckung wechselhaft, in Kellergeschossen und hinter Betonwänden fehlt sie regelmäßig ganz. Eine Erfassungslösung, die eine dauerhafte Verbindung voraussetzt, erzeugt deshalb bereits im Normalbetrieb Lücken und fällt bei einer Störung im Büro vollständig aus.
Wir setzen deshalb auf Anwendungen, die vollständig ohne Verbindung arbeiten: Aufmaße, Arbeitszeiten, Materialentnahmen und Fotos werden lokal gespeichert und übertragen sich automatisch, sobald wieder Empfang besteht. Damit wird ein Ausfall im Büro für die Kolonnen unsichtbar.
- ✓Vollständig verbindungsfreie Erfassung im Feld
- ✓Automatische Übertragung bei wiederhergestelltem Empfang
- ✓Prüfung, wie lange Geräte den lokalen Bestand halten
- ✓Sicherung der Geräteinhalte gegen Verlust und Beschädigung
Disposition und Erreichbarkeit im Störungsfall
Der empfindlichste Punkt im Tagesgeschäft ist die Disposition. Wer weiß, welche Kolonne wo eingesetzt ist, welches Fahrzeug welches Material geladen hat und welcher Termin heute noch bedient werden muss, wenn das Planungssystem nicht erreichbar ist?
Wir sorgen dafür, dass der Einsatzplan des laufenden und des folgenden Tages unabhängig vom Hauptsystem verfügbar bleibt, in einer schlichten, automatisch aktualisierten Form. Dazu kommt eine vorbereitete Umleitung der Rufnummern, damit Kunden und Bauleitung erreichbar bleiben.
- ✓Unabhängig verfügbarer Einsatzplan für zwei Tage
- ✓Automatisch aktualisierte, schlichte Bereitstellung
- ✓Vorbereitete Umleitung der Rufnummern
- ✓Benannte Person für die Entscheidung zum Notbetrieb
Technik in Werkstatt, Lager und Halle
In Handwerks- und Baubetrieben steht die aktive Technik selten in einem geeigneten Raum. Häufig findet sie sich in einem Büro neben der Werkstatt, in einem Lagerbereich oder in einem Container. Staub aus der Bearbeitung, Vibration, Temperaturschwankungen und im Winter Feuchtigkeit setzen den Geräten zu.
Wir wählen Gehäuse und Aufstellorte passend zur Umgebung, nehmen Filterwechsel in den Wartungsplan auf und überwachen Temperatur und Feuchte am tatsächlichen Aufstellort. Diese Maßnahmen wirken stärker als zusätzliche Redundanz, weil sie an der häufigsten Ursache ansetzen.
- ✓Gehäusewahl passend zu Staub, Vibration und Feuchte
- ✓Filterwechsel und Sichtprüfung im festen Turnus
- ✓Messung von Temperatur und Feuchte am realen Aufstellort
- ✓Überbrückung gegen Spannungsschwankungen aus dem Maschinennetz
Angemessene Ausbaustufe für einen Baubetrieb
Ein Verbund mit automatischer Übernahme ist in Betrieben dieser Struktur selten wirtschaftlich, weil der Betrieb einen Ausfall über Stunden ohne unmittelbaren Stillstand überbrückt. Was sich dagegen fast immer rechnet, ist die Kombination aus verbindungsfreier Erfassung, verfügbarem Einsatzplan, abgesicherter Stromversorgung und einer Kopie außerhalb des Gebäudes.
Damit sind die realistischen Fälle abgedeckt. Für den seltenen Verlust des gesamten Standorts bleibt der geordnete Wiederaufbau über die ausgelagerte Kopie, mit einer Dauer, die Sie kennen, weil sie gemessen wurde.
Häufige Fragen
Weil der Schaden zeitversetzt entsteht. Nicht erfasste Aufmaße und Zeiten müssen rekonstruiert werden, Materialbestellungen verschieben sich und führen zu Stillstand in der Folgewoche, Rechnungen gehen später raus. Zwei Tage Ausfall kosten deutlich mehr als zwei Tage Bürostillstand.
Das hängt von der Anwendung ab und ist die entscheidende Eigenschaft. Wir prüfen vor der Einführung, ob Aufmaße, Zeiten und Fotos lokal gespeichert werden, wie lange das Gerät sie hält und ob die Übertragung nach Rückkehr des Empfangs automatisch erfolgt.
Über eine unabhängig bereitgestellte, automatisch aktualisierte Fassung für den laufenden und den folgenden Tag. Sie ist bewusst schlicht gehalten und auch auf dem Mobilgerät les- und nutzbar, ohne dass jemand technische Schritte ausführen muss.
Es ist die häufigste Ausfallursache in Betrieben Ihrer Struktur. Staub aus der Bearbeitung, Vibration und Temperaturschwankungen setzen Geräten stärker zu als Bauteilalterung. Wir wählen ein geeignetes Gehäuse, nehmen Filterwechsel in den Wartungsplan auf und überwachen die Bedingungen vor Ort.
Ein großer Teil der Betreuung erfolgt aus der Ferne, sodass die meisten Meldungen ohne Anfahrt bearbeitet sind. Für Gerätetausch, Netzarbeiten und die turnusmäßige Sichtprüfung kommen wir vor Ort, je nach Verkehrslage und vereinbarter Reaktionszeit.
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