Sechs Personen, drei Länder, ein Anspruch an Diskretion
Beratung für kleine, anspruchsvolle Büros in Grünwald: Wir entwerfen ein Konzept für Arbeitsplätze außerhalb des Büros – zu Hause, im Ferienhaus, auf Reisen – und bewerten die Wege nach Vertraulichkeit, Aufwand und Kosten.
Nach Grünwald sind es von uns aus rund 10 km Richtung Süden. Medien- und Filmwirtschaft, Vermögensverwaltung und Kanzleien prägen den Ort; typisch sind kleine Einheiten mit wenigen Nutzern und sehr hohen Erwartungen. Diese Kombination ist beratungstechnisch reizvoll und anspruchsvoll zugleich: Für zwölf Arbeitsplätze lohnt kein Apparat, aber die verarbeiteten Inhalte – Rohmaterial, Mandats- oder Vermögensdaten – vertragen keine Nachlässigkeit. Hinzu kommt, dass gearbeitet wird, wo man gerade ist, und nicht dort, wo der Serverschrank steht.

Klein gedacht, nicht klein gemacht
Konzepte für Teams unter 20 Personen, die ohne eigene IT-Abteilung dauerhaft betreibbar bleiben.
Arbeiten von überall
Wir bewerten Zugriffswege für Wohnsitz, Zweitwohnsitz und Aufenthalte im Ausland – samt ihrer Grenzen.
Große Dateien mitgedacht
Medienmaterial verhält sich anders als Textdokumente. Das fließt in jede Empfehlung zur Ablage ein.
Diskretion als Kriterium
Bei jedem Weg benennen wir, wer technisch Zugriff hätte – auch Dienstleister und Plattformbetreiber.
Der Arbeitsplatz außerhalb des Büros als Entwurfsaufgabe
Ein Zugang von zu Hause ist schnell eingerichtet. Die Beratungsfrage ist eine andere: Welche Daten dürfen das Büro überhaupt verlassen, in welcher Form, und was passiert mit ihnen auf dem privaten Gerät, wenn die Verbindung endet?
Wir unterscheiden deshalb konsequent zwischen Wegen, bei denen Daten übertragen werden, und solchen, bei denen nur ein Bild der Sitzung übertragen wird. Beide haben ihren Platz; die Auswahl folgt der Vertraulichkeitsstufe der Inhalte, nicht der Bequemlichkeit.
- ✓Einstufung der Inhalte nach Vertraulichkeit vor der Technikwahl
- ✓Vergleich zwischen Datenübertragung und reiner Sitzungsdarstellung
- ✓Umgang mit privaten Geräten und Geräten von Familienangehörigen
- ✓Regeln für den Zustand nach Ende einer Arbeitssitzung
Wenn im Ausland gearbeitet wird
Längere Aufenthalte außerhalb Deutschlands werfen zusätzliche Fragen auf: Verbindungsqualität, Zeitverschiebung bei Störungen, Umgang mit Geräten bei Grenzkontrollen und die Frage, aus welchen Ländern ein Zugriff überhaupt zugelassen sein soll.
Wir empfehlen dafür in der Regel eine bewusste Freigabeliste statt einer pauschalen Sperre und beschreiben, wie sich Ausnahmen unbürokratisch handhaben lassen. Zu steuerlichen und arbeitsrechtlichen Folgen längerer Auslandstätigkeit äußern wir uns nicht – das gehört zu Ihrer Steuer- und Rechtsberatung.
- ✓Bewusste Festlegung zugelassener Zugriffsherkünfte statt Zufall
- ✓Vorgehen bei Reisegeräten mit reduziertem Datenbestand
- ✓Erreichbarkeit und Unterstützung über Zeitzonen hinweg
- ✓Abgrenzung: keine steuerliche oder arbeitsrechtliche Bewertung
Ablage für große Dateien bewerten
Rohmaterial, Schnittprojekte und hochauflösende Bilder machen Ablagekonzepte, die für Textdokumente entworfen wurden, unbrauchbar. Synchronisation auf alle Geräte scheitert am Volumen, und die Sicherung dauert länger als das Zeitfenster erlaubt.
Wir prüfen daher getrennt, welches Material aktiv bearbeitet wird, welches nur vorgehalten werden muss und welches archiviert gehört. Für jede dieser Klassen kommt in der Regel ein anderer Weg infrage.
- ✓Trennung von aktivem Material, Vorhaltung und Archiv
- ✓Bewertung der Anbindung als begrenzender Faktor
- ✓Sicherungskonzept mit realistisch erreichbarem Zeitfenster
- ✓Übergabewege an externe Dienstleister und Freischaffende
Wirtschaftlichkeit bei wenigen Nutzern
Bei kleinen Teams verschieben sich die Verhältnisse: Lizenzkosten je Person fallen kaum ins Gewicht, während jeder Betriebsaufwand, der Personen bindet, teuer ist. Lösungen, die für 100 Arbeitsplätze wirtschaftlich sind, können bei zehn genau umgekehrt ausfallen.
Deshalb rechnen wir die Wege über fünf Jahre mit Ihrer tatsächlichen Nutzerzahl durch und beziehen den Aufwand für Pflege und Störungsbehebung ausdrücklich ein.
- ✓Fünfjahresrechnung mit Ihrer realen Nutzerzahl statt mit Musterwerten
- ✓Bewertung des Pflegeaufwands als eigener Kostenposten
- ✓Prüfung, welche Aufgaben sinnvoll ausgelagert werden
- ✓Empfehlung auch dann, wenn sie den Verzicht auf Technik bedeutet
Wie ein Mandat in Grünwald abläuft
Nach einem Erstgespräch legen wir Umfang und Aufwand fest. Für die Aufnahme kommen wir die rund 10 km nach Grünwald; oft genügt bei kleinen Teams ein einzelner Termin vor Ort, ergänzt um kurze Gespräche mit den Personen, die außerhalb des Büros arbeiten.
Das Ergebnis ist ein kompakter Bericht mit Entwurf, bewerteten Alternativen und einer Maßnahmenliste. Ob Sie ihn mit uns, mit Ihrer bisherigen Betreuung oder gar nicht umsetzen, bleibt Ihre Entscheidung.
- ✓Erstgespräch mit klarer Eingrenzung der Fragestellung
- ✓Meist ein Aufnahmetermin plus Gespräche mit mobil Arbeitenden
- ✓Kompakter Bericht statt umfangreicher Dokumentation
- ✓Honorar nach Aufwand, unabhängig von einer späteren Umsetzung
Häufige Fragen
Nicht, wenn es zugeschnitten ist. Bei acht Arbeitsplätzen genügt meist eine eng gefasste Fragestellung über zwei bis drei Tage, etwa der Vergleich zweier Zugriffswege einschließlich Kostenbetrachtung.
Technisch lässt sich das absichern, wenn nur ein Sitzungsbild übertragen wird und keine Daten lokal liegen. Ob Sie es zulassen wollen, ist eine unternehmerische Entscheidung, für die wir die Grundlagen liefern.
Technisch differenziert nach Herkunftsland, Gerät und Datenart. Wir empfehlen, zugelassene Herkünfte bewusst festzulegen, statt jeden Zugriff pauschal zu erlauben oder pauschal zu blockieren.
Wir bewerten, welche technischen Zugriffsmöglichkeiten der Betreiber hat und welche vertraglichen Zusagen dazu vorliegen. Die rechtliche Bewertung dieser Zusagen überlassen wir Ihrer Rechtsberatung.
Ja, das ist häufig sinnvoll. Wir nehmen den Zustand auf, sprechen mit ihm über Randbedingungen und formulieren den Bericht so, dass er die Empfehlungen unmittelbar umsetzen kann.
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