Wenn zehn Arbeitsplätze denselben Schutz brauchen wie zweihundert
Kanzleien, Praxen und Beratungsbüros zwischen Gauting, Tutzing und Starnberg arbeiten mit wenigen Menschen an sehr empfindlichen Unterlagen. Diese Übersicht ordnet die sechs Bereiche unserer Arbeit danach, was bei kleiner Belegschaft und hoher Vertraulichkeit wirklich trägt.
Ein Büro mit fünf oder zehn Personen unterliegt denselben Pflichten wie ein Konzern, hat aber weder dessen Budget noch eine eigene Fachabteilung. Genau darin liegt die Aufgabe im Landkreis Starnberg. Wir fügen Arbeitsplatz, Server, Netzwerk, Cloud, Sicherheit und Automatisierung so zusammen, dass ein durchgängiges Schutzniveau entsteht, das bei wenigen Nutzern bezahlbar bleibt und vom Aufenthaltsort unabhängig ist.

Schutz ohne eigene Abteilung
Was anderswo eine Fachabteilung übernimmt, verlagern wir in Voreinstellungen und wiederkehrende Prüfungen. Was von sich aus richtig eingestellt ist, muss im Alltag niemand beachten.
Derselbe Rahmen an jedem Ort
Ob Kanzleiräume, Wohnzimmertisch oder Zweigstelle: Die Vorgaben für Anmeldung, Verschlüsselung und Ablage gelten überall gleich. Der Aufenthaltsort ändert nichts am Schutzniveau.
Wenige Nutzer, klare Kosten
Wir wählen Dienste, die je Person abgerechnet werden und ohne Mindestabnahme auskommen. So bleibt ein anspruchsvoller Standard auch bei kleiner Belegschaft finanzierbar.
Diskretion im Umgang
Wer Mandanten- oder Patientenunterlagen betreut, will keine wechselnden Gesichter. Sie haben eine benannte Ansprechperson, Zugriffe werden angekündigt und festgehalten.
Was kleine Büros mit hohem Anspruch auszeichnet
Beratung, Medizin und Recht prägen die Wirtschaft rund um den See. Die Büros sind meist klein, die darin verwahrten Unterlagen aber besonders schutzbedürftig. Ein Verlust oder ein unbefugter Blick hat hier nicht nur technische, sondern berufsrechtliche Folgen.
Daraus ergibt sich eine ungewöhnliche Ausgangslage: sehr hohe Anforderungen bei überschaubarer Nutzerzahl. Lösungen aus dem Konzernumfeld sind zu schwerfällig, Werkzeuge für Privatanwender genügen den Pflichten nicht. Wir arbeiten deshalb mit ausgewachsenen Diensten in kleiner Konfiguration.
- ✓Berufsrechtliche Pflichten als Ausgangspunkt der Planung
- ✓Verschwiegenheit auch gegenüber dem Dienstleister
- ✓Nachweisbare Zugriffe auf empfindliche Ablagen
- ✓Keine Sonderwege für einzelne Personen
Ein Regelwerk, das über die Gemeindegrenzen hinweg gilt
Viele Betriebe im Landkreis haben mehr als eine Adresse: Hauptsitz, Zweigstelle, dazu Arbeitszimmer in Privatwohnungen. Wachsen diese Orte getrennt, entsteht an jedem ein anderes Schutzniveau, und das schwächste bestimmt das Risiko für alle.
Wir formulieren deshalb ein einziges Regelwerk und wenden es überall unverändert an: gleiche Anmeldeverfahren, gleiche Verschlüsselung, gleiche Ablagestruktur, gleicher Sicherungsrhythmus. Welche Bausteine dahinterstehen, führen wir unter IT-Sicherheit im Einzelnen aus.
- ✓Ein Satz Vorgaben für alle Standorte und Arbeitszimmer
- ✓Zweiter Faktor bei jeder Anmeldung von außerhalb
- ✓Festplattenverschlüsselung auf jedem mobilen Gerät
- ✓Jährliche Durchsicht der vergebenen Berechtigungen
Arbeiten von zu Hause ohne Zugeständnisse
Die Arbeit aus dem Privathaushalt ist hier dauerhafte Form, nicht Ausnahme. Der Weg dorthin führt aber nicht über einen Fernzugriff auf den Büro-PC, denn dann hängt der Schutz an einem Gerät, das niemand verwaltet.
Stattdessen verlegen wir Ablage und Anwendungen in eine geprüfte Onlineumgebung mit Rechenzentrum in Europa. Das Endgerät hält dann keine Unterlagen mehr vor, sondern nur noch einen Zugang. Welche Dienste dafür in Frage kommen, ist unter Cloud-Lösungen beschrieben.
- ✓Unterlagen in der Umgebung statt auf dem privaten Rechner
- ✓Getrennte Konten für dienstliche und private Nutzung
- ✓Verwaltete Geräte auch am heimischen Schreibtisch
- ✓Sperrung eines verlorenen Geräts aus der Ferne
Betreuung über die Distanz, planbar statt zufällig
Zwischen dem Fünfseenland und unserem Sitz in München liegen rund 25 bis 40 km. Im Alltag spielt das kaum eine Rolle, weil Anliegen zu Anwendungen, Konten und Aktualisierungen über eine gesicherte Sitzung erledigt werden, sobald Sie diese freigeben.
Für alles Körperliche, also neue Geräte, Verkabelung und Umzüge, vereinbaren wir Zeitfenster außerhalb Ihrer Sprechzeiten. Ein einsatzbereites Austauschnotebook steht verschlossen bei Ihnen im Schrank, damit ein Defekt keinen Arbeitstag kostet.
- ✓Freigabe jeder Sitzung durch Sie selbst
- ✓Zeitfenster in Randzeiten statt während der Mandantentermine
- ✓Austauschgerät vor Ort, vorkonfiguriert und verschlossen
- ✓Schriftlicher Bericht nach jedem Eingriff
Schrittweise Vertiefung statt Rundumerneuerung
Ein kleines Büro kann nicht wochenlang im Umbau stehen. Wir gehen deshalb in Abschnitten vor, die jeweils an einem einzelnen Tag oder an einem Wochenende abgeschlossen sind und danach im Betrieb bestehen müssen.
Den Anfang macht üblicherweise die Anmeldung mit zweitem Faktor, weil sie den größten Zugewinn für den geringsten Aufwand bringt. Danach folgen Ablage, Geräteverwaltung und zuletzt die Frage, welche wiederkehrenden Schreibarbeiten sich sinnvoll unterstützen lassen. Jeder Abschnitt endet mit einer kurzen Einweisung.
- ✓Abschnitte von wenigen Tagen statt monatelanger Vorhaben
- ✓Beginn dort, wo der Zugewinn je Aufwand am größten ist
- ✓Einweisung am Ende jedes Abschnitts
- ✓Entscheidung über den nächsten Schritt erst danach
Häufige Fragen
Gerade dann. Der Aufwand für Einrichtung und Pflege wächst nicht im gleichen Maß wie die Kopfzahl, und die meisten Schutzmaßnahmen kosten je Person wenige Euro im Monat. Teuer wird nicht die Vorsorge, sondern der Tag, an dem Unterlagen abfließen.
Ja, sofern die Rahmenbedingungen stimmen: Rechenzentrum in Europa, Vertrag zur Auftragsverarbeitung, Verschlüsselung und ein nachvollziehbares Berechtigungskonzept. Für einzelne Berufsgruppen kommen zusätzliche Vorgaben hinzu, die wir vorab mit Ihnen und gegebenenfalls Ihrer Kammer klären.
Durch Trennung und Protokoll. Zugriffe auf Fachanwendungen erfolgen nur nach Freigabe und im Beisein Ihrer Mitarbeiter. Für verwaltende Aufgaben nutzen wir Konten ohne Leserechte auf Inhalte. Jeder Zugriff wird festgehalten, und eine Verschwiegenheitsvereinbarung gehört zum Vertrag.
Für die reine Verbindung meist ja. Entscheidend ist ohnehin nicht die Leitung, sondern das Gerät: Es sollte verwaltet, verschlüsselt und von privater Nutzung getrennt sein. Wo ein Anschluss unzuverlässig läuft, ergänzen wir einen Mobilfunkweg als zweites Standbein.
In den meisten Fällen ja. Wir prüfen, ob sie sich in eine geordnete Umgebung einfügt und ob der Hersteller einen Betrieb außerhalb des eigenen Servers unterstützt. Ist das nicht gegeben, bleibt die Anwendung im Haus und wird gesondert abgesichert.
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