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DESATIV
IT-Sicherheit Germering

Wenn die halbe Firma unterwegs ist

Tablets auf der Baustelle, Smartphones im Kundendienst, Notebooks im Fahrzeug: In Handwerk und Bau liegt der größte Teil der Angriffsfläche außerhalb des Firmengebäudes — und wird dort am seltensten verwaltet.

Germering liegt rund 20 km westlich unseres Standorts im Landkreis Fürstenfeldbruck. Vor Ort dominieren Handwerk, Baugewerbe, mittelständische Fertigung und Handel. Für die IT-Sicherheit verschiebt das den Schwerpunkt weg vom Serverraum: Ein erheblicher Teil der Unternehmensdaten befindet sich täglich auf Geräten, die im Fahrzeug liegen, auf Baustellen benutzt werden und sich über fremde Mobilfunk- und WLAN-Netze verbinden. Diese Geräte sind häufig privat beschafft, uneinheitlich eingerichtet und in keiner Verwaltung erfasst. Wir bringen sie in einen kontrollierten Zustand, ohne die Abläufe im Außendienst zu erschweren. DSGVO-Anforderungen setzen wir dabei technisch-organisatorisch um; die rechtliche Beurteilung bleibt bei Ihrem Datenschutzbeauftragten oder Ihrer Rechtsberatung.

Arbeitsplatz mit mehreren Monitoren zur Überwachung von Systemen

Jedes Gerät erfasst

Ein Gerät, das Firmendaten trägt, gehört in die Geräteverwaltung — unabhängig davon, wer es gekauft hat.

Robust statt kompliziert

Sperrmechanismen und Anmeldeverfahren wählen wir so, dass sie mit Handschuhen, im Freien und bei schlechtem Empfang funktionieren.

Verlust ohne Datenabfluss

Verschlüsselung und Fernlöschung sorgen dafür, dass ein verlorenes Gerät ein Sachschaden bleibt und kein Sicherheitsvorfall wird.

Baustelle sauber angebunden

Zeiterfassung, Aufmaß und Fotodokumentation laufen über einen definierten Weg statt über wechselnde private Übertragungsdienste.

rund 20 km
Entfernung von München-Neuhausen nach Germering
100 %
der Firmendaten tragenden Geräte in zentraler Verwaltung
Fernlöschung
als Standardfunktion auf jedem mobilen Gerät

Die Angriffsfläche liegt im Fahrzeug, nicht im Serverraum

In Betrieben mit starkem Außendienst konzentrieren sich die Risiken auf Geräte, die niemand systematisch betreut. Ein Tablet ohne Aktualisierung seit zwei Jahren. Ein Smartphone, auf dem Firmenpostfach und private Anwendungen nebeneinanderliegen. Ein unverschlüsseltes Notebook, das über Nacht im Transporter bleibt.

Wir beginnen deshalb mit einer Bestandsaufnahme: welche Geräte existieren, wem gehören sie, welche Firmendaten liegen darauf, wie ist der Aktualisierungsstand. Allein diese Übersicht ist aufschlussreich, weil in fast jedem Betrieb Geräte auftauchen, die in keiner Liste standen.

  • Erfassung aller Geräte mit Zugriff auf Firmendaten oder Postfächer
  • Prüfung von Verschlüsselung, Sperre und Aktualisierungsstand

Geräteverwaltung, die im Arbeitsalltag durchhält

Sicherheitsrichtlinien scheitern im Handwerk selten an der Technik, fast immer an der Praxistauglichkeit. Eine Bildschirmsperre nach dreißig Sekunden wird umgangen, sobald jemand mit Handschuhen ein Aufmaß erfasst. Eine Anmeldung, die stabile Datenverbindung voraussetzt, blockiert die Arbeit im Rohbaukeller.

Wir wählen die Verfahren deshalb entlang der Tätigkeit: biometrische Entsperrung statt langer Kennwörter, Sperrzeiten angepasst an die Nutzung, Zugangsverfahren, die auch ohne Netz funktionieren. Die Trennung zwischen dienstlichem und privatem Bereich richten wir auf dem Gerät selbst ein, sodass wir Firmendaten löschen können, ohne private Fotos anzurühren.

  • Zentrale Verwaltung für Smartphones, Tablets und Notebooks
  • Entsperrverfahren passend zur tatsächlichen Arbeitssituation
  • Erzwungene Verschlüsselung und automatische Aktualisierung

Verbindungen aus fremden Netzen

Auf der Baustelle wird genutzt, was verfügbar ist: das WLAN des Bauherrn, ein offener Zugang nebenan, der Hotspot eines Kollegen. Keines dieser Netze lässt sich beurteilen, und in keinem sollte unverschlüsselter Verkehr mit Firmensystemen stattfinden.

Wir richten deshalb eine dauerhaft aktive verschlüsselte Verbindung ein, die im Hintergrund läuft. Der Zugriff auf interne Systeme ist ausschließlich über diesen Weg möglich, und wir begrenzen, welche Ressourcen mobil überhaupt erreichbar sind — ein Tablet für die Zeiterfassung braucht keinen Zugang zur Buchhaltung.

  • Dauerhaft aktive verschlüsselte Verbindung ohne manuelle Bedienung
  • Beschränkung mobiler Geräte auf die fachlich benötigten Systeme
  • Getrenntes Gäste-WLAN im Betrieb ohne Verbindung ins interne Netz

Verlust, Diebstahl und Personalwechsel

Geräte gehen verloren, werden aus Fahrzeugen entwendet oder bleiben auf einer Baustelle liegen. Das lässt sich nicht verhindern, wohl aber in den Folgen begrenzen — sofern Verschlüsselung aktiv ist, das Gerät zentral verwaltet wird und ein Meldeweg auch am Wochenende funktioniert.

Ähnlich bei saisonalem Personal und Aushilfen: Sind Konten und Gerätezugriffe an die Beschäftigungsdauer gebunden, entfallen sie automatisch — statt monatelang zu bestehen, weil die Rückgabe nie nachgehalten wurde.

  • Meldeweg für Geräteverlust auch außerhalb der Bürozeiten
  • Befristete Konten für saisonale Kräfte und Aushilfen
  • Rückgabecheckliste für Geräte, Zugänge und Fahrzeugschlüssel

Auftragsdaten und Fotodokumentation im Griff behalten

Baustellenfotos, Aufmaßdaten und Abnahmeprotokolle laufen häufig über private Messenger, weil es schnell geht. Damit liegen Auftrags- und teils personenbezogene Daten auf Wegen, die weder kontrolliert noch gelöscht werden können.

Wir richten stattdessen einen einfachen dienstlichen Weg ein, der auf dem Gerät genauso schnell zu bedienen ist. Erfahrungsgemäß ist das die entscheidende Bedingung: Ein Verbot allein ändert nichts, solange die zugelassene Alternative umständlicher ist als die gewohnte.

  • Dienstlicher Übertragungsweg für Fotos, Aufmaß und Protokolle
  • Automatische Zuordnung zum Auftrag statt loser Dateiablage
  • Keine dauerhafte Speicherung von Auftragsdaten in privaten Anwendungen
  • Kurze Einweisung direkt am Gerät statt theoretischer Schulung
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.

Häufige Fragen

Nur im vereinbarten Umfang und mit klarer Abgrenzung. Üblich ist ein dienstlicher Bereich auf dem Gerät, den wir verwalten und löschen können, während der private Bereich unberührt bleibt. Die Vereinbarung gehört schriftlich festgehalten und ist arbeitsrechtlich zu bewerten — das nehmen Sie mit Ihrer Rechtsberatung vor, wir setzen die technische Trennung um.

Ja. Fingerabdruck oder Gesichtserkennung mit kurzer Geräte-PIN sind in der Praxis sicherer als ein langes Passwort, das auf einem Zettel im Fahrzeug endet. Für Firmensysteme setzen wir auf Verfahren, bei denen die Bestätigung über das bereits entsperrte Gerät läuft. Das reduziert Eingaben und erhöht zugleich das Schutzniveau.

Die sind ein reales Problem, weil bekannt gewordene Schwachstellen dauerhaft offen bleiben. Wir melden mit Vorlauf, welche Geräte das Ende der Herstellerunterstützung erreicht haben. Bis zum Austausch entziehen wir ihnen den Zugang zu sensiblen Systemen.

Der wirksamste Ansatz ist, dass auf den Geräten möglichst wenig ausschließlich lokal liegt. Fotos, Aufmaße und Erfassungen laufen zeitnah in die zentrale, gesicherte Ablage. Ohne Netz puffern die Anwendungen lokal und übertragen nach. So ist ein Geräteverlust kein Datenverlust.

Ja. Bei Geräteausrollungen ist Vor-Ort-Arbeit sinnvoll, weil wir die Geräte direkt mit den Nutzenden einrichten. Die Anfahrt beträgt rund 20 km. Solche Termine legen wir in die frühen Morgenstunden, bevor die Kolonnen ausrücken, oder auf einen Freitagnachmittag.

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