IT-Support für Betriebe im Landkreis Dachau
Viele Betriebe im Landkreis holen sich gerade zum ersten Mal externe Hilfe – meist im Zuge einer Übergabe an die nächste Generation. Wir beginnen dann nicht mit Technik, sondern mit einer vollständigen Aufnahme dessen, was überhaupt vorhanden ist.
Der Landkreis Dachau liegt nordwestlich der Stadt, rund 20 bis 35 Kilometer von unserem Büro entfernt. Produzierendes Gewerbe, Handwerk und Logistik prägen die Wirtschaft, dazu kommen wachsende Wohn- und Gewerbegebiete. Auffällig häufig treffen wir hier auf Betriebe im Generationswechsel: Die Technik ist über Jahrzehnte entstanden, hat lange gehalten und wurde nie systematisch erfasst. Die Übergabe im Betrieb ist dann oft der Anlass, diese Struktur zum ersten Mal geordnet aufzuschreiben.

Bestandsaufnahme zuerst
Vor jeder Empfehlung steht eine vollständige Aufnahme von Geräten, Zugängen, Verträgen und Abhängigkeiten.
Wissen aus Köpfen sichern
Zugänge, die bisher nur eine Person kannte, werden dokumentiert und in einem verschlüsselten Speicher hinterlegt.
Betreuung ohne Anfahrt
Bei 20 bis 35 Kilometern Entfernung läuft der Alltag über den Fernzugriff. Vor-Ort-Arbeiten werden gesammelt terminiert.
Ersatz vor Ort hinterlegt
Für Positionen, die nicht stillstehen dürfen, liegt ein eingerichtetes Austauschgerät im Betrieb bereit.
Wenn zum ersten Mal jemand von außen hineinschaut
In Betrieben, die bisher ohne Dienstleister ausgekommen sind, hat sich meist eine funktionierende Gewohnheit eingespielt: Einer kennt sich aus, alle anderen fragen ihn. Solange diese Person da ist, geht das gut. Problematisch wird es beim Ruhestand, bei längerer Krankheit oder wenn die Nachfolge im Betrieb übernimmt und feststellt, dass es zu keinem System eine Unterlage gibt.
Unser erster Schritt ist deshalb keine Umstellung, sondern eine Aufnahme. Wir erfassen jedes Gerät, jeden Zugang, jeden laufenden Vertrag und jede Abhängigkeit zwischen Anwendungen. Daraus entsteht ein Dokument, das dem Betrieb gehört. Erst danach sprechen wir über Veränderungen.
- ✓Vollständiges Verzeichnis von Geräten, Software und Lizenzen
- ✓Übersicht laufender Verträge mit Laufzeiten und Ansprechpartnern
- ✓Verschlüsselter Kennwortspeicher mit Zugriff für die Geschäftsführung
- ✓Bewertung, welche Systeme zuerst Aufmerksamkeit brauchen
Sehr alte Systeme im laufenden Betrieb
Im produzierenden Gewerbe stehen Anwendungen, die seit den frühen Zweitausendern arbeiten und dabei zuverlässig sind. Sie abzulösen ist teuer und riskant, sie unverändert zu lassen ebenfalls. Wir behandeln solche Systeme deshalb pragmatisch: abschirmen, vollständige Abbilder sichern und dokumentieren, wie eine Wiederherstellung im Ernstfall abläuft.
Parallel entsteht ein Plan für die Ablösung in Etappen, der sich an Ihren Investitionszyklen orientiert und nicht an einem Wunschtermin. Häufig lassen sich Randbereiche wie Dateiablage, Postfächer oder Zeiterfassung zuerst herauslösen, während der Kern zunächst bleibt. So verteilt sich der Aufwand über mehrere Jahre statt über ein Projekt.
Fernzugriff als Regelweg über 20 bis 35 Kilometer
Die Entfernung entscheidet darüber, wie ein Support sinnvoll aufgebaut ist. Wir lösen den Alltag deshalb über den Fernzugriff, der ohne Fahrzeit auskommt und sofort beginnt. Voraussetzung dafür ist, dass jeder betreute Rechner vorbereitet ist – der Zugang wird von Ihren Mitarbeitenden im Einzelfall freigegeben, bleibt am Bildschirm sichtbar und wird protokolliert.
Was wir bewusst nicht versprechen, sind kurze Anfahrtszeiten. Über diese Distanz wäre das eine Zusage, die von der Verkehrslage abhängt. Stattdessen legen wir die Reaktionsfristen vertraglich fest, gestaffelt nach Auswirkung auf Ihren Betrieb, und sorgen mit Reservegeräten dafür, dass eine Fahrt seltener überhaupt nötig wird.
Feste Vor-Ort-Tage statt einzelner Fahrten
Was Hände braucht, sammeln wir: Verkabelung, Aufbau neuer Arbeitsplätze, Umzüge innerhalb der Halle, Prüfung des Netzwerkschranks, Austausch von Geräten. Diese Aufgaben arbeiten wir an einem abgestimmten Termin gemeinsam ab, üblicherweise in einem festen Turnus. Der Vorteil liegt nicht nur bei der Fahrzeit, sondern auch bei Ihnen: Ein geplanter Tag stört den Betrieb weniger als fünf kurze Unterbrechungen.
Bei diesen Terminen gehen wir zusätzlich die offene Liste durch – Punkte, die keine Störung sind, aber irgendwann erledigt gehören.
Ersatzgeräte, Sicherung und Betreuungsmodelle
Statt auf schnelle Anfahrt zu setzen, hinterlegen wir Reserven im Betrieb. Für jede Position, an der ein Ausfall die Arbeit anhält, wird ein eingerichtetes Austauschgerät bereitgestellt und eine Person im Haus für den Tausch eingewiesen. Die Inbetriebnahme übernehmen anschließend wir aus der Ferne. Ergänzt wird das durch Mehrfaktor-Anmeldung, laufende Updates, überwachten Schutz der Endgeräte und eine Sicherung nach dem 3-2-1-Prinzip mit unveränderlichem Stand.
Kleine Betriebe starten meist mit einem Stundenkontingent und einer geringen Grundgebühr für Überwachung und Sicherungskontrolle. Wächst die Zahl der Arbeitsplätze über etwa zehn bis fünfzehn, ist die Monatspauschale sinnvoller. Ein Wechsel zwischen beiden Modellen ist jederzeit möglich.
Häufige Fragen
Wir nehmen die Zugänge gemeinsam mit ihm auf, dokumentieren sie und legen sie in einem verschlüsselten Speicher ab, auf den die Geschäftsführung Zugriff erhält. Wo Kennwörter nicht mehr bekannt sind, richten wir den Zugang neu ein. Das ist bei einer Übergabe erfahrungsgemäß der wichtigste einzelne Schritt.
Nein. Am Anfang steht die Aufnahme, danach eine Priorisierung. Umgestellt wird zuerst, wo ein Ausfall den Betrieb anhalten würde oder wo ein Sicherheitsrisiko offensichtlich ist. Alles andere bekommt einen Zeitpunkt, der zu Ihrer Planung passt. Ein Komplettumbau in einem Zug ist selten nötig und selten sinnvoll.
Der laufende Support erfolgt aus der Ferne. Zusätzlich vereinbaren wir feste Vor-Ort-Tage, meist quartalsweise, bei denen die gesammelten Aufgaben abgearbeitet werden. Der Turnus wird nach Betriebsgröße festgelegt und lässt sich anpassen, wenn sich zeigt, dass er nicht passt.
Sie wird nach Aufwand berechnet und umfasst üblicherweise ein bis zwei Termine vor Ort samt Auswertung und Dokument. Bei Abschluss einer laufenden Betreuung rechnen wir diesen Betrag an.
Ja, mit einer klaren Beschreibung des Risikos. Wir schirmen das System ab, sichern ein vollständiges Abbild und halten fest, wie eine Wiederherstellung abläuft und wie lange sie voraussichtlich dauert. Parallel planen wir die Ablösung, statt den Zustand als dauerhaft tragfähig darzustellen.
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