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DESATIV
IT-Systemhaus Freising

Zwei Netze, ein Betrieb, klare Übergänge

Lebensmittel- und Brauwirtschaft, agrarwissenschaftliches Umfeld und Logistik prägen Freising. Anlagen und Laborgeräte laufen dort oft länger als jede Bürohardware. Wir bauen Infrastruktur, die beide Welten sauber trennt und trotzdem verbindet – rund 35 km nordöstlich von München.

Ein Steuerungsrechner an einer Abfüllanlage folgt anderen Regeln als ein Arbeitsplatz in der Verwaltung. Er läuft mit einer Softwareversion, die der Anlagenhersteller freigegeben hat, darf oft nicht ohne Weiteres aktualisiert werden und bleibt zwölf Jahre im Einsatz, während Büroausstattung dreimal gewechselt wird. Genau daraus entsteht das zentrale Thema in Freisinger Betrieben: Wie verbindet man beide Bereiche, ohne dass die Verwundbarkeit alter Anlagensysteme auf das Bürogeschäft durchschlägt – und ohne dass Chargendaten in getrennten Inseln liegen bleiben.

Gang zwischen Serverschränken in einem Rechenzentrum

Anlagennetz mit eigener Grenze

Steuerungen und Laborgeräte bekommen ein eigenes Netz mit definierten Übergängen. Was nicht hindurch muss, kommt auch nicht hindurch.

Langlebige Komponenten

Für den Anlagenbereich wählen wir Technik mit langer Verfügbarkeit und weitem Temperaturbereich. Ersatzbeschaffung nach acht Jahren muss möglich bleiben.

Chargendaten durchgängig

Produktions- und Prüfdaten müssen aus dem Anlagenbereich heraus auswertbar sein. Wir richten kontrollierte Wege dafür ein, statt Freigaben pauschal zu öffnen.

Wartungsfenster statt Zufall

Eingriffe an Systemen mit Produktionsbezug planen wir gemeinsam mit der Betriebsleitung in feste Fenster – abgestimmt auf Reinigungs- und Stillstandszeiten.

rund 35 km
Entfernung von unserem Münchner Standort nach Freising
2 Netze
getrennter Betrieb von Verwaltung und Anlagenbereich
8 Jahre
Mindesthorizont für Ersatzbeschaffung im Anlagenbereich

Warum Anlagentechnik nicht ins Bürorechnernetz gehört

Steuerungsrechner tragen häufig Betriebssysteme, für die es seit Jahren keine Sicherheitsaktualisierungen mehr gibt. Das ist kein Versäumnis, sondern Folge der Freigabepolitik vieler Anlagenhersteller. Solange diese Systeme abgeschottet betrieben werden, ist das beherrschbar. In einem gemeinsamen flachen Netz mit Bürogeräten und Internetzugang ist es das nicht.

Wir ziehen deshalb eine klare Grenze. Der Anlagenbereich bekommt ein eigenes Netz mit eigener Adressierung. Übergänge zum Bürobereich existieren nur für konkrete, benannte Zwecke und werden einzeln freigegeben.

  • Eigenes Netzsegment für Steuerungen, Waagen und Laborgeräte
  • Kein direkter Internetzugang aus dem Anlagenbereich
  • Einzeln freigegebene Übergänge statt pauschaler Verbindung

Hardware mit langer Verfügbarkeit

Im Anlagenumfeld ist die Frage nicht, welche Komponente heute die beste ist, sondern welche in acht Jahren noch nachbeschafft werden kann. Wir wählen für diese Bereiche Technik aus Produktlinien mit zugesagter Langzeitverfügbarkeit, ausreichendem Temperaturbereich und Montagemöglichkeit im Schaltschrank.

Für die Verwaltung gilt das Gegenteil: Dort setzen wir auf gängige Bürogeräte mit kurzem Ersatzzyklus. Zwei unterschiedliche Beschaffungslogiken im selben Betrieb sind kein Widerspruch, sondern die Voraussetzung dafür, dass beide Bereiche wirtschaftlich bleiben.

  • Industrietaugliche Netzwerktechnik für Schaltschrank und Produktionsumgebung
  • Auswahl nach zugesagter Verfügbarkeitsdauer statt Tagespreis
  • Ersatzteilvorhalt für kritische Anlagenkomponenten
  • Separater Beschaffungskatalog für Verwaltungsarbeitsplätze

Daten aus der Produktion nutzbar machen

Die Trennung der Netze darf nicht dazu führen, dass Chargen-, Prüf- und Messdaten in der Produktion liegen bleiben. Auswertung, Rückverfolgbarkeit und Dokumentationspflichten verlangen, dass diese Daten in der Verwaltung ankommen.

Wir richten dafür gerichtete Übergabewege ein: Daten fließen aus dem Anlagenbereich heraus in einen definierten Zielspeicher, ohne dass eine Verbindung in die Gegenrichtung entsteht. Damit bleibt die Abschottung erhalten und die Auswertung trotzdem möglich.

  • Gerichtete Datenübergabe aus dem Anlagen- in den Bürobereich
  • Definierter Zielspeicher mit eigener Sicherung
  • Aufbewahrung entlang Ihrer Dokumentationspflichten
  • Protokollierung der Übergabeläufe

Umbau ohne Produktionsstillstand

In einem Betrieb mit laufender Fertigung lassen sich Netzumbauten nicht an einem Nachmittag erledigen. Wir arbeiten deshalb in Abschnitten, die jeweils in ein bestehendes Stillstands- oder Reinigungsfenster passen, und bereiten jeden Abschnitt so vor, dass die Arbeit vor Ort auf Anschluss und Prüfung beschränkt bleibt.

Vor jedem Eingriff steht ein Rückfallplan, der beschreibt, wie der Vorzustand innerhalb des Fensters wiederherstellbar ist. Die Betriebsleitung erhält den Ablauf schriftlich, bevor jemand einen Stecker zieht.

  • Aufteilung in Abschnitte passend zu bestehenden Stillstandsfenstern
  • Vollständige Vorkonfiguration vor dem Vor-Ort-Termin
  • Schriftlicher Ablaufplan für die Betriebsleitung
  • Rückfallplan mit Zeitbedarf für jeden Abschnitt

Betrieb über die Entfernung von rund 35 km

Freising liegt weiter entfernt als der Großteil unseres Einsatzgebiets. Das prägt die Arbeitsweise: Wir legen die Umgebung so aus, dass Störungen möglichst ohne Anfahrt behoben werden können – mit Fernzugriff auf Verwaltungssysteme, überwachten Komponenten und aussagekräftigen Meldungen.

Für Arbeiten, die vor Ort stattfinden müssen, vereinbaren wir feste Termine und bündeln offene Punkte. Zusätzlich hinterlegen wir eine Vorgehensbeschreibung für Ihr Personal, damit einfache Maßnahmen wie ein Neustart der richtigen Komponente ohne Wartezeit erfolgen können.

  • Auslegung auf Fernwartbarkeit der Verwaltungssysteme
  • Überwachung mit aussagekräftigen Meldungen statt Sammelalarmen
  • Feste Vor-Ort-Termine mit gebündelten Aufgaben
  • Kurzanleitungen für Erstmaßnahmen durch Ihr Personal
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.

Häufige Fragen

Das ist der Regelfall und kein Ausschlusskriterium. Was nicht aktualisiert werden darf, muss abgeschottet werden: eigenes Netzsegment, kein Internetzugang, keine Wechseldatenträger im Alltag, Zugriff nur von definierten Stellen. Zusätzlich sichern wir den Systemzustand, damit nach einem Hardwaredefekt die freigegebene Version wiederherstellbar bleibt.

Ja, und das ist einer der wichtigsten Punkte überhaupt. Dauerhaft offene Fernwartungszugänge sind ein erhebliches Risiko. Wir schalten stattdessen auf Anforderung frei, befristet und protokolliert: Der Lieferant wird auf genau seine Anlage geführt, danach schließt der Zugang wieder.

Messgeräte legen ihre Daten oft lokal ab. Wir richten eine automatische Übergabe in einen zentralen, regulär gesicherten Zielspeicher ein. Die Aufbewahrungsdauer richtet sich nach Ihren Dokumentationspflichten, nicht nach freiem Speicherplatz. Übergabeläufe werden protokolliert, damit Lücken auffallen.

In Produktionsbetrieben ist meist eine Kombination sinnvoll. Was direkt an Anlagen hängt, bleibt lokal – sonst träfe ein Ausfall der Internetanbindung die Fertigung. Verwaltung, Postfächer und Dateiablage lassen sich gut auslagern. Maßstab ist die Frage, was geschehen muss, wenn die Leitung einen Tag ausfällt.

Ja, bei Netzumbauten in der Produktion ist das sogar notwendig. Wir klären vorab: Wer verantwortet welchen Abschnitt der Verkabelung, wer die Schaltschrankmontage, wer die Konfiguration. Was wozu gehört, wird schriftlich dokumentiert.

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