Wenn drei Standorte zusammenkommen, darf keiner der schlechtere sein
Vertriebs- und Verwaltungsorganisationen im Business-Campus-Umfeld halten ihre Runden über mehrere Niederlassungen hinweg. Sobald ein Raum schlechter ausgestattet ist als die anderen, verschiebt sich das Gespräch. Wir gleichen das an – rund 17 Kilometer nördlich unseres Sitzes in München.
In Organisationen mit mehreren Standorten entsteht ein Effekt, den selten jemand ausspricht: Der Standort mit dem besseren Ton dominiert die Besprechung. Wer schlecht verstanden wird, meldet sich seltener zu Wort, wiederholt sich häufiger und wird schneller unterbrochen. Das ist kein Kommunikationsproblem, sondern ein technisches. Für Unterschleißheimer Betriebe mit Vertrieb in mehreren Regionen ist die Angleichung der Räume deshalb meist wirksamer als jede zusätzliche Funktion in einem einzelnen Raum.

Gleiches Niveau an jedem Standort
Wir statten alle beteiligten Räume nach derselben Vorgabe aus, angepasst an Größe, nicht an Wichtigkeit.
Kundentermine ohne Vorlauf
Im Vertrieb wird kurzfristig zugeschaltet. Der Raum muss ohne Vorbereitung durch die Assistenz laufen.
Buchung über den Kalender
Raumkonten und Türanzeigen lösen Belegungskonflikte, bevor jemand vor verschlossener Tür steht.
Rechte sauber vergeben
In gewachsenen Organisationen sammeln sich Berechtigungen an. Auch Raumsysteme brauchen klare Zuständigkeiten.
Das Gefälle zwischen Standorten sichtbar machen
Vor jeder Beschaffung nehmen wir auf, wie die beteiligten Räume heute ausgestattet sind. Häufig zeigt sich ein deutliches Gefälle: In der Zentrale ein Raumsystem, in der Niederlassung ein Notebook mit Aufsteckkamera, in der dritten Einheit eine Freisprecheinrichtung unbekannter Herkunft.
Wir schlagen dann eine gemeinsame Vorgabe vor, die nach Raumgröße abgestuft ist, nicht nach Rangfolge des Standorts. Ein kleiner Raum bekommt eine kompakte Lösung, ein großer eine erweiterte – aber beide mit derselben Bedienung und demselben Qualitätsanspruch beim Ton.
- ✓Bestandsaufnahme aller beteiligten Räume vor dem Angebot
- ✓Abstufung nach Raumgröße, nicht nach Bedeutung des Standorts
- ✓Gleiche Gerätefamilie und gleiche Bedienung überall
- ✓Verständlichkeit als gemeinsames Abnahmekriterium
Vertriebstermine vertragen keine Vorbereitungszeit
Ein Kundengespräch wird oft eine Viertelstunde vorher angesetzt. Wenn dann noch jemand Kabel suchen, ein Gerät koppeln oder die richtige Quelle auswählen muss, ist der Eindruck bereits beschädigt, bevor über die Sache gesprochen wird.
Wir legen die Räume deshalb auf einen betriebsbereiten Grundzustand aus: Der nächste Termin ist beim Betreten sichtbar, ein Tippen startet ihn, ein Kabel am Tisch übernimmt alles Weitere. Was mehrere Schritte braucht, bauen wir zurück.
- ✓Raum beim Betreten betriebsbereit, ohne Einschaltreihenfolge
- ✓Terminübersicht direkt am Bediengerät
- ✓Rückbau von Quellenumschaltern und zusätzlichen Fernbedienungen
- ✓Bedientest durch eine nicht eingewiesene Person vor der Abnahme
Belegung regeln, bevor sie zum Streitpunkt wird
Auf Campusflächen mit mehreren Mietern und geteilten Besprechungsbereichen ist die Belegung ein wiederkehrendes Thema. Sobald mehr als drei Räume genutzt werden, reicht Absprache nicht mehr.
Raumkonten im vorhandenen Kalender und Anzeigen neben der Tür schaffen Übersicht: Der Status ist von außen sichtbar, spontane Buchungen sind direkt am Raum möglich, und nicht angetretene Reservierungen lassen sich nach wenigen Minuten automatisch wieder freigeben.
- ✓Raumkonten im bestehenden Kalendersystem angelegt
- ✓Türanzeige mit Status und spontaner Buchung vor Ort
- ✓Automatische Freigabe nicht wahrgenommener Reservierungen
- ✓Einheitliche Raumbenennung über alle Standorte hinweg
Anbindung zwischen den Standorten
Konferenzsysteme belasten die Anbindung nicht nur beim Video, sondern auch durch parallel laufende Bildschirmübertragungen und Dateizugriffe. In gewachsenen Organisationen liegt die Priorisierung im Netz häufig noch so, wie sie vor Jahren eingerichtet wurde.
Wir prüfen deshalb vor der Umstellung, ob mehrere gleichzeitige Konferenzen je Standort tragfähig sind, und binden Raumsysteme kabelgebunden an. Wo Vertriebsstandorte über gesicherte Verbindungen an die Zentrale angeschlossen sind, klären wir, welcher Verkehr diesen Weg nehmen muss und welcher nicht.
- ✓Prüfung mehrerer paralleler Konferenzen je Standort
- ✓Kabelgebundene Anbindung der Raumsysteme
- ✓Klärung, welcher Verkehr über die Standortverbindung läuft
- ✓Getrenntes Gastnetz für Kunden und Handelsvertreter
Zuständigkeiten für Räume festlegen
In gewachsenen Organisationen kann am Ende niemand sagen, wer ein Raumsystem verwalten darf. Wenn dann eine Einstellung geändert werden muss, geschieht es entweder gar nicht oder durch jemanden, der zufällig Zugriff hat.
Wir legen die Verwaltung der Räume in eine klar benannte Zuständigkeit und dokumentieren, wer welche Änderungen vornehmen kann. Aktualisierungen und Prüfungen laufen dann planmäßig, nicht anlassbezogen.
- ✓Benannte Zuständigkeit für die Verwaltung der Raumsysteme
- ✓Dokumentierte Rechtevergabe statt gewachsener Zugriffe
- ✓Planmäßige Firmwarepflege außerhalb der Geschäftszeiten
- ✓Protokoll über Änderungen an Raumeinstellungen
Häufige Fragen
Nein, aber die Reihenfolge sollte bewusst gewählt werden. Wir beginnen üblicherweise mit dem Raum, der heute am schlechtesten gehört wird, nicht mit dem repräsentativsten. Das verbessert die gemeinsamen Runden sofort spürbar. Die übrigen Räume folgen dann in Etappen, jede für sich abgeschlossen und mit eigenem Budget.
Ab etwa drei Räumen lohnt es sich, ab fünf ist es kaum verzichtbar. Der Nutzen liegt weniger in der Buchung selbst als in der Sichtbarkeit: Wer vor der Tür steht, sieht sofort, ob und wie lange der Raum belegt ist, und kann spontan buchen. Zusammen mit der automatischen Freigabe nicht angetretener Termine löst das die meisten Konflikte.
Wie jeder externe Teilnehmer über die Konferenzplattform, ohne besonderen Zugang. Kommen sie ins Haus und wollen etwas zeigen, nutzen sie das Kabel am Tisch oder die drahtlose Übertragung über das Gastnetz. In keinem Fall entsteht dabei eine Verbindung zu Ihren internen Systemen.
In kleinen Räumen häufig ja, sofern sie kabelgebunden angeschlossen werden und weiterhin Firmware erhalten. Was wir konsequent ablösen, sind Geräte, die sich per Funk mit dem jeweils nächstbesten Notebook verbinden – sie sind eine der häufigsten Ursachen für Tonprobleme, weil niemand sicher weiß, welches Gerät gerade aktiv ist.
Das übernehmen wir im Rahmen der Betreuung. Plattformbetreiber ändern regelmäßig Funktionen und Anforderungen, teils ohne Vorankündigung. Wir spielen Aktualisierungen zu vereinbarten Zeiten ein und prüfen anschließend an jedem Standort, ob Bild, Ton und Terminanzeige unverändert arbeiten. Auffälligkeiten melden wir Ihnen, bevor sie in einem Termin auffallen.
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