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DESATIV
Managed Print in Haar

Wenn auf dem Papier Gesundheitsdaten stehen

In Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens trägt fast jeder Ausdruck besonders schutzbedürftige Angaben. Wir richten Druck und Scan so ein, dass diese Sorgfalt nicht am Ausgabefach endet.

Bis Haar sind es von uns aus rund 13 km in östlicher Richtung. Das Gesundheits- und Sozialwesen prägt den Ort, ergänzt um Wohn- und Mischgewerbe. Für die Druckerbetreuung ergibt sich daraus eine Anforderung, die über das übliche Maß hinausgeht: Was hier gedruckt, kopiert und gescannt wird, fällt regelmäßig unter besondere Kategorien personenbezogener Daten – Diagnosen, Betreuungsverläufe, Gutachten, Medikationspläne. Der Aufwand, der bei Zugriffsrechten in den Fachanwendungen betrieben wird, steht dabei häufig in einem auffälligen Missverhältnis zum Umgang mit demselben Inhalt auf Papier.

Systemadministrator mit Notebook zwischen Serverschränken

Nichts liegt offen

Ausdrucke werden erst freigegeben, wenn die berechtigte Person am Gerät steht und sich ausweist.

Zugriffe getrennt

Welcher Bereich auf welches Scanziel schreiben darf, ist festgelegt und nicht am Gerät wählbar.

Speicher nachweisbar geleert

Zwischengespeicherte Aufträge werden gelöscht, die Löschung vor Geräteabgabe dokumentiert.

Nachweise für Prüfungen

Einstellungen, Berechtigungen und Änderungen halten wir schriftlich fest.

rund 13 km
von München-Neuhausen nach Haar
je Bereich
getrennte Scanziele mit eigenem Dienstkonto
schriftlich
Bestätigung der Datenträgerlöschung vor Geräteabgabe

Der Ausdruck als schwächste Stelle

In Einrichtungen mit sorgfältig gepflegten Berechtigungen ist der Weg zum Gerät oft der einzige Punkt ohne Kontrolle. Ein Befund liegt im Ausgabefach, ein Betreuungsplan bleibt zwischen anderen Blättern liegen, jemand nimmt versehentlich das falsche Papier mit.

Wir stellen diesen Weg auf Freigabe am Gerät um. Der Auftrag wird gehalten, bis sich die anfordernde Person ausweist, und verfällt, wenn er nicht abgeholt wird. Damit endet das Sammelfach, ohne dass jemand seine Arbeitsweise ändern muss.

  • Freigabe des Auftrags erst nach Ausweis am Gerät
  • Nicht abgeholte Aufträge verfallen nach vereinbarter Zeit
  • Keine Sammelfächer für ganze Stationen oder Bereiche
  • Deutlich weniger versehentlich mitgenommene Blätter

Trennung zwischen Bereichen

Wo mehrere Bereiche dasselbe Gerät nutzen, entsteht schnell eine Liste von Scanzielen, aus der jeder alles auswählen kann. Für besondere Datenkategorien ist das nicht haltbar, auch wenn niemand die Absicht hat, ein fremdes Ziel zu wählen.

Wir binden die Auswahl an die Anmeldung: Sichtbar sind nur die Ziele des eigenen Bereichs. Jedes Ziel hat ein eigenes Dienstkonto mit eng begrenzten Rechten, sodass aus einem Geräteeintrag kein Zugang zu weiteren Ablagen entstehen kann.

  • Sichtbarkeit der Scanziele abhängig von der Anmeldung
  • Eigenes Dienstkonto je Ziel mit engen Rechten
  • Keine übergreifende Auswahlliste am Bedienfeld
  • Dokumentierte Zuordnung von Bereich und Ziel

Was im Gerät bleibt

Multifunktionsgeräte legen Aufträge auf internem Speicher ab, führen Protokolle und speichern Adressbücher. Bei einem Gerätewechsel oder einer Rückgabe verlässt dieser Speicher das Haus – meist ohne dass jemand hingesehen hat.

Wir stellen die Geräte so ein, dass Aufträge nach der Ausgabe gelöscht oder verschlüsselt abgelegt werden, prüfen die Protokolleinstellungen und führen vor jeder Abgabe eine Löschung des Datenträgers durch, die wir Ihnen schriftlich bestätigen.

  • Löschung oder Verschlüsselung gespeicherter Aufträge
  • Prüfung der Protokoll- und Historieneinstellungen
  • Datenträgerlöschung vor Rückgabe, Verkauf oder Entsorgung
  • Schriftliche Bestätigung der durchgeführten Löschung

Nachweise, die einer Prüfung standhalten

Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen müssen belegen können, wie mit personenbezogenen Daten umgegangen wird. Die Druckinfrastruktur taucht in solchen Unterlagen selten auf, wird aber bei genauerem Hinsehen regelmäßig zum Thema.

Wir dokumentieren deshalb, welche Geräte im Einsatz sind, wie sie eingestellt sind, wer welche Ziele nutzen darf und wann etwas geändert wurde. Diese Übersicht gehört Ihnen und lässt sich Prüfern oder dem Datenschutzbeauftragten unverändert vorlegen.

  • Übersicht aller Geräte mit ihren Sicherheitseinstellungen
  • Dokumentation der Berechtigungen je Bereich
  • Änderungen mit Datum nachvollziehbar festgehalten
  • Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung als Grundlage

Betrieb ohne Störung des Alltags

In Einrichtungen mit Publikumsverkehr und festen Tagesabläufen sind unangekündigte Arbeiten am Gerät ein Störfaktor. Gleichzeitig darf Wartung nicht ausbleiben, weil nie ein passender Moment ist.

Wir stimmen Termine vorab ab, legen sie in ruhige Zeiten und bündeln Wartung, Materialtausch und offene Punkte. Externe Servicekräfte begleiten wir, damit niemand unbeaufsichtigt in Bereichen arbeitet, in denen Unterlagen offen liegen könnten.

  • Termine vorab abgestimmt und in ruhige Zeiten gelegt
  • Wartung, Materialtausch und offene Punkte gebündelt
  • Begleitung externer Servicekräfte im Haus
  • Rücksicht auf Bereiche mit Publikumsverkehr
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.

Häufige Fragen

Als Regelung ja, als Verlass darauf nein. In vollen Tagesabläufen kommt regelmäßig etwas dazwischen. Die Freigabe am Gerät nimmt diese Abhängigkeit von der Aufmerksamkeit heraus und wirkt unabhängig davon, wie der Tag gerade läuft.

Nein. Wir arbeiten mit administrativen Konten am Gerät und sehen Status, Zählerstände und Konfiguration, keine Dokumentinhalte. Der Rahmen dafür ist in der Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung festgelegt, einschließlich der Verpflichtung unserer Mitarbeitenden.

Wir nehmen ihn in die Betrachtung auf, weil eingehende Sendungen sonst offen im Fach liegen. Möglich ist die Weiterleitung in ein definiertes Postfach oder eine Ablage statt eines automatischen Ausdrucks. Ob der Betrieb fachlich noch angemessen ist, entscheiden Sie.

Ja. Wir führen sie ohnehin und stellen sie Ihnen auf Anforderung zur Verfügung: Geräte, Standorte, Sicherheitseinstellungen, Berechtigungen und Änderungshistorie. Sie ist Teil der Betreuung und nicht kostenpflichtiger Zusatz.

Ja, unabhängig davon, über welchen Weg sie beschafft wurden. Wir übernehmen Überwachung, Störungsannahme und Absicherung und stimmen uns mit dem Vertragspartner ab. Eigene Geräte verkaufen oder vermieten wir nicht.

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