Drucken, wenn kaum jemand am festen Platz sitzt
Wo Notebooks die Regel und Schreibtische geteilt sind, funktioniert die klassische Zuordnung von Arbeitsplatz zu Drucker nicht mehr. Wir richten die Ausgabe so ein, dass sie dem Menschen folgt, nicht dem Möbel.
Ismaning liegt rund 13 km nordöstlich unseres Sitzes und ist als Medien- und Technologiestandort mit ausgedehnten Gewerbeflächen bekannt. Charakteristisch für die Betriebe hier ist der hohe Anteil mobiler Arbeitsplätze: Notebooks, geteilte Schreibtische, Menschen, die an drei Tagen der Woche an unterschiedlichen Orten sitzen. Damit verliert die übliche Einrichtung ihren Sinn, bei der ein Rechner fest auf ein bestimmtes Gerät im Nachbarraum zeigt. Hinzu kommt ein zweiter Schwerpunkt: In Medienbetrieben fällt viel Digitalisierungsarbeit an, und die Anforderungen an Auflösung und Ablage unterscheiden sich deutlich vom üblichen Belegscan.

Ausgabe folgt der Person
Ein Auftrag lässt sich an jedem Gerät im Haus abholen, egal von welchem Schreibtisch er kam.
Kein Treiberzoo auf Notebooks
Geräte werden zentral bereitgestellt, statt auf jedem Notebook einzeln eingerichtet zu werden.
Scannen in großer Menge
Für umfangreiche Digitalisierung legen wir Auflösung, Format und Ablage vorab sauber fest.
Gewerbeflächen mitgedacht
Verteilte Etagen und Gebäudeteile bilden wir in der Gerätestruktur ab, statt alles zentral zu bündeln.
Ausgabe ohne festen Arbeitsplatz
Wenn niemand mehr einen festen Schreibtisch hat, führt die klassische Einrichtung zu einem bekannten Bild: Auf jedem Notebook stehen zwölf Geräte zur Auswahl, von denen die meisten in Gebäudeteilen stehen, die man selten betritt.
Wir stellen stattdessen eine einzige Warteschlange bereit. Der Auftrag wird dort gehalten und an dem Gerät ausgegeben, an dem sich die Person anmeldet. Wer den Platz wechselt, muss nichts umstellen, und Fehlausgaben in fernen Gebäudeteilen entfallen.
- ✓Eine gemeinsame Warteschlange statt langer Geräteliste
- ✓Abholung an jedem Gerät nach Anmeldung
- ✓Keine Anpassung beim Wechsel des Arbeitsplatzes
- ✓Keine Fehlausgaben in entfernten Gebäudeteilen
Notebooks zentral versorgen
Auf mobilen Geräten sammeln sich über die Zeit Treiber und Verbindungen an, die von früheren Standorten und Projekten stammen. Bei einem Gerätewechsel im Haus entstehen daraus Fehler, die schwer zuzuordnen sind.
Wir stellen Treiber und Warteschlangen zentral bereit und halten sie aktuell, auch für Geräte, die überwiegend außerhalb des Firmennetzes arbeiten. Alte Einträge werden dabei entfernt, statt sich zu addieren.
- ✓Zentrale Bereitstellung von Treibern und Warteschlangen
- ✓Pflege auch für überwiegend mobil genutzte Geräte
- ✓Entfernen veralteter Einträge statt Ansammlung
- ✓Einheitlicher Stand über alle Notebooks
Digitalisierung in größerem Umfang
In Medien- und Dienstleistungsbetrieben fallen regelmäßig Bestände an, die vollständig digitalisiert werden sollen: Verträge, Produktionsunterlagen, Archivmaterial. Ohne vorherige Festlegung entstehen dabei entweder unlesbare Ergebnisse oder Dateien, die jede Ablage aufblähen.
Wir legen vorab fest, mit welcher Auflösung, Farbtiefe und Dateiform gearbeitet wird, richten Vorlagen am Gerät ein und sorgen für eine Textebene. Wo der Umfang die Kapazität eines Multifunktionsgeräts übersteigt, sagen wir das offen und benennen die Grenze.
- ✓Vorab festgelegte Auflösung, Farbtiefe und Dateiform
- ✓Vorlagen am Gerät je Bestandsart
- ✓Textebene für spätere Recherche
- ✓Klare Aussage, wo ein Bürogerät an seine Grenze kommt
Verteilte Flächen, sinnvoll bestückt
Gewerbebauten im Ort sind häufig weitläufig: mehrere Aufgänge, lange Wege, Bereiche mit sehr unterschiedlicher Nutzung. Ein zentrales Gerät für alle bedeutet dann Fußwege, die niemand einplant.
Wir werten aus, wo Volumen tatsächlich entsteht, und verteilen die Geräte entlang der realen Wege statt entlang der Organisationsstruktur. Ziel ist eine überschaubare Zahl von Standorten, die trotzdem für jeden erreichbar sind.
- ✓Auswertung, wo Volumen tatsächlich anfällt
- ✓Verteilung entlang der realen Wege im Gebäude
- ✓Überschaubare Zahl von Standorten
- ✓Erreichbarkeit vor Organisationslogik
Versorgung und Störungen ohne eigenen Aufwand
Auch bei gut ausgestatteten Betrieben bleibt die Materialversorgung meist an einer Assistenz hängen, die das zwischen anderen Aufgaben erledigt. Bei mobilen Teams merkt zudem niemand rechtzeitig, wenn ein Gerät in einem selten genutzten Bereich stillsteht.
Wir überwachen Füllstände und Statusmeldungen zentral und liefern, bevor etwas fehlt. Störungen werden an einer Stelle gemeldet, aus der Ferne eingegrenzt und, wo nötig, mit dem Herstellerservice abgestimmt.
- ✓Zentrale Überwachung von Füllstand und Status
- ✓Lieferung, bevor ein Gerät stillsteht
- ✓Erkennen von Ausfällen auch in selten genutzten Bereichen
- ✓Eine Meldestelle statt interner Weiterleitung
Häufige Fragen
In der Regel ja, sofern die Geräte netzwerkfähig sind und eine Anmeldung unterstützen. Bei sehr unterschiedlichen Beständen prüfen wir das gerätebezogen und sagen Ihnen vorab, welche Geräte teilnehmen können und welche als Sonderfall bestehen bleiben.
Ja, über eine gesicherte Verbindung ins Firmennetz. Der Auftrag wird gehalten und erst ausgegeben, wenn die Person tatsächlich im Haus ist und sich anmeldet. Damit liegt nichts im Fach, während die anfordernde Person noch unterwegs ist.
Für laufende Mengen ja, für einen Altbestand von mehreren Regalmetern meist nicht. Wir sagen Ihnen nach der Sichtung, wo die Grenze liegt, und benennen den Aufwand ehrlich. Die Festlegung von Auflösung, Ablage und Benennung übernehmen wir in beiden Fällen.
So oft wie nötig und so selten wie möglich. Die meisten Meldungen lösen wir aus der Ferne. Für Arbeiten am Gerät legen wir Termine zusammen, sodass Wartung, Materialbestand und offene Punkte in einem Durchgang erledigt werden.
Soweit es Druck- und Scanfunktionen betrifft, ja. Multifunktionsgeräte in Besprechungsbereichen behandeln wir wie alle anderen, einschließlich Absicherung und Materialversorgung. Für Präsentations- und Konferenztechnik gilt ein eigener Betreuungsumfang.
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