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DESATIV
Individualsoftware Freising

Von der Charge zum Laborwert – ohne Zettel dazwischen

Fachanwendungen für Lebensmittel-, Brau- und Logistikbetriebe im Raum Freising, die Chargen lückenlos dokumentieren und Messwerte aus dem Labor automatisch zuordnen.

Freising liegt rund 35 km nordöstlich unseres Büros, in Flughafennähe. Die örtliche Wirtschaft trägt sich vor allem über Lebensmittel, Brauereien, Agrarforschung und Logistik. In der Produktion begegnet uns hier eine wiederkehrende Konstellation: Die Chargendokumentation existiert, aber verteilt. Ein Teil steckt im Produktionsplan, ein Teil in handschriftlichen Protokollen an der Anlage, ein Teil in Laborberichten als PDF-Datei. Solange nichts passiert, funktioniert das. Sobald eine Rückverfolgung verlangt wird, beginnt die Suche – und sie dauert.

Hände tippen auf einer Tastatur, darüber eingeblendeter Programmcode

Charge als durchgehender Faden

Rohstoff, Produktionsschritt, Messwert und Auslieferung hängen an einer Kennung. Die Rückverfolgung wird zur Abfrage.

Laborwerte automatisch zuordnen

Messergebnisse werden eingelesen und der richtigen Probe zugeordnet, statt aus einem Bericht abgeschrieben zu werden.

Netze bleiben getrennt

Anlagen- und Büronetz werden nicht zusammengelegt. Der Datenweg führt über einen definierten, überwachten Übergang.

Abweichungen fallen sofort auf

Grenzwerte werden bei der Erfassung geprüft. Eine Überschreitung meldet sich, statt im Bericht zu warten.

rund 35 km
von unserem Sitz in München nach Freising
1 Kennung
verbindet Rohstoff, Produktion, Labor und Versand
1 Richtung
Datenfluss aus dem Anlagennetz in die Bürowelt

Warum verteilte Chargendaten zum Problem werden

Eine Rückverfolgung wird selten geplant. Sie entsteht durch eine Reklamation, eine Behördenanfrage oder eine Auffälligkeit in einer Charge, die bereits ausgeliefert ist. In diesem Moment zählt, wie schnell sich beantworten lässt, welche Rohstoffpartien eingegangen sind und wohin das Erzeugnis gegangen ist.

Wenn diese Angaben in drei Systemen und zwei Ordnern liegen, ist die Antwort eine Rechercheaufgabe für mehrere Personen. Mit einer durchgehenden Kennung wird sie zu einer Abfrage, die in Sekunden ein belastbares Ergebnis liefert – einschließlich der Belege, die dazu gehören.

  • Eindeutige Chargenkennung über alle Schritte hinweg
  • Verknüpfung von Wareneingang, Produktion und Versand
  • Rückverfolgung in beide Richtungen abrufbar
  • Belege am Datensatz statt in getrennter Ablage

Labordaten anbinden statt abtippen

Analysegeräte liefern Ergebnisse in eigenen Formaten, häufig als Datei in einem Ausgabeverzeichnis. Der übliche Weg führt über einen Ausdruck, aus dem jemand Werte in eine Tabelle überträgt. Dabei entstehen Zahlendreher, und der Zeitverzug macht schnelle Reaktionen unmöglich.

Wir lesen die Ausgabedateien ein, ordnen sie über die Probenkennung dem richtigen Vorgang zu und prüfen die Werte gegen hinterlegte Grenzen. Für Geräte ohne verwertbare Ausgabe bleibt die manuelle Eingabe, dann aber in einer Maske mit Plausibilitätsprüfung und Bezug zur Probe statt in einer freien Tabelle.

  • Einlesen von Gerätedateien aus dem Ausgabeverzeichnis
  • Zuordnung über eindeutige Probenkennung
  • Prüfung gegen hinterlegte Grenz- und Warnwerte
  • Geführte Eingabe für Geräte ohne Datenausgabe

Übergang zwischen Anlagen- und Büronetz

Produktionsanlagen laufen oft auf Steuerungen mit langer Lebensdauer, die bewusst nicht am allgemeinen Netz hängen. Diese Trennung aufzuheben, nur damit eine Anwendung Daten bekommt, wäre der falsche Weg.

Wir arbeiten stattdessen mit einem klar beschriebenen Übergang in eine Richtung: Daten fließen aus der Produktionsumgebung heraus, Befehle nicht hinein. Übertragen wird über eine definierte Ablage oder einen Vermittlerdienst mit begrenzten Rechten, und jeder Lauf wird protokolliert.

  • Datenfluss nur aus der Produktion heraus
  • Vermittlerdienst mit eng begrenzten Rechten
  • Keine Steuerbefehle aus der Bürowelt
  • Protokollierung und Meldung bei Übertragungsfehlern

Dokumentation, die eine Prüfung übersteht

Für eine Prüfung reicht es nicht, dass Daten vorhanden sind. Es muss erkennbar sein, wann ein Wert erfasst wurde, von wem und ob er später verändert wurde. Ein überschriebener Messwert ohne Spur ist im Zweifel wertlos.

Wir speichern deshalb versioniert: Korrekturen erzeugen einen neuen Stand mit Begründung, der ursprüngliche Wert bleibt sichtbar. Aus den Daten erzeugen wir Berichte in fester Form, sodass die Zusammenstellung für eine Anfrage keine Handarbeit mehr ist.

  • Versionierte Speicherung statt Überschreiben
  • Korrekturen mit Begründung und Zeitpunkt
  • Berichte in festgelegtem Aufbau erzeugen
  • Aufbewahrungsfristen im Datenmodell berücksichtigt

Wo wir in Freising zum Standardprodukt raten

Für Betriebe mit klassischer Chargenfertigung gibt es etablierte Produktionsplanungs- und Laborsysteme. Wenn Ihre Abläufe diesen Produkten entsprechen, ist deren Einführung günstiger und langfristig sicherer als eine Eigenentwicklung, weil Vorschriftenpflege beim Hersteller liegt.

Unsere Arbeit setzt dort an, wo diese Systeme aufhören oder wo sie nicht miteinander sprechen: bei der Verbindung zwischen Produktionsplanung und Labor, bei Auswertungen über beide hinweg und bei Erfassungsschritten, die heute noch auf Papier stattfinden. Diese Ergänzungen sind kleiner, schneller wirksam und wirtschaftlich besser zu begründen.

  • Standardsysteme bei üblicher Chargenfertigung
  • Eigenentwicklung für Verbindungen und Lücken
  • Ablösung von Papierschritten an der Anlage
  • Auswertungen über mehrere Systeme hinweg
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
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IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.

Häufige Fragen

Das hängt von der Steuerung ab. Viele Anlagen schreiben Protokolldateien oder bieten eine Schnittstelle, die sich lesend nutzen lässt. Wir prüfen das gemeinsam mit Ihrem Anlagenhersteller, bevor wir etwas zusagen. Wo kein Zugang besteht, bleibt die Erfassung an der Anlage, dann aber digital statt auf Papier.

Sobald alle Schritte an derselben Kennung hängen, ist die Abfrage eine Sache von Sekunden. Der eigentliche Aufwand liegt davor: Wareneingang, Produktionsschritte und Versand müssen konsequent erfasst werden. Wenn eine Stelle im Ablauf ausgelassen wird, entsteht genau dort wieder eine Lücke.

Nein, und das wäre auch nicht sinnvoll. Ein etabliertes Laborsystem bildet Methoden, Kalibrierungen und Prüfpläne ab. Wir binden es an, damit Ergebnisse ohne Umweg beim Produktionsvorgang landen. Fehlt ein solches System und beschränken sich die Analysen auf wenige Standardprüfungen, kann eine schlanke Eigenlösung ausreichen.

Die Prozessaufnahme und die Abstimmung an der Anlage finden vor Ort statt, dafür planen wir ganze Tage statt kurzer Termine. Die laufende Entwicklung und der spätere Betrieb funktionieren remote. Vor-Ort-Termine während der Einführung stimmen wir vorab ab und legen sie je nach Verkehrslage bewusst früh.

Wir beginnen mit einer Analysephase von zwei bis vier Wochen, die als eigenständige Leistung beauftragt wird. Ergebnis ist ein Konzept mit Datenmodell, Schnittstellenübersicht und Aufwandsschätzung in Spannen. Erst danach lässt sich seriös über den Entwicklungspreis sprechen, und Sie können das Konzept auch anderweitig verwenden.

Lass uns über dein Projekt sprechen

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