Aufmaß und Stunden dort erfassen, wo sie entstehen
Mobile Fachanwendungen für Handwerks-, Bau- und Fertigungsbetriebe in Germering, die Maße und Arbeitszeiten direkt auf der Baustelle aufnehmen statt abends auf Zetteln.
Germering liegt rund 20 km westlich unseres Sitzes, bereits im Landkreis Fürstenfeldbruck. Handwerk, Bau, mittelständische Fertigung und Handel prägen die Wirtschaft. Der Bruch in den Abläufen liegt fast immer an derselben Stelle: Auf der Baustelle entstehen Maße, Mengen, Stunden und Materialverbrauch – festgehalten auf Papier, im Messgerät oder im Kopf. Ins Büro kommen diese Angaben mit Verzögerung, unvollständig und in einer Handschrift, die jemand entziffern muss. Zwischen Leistung und Rechnung liegen so schnell drei Wochen, in denen niemand genau weiß, wo der Auftrag steht.

Erfassung am Ort der Leistung
Maße, Mengen und Stunden werden auf dem Gerät aufgenommen, das der Monteur ohnehin dabei hat – mit Positionen aus dem Auftrag.
Funktioniert ohne Empfang
Im Keller oder im Rohbau gibt es kein Netz. Die Anwendung speichert lokal und gleicht ab, sobald wieder Verbindung besteht.
Rückweg in die Kalkulation
Erfasste Mengen fließen in Aufmaßblatt und Abrechnung. Die Nachkalkulation entsteht nebenbei statt am Jahresende.
Bedienbar mit Handschuhen
Große Flächen, wenige Eingabefelder, robuste Bedienung. Eine Baustellenoberfläche ist keine verkleinerte Büromaske.
Was auf der Baustelle wirklich verloren geht
Der spürbare Verlust ist nicht das Ausfüllen des Zettels, sondern alles danach: Nacherfassung im Büro, Rückfragen zu unleserlichen Angaben, vergessene Zusatzleistungen und Positionen, die niemand mehr belegen kann.
In der Analysephase begleiten wir deshalb eine Kolonne einen Arbeitstag lang. Erst dabei zeigt sich, welche Angaben tatsächlich anfallen, in welcher Reihenfolge sie entstehen und an welchen Stellen eine Eingabe schlicht nicht möglich ist, weil beide Hände gebraucht werden.
- ✓Begleitung einer Kolonne über einen vollen Arbeitstag
- ✓Aufnahme der tatsächlichen Reihenfolge der Erfassung
- ✓Erkennen von Zusatzleistungen ohne Beleg
- ✓Bewertung, wo Eingabe praktisch unmöglich ist
Aufmaß digital aufnehmen
Ein digitales Aufmaß ist mehr als ein Formular für Zahlen. Es braucht die Auftragspositionen für die direkte Zuordnung der Mengen und sofort sichtbare Zwischensummen, damit ein Fehler noch vor Ort auffällt.
Wir ergänzen Fotos mit Zeitstempel und Standortangabe sowie eine Unterschrift auf dem Gerät, wenn der Auftraggeber die Aufnahme bestätigen soll. Aus den erfassten Daten entsteht ein Aufmaßblatt in der Form, die Ihr Betrieb bisher verwendet hat – das erleichtert die Abstimmung mit Auftraggebern erheblich.
- ✓Mengenerfassung direkt zu den Auftragspositionen
- ✓Sofort sichtbare Zwischensummen zur Fehlerkontrolle
- ✓Fotos mit Zeitstempel als Bestandteil der Aufnahme
- ✓Bestätigung durch Unterschrift im gewohnten Aufmaßformat
Arbeitszeit erfassen, ohne den Ablauf zu stören
Zeiterfassung scheitert selten an der Technik, sondern an der Akzeptanz. Dauert das Erfassen länger als eine Zeile auf dem Stundenzettel, wird es nachgeholt und damit geschätzt. Der Anspruch lautet daher: Buchung in wenigen Schritten, mit Vorbelegung aus dem Einsatzplan.
Praktisch heißt das Start und Ende je Auftrag mit vorgeschlagener Tätigkeit, Pausen nach hinterlegter Regel und die Möglichkeit, einen Tag nachträglich zu korrigieren – mit Vermerk. Fahrzeiten und Zuschläge bilden wir nach Ihrem Tarif ab, statt eine allgemeine Logik vorzugeben.
- ✓Buchung mit Vorbelegung aus dem Einsatzplan
- ✓Pausenregeln hinterlegt statt manuell eingetragen
- ✓Nachträgliche Korrektur mit sichtbarem Vermerk
- ✓Fahrzeiten und Zuschläge nach Ihrem Tarif
Verbindung zwischen Baustelle und Büro
Die Daten sind erst dann etwas wert, wenn sie im Büro ankommen, ohne dass jemand sie abtippt. Wir binden deshalb an das an, was vorhanden ist: Auftragsdaten und Positionen kommen aus Ihrem Kalkulations- oder Warenwirtschaftssystem, erfasste Stunden gehen in die Lohnvorbereitung, Mengen in die Rechnungsstellung.
Bietet ein System keine Schnittstelle an, richten wir eine terminierte Dateiübergabe im vereinbarten Format ein. Jeder Lauf wird protokolliert, und bei ausgebliebener oder fehlerhafter Übertragung geht eine Meldung an die Bauleitung, nicht an ein unbeachtetes Postfach.
- ✓Auftragspositionen aus dem führenden System übernehmen
- ✓Stunden in die Lohnvorbereitung übergeben
- ✓Mengen als Grundlage der Rechnungsstellung
- ✓Protokoll und Meldung bei fehlgeschlagener Übertragung
Geräte, Robustheit und Grenzen
Die Wahl des Geräts entscheidet mehr über den Erfolg als die Software. Ohne Schutzhülle überlebt kaum ein Gerät den Winter auf dem Bau, und ein zu kleiner Bildschirm macht die Erfassung zur Qual. Wir beraten dazu, ohne unbegründete Herstellerempfehlungen.
Ehrlich gesagt lohnt sich der Aufwand nicht für jeden Betrieb. Bei wenigen Monteuren und überschaubarer Auftragszahl gibt es marktübliche Standardanwendungen für Handwerk und Bau, die den Zweck erfüllen. Eigenentwicklung wird dort interessant, wo Ihr Aufmaß oder Ihre Abrechnungslogik von diesen Produkten nicht abgebildet wird.
- ✓Beratung zur Gerätewahl ohne Herstellerbindung
- ✓Oberfläche für Bedienung im Freien ausgelegt
- ✓Standardprodukte bei einfachen Anforderungen empfohlen
- ✓Eigenentwicklung bei besonderer Aufmaß- oder Abrechnungslogik
Häufige Fragen
Ja. Auftragsdaten und Erfassungen bleiben im Speicher des Geräts liegen und wandern ins Büro, sobald das Netz wieder da ist. Der Monteur merkt vom Wechsel nichts. Wichtig ist eine erkennbare Anzeige des Abgleichstands, damit niemand ein Gerät abgibt, dessen Daten noch nicht im Büro sind.
Bereits übertragene Erfassungen sind im Büro vorhanden. Für den lokalen Bestand gilt: Er wird verschlüsselt gespeichert, und das Gerät lässt sich aus der Ferne sperren. Noch nicht übertragene Erfassungen eines Tages können im ungünstigsten Fall verloren gehen, weshalb wir den Abgleich in kurzen Abständen auslösen.
In der Regel ja, wenn die Ausgabe der gewohnten Form entspricht und eine Bestätigung vorliegt. Das Aufmaßblatt entsteht deshalb im bisherigen Aufbau, ergänzt um Fotos und Unterschrift. Ob eine bestimmte Form vertraglich vorgeschrieben ist, prüfen Sie anhand Ihrer Vertragsunterlagen.
Am ehesten dadurch, dass die Erfassung schneller geht als der Zettel und Rückfragen am Abend entfallen. Wir binden deshalb erfahrene Monteure schon in die Analysephase ein und lassen sie die erste Version testen. Deren Rückmeldungen fließen vor dem breiten Rollout ein.
Das empfehlen wir sogar. Vier bis sechs Wochen Echtbetrieb mit einer Kolonne zeigen zuverlässiger als jede Abstimmungsrunde, was fehlt und was stört. Erst danach folgt der Rollout auf weitere Teams.
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