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DESATIV
Individualsoftware in Ismaning

Der Bestand ist da – nur findet ihn niemand wieder

Für Medien- und Technologiebetriebe entwickeln wir Anwendungen, die Materialbestände beschreibbar und auffindbar machen, Freigaben nachvollziehbar führen und auch von unterwegs benutzbar bleiben.

In Ismaning arbeiten viele Betriebe mit Beständen, die über Jahre entstanden sind: Videomaterial, Bildarchive, technische Dokumentation, Präsentationsunterlagen für den Vertrieb. Der Speicherplatz dafür ist meist vorhanden und wird bei Bedarf erweitert. Das eigentliche Problem ist die Wiederauffindbarkeit. Wer eine bestimmte Fassung eines Films oder die freigegebene Version eines Datenblatts sucht, verlässt sich auf Ordnernamen, die einer Systematik von vor fünf Jahren folgen, und auf Kolleginnen, die sich erinnern. Hinzu kommt, dass ein erheblicher Teil der Belegschaft nicht am Schreibtisch sitzt, sondern beim Kunden, im Studio oder unterwegs. Software, die nur im Büro funktioniert, löst das Problem nur zur Hälfte.

Hände tippen auf einer Tastatur, darüber eingeblendeter Programmcode

Beschreibung statt Ordnerstruktur

Material wird über Merkmale gefunden – Projekt, Kunde, Zeitraum, Verwendungsrecht – statt über den Pfad, in dem es zufällig abgelegt wurde.

Freigabestände eindeutig

Zu jeder Fassung ist erkennbar, ob sie geprüft, freigegeben oder zurückgezogen ist und wer diese Entscheidung getroffen hat.

Große Dateien bleiben im Speicher

Die Anwendung verwaltet Verweise und Merkmale. Übertragen wird nur, was tatsächlich gebraucht wird, statt ganze Bestände zu kopieren.

Nutzbar von unterwegs

Suche, Freigabe und Übergabe an Dritte funktionieren auch über schwächere mobile Verbindungen, weil Vorschauen statt Originale geladen werden.

rund 13 km
vom Firmensitz Neuhausen-Nymphenburg nach Ismaning
automatisch zuerst
Auslesen vorhandener Angaben vor manueller Erfassung
Vorschau
Übertragung von Originalen erst auf Anforderung

Warum Ordnerstrukturen ab einer bestimmten Größe versagen

Eine Ablagesystematik funktioniert, solange alle Beteiligten dieselbe Ordnung im Kopf haben. Sobald ein Bestand über Jahre und wechselnde Teams wächst, konkurrieren mehrere Systematiken: nach Kunde, nach Jahr, nach Projektart, nach Medientyp. Jede für sich ist plausibel, gemeinsam ergeben sie ein Labyrinth.

Der Ausweg besteht nicht in einer besseren Struktur, sondern in einer zusätzlichen Ebene. Material bekommt beschreibende Merkmale, und die Suche erfolgt über diese Merkmale statt über den Ablageort. Die vorhandene Ordnerstruktur bleibt dabei bestehen – sie wird nur nicht mehr zur einzigen Zugriffsmöglichkeit.

  • Suche über Kombinationen von Merkmalen statt über Pfade
  • Übernahme vorhandener Angaben aus Dateien und Namen

Merkmale erfassen, ohne den Betrieb zu blockieren

Der Einwand gegen solche Vorhaben ist immer derselbe und meist berechtigt: Niemand hat Zeit, zehntausend Dateien nachträglich zu beschreiben. Ein Projekt, das mit einer vollständigen Erfassung des Altbestands beginnt, wird deshalb selten fertig.

Wir gehen umgekehrt vor. Zuerst wird alles automatisch ausgelesen, was ohne Aufwand verfügbar ist: technische Angaben aus den Dateien selbst, Datumsangaben, Muster aus Datei- und Ordnernamen. Manuell ergänzt wird danach nur dort, wo tatsächlich gesucht wird – und für neues Material entsteht die Beschreibung im Ablauf, nicht als Extraarbeit.

Freigaben und Weitergabe an Dritte

Bei Material, das an Kunden oder Partner herausgeht, ist die entscheidende Frage selten technisch, sondern organisatorisch: Welche Fassung darf verwendet werden, wie lange, und wer hat das entschieden. Wenn diese Angaben nur in E-Mails stehen, lässt sich später nichts belegen.

Wir bilden Prüf- und Freigabeschritte deshalb als Zustand am Material ab, mit Person und Zeitpunkt. Für die Weitergabe erzeugt die Anwendung befristete Zugriffe auf ausgewählte Fassungen statt Kopien, die unkontrolliert weiterwandern. Ob die geltenden Nutzungsrechte im Einzelfall ausreichen, ist eine rechtliche Frage.

  • Freigabezustand mit Person und Zeitpunkt am Material
  • Befristete Zugriffe statt unkontrollierter Kopien
  • Historie darüber, welche Fassung an wen herausging

Arbeitsplätze außerhalb des Büros

Wenn ein erheblicher Teil der Belegschaft mobil arbeitet, entscheidet das Verhalten bei schwacher Verbindung über die Nutzbarkeit. Wir arbeiten deshalb konsequent mit Vorschauen in kleiner Auflösung; Originaldateien werden erst auf ausdrückliche Anforderung übertragen und der Fortschritt bleibt dabei sichtbar.

Vom Firmensitz in Neuhausen-Nymphenburg sind es rund 13 km nach Ismaning. Für Aufnahme und Abnahme kommen wir vor Ort und planen die Termine je nach Verkehrslage. Die Erprobung mobiler Bedienung findet allerdings bewusst nicht im Büro statt, sondern unter den Bedingungen, unter denen später gearbeitet wird.

Wann ein fertiges Produkt genügt

Für die Verwaltung von Medienbeständen existieren ausgereifte Standardprodukte. Wenn Ihr Bedarf dem entspricht, was diese Systeme abdecken – Ablage, Merkmale, Suche, Freigabe in üblicher Form –, ist der Kauf einer solchen Lösung günstiger als jede Entwicklung, und wir sagen das in der Analyse.

Eine Eigenentwicklung wird interessant, wenn Ihr Ablauf eng mit anderen Systemen verzahnt ist – etwa mit Auftragsverwaltung oder Produktdatenpflege – oder wenn Ihre Anforderungen an Rechte und Nachweise über das hinausgehen, was ein Produkt vorsieht. Häufig ist auch hier eine Ergänzung die beste Lösung.

IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
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Häufige Fragen

Nein — davon raten wir ausdrücklich ab. Zunächst wird automatisch ausgelesen, was in den Dateien und ihren Namen ohnehin steckt. Nachträgliche Beschreibung erfolgt nur dort, wo sich beim Suchen zeigt, dass sie fehlt. Ein Projekt, das mit vollständiger Erfassung beginnt, bindet Monate, bevor der erste Nutzen entsteht.

In der Regel nicht. Die Anwendung verwaltet Verweise auf Ihren vorhandenen Speicher und lässt die Dateien liegen, wo sie sind. Das reduziert den Einführungsaufwand deutlich und vermeidet, dass für längere Zeit zwei Bestände parallel bestehen. Wird der Speicher später umgezogen, sind lediglich die Verweise anzupassen.

Ja, weil dabei nur Merkmale und kleine Vorschauen übertragen werden. Erst wenn Sie eine Originaldatei tatsächlich anfordern, entsteht nennenswerter Datenverkehr, und das mit sichtbarem Hinweis auf Größe und Fortschritt. So lässt sich unterwegs entscheiden, ob eine Übertragung jetzt sinnvoll ist oder besser später.

Ja. Für die Weitergabe erzeugt die Anwendung befristete Zugriffe auf ausgewählte Fassungen, wahlweise nur zur Ansicht oder mit Möglichkeit zum Herunterladen. Jeder solche Zugriff wird protokolliert, sodass nachvollziehbar bleibt, welche Fassung an wen ging und bis wann sie verfügbar war.

Der Umfang hängt fast vollständig davon ab, wie einheitlich Ihr Bestand abgelegt ist. Bei erkennbaren Mustern in Ordner- und Dateinamen lässt sich viel automatisch übernehmen. Bei stark uneinheitlichen Beständen verschiebt sich der Aufwand in die Vorbereitung. Diese Einschätzung liefert die Analyse.

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