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DESATIV
WLAN & Gäste-Hotspot Freising

Funk in einer Umgebung, die selbst funkt

In Produktionsbereichen konkurriert Ihr WLAN nicht nur mit Nachbarnetzen, sondern mit Anlagen, Antrieben und Funkstrecken, die niemand als Störquelle auf dem Schirm hat.

Freising liegt rund 35 km nordöstlich unseres Standorts, in Flughafennähe. Die Region wird von Lebensmittelherstellung und Brauwirtschaft, agrarwissenschaftlicher Forschung und Logistik bestimmt. Für die Funkplanung bedeutet das Produktionsumgebungen mit einem Störbild, das in Bürolagen unbekannt ist: Frequenzumrichter an Antrieben, schlecht abgeschirmte Netzteile, Induktionsanlagen, Funkfernsteuerungen an Kranen und Toren, drahtlose Sensorik in Anlagen und gelegentlich Mikrowellentechnik in Prozessen. Dazu kommt die Nähe zum Flughafen, die bei der Nutzung bestimmter Frequenzbereiche zur Zurückhaltung rät. Beides gehört in die Planung, bevor der erste Access Point gesetzt wird.

Glasfaser-Patchpanel mit blauen und gelben Steckverbindern

Störquellen erfassen

Antriebe, Netzteile und Funkfernsteuerungen nehmen wir bei der Begehung auf und beziehen sie in die Frequenzwahl ein.

Anlagennetz getrennt führen

Steuerungen und Prozesstechnik laufen in einem eigenen Segment mit eng definierten Verbindungen zum Büronetz.

Radarabhängige Kanäle sparsam

In Flughafennähe planen wir Frequenzbereiche zurückhaltend ein, die bei Radarerkennung verlassen werden müssen.

Hygiene- und Nassbereiche

In Produktions- und Reinigungszonen wählen wir Ausführungen, die Feuchtigkeit und Reinigungsverfahren vertragen.

rund 35 km
Entfernung von unserem Sitz nach Freising
3 Welten
getrennte Segmente für Verwaltung, Labor und Anlagen
zurückhaltend
Einplanung radarabhängiger Kanäle in Flughafennähe

Das Störbild einer Produktionsumgebung aufnehmen

In einer Fertigungshalle wirken Quellen auf das Funkbild ein, die nirgends dokumentiert sind. Ein Frequenzumrichter mit mangelhafter Abschirmung erzeugt breitbandige Störungen, eine Funkfernsteuerung am Kran belegt einen Bereich dauerhaft, und ein Prozess mit Hochfrequenzanteil kann für Minuten alles überdecken.

Wir nehmen bei der Begehung deshalb nicht nur Fremdnetze auf, sondern auch die Anlagenausstattung, und lassen uns zeigen, welche Prozesse wann laufen. Auffälligkeiten, die nur schichtweise auftreten, findet man sonst nie – und genau sie erzeugen die Störungsmeldungen, die sich später nicht reproduzieren lassen.

  • Aufnahme der Anlagenausstattung neben den Fremdnetzen
  • Berücksichtigung schichtabhängiger Prozesse
  • Suche nach Störungen, die nur zeitweise auftreten

Büro-, Labor- und Anlagennetz voneinander trennen

In Betrieben mit Produktion und Labor treffen sehr unterschiedliche Systeme aufeinander: Verwaltungsarbeitsplätze, Laborgeräte mit eigener Software, Steuerungen an Anlagen, Chargendokumentation. Diese Welten haben unterschiedliche Lebenszyklen und unterschiedliche Anforderungen.

Wir trennen sie in eigene Segmente mit klar definierten Übergängen. Eine Steuerung erreicht den Server, der sie braucht, und sonst nichts. Laborgeräte, die aus Gründen der Herstellerfreigabe auf altem Stand bleiben müssen, bekommen eine eigene Zone mit eng gefassten Regeln, statt im Büronetz mitzulaufen.

  • Getrennte Segmente für Verwaltung, Labor und Anlagen
  • Definierte Übergänge statt offener Verbindungen
  • Eigene Zone für Geräte mit eingefrorenem Softwarestand

Frequenzwahl in Flughafennähe

Im 5-GHz-Band unterliegt ein Teil der Kanäle der Rücksicht auf Radaranlagen: Wird ein Radarsignal erkannt, muss ein Access Point den Kanal verlassen. Für die Anwender wirkt das wie ein kurzer, unerklärlicher Aussetzer.

In Flughafennähe planen wir diese Kanäle deshalb zurückhaltend ein und legen den Betrieb bevorzugt auf Bereiche, die davon nicht betroffen sind. Wo die Kanalknappheit das nicht zulässt, verteilen wir die Nutzung so, dass ein einzelner Wechsel nicht den gesamten Betrieb trifft, und beobachten die Häufigkeit solcher Ereignisse im laufenden Betrieb.

  • Bevorzugung nicht radarabhängiger Kanäle
  • Verteilte Nutzung, damit ein Wechsel nicht alle trifft
  • Beobachtung der Kanalwechsel im laufenden Betrieb

Produktions-, Nass- und Hygienebereiche

In der Lebensmittelverarbeitung wird nass gereinigt, teilweise mit Hochdruck und Reinigungsmitteln. Ein Gerät, das dafür nicht ausgelegt ist, überlebt die erste Reinigungsschicht nicht dauerhaft.

Wir wählen dort Ausführungen mit entsprechendem Schutzgrad, prüfen die Anforderungen an Oberflächen und Montage im jeweiligen Bereich und setzen bei Bedarf Geräte außerhalb der kritischen Zone mit hineinreichender Antenne ein. Kondensation an Übergängen zwischen Temperaturzonen beziehen wir in die Montageplanung ein.

  • Schutzgrad passend zu Nassreinigung und Hygieneanforderung
  • Geräte außerhalb der Zone mit hineinreichender Antenne
  • Berücksichtigung von Kondensation an Zonenübergängen

Besuch, Prüfer und laufende Betreuung

Auditoren, Prüfer, Lieferanten und Servicetechniker sind in solchen Betrieben regelmäßig im Haus und brauchen Netzzugang. Ein eigenes Segment mit befristeten Zugangsdaten löst das ohne Diskussion.

Bei rund 35 km Entfernung ist der laufende Betrieb Fernbetreuung: Überwachung von Auslastung, Fehlerraten und Kanalwechseln, Aktualisierungen in Zeiten ohne Produktion, Anpassungen nach Umbauten. Vor-Ort-Termine planen wir mit Vorlauf und bündeln mehrere Aufgaben, statt für Kleinigkeiten anzufahren.

  • Befristete Zugangsdaten für Prüfer und Servicepersonal
  • Aktualisierungen in produktionsfreien Zeiten
  • Gebündelte Vor-Ort-Termine mit Vorlauf
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
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IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.

Häufige Fragen

Häufig an einem Kanalwechsel auf radarabhängigen Frequenzen oder an einer Störquelle, die nur zeitweise läuft – etwa ein Antrieb, eine Funkfernsteuerung oder ein Prozess mit Hochfrequenzanteil. Beides lässt sich nur finden, wenn man die Anlagenausstattung und die Schichtzeiten in die Untersuchung einbezieht.

Wir raten deutlich davon ab. Steuerungen haben lange Lebenszyklen, werden selten aktualisiert und sind auf Erreichbarkeit ausgelegt. Sie gehören in ein eigenes Segment mit fest definierten Verbindungen zu genau dem Server, den sie brauchen, und sonst nirgendwohin.

Ein Teil der Kanäle im 5-GHz-Band muss bei erkanntem Radarsignal verlassen werden, was als kurzer Aussetzer wahrgenommen wird. Wir planen solche Kanäle deshalb zurückhaltend ein, verteilen die Nutzung und beobachten, wie oft solche Wechsel tatsächlich auftreten.

Mit Geräten, deren Schutzgrad zur Reinigungsmethode passt, oder indem wir das Gerät außerhalb der Zone montieren und nur eine geeignete Antenne hineinführen. Zusätzlich planen wir die Montage so, dass Kondensation an Zonenübergängen nicht zum Dauerproblem wird.

Wir legen es in eine eigene Zone mit eng gefassten Regeln, sodass es nur die tatsächlich benötigte Gegenstelle erreicht und selbst nicht aus dem übrigen Netz erreichbar ist. So bleibt die Herstellerfreigabe erhalten, ohne dass das Gerät zum offenen Punkt im Netz wird.

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