Ihr Funknetz in einem Haus voller fremder Funknetze
In Büroparks teilt sich Ihr WLAN das Gebäude mit den Netzen anderer Mieter. Wer hier ohne Abstimmung mit voller Leistung sendet, verschlechtert die Lage für alle.
Unterschleißheim liegt rund 17 km nördlich unseres Standorts. Die Wirtschaftsstruktur wird von Business-Campus-Lagen und etabliertem Mittelstand geprägt, häufig mit Vertriebs- und Verwaltungsfunktionen und mehreren Einheiten oder Standorten je Unternehmen. Für das Funknetz ergibt sich daraus eine typische Konstellation: Sie sind Mieter einer oder mehrerer Etagen in einem Gebäude, in dem weitere Firmen ihre eigenen Access Points betreiben. Alle senden auf denselben Frequenzen, keiner spricht sich ab, und die Trockenbauwände zwischen den Einheiten dämpfen kaum. Das Ergebnis ist ein Frequenzbild, das man einplanen muss, statt gegen es anzufunken.

Fremdnetze im Haus einplanen
Wir erfassen, was aus den Nachbareinheiten in Ihre Fläche einstrahlt, und wählen Kanäle und Leistung danach aus.
Segmente über Einheiten hinweg
Mehrere Etagen oder Standorte arbeiten mit denselben Netzkennungen und derselben Segmentierung, nicht mit gewachsenen Insellösungen.
Zugänge für Vertriebsbesuch
Kunden und Partner im Haus erhalten befristete Zugänge, die ausschließlich ins Internet führen.
Rechte sauber übertragen
Die Netzanmeldung folgt Ihren Benutzerkonten, sodass Zuständigkeiten und Abgänge nicht doppelt gepflegt werden müssen.
Der Büropark als gemeinsam genutzter Funkraum
In einem Bürogebäude mit mehreren Mietern trifft Ihr Funknetz auf Nachbarn, die dieselben Frequenzen nutzen. Anders als bei einer Wand aus massivem Ziegel dämpfen Trockenbauwände zwischen den Einheiten nur wenig; Signale tragen entsprechend weit.
Wir gehen deshalb bei der Begehung nicht nur Ihre Räume ab, sondern erfassen auch, was von außerhalb hereinreicht und wie stark. Daraus ergibt sich eine Belegung, die die ruhigsten Bereiche nutzt, und eine Leistungseinstellung, die Ihre Fläche versorgt, ohne unnötig in die Nachbareinheiten zu strahlen. Das ist kein Entgegenkommen, sondern liegt in Ihrem eigenen Interesse: Wer weniger stört, wird weniger gestört.
- ✓Erfassung einstrahlender Netze aus Nachbareinheiten
- ✓Belegung der am wenigsten belasteten Kanäle
- ✓Leistung auf die eigene Fläche zugeschnitten
Mehrere Einheiten mit einer Konfiguration
Etablierte Mittelständler in dieser Lage haben oft über die Jahre Flächen dazugenommen: eine zweite Etage, ein Nebengebäude, ein Lager an anderer Stelle. Werden diese Bereiche getrennt eingerichtet, entstehen unterschiedliche Kennungen, unterschiedliche Kennwörter und ein Netz, in dem der Wechsel zwischen Bereichen nicht funktioniert.
Wir führen das in eine gemeinsame Verwaltung zusammen. Netzkennungen, Segmente und Regeln sind überall identisch, Geräte wechseln beim Gang von einer Einheit in die andere ohne Neuanmeldung, und Änderungen werden einmal gepflegt.
- ✓Identische Kennungen und Segmente in allen Einheiten
- ✓Nahtloser Wechsel zwischen Etagen und Gebäudeteilen
- ✓Einmalige Pflege statt paralleler Konfigurationen
Anmeldung an vorhandene Benutzerkonten koppeln
In gewachsenen Organisationen ist die Rechtevergabe ohnehin ein Dauerthema. Ein WLAN mit eigenem Kennwort schafft eine weitere Liste, die niemand pflegt und die beim Ausscheiden von Mitarbeitenden vergessen wird.
Wir binden die Netzanmeldung deshalb an Ihre bestehenden Benutzerkonten an. Damit gilt für den Netzzugang derselbe Ablauf wie für alles andere: Wer ein Konto bekommt, kommt ins Netz; wer geht, verliert den Zugang im selben Schritt. Für Geräte ohne Benutzerkonto arbeiten wir mit gerätegebundenen Verfahren statt mit einem geteilten Kennwort.
- ✓Netzanmeldung über die vorhandenen Benutzerkonten
- ✓Automatischer Wegfall des Zugangs beim Ausscheiden
- ✓Gerätegebundene Verfahren für Geräte ohne Konto
Besuch im Vertriebs- und Verwaltungsalltag
Vertriebsstandorte empfangen regelmäßig Kunden, Partner und Kolleginnen aus anderen Konzernteilen. Alle möchten ins Netz, und die einfachste Lösung – das interne Kennwort weitergeben – ist die schlechteste.
Wir richten ein Gastsegment mit Anmeldeseite in Ihrem Erscheinungsbild ein. Zugangsdaten lassen sich am Empfang für einen Tag oder einen Termin erzeugen, verfallen automatisch und führen ausschließlich ins Internet. Die Trennung der Gastgeräte untereinander ist dabei Standard.
- ✓Anmeldeseite im eigenen Erscheinungsbild
- ✓Codeerzeugung am Empfang ohne Netzwerkkenntnisse
- ✓Automatischer Verfall der Zugangsdaten
Anbindung, Wartung und Verantwortungsgrenzen
In Mietobjekten ist nicht immer klar, wo die Verantwortung des Vermieters endet und Ihre beginnt. Das betrifft die Hausverkabelung, Steigleitungen und manchmal auch Technikräume, zu denen mehrere Parteien Zutritt haben.
Wir klären das vor Projektbeginn und halten schriftlich fest, welche Komponenten unter Ihrer Kontrolle stehen. Aktive Technik bringen wir in abschließbaren Gehäusen unter, wo Räume gemeinsam genutzt werden. Den laufenden Betrieb führen wir aus der Ferne, bei Bedarf sind wir vor Ort – die Fahrt von München aus ist gut planbar.
- ✓Schriftliche Klärung der Verantwortungsgrenzen
- ✓Abschließbare Gehäuse in gemeinsam genutzten Räumen
- ✓Laufender Betrieb aus der Ferne, Vor-Ort-Termine nach Bedarf
Häufige Fragen
Selten formell, aber technisch berücksichtigen lässt es sich immer. Wir erfassen, was aus den Nachbareinheiten hereinreicht, wählen die am wenigsten belasteten Kanäle und dosieren die Leistung so, dass Ihre Fläche versorgt ist, ohne unnötig in fremde Bereiche zu strahlen.
Ja, in aller Regel ohne kompletten Austausch. Wir prüfen, welche Geräte zentral verwaltbar sind, legen eine gemeinsame Konfiguration an und vereinheitlichen Kennungen und Segmente. Danach wechseln Geräte beim Etagenwechsel ohne Neuanmeldung.
Kein eigenes Kennwort, sondern eine Anmeldung mit dem vorhandenen Benutzerkonto. Das ist bequemer und sicherer zugleich: Es entsteht keine zusätzliche Liste, und beim Ausscheiden entfällt der Netzzugang automatisch mit der Deaktivierung des Kontos.
Über ein Gastsegment mit Anmeldeseite und Zugangsdaten, die der Empfang selbst erzeugt. Sie gelten für einen Termin oder einen Tag, verfallen danach automatisch und führen ausschließlich ins Internet, nie in Ihre internen Systeme.
Das hängt vom Mietvertrag ab und ist häufig nicht eindeutig geregelt. Wir klären das vor Projektbeginn mit Ihnen und gegebenenfalls mit der Hausverwaltung und halten schriftlich fest, welche Komponenten unter Ihrer Kontrolle stehen und welche nicht.
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