EDV-Betreuung in Unterhaching – Schritt für Schritt aus dem Flickwerk
In vielen Betrieben steht neben dem neuen Rechner noch der acht Jahre alte, weil eine Anwendung darauf läuft. Wir bringen solche Landschaften in eine Ordnung, die man sich auch leisten kann – ohne alles gleichzeitig zu ersetzen.
Unterhaching liegt rund 10 km südlich unseres Standorts. Im dortigen Gewerbegebiet finden wir selten ein durchgeplantes System vor, sondern eine über Jahre gewachsene Sammlung: Geräte aus verschiedenen Anschaffungswellen, unterschiedliche Betriebssystemstände, ein Rechner unter dem Schreibtisch, der eigentlich ein Server ist. Das ist kein Versäumnis, sondern das Ergebnis vernünftiger Einzelentscheidungen unter Kostendruck. Wir machen daraus etwas Betreibbares, ohne dass alle Kosten in einem Jahr anfallen.

Ablösung in Etappen
Wir ersetzen Geräte in einer Reihenfolge, die sich am Risiko orientiert – nicht am Alter allein und nicht alles auf einmal.
Kosten vorher sichtbar
Sie sehen für die kommenden drei Jahre, welche Ersatzbeschaffung wann ansteht und was sie ungefähr kostet.
Altanwendungen mitgedacht
Wenn eine Fachanwendung eine alte Umgebung braucht, kapseln wir sie, statt den Wechsel daran scheitern zu lassen.
Rund 10 km Anfahrt
Aus München-Neuhausen ein kurzer Weg; Vor-Ort-Termine bündeln wir zu halben Tagen.
Erst zählen, dann entscheiden
Bevor über Ersatz gesprochen wird, muss klar sein, was überhaupt vorhanden ist. Wir erfassen jeden Rechner, jeden Drucker, jede Netzwerkkomponente mit Anschaffungsjahr, Ausstattung, Betriebssystemstand und der Frage, welche Anwendung darauf zwingend läuft. Dazu kommt eine Einschätzung, wie stark der Betrieb betroffen wäre, wenn das Gerät morgen ausfällt.
Diese Liste ist unspektakulär, aber sie beendet die Diskussion darüber, ob ein Austausch nötig ist. Ein Gerät, dessen Ausfall vier Personen lahmlegt und für das es keine Ersatzteile mehr gibt, steht nicht zur Debatte. Ein Rechner, der einmal wöchentlich einen Etikettendruck übernimmt, darf noch ein Jahr bleiben.
- ✓Vollständige Geräteliste mit Baujahr, Ausstattung und Verwendungszweck
- ✓Bewertung der betrieblichen Auswirkung bei Ausfall
- ✓Prüfung der Ersatzteil- und Herstellerunterstützung
- ✓Trennung zwischen dringlich, planbar und unkritisch
Zwei Gerätetypen statt zwölf Einzelfälle
Der teuerste Teil einer gemischten Hardwarelandschaft ist nicht die Anschaffung, sondern die Betreuung. Jedes Modell bringt eigene Treiber, eigene Netzteile, eigene Eigenheiten mit. Wir reduzieren das auf zwei Ausbaustufen: einen Arbeitsplatz für den normalen Bürobetrieb und einen für rechenintensivere Aufgaben. Alles Neue kommt aus diesen beiden Kategorien.
Der Effekt zeigt sich nach etwa einem Jahr. Ersatzgeräte lassen sich vorbereiten, ohne zu wissen, wer sie bekommt. Ein defektes Netzteil ist kein Sonderfall mehr. Und die Einrichtung eines neuen Platzes dauert nicht mehr einen halben Tag.
- ✓Zwei definierte Ausbaustufen für neue Arbeitsplätze
- ✓Einheitliche Einrichtung, dadurch schnellere Bereitstellung
- ✓Vorbereitetes Ersatzgerät für den Störungsfall
- ✓Geringerer Aufwand bei Treibern und Zubehör
Alte Anwendungen, die nicht mitziehen
Fast jeder Betrieb hat eine Anwendung, die einen Wechsel blockiert: eine Auftragsverwaltung ohne aktuelle Version, eine Maschinensteuerung, ein Programm, dessen Hersteller es nicht mehr gibt. Der übliche Umgang damit ist, den alten Rechner einfach stehen zu lassen und zu hoffen.
Wir gehen anders vor. Solche Anwendungen laufen bei uns in einer abgeschotteten Umgebung, die auf aktueller Hardware betrieben wird und keinen Weg ins offene Netz hat. Das löst das fachliche Problem nicht, aber es nimmt ihm die Dringlichkeit und verschafft Zeit, den Wechsel in Ruhe zu planen.
- ✓Betrieb alter Anwendungen in gekapselter Umgebung
- ✓Kein Netzzugang für Systeme ohne Sicherheitsaktualisierungen
- ✓Sicherung der Altumgebung als Ganzes statt nur der Daten
- ✓Realistische Bewertung, wann ein Wechsel unvermeidbar wird
Was die Betreuung kostet und was der Stillstand
Kostendruck ist ein legitimes Argument, aber er wird oft an der falschen Stelle angesetzt. Die teuerste Variante ist erfahrungsgemäß nicht die geplante Ablösung, sondern der ungeplante Ausfall mitten in der Woche: Ersatzbeschaffung zum Tagespreis, Datenrettung, Überstunden und ein Betrieb, der zwei Tage nur halb arbeitet.
Wir stellen deshalb beides nebeneinander: die monatliche Pauschale für die Betreuung samt geplanter Ersatzbeschaffungen und eine ehrliche Einschätzung, was ein Ausfall der kritischen Geräte kosten würde. Die Entscheidung treffen Sie, aber auf einer nachvollziehbaren Grundlage.
- ✓Monatliche Pauschale mit klar abgegrenztem Leistungsumfang
- ✓Investitionsplan über drei Jahre statt jährlicher Überraschungen
- ✓Gegenüberstellung von Betreuungskosten und Ausfallfolgen
- ✓Beschaffung zu geprüften Konditionen ohne Aufschlag auf Listenpreise
Der Alltag zwischen den Projekten
Zwischen den Ablösungen läuft das eigentliche Geschäft: ein Drucker, der nicht mehr gefunden wird, ein Postfach, das voll ist, ein neuer Kollege im Lager, ein Kennwort, das abgelaufen ist. Diese Meldungen machen den größten Teil der Betreuung aus und entscheiden darüber, ob Ihr Team die Zusammenarbeit als hilfreich empfindet.
Wir nehmen sie über Telefon, E-Mail oder Ticketportal entgegen und lösen den überwiegenden Teil über Fernzugriff. Was ein Gerät in der Hand erfordert, sammeln wir und erledigen es beim nächsten Vor-Ort-Termin, sofern es nicht dringend ist.
- ✓Meldung per Telefon, E-Mail oder Ticketportal
- ✓Fernzugriff als Regelweg für schnelle Klärung
- ✓Gebündelte Vor-Ort-Termine für alles Handgreifliche
- ✓Rückmeldung an die meldende Person nach Abschluss
Häufige Fragen
Nein, und wir raten meist davon ab. Ein vollständiger Austausch bindet Kapital und erzeugt in drei bis vier Jahren dasselbe Problem erneut. Sinnvoller ist eine gestaffelte Ablösung, die die Kosten verteilt und den Bestand dauerhaft betreibbar hält.
Manchmal. Mehr Arbeitsspeicher oder ein schnellerer Datenträger kann einem sonst gesunden Gerät zwei bis drei brauchbare Jahre geben. Sobald der Hersteller keine Sicherheitsaktualisierungen mehr liefert, ist Aufrüsten weggeworfenes Geld.
Wir löschen die Datenträger nachweislich, bevor ein Gerät den Betrieb verlässt, und bestätigen das schriftlich. Danach entscheiden Sie über Weitergabe, Verkauf oder Entsorgung. Wichtig ist nur, dass kein Datenträger unkontrolliert das Haus verlässt.
Ja. Häufig beginnen Betriebe mit der Bestandsaufnahme und der Absicherung der Datensicherung, weil dort das größte Risiko liegt. Die Anwenderbetreuung kommt später dazu, ohne dass der Vertrag neu verhandelt werden muss.
Die Bestandsaufnahme ist bei mittlerer Betriebsgröße meist in zwei bis drei Wochen abgeschlossen, die Bereinigung der dringendsten Punkte folgt in den Monaten danach. Bis eine über zehn Jahre gewachsene Landschaft geordnet ist, vergeht ein bis zwei Jahre.
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