EDV-Betreuung im Landkreis München – ein Standard für alle Standorte
Wer Betriebsstätten in mehreren Gemeinden des Rings betreibt, hat schnell drei Generationen Hardware und drei Arten, einen Arbeitsplatz einzurichten. Wir vereinheitlichen das, ohne den Betrieb an einem einzigen Standort zu stören.
Der Landkreis München legt sich ringförmig um die Stadt und ist der wirtschaftsstärkste Landkreis Bayerns. Seine Struktur reicht von forschungsnahen Betrieben im Norden über Handel und Logistik im Osten bis zu Dienstleistung und Handwerk im Süden. Entscheidend für die Betreuung ist aber eine Eigenheit, die uns hier besonders häufig begegnet: Betriebe unterhalten mehrere Adressen im Ring, und jede hat sich technisch eigenständig entwickelt. Daraus machen wir eine Umgebung, die sich als Ganzes betreuen lässt.

Gleicher Arbeitsplatz an jeder Adresse
Wer zwischen den Betriebsstätten wechselt, findet dieselbe Anmeldung, dieselben Ablagen und dieselben Drucker vor.
Fernwartung als Regelfall
Der überwiegende Teil aller Meldungen wird ohne Anfahrt gelöst – das spart Wartezeit, nicht nur Fahrtkosten.
Vor-Ort-Tage nach Route
Anstehende Arbeiten sammeln wir und fahren die Standorte in einer geplanten Runde ab.
Anbindung je Gemeinde geprüft
Die Leitungsqualität unterscheidet sich im Ring erheblich. Wir planen mit dem, was an der Adresse verfügbar ist.
Warum mehrere Standorte technisch auseinanderlaufen
Der Vorgang ist fast immer derselbe: Eine zweite Betriebsstätte wird eröffnet, es soll schnell gehen, also wird vor Ort beschafft und eingerichtet. Nach ein paar Jahren gibt es an jeder Adresse andere Geräte, andere Drucker und eigene Ordnerstrukturen. Jede Entscheidung für sich war vernünftig; das Ergebnis ist trotzdem schwer zu betreuen.
Wir beginnen deshalb mit einer Aufnahme, die alle Adressen gleichzeitig betrachtet, und suchen nach dem gemeinsamen Nenner. Häufig zeigt sich, dass sich achtzig Prozent der Arbeitsplätze mit einer einzigen Vorgabe abdecken lassen und nur der Rest wirklich Sonderfall ist.
- ✓Gemeinsame Aufnahme aller Betriebsstätten statt einzeln je Adresse
- ✓Ermittlung des tatsächlich benötigten Sonderfallanteils
- ✓Einheitliche Ordner- und Ablagestruktur über alle Standorte
- ✓Abgestimmter Plan für die Angleichung über mehrere Monate
Der Standardarbeitsplatz und wie er eingeführt wird
Ein Standardarbeitsplatz ist keine Sparmaßnahme, sondern eine Betreuungsentscheidung. Wenn jedes Gerät gleich eingerichtet ist, lässt sich ein Ausfall in Minuten statt in Stunden beheben, weil ein Ersatzgerät ohne Rückfragen einsetzbar ist. Für Betriebe mit Standorten in mehreren Gemeinden ist das der wichtigste Hebel überhaupt.
Eingeführt wird der Standard nicht per Stichtag, sondern über die natürliche Ablösung. Jedes Gerät, das ersetzt wird, kommt aus der neuen Vorgabe. Nach etwa drei Jahren ist der Bestand angeglichen, ohne dass es eine Umstellungswoche gab, in der niemand arbeiten konnte.
- ✓Angleichung über die reguläre Ersatzbeschaffung
- ✓Automatisierte Ersteinrichtung neuer Geräte ohne Handarbeit
- ✓Einheitliche Anwendungsausstattung mit klar benannten Ausnahmen
- ✓Ersatzgerät an jedem größeren Standort vorbereitet
Anbindung: der Unterschied zwischen Nord und Süd
Die verfügbare Leitungsqualität schwankt im Landkreis stärker, als man es bei einem Ballungsraum erwarten würde. In Gewerbegebieten mit ausgebautem Anschluss ist praktisch alles möglich, in einzelnen Randlagen dagegen bestimmt die Leitung, welche Arbeitsweise überhaupt sinnvoll ist.
Wir prüfen deshalb vor jeder Planung, was an der konkreten Adresse verfügbar ist, und richten die Lösung danach aus. Wo die Leitung knapp ist, halten wir häufig benötigte Daten näher am Anwender und sorgen für eine zweite Verbindung als Rückfallebene, statt eine Arbeitsweise vorzuschreiben, die dort nicht trägt.
- ✓Prüfung der verfügbaren Anschlüsse vor jeder Standortplanung
- ✓Zweite Verbindung als Rückfallebene an kritischen Adressen
- ✓Häufig genutzte Daten nahe am Anwender vorgehalten
- ✓Vorrang für Telefonie und Fachanwendung
Wie ein Vor-Ort-Tag bei uns abläuft
Alles, was ein Gerät in der Hand erfordert – Aufbau neuer Arbeitsplätze, Austausch defekter Hardware, Verkabelung, Einweisungen –, sammeln wir in einer Liste je Standort. Erreicht diese Liste einen sinnvollen Umfang oder steht ein Termin ohnehin an, planen wir einen Tag und arbeiten sie ab.
Der Vorteil liegt nicht nur bei uns. Ihre Mitarbeitenden wissen, wann jemand da ist, und können Anliegen sammeln, die für einen Anruf zu klein waren. Erfahrungsgemäß kommt an so einem Tag mehr zusammen als über die Meldewege des ganzen Monats.
- ✓Offene Aufgaben je Standort in einer gepflegten Liste
- ✓Angekündigte Termine zum Sammeln von Anliegen
- ✓Dringende Fälle unabhängig von der Tourenplanung
- ✓Kurzes Protokoll nach jedem Vor-Ort-Tag
Eine Ansprechperson für alle Adressen
Bei verteilten Betrieben entsteht schnell die Situation, dass jede Betriebsstätte einen eigenen Dienstleister hat oder zumindest einen eigenen Ansprechpartner. Bei einer Störung, die mehrere Standorte betrifft, beginnt dann die Suche nach der Zuständigkeit, während der Betrieb steht.
Wir bündeln die Betreuung bewusst. Ihre Standortleitungen melden an dieselbe Stelle, die Dokumentation liegt an einem Ort, und die Geschäftsführung bekommt einen Bericht über alle Adressen statt mehrerer Teilberichte, die sich nicht vergleichen lassen.
- ✓Gemeinsamer Meldeweg für alle Betriebsstätten
- ✓Eine Dokumentation über alle Standorte hinweg
- ✓Standortübergreifender Bericht für die Geschäftsführung
- ✓Geordnete Übernahme von mehreren Vorgängerdienstleistern
Häufige Fragen
Ja. Häufig beginnt eine Zusammenarbeit an einem Standort, weil dort gerade Handlungsbedarf besteht. Wir betreuen ihn zunächst so, wie er ist, und schlagen Angleichungen erst vor, wenn ohnehin Geräte ersetzt werden.
Das hängt von Gemeinde, Tageszeit und Verkehrslage ab; eine pauschale Zeitangabe wäre nicht haltbar. Wichtiger ist, dass die meisten Ausfälle keine Anfahrt erfordern. Für Hardwaretausch halten wir an den größeren Standorten Ersatzgeräte bereit.
Für die ist der einheitliche Standard der eigentliche Gewinn. Sie melden sich an einem beliebigen Gerät an und finden Ablagen, Anwendungen und Druckerauswahl vor. Freie Plätze lassen sich so über die Standorte hinweg nutzen.
Ja, das ist bei dieser Betriebsgröße häufig. Üblich ist, dass die interne Kraft das Tagesgeschäft an der Hauptadresse übernimmt und wir Standardisierung, Nebenstandorte, Rufbereitschaft und Spezialthemen. Die Grenzen halten wir schriftlich fest.
Ein Teil läuft technisch über die vorhandenen Verbindungen. Für den Rest fahren wir jede Adresse einmal an, weil sich Verkabelung, Technikräume und die tatsächliche Nutzung nicht aus der Ferne beurteilen lassen. Das dauert einige Wochen.
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Orte im Landkreis München
Diese Gemeinden betreuen wir innerhalb des Landkreises.