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DESATIV
Hochverfügbarkeit Aschheim

Der Versandschluss gibt den Takt vor

In Lager und Versand bemisst sich ein Ausfall nicht in Stunden, sondern in verpassten Abholungen. Was bis zum Schnitt nicht auf der Rampe steht, geht erst am nächsten Tag – mit allem, was daran hängt.

Aschheim mit dem Ortsteil Dornach liegt rund 12 km östlich von unserem Sitz und ist ein Gewerbe- und Logistikstandort mit Handel und Großhandel. Der Betriebsablauf folgt hier einem harten äußeren Takt: Die Abholzeiten der Speditionen und Paketdienste sind gesetzt, und alles, was bis dahin nicht kommissioniert, verpackt und gekennzeichnet ist, verschiebt sich um einen vollen Tag. Für die Ausfallsicherheit heißt das, dass die Bewertung nicht mit einer gleichmäßigen Kostenkurve arbeiten kann. Eine Stunde Stillstand am Vormittag lässt sich meist aufholen, dieselbe Stunde kurz vor Versandschluss nicht.

Gang zwischen Serverschränken in einem Rechenzentrum

Absicherung am Versandschluss ausgerichtet

Wir legen die Vorgaben nach den Abholzeiten aus, nicht nach einem Durchschnittswert über den Arbeitstag.

Kommissionierung läuft ohne Netz weiter

Aufträge liegen auf den Geräten, Erfassungen werden lokal gespeichert und nach Rückkehr der Verbindung nachgemeldet.

Kennzeichnung immer möglich

Ohne Etikett verlässt keine Palette das Haus. Der Druckweg wird deshalb doppelt vorgehalten und regelmäßig geprüft.

Funkabdeckung als Verfügbarkeitsfrage

Ein Funkloch im Regalgang wirkt wie ein dauerhafter Teilausfall. Wir messen die Abdeckung und schließen die Lücken.

rund 12 km
Entfernung von unserem Sitz nach Aschheim und Dornach
je Packbereich
zweites eingerichtetes Druckgerät für die Kennzeichnung
im Vollzustand
Bedingung, unter der wir die Funkabdeckung messen

Der äußere Takt bestimmt die Vorgaben

Bevor wir über Technik sprechen, tragen wir Ihre festen Zeitpunkte zusammen: Warenannahme, Umschlagfenster, Schnittzeiten der Dienstleister, Abholung der Speditionen. Daraus entsteht ein Tagesprofil, das zeigt, wann ein Ausfall teuer ist und wann er verkraftbar bleibt.

Diese Betrachtung führt regelmäßig zu einem anderen Ergebnis als die übliche Frage nach der maximalen Ausfallzeit. Eine Vorgabe von vier Stunden klingt großzügig, ist aber wertlos, wenn der Ausfall zwei Stunden vor dem Schnitt beginnt. Wir formulieren die Vorgabe deshalb bezogen auf den Abstand zum nächsten festen Zeitpunkt.

  • Aufnahme aller festen Zeitpunkte im Tagesablauf
  • Vorgaben bezogen auf den Abstand zum nächsten Schnitt
  • Wartungsfenster außerhalb von Annahme und Versand
  • Berücksichtigung saisonaler Spitzen im Jahresverlauf

Kommissionierung ohne Verbindung fortführen

Der häufigste Stillstand im Lager entsteht nicht durch defekte Server, sondern durch eine unterbrochene Verbindung zwischen Handgeräten und Warenwirtschaft. Die Geräte funktionieren, die Ware liegt bereit, aber ohne Auftragsdaten kann niemand weiterarbeiten.

Wir richten deshalb einen verbindungsfreien Betrieb ein, sofern die Software ihn vorsieht: Die Aufträge der laufenden Welle liegen auf dem Gerät, Entnahmen werden lokal gespeichert, und nach Rückkehr der Verbindung erfolgt der Abgleich automatisch. Damit läuft die Kommissionierung durch, während im Hintergrund die Störung bearbeitet wird.

  • Auftragsdaten der laufenden Welle lokal auf den Geräten
  • Lokale Speicherung der Entnahmen mit späterem Abgleich
  • Klare Benennung der im Notbetrieb entfallenden Funktionen
  • Kurze Einweisung des Lagerpersonals in den Notbetrieb

Kennzeichnung und Übergabe an die Dienstleister

Etikettendruck und die Übermittlung der Versanddaten an die Dienstleister sind die Stellen mit der geringsten Toleranz. Ein Druckerausfall am Packplatz blockiert den Warenausgang sofort, und eine gestörte Anbindung verhindert die Erzeugung der Versandnummern.

Wir halten deshalb je Packbereich ein zweites, bereits eingerichtetes Druckgerät vor, das ohne Konfigurationsarbeit übernimmt. Für die Übermittlung der Versanddaten richten wir einen Reserveweg über eine andere Anbindung ein und prüfen, ob die Software des Dienstleisters diesen Wechsel mitmacht.

  • Zweites eingerichtetes Druckgerät je Packbereich
  • Reserveweg für die Übermittlung der Versanddaten
  • Vorab geklärte Papierverfahren der Dienstleister
  • Regelmäßige Prüfung, dass die Reservegeräte wirklich drucken

Funk und Umgebungsbedingungen in der Halle

Die Verfügbarkeit im Lager wird stark von der Funkabdeckung bestimmt. Hohe Regale, wechselnde Warenmengen und metallische Ladungsträger verändern die Ausbreitung, sodass eine Abdeckung, die bei leerem Lager gemessen wurde, im vollen Zustand nicht mehr trägt.

Wir messen deshalb im tatsächlichen Betriebszustand und wiederholen die Messung nach größeren Umbauten. Lücken schließen wir gezielt, statt pauschal Sendeleistung zu erhöhen, was in Hallen häufig neue Probleme erzeugt.

  • Funkmessung im tatsächlich befüllten Zustand
  • Wiederholung der Messung nach Umbauten im Lager
  • Gezielte Schließung von Lücken statt pauschaler Leistungserhöhung
  • Getrennte Aufstellorte statt Verdopplung im selben Schrank

Was sich im Logistikumfeld rechnet

Ein Verbund mit automatischer Übernahme für die Warenwirtschaft lohnt sich hier häufiger als in reinen Bürobetrieben, weil der Stillstand unmittelbar Umsatz kostet. Trotzdem gilt die Reihenfolge: Erst wenn Kommissionierung, Kennzeichnung und Funkabdeckung abgesichert sind, bringt zusätzliche Serverredundanz spürbaren Nutzen.

Wir rechnen mit Ihnen aus, was eine verpasste Abholung tatsächlich kostet, einschließlich der Folgen für Kundenzusagen und Nacharbeit. Erst diese Zahl entscheidet, welche Ausbaustufe vertretbar ist.

Prozentuale Verfügbarkeitszusagen geben wir nicht ab. Wir vereinbaren Reaktions- und Wiederherstellungszeiten, die zu Ihrem Tagesprofil passen, und berichten regelmäßig über Störungen, Ursachen und Testergebnisse.

IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
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Häufige Fragen

In der Regel ja, wenn die Warenwirtschaft einen verbindungsfreien Betrieb vorsieht und die Aufträge der laufenden Welle vorab auf das Gerät gespielt werden. Wir richten das ein und benennen, welche Funktionen dabei entfallen, etwa Bestandsprüfungen in Echtzeit.

Sie wechseln auf das zweite, bereits eingerichtete Druckgerät im selben Packbereich. Deshalb prüfen wir turnusmäßig, dass dieses Gerät tatsächlich druckt und die richtige Vorlage geladen hat. Ein Reservegerät, das erst im Ernstfall konfiguriert wird, hilft nicht.

Zunächst eine Messung im tatsächlich befüllten Zustand, denn volle Regale verändern die Ausbreitung erheblich. Die Lücken schließen wir gezielt durch zusätzliche Zugangspunkte an den richtigen Stellen. Eine pauschale Erhöhung der Sendeleistung verschlechtert die Lage in Hallen meist.

Häufiger als in Bürobetrieben, weil jeder Stillstand unmittelbar den Warenausgang trifft. Vorher sollten allerdings Kommissionierung, Kennzeichnung und Funkabdeckung abgesichert sein. Wir rechnen die Kosten einer verpassten Abholung mit Ihnen aus, damit die Entscheidung auf Zahlen beruht.

Nach dem letzten Schnitt des Tages und vor der ersten Warenannahme am Folgetag, abgestimmt mit der Betriebsleitung. In Betrieben mit sehr frühen Annahmezeiten weichen wir auf den späten Abend aus, damit kein Fenster mit der Kommissionierung kollidiert.

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