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DESATIV
IT-Dienstleister Haar

IT-Betreuung für Haar – mit belegbarer Zugriffstrennung

In Haar prägen Gesundheits- und Sozialwesen das Bild. Wer dort arbeitet, verarbeitet besondere Kategorien personenbezogener Daten. Wir betreiben die dafür nötige IT und halten schriftlich fest, wer worauf zugreifen darf.

Haar liegt rund 13 km östlich unseres Sitzes in München. Der Ort ist stark vom Gesundheits- und Sozialwesen geprägt, ergänzt um Misch- und Wohngewerbe. Für die IT bedeutet das eine Ausgangslage, die sich von einem klassischen Gewerbegebiet deutlich unterscheidet: Nicht die Rechenleistung ist die Herausforderung, sondern die Frage, welche Person unter welchen Umständen welchen Datensatz sehen darf – und wie sich das im Zweifel belegen lässt. Genau an dieser Stelle setzen wir als IT-Dienstleister für Haarer Einrichtungen und Betriebe an.

Zwei IT-Fachkräfte arbeiten gemeinsam an einem Arbeitsplatz im Rechenzentrum

Rollen statt Einzelfreigaben

Zugriffsrechte hängen an definierten Rollen. Wechselt jemand die Aufgabe, ändert sich die Rolle – nicht eine Liste gewachsener Einzelfreigaben.

Nachvollziehbare Protokolle

Zugriffe auf schutzbedürftige Ablagen werden protokolliert und in einer Form aufbewahrt, die einer Prüfung standhält.

Abgestimmt mit Fachverfahren

Wir koordinieren uns mit den Anbietern Ihrer Fach- und Verwaltungssoftware, statt Sie zwischen zwei Zuständigkeiten stehen zu lassen.

Vor Ort in Haar

Rund 13 km Anfahrt aus München-Neuhausen. Termine planen wir so, dass Betriebsabläufe und Sprechzeiten nicht gestört werden.

rund 13 km
Entfernung von unserem Standort nach Haar
4 Augen
Freigabeprinzip bei Änderungen an Zugriffsrechten
1×/Jahr
vollständige Überprüfung aller vergebenen Berechtigungen

Warum Berechtigungen in Haar anders wiegen

Ein zu weit gefasstes Leserecht ist in einem Handelsbetrieb unschön. In einer Einrichtung, die Gesundheits- oder Sozialdaten verarbeitet, ist es ein meldepflichtiger Vorfall. Diese Asymmetrie bestimmt, wie wir Umgebungen in Haar aufbauen: Wir beginnen nicht bei der Hardware, sondern bei der Frage, welche Datenbestände es gibt und wer sie fachlich benötigt.

Aus dieser Aufnahme entsteht ein Berechtigungskonzept, das Sie lesen und verstehen können, ohne Administrator zu sein. Es benennt Ablagen, Rollen und Ausnahmen. Ausnahmen bekommen ein Ablaufdatum, weil unbefristete Ausnahmen erfahrungsgemäß die Regel werden.

  • Bestandsaufnahme aller Ablagen und Fachverfahren mit Schutzbedarf
  • Rollenmodell entlang der tatsächlichen Aufgaben, nicht der Hierarchie
  • Befristete Ausnahmefreigaben mit automatischem Ablauf
  • Verständliche Konzeptdokumentation ohne Fachjargon

Netz und Geräte trennen, wo es fachlich geboten ist

Verwaltung, Pflege- oder Behandlungsbereiche, Technik und Gästezugang gehören nicht in dasselbe Netzsegment. Wir trennen diese Bereiche und regeln über die Firewall genau, welche Verbindung zwischen ihnen erlaubt bleibt. Das begrenzt den Schaden, wenn ein einzelnes Gerät kompromittiert wird.

Bei Endgeräten achten wir darauf, dass gemeinsam genutzte Arbeitsplätze eine schnelle Benutzerabmeldung erlauben. Wo mehrere Personen nacheinander an einem Gerät arbeiten, ist eine kurze Sperrzeit wirksamer als jede Schulungsmaßnahme.

  • Getrennte Segmente für Verwaltung, Fachbereich, Technik und Besucher
  • WLAN für Gäste ohne jeden Weg ins interne Netz
  • Kurze automatische Bildschirmsperre an gemeinsam genutzten Plätzen
  • Verschlüsselung aller mobilen Geräte und Datenträger

Ein- und Austritte ohne offene Enden

In sozialen und pflegerischen Bereichen arbeiten häufig befristete Kräfte, Aushilfen und Personen im Praktikum. Jede dieser Personen erhält Zugänge, und jede dieser Personen verlässt die Einrichtung irgendwann wieder. Verwaiste Konten sind hier die häufigste Schwachstelle, die wir bei Übernahmen vorfinden.

Wir hinterlegen deshalb einen festen Ablauf: Anlage mit Rolle und Befristung, Verlängerung nur aktiv, Deaktivierung automatisch zum hinterlegten Datum. Die Personalstelle meldet Termine, die technische Umsetzung übernehmen wir.

  • Konten mit Befristung statt unbefristeter Anlage
  • Automatische Deaktivierung zum hinterlegten Enddatum
  • Checkliste für Rückgabe von Geräten, Schlüsseln und Tokens
  • Quartalsweiser Abgleich der aktiven Konten mit der Personalliste

Sicherung schutzbedürftiger Datenbestände

Eine Datensicherung, die im selben Raum steht wie der Server, hilft bei einem Wasserschaden nicht. Eine Sicherung, auf die derselbe Administratorzugang wirkt wie auf das Produktivsystem, hilft bei Verschlüsselung nicht. Wir bauen deshalb Sicherungsstände auf, die von der laufenden Umgebung getrennt sind und sich nicht nachträglich verändern lassen.

Ergänzend führen wir Testrücksicherungen durch und dokumentieren das Ergebnis.

  • Sicherungsstände außerhalb des Serverraums
  • Unveränderliche Kopien ohne Zugriff der Produktivkonten
  • Dokumentierte Testrücksicherungen mit Zeitmessung
  • Aufbewahrungsfristen abgestimmt auf fachliche Vorgaben

Zusammenarbeit mit Ihrem Datenschutzbeauftragten

Datenschutz ist keine Aufgabe der IT allein, aber ohne die IT lässt er sich nicht umsetzen. Wir liefern die technischen Angaben, die Ihr Datenschutzbeauftragter für das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten und für technisch-organisatorische Maßnahmen benötigt – in einer Form, die sich direkt weiterverwenden lässt.

Kommt es zu einem Vorfall, ist die Frist kurz. Wir halten deshalb vorab fest, wer informiert wird und wer die technische Bewertung schreibt.

  • Technische Zuarbeit für Verarbeitungsverzeichnis und Maßnahmenbeschreibung
  • Abgestimmter Meldeweg für den Fall eines Vorfalls
  • Auswertbare Protokolle mit definierter Aufbewahrung
  • Auftragsverarbeitungsvertrag als Grundlage unserer Betreuung
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.

Häufige Fragen

Ja. Bei Schichtbetrieb stimmen wir Wartungsfenster nicht auf Bürozeiten ab, sondern auf die Zeiten mit der geringsten fachlichen Belastung. Diese Zeiten legen Sie fest, wir richten uns danach. Für Störungen außerhalb der regulären Servicezeiten vereinbaren wir eine gesonderte Erreichbarkeit, die wir schriftlich festhalten.

Über zwei Bestandteile: das dokumentierte Berechtigungskonzept, das den Sollzustand beschreibt, und die regelmäßig erzeugte Auswertung der tatsächlich vergebenen Rechte. Beides zusammen zeigt, ob Soll und Ist übereinstimmen. Abweichungen halten wir mit Datum und Begründung fest, statt sie stillschweigend zu korrigieren.

Das hängt vom Datenbestand ab, nicht pauschal vom Dienst. Für Terminverwaltung und allgemeine Bürokommunikation ist der Einsatz meist unproblematisch, für Fachverfahren mit besonderen Kategorien personenbezogener Daten muss der Verarbeitungsort und der Auftragsverarbeitungsvertrag geprüft werden. Wir treffen diese Entscheidung nicht für Sie, sondern liefern die technische Grundlage dafür.

Verschlüsselte Geräte sind für Dritte nicht auslesbar. Zusätzlich sperren wir die zugehörigen Konten und Zugänge und entfernen, wo technisch möglich, die Unternehmensdaten aus der Ferne. Den Vorgang dokumentieren wir, weil er datenschutzrechtlich bewertet werden muss – auch wenn kein Datenabfluss vorliegt.

Ja, und das ist ein häufiger Einstieg. Wir werten zunächst aus, welche Rechte tatsächlich vergeben sind, und gleichen das mit den fachlichen Aufgaben ab. Der Abbau erfolgt schrittweise und abgestimmt, damit niemand plötzlich nicht mehr arbeiten kann. Erfahrungsgemäß dauert eine solche Bereinigung mehrere Wochen, nicht mehrere Tage.

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