Mehrere Betriebsstätten im Ring, eine IT-Verantwortung
Der Landkreis München legt sich ringförmig um die Stadt – mit Gemeinden, die technisch sehr unterschiedlich angebunden sind. Wir betreuen Unternehmen, deren Standorte über diesen Ring verteilt liegen, aus einer Hand.
Der Landkreis München umschließt die Landeshauptstadt und ist der wirtschaftsstärkste Landkreis Bayerns. Seine Struktur reicht von Hightech-Ansiedlungen über Verwaltungsstandorte bis zu Handwerksbetrieben und Logistik. Für einen IT-Dienstleister ist dabei weniger die Branche entscheidend als die Geografie: Viele Unternehmen hier arbeiten nicht an einem Ort, sondern an zwei, drei oder fünf – Verwaltung an einer Stelle, Lager an einer anderen, ein Vertriebsbüro an einer dritten. Genau diese Verteilung bestimmt, wie eine sinnvolle Betreuung aussieht.

Alle Standorte gleich verwaltet
Jede Betriebsstätte erhält denselben Softwarestand und dieselben Regeln – unabhängig davon, wie groß sie ist.
Anbindung je Gemeinde geprüft
Die verfügbare Bandbreite unterscheidet sich im Ring erheblich. Wir prüfen sie pro Adresse, bevor wir planen.
Vor-Ort-Termine gebündelt
Einsätze an mehreren Standorten fassen wir zu Fahrten zusammen, statt jede Kleinigkeit einzeln anzufahren.
Ein Vertrag, eine Abrechnung
Sie erhalten eine Leistungsbeschreibung für alle Standorte statt separater Vereinbarungen je Betriebsstätte.
Was Standortverteilung technisch verlangt
Zwei Betriebsstätten sind nicht doppelt so aufwendig wie eine, sondern anders aufwendig. Es entsteht die Frage, wo Daten liegen, wie die Standorte verbunden werden, welcher Ort bei einem Ausfall welchen ersetzen kann und wer vor Ort Zugang zu Technikräumen hat.
Wir beantworten diese Fragen einmal grundsätzlich und halten das Ergebnis in einem Standortkonzept fest. Neue Betriebsstätten werden danach nach demselben Muster eingerichtet, statt jedes Mal neu erfunden zu werden.
- ✓Standortkonzept mit festgelegter Rolle jeder Betriebsstätte
- ✓Gesicherte Kopplung der Standorte untereinander
- ✓Einheitliches Muster für die Einrichtung neuer Adressen
- ✓Geregelter Zugang zu Technikräumen an jedem Ort
Unterschiedliche Anbindungsqualität im Ring
Die Versorgung mit leistungsfähigen Anschlüssen ist im Landkreis sehr ungleich verteilt. In gut erschlossenen Gewerbegebieten stehen Glasfaseranschlüsse zur Verfügung, in anderen Lagen bleibt es bei deutlich schwächeren Leitungen – teilweise innerhalb weniger Kilometer Entfernung.
Deshalb steht am Anfang jeder Planung die Prüfung der tatsächlich verfügbaren Anschlüsse an Ihren konkreten Adressen. Erst danach entscheidet sich, ob Anwendungen zentral betrieben werden können oder ob ein Standort eigene Systeme braucht.
- ✓Prüfung verfügbarer Anschlüsse je Adresse statt pauschaler Annahme
- ✓Zweitanbindung über Mobilfunk an kritischen Standorten
- ✓Entscheidung zentral oder lokal auf Basis der gemessenen Leitung
- ✓Begleitung von Anschlussbestellungen und Anbieterwechseln
Vor-Ort-Service über ein weites Gebiet
Der Ring um München ist groß, und Anfahrten hängen stark von Tageszeit und Verkehrslage ab. Ein Betreuungsmodell, das für jede Kleinigkeit eine Fahrt vorsieht, wird für beide Seiten teuer und langsam.
Wir arbeiten deshalb zweistufig: Alles, was per Fernzugriff lösbar ist, wird sofort bearbeitet. Alles, was Hände vor Ort braucht, sammeln wir und fahren es in geplanten Terminen ab. Ausgenommen sind betriebskritische Störungen – dafür gilt die vereinbarte Reaktionszeit ohne Rücksicht auf die Planung.
- ✓Sofortige Bearbeitung aller fernlösbaren Vorgänge
- ✓Gebündelte Vor-Ort-Termine in festem Rhythmus
- ✓Sofortanfahrt bei betriebskritischen Störungen
- ✓Ersatzgeräte an Standorten mit längerer Anfahrt
Betriebe unterschiedlicher Größe unter einem Dach
Innerhalb eines Unternehmens im Landkreis unterscheiden sich die Standorte oft stark: die Verwaltung mit dreißig Arbeitsplätzen, das Lager mit fünf, ein Servicestützpunkt mit zwei. Trotzdem müssen für alle dieselben Regeln zu Anmeldung, Aktualisierungen und Sicherung gelten.
Wir setzen diese Regeln zentral durch, passen aber die Ausstattung an. Ein Zweipersonenstandort braucht keinen Serverraum, sondern eine verlässliche Anbindung und Geräte, die zentral verwaltet werden.
- ✓Zentral durchgesetzte Regeln für alle Betriebsstätten
- ✓Ausstattung nach tatsächlicher Größe des Standorts
- ✓Verwaltung kleiner Standorte ohne eigene Serverinfrastruktur
- ✓Einheitliche Anmeldung an jedem Arbeitsplatz im Unternehmen
Wachstum, Zukauf und neue Adressen
Im Landkreis München wechseln Unternehmen häufiger die Fläche als anderswo, weil Erweiterungen am bestehenden Ort oft nicht möglich sind. Ein Umzug oder eine zusätzliche Adresse trifft die IT damit regelmäßig.
Wir planen solche Vorhaben mit Vorlauf: Anschlussbestellung rechtzeitig, weil Bereitstellungsfristen lang sein können, Verkabelung vor dem Einzug, Umzug der Systeme in einem definierten Zeitfenster. Wird ein Betrieb zugekauft, führen wir dessen Umgebung schrittweise auf Ihren Standard.
- ✓Frühzeitige Anschlussbestellung wegen langer Bereitstellungsfristen
- ✓Netzwerkplanung und Verkabelung vor dem Einzug
- ✓Umzug der Systeme in einem abgestimmten Zeitfenster
- ✓Angleichung zugekaufter Umgebungen an Ihren Standard
Häufige Fragen
Ja. Die Landkreisgrenze spielt für die Betreuung keine Rolle, entscheidend sind Erreichbarkeit und Anbindung. Standorte innerhalb Münchens und im angrenzenden Umland betreuen wir im selben Vertrag. Bei weiter entfernten Adressen klären wir vorab, welcher Anteil per Fernzugriff abgedeckt wird und wie Vor-Ort-Einsätze organisiert werden.
Das hängt davon ab, wo gearbeitet wird und wie gut die Standorte angebunden sind. Sind alle Adressen leistungsfähig angeschlossen, spricht viel für eine zentrale Ablage. Gibt es einen schwach angebundenen Standort mit vielen Beschäftigten, kann eine lokale Kopie sinnvoll sein. Wir entscheiden das anhand gemessener Werte, nicht nach Grundsatz.
Über ein gemeinsames Verzeichnis, in dem jedes Gerät mit Standort, Beschaffungsjahr, Nutzer und zugehörigen Lizenzen geführt wird. Dieses Verzeichnis pflegen wir laufend im Rahmen des Betriebs. Bei Standortwechseln eines Geräts wird der Eintrag angepasst, sodass eine Inventur nicht jedes Mal von vorn beginnt.
Das lässt sich einrichten, kostet aber Geld und sollte deshalb bewusst entschieden werden. Wir ermitteln zunächst, welcher Standort wie lange ohne die zentralen Systeme arbeiten kann und was ein Stillstand dort kostet. Danach entscheiden Sie, für welche Standorte eine Absicherung wirtschaftlich ist.
Der Rhythmus wird im Vertrag festgelegt und richtet sich nach Größe und Bedarf der jeweiligen Betriebsstätte. Für Standorte mit vielen Arbeitsplätzen sind regelmäßige Termine üblich, für kleine Einheiten genügen meist längere Abstände. Zusätzliche Einsätze bei Störungen sind davon unabhängig und werden nicht auf diese Termine angerechnet.
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Orte im Landkreis München
Diese Gemeinden betreuen wir innerhalb des Landkreises.