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DESATIV
IT-Dienstleister Ottobrunn

IT für Zulieferer mit Geheimhaltungspflichten

Im Raum Ottobrunn arbeiten technische Zulieferer und Ingenieurbüros für Auftraggeber aus Luft- und Raumfahrt. Deren Verträge enthalten Anforderungen an Ihre IT. Wir setzen diese Anforderungen um und machen sie nachweisbar.

Ottobrunn liegt rund 12 km südöstlich unseres Münchner Sitzes. Der Raum ist von Luft- und Raumfahrt sowie technischen Zulieferern und Ingenieurbüros geprägt. Wer dort in einer Lieferkette arbeitet, kennt das Muster: Der Auftraggeber schickt einen Fragebogen zur Informationssicherheit, und plötzlich hängt ein Auftrag daran, ob Sie belegen können, wie Projektdaten getrennt, gespeichert und gelöscht werden. Als IT-Dienstleister für Ottobrunn richten wir Umgebungen so ein, dass solche Fragebögen beantwortbar werden, ohne dass Sie jedes Mal von vorn anfangen.

Zwei IT-Fachkräfte arbeiten gemeinsam an einem Arbeitsplatz im Rechenzentrum

Projekte technisch getrennt

Jedes Auftraggeberprojekt erhält eine eigene Ablage mit eigener Rechtestruktur. Wer nicht im Projekt ist, sieht es nicht.

Antworten auf Fragebögen

Wir liefern die technischen Angaben zu Sicherheitsfragebögen Ihrer Auftraggeber, statt Sie damit allein zu lassen.

Löschung belegbar

Wenn ein Projekt endet, lassen sich Daten gezielt und dokumentiert entfernen – inklusive der Sicherungsstände.

Fernzugriff kontrolliert

Externe Entwickler und Konstrukteure arbeiten über definierte Zugänge mit begrenzter Reichweite und Laufzeit.

rund 12 km
Weg von München-Neuhausen nach Ottobrunn
je Projekt
eigene Ablage mit eigener Berechtigungsgruppe
0
dauerhaft offene Zugänge für externe Beteiligte

Wenn der Auftraggeber Anforderungen an Ihre IT stellt

In Lieferketten der Luft- und Raumfahrt wandern Anforderungen nach unten. Der Endkunde verpflichtet den Systemlieferanten, dieser den Fertigungsbetrieb, dieser das Ingenieurbüro. Am Ende stehen Klauseln zu Vertraulichkeit, Zugriffsbeschränkung, Aufbewahrung und Löschung in einem Vertrag, den ein Betrieb mit fünfzehn Beschäftigten unterschreiben soll.

Wir übersetzen diese Klauseln in konkrete technische Maßnahmen und halten fest, welche Klausel durch welche Maßnahme abgedeckt ist. Diese Zuordnung ist der eigentliche Wert: Beim nächsten Audit oder Fragebogen greifen Sie darauf zurück, statt neu zu recherchieren.

  • Übersetzung vertraglicher Vorgaben in umsetzbare Maßnahmen
  • Zuordnungstabelle Klausel zu technischer Umsetzung
  • Wiederverwendbare Antwortbausteine für Sicherheitsfragebögen
  • Aktualisierung, wenn sich Anforderungen des Auftraggebers ändern

Getrennte Projektumgebungen im Alltag

Trennung klingt aufwendig und wird deshalb oft unterlassen. Praktisch funktioniert sie, wenn sie beim Anlegen eines Projekts automatisch passiert: Ablage, Gruppe, Rechte und Aufbewahrungsregel entstehen in einem Schritt nach festem Muster. Danach ist Mitarbeit im Projekt eine Frage der Gruppenmitgliedschaft.

Wichtig ist die Gegenrichtung. Endet die Beteiligung einer Person, wird sie aus der Gruppe entfernt und verliert damit sofort den Zugriff – nicht erst beim Austritt aus dem Unternehmen.

  • Standardisierte Anlage neuer Projekträume nach festem Muster
  • Zugriff ausschließlich über Projektgruppen
  • Sofortiger Entzug bei Ende der Projektbeteiligung
  • Getrennte Ablage für Konstruktions- und Berechnungsdaten

Konstruktionsdaten und große Dateien

Ingenieurbüros arbeiten mit Modell- und Simulationsdaten, die einzelne Dateien schnell in den Gigabytebereich bringen. Solche Dateien vertragen keine langsame Anbindung und keine Synchronisationsdienste, die bei jedem Speichern die gesamte Datei erneut übertragen.

Wir legen deshalb fest, welche Daten lokal auf schnellem Speicher liegen und welche in die Cloud gehören. Die Sicherung folgt dieser Aufteilung, statt pauschal alles gleich zu behandeln.

  • Schneller lokaler Speicher für aktive Konstruktionsstände
  • Cloud-Ablage für abgeschlossene und geteilte Stände
  • Versionierung mit definierter Anzahl vorgehaltener Stände
  • Anbindung von Rechenknoten ohne Umweg über Arbeitsplätze

Externe Beteiligte einbinden, ohne das Netz zu öffnen

Projektarbeit bringt freie Konstrukteure, Prüfstellen und Partnerbetriebe ins Haus. Ein Zugang für jeden von ihnen ist unvermeidbar, ein dauerhafter Zugang für jeden von ihnen nicht. Wir vergeben Zugänge mit Laufzeit, begrenzt auf die Systeme, die für die konkrete Aufgabe nötig sind.

Jeder externe Zugang ist einer Person zugeordnet, nicht einem Unternehmen. Sammelkonten machen Protokolle wertlos, weil sich später niemand mehr zuordnen lässt.

  • Personenbezogene Zugänge statt Sammelkonten für Partnerfirmen
  • Befristung mit aktiver Verlängerung statt stiller Fortführung
  • Zugriff nur auf die im Projekt benötigten Systeme
  • Mehrfaktor-Anmeldung für jeden Zugang von außen

Projektende, Aufbewahrung und Löschung

Verträge regeln nicht nur, wie Daten geschützt werden, sondern auch, wie lange sie aufbewahrt und wann sie gelöscht werden müssen. In gewachsenen Umgebungen scheitert das an einem simplen Punkt: Niemand weiß, wo überall Kopien liegen.

Wir vermeiden diese Lage, indem Projektdaten von Anfang an an definierten Orten liegen. Zum Projektende erzeugen wir einen Abschlussstand, versehen ihn mit der vertraglichen Aufbewahrungsfrist und entfernen die Arbeitsbestände dokumentiert – auch aus den Sicherungen, sobald deren Zyklus es zulässt.

  • Definierte Speicherorte statt verstreuter Arbeitskopien
  • Abschlussstand mit hinterlegter Aufbewahrungsfrist
  • Dokumentiertes Entfernen der Arbeitsbestände
  • Berücksichtigung der Sicherungszyklen bei Löschzusagen
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.

Häufige Fragen

Ja. Wir beantworten die technischen Abschnitte auf Basis der tatsächlich eingerichteten Maßnahmen und kennzeichnen Punkte, die derzeit nicht erfüllt sind, statt sie zu beschönigen. Für diese Punkte erhalten Sie einen Vorschlag mit Aufwand, damit Sie entscheiden können, ob sich die Umsetzung für den Auftrag lohnt.

Nein, und in der Regel wird das von Auftraggebern auch nicht akzeptiert. Ein Kennwort auf einem Ordner sagt nichts darüber aus, wer tatsächlich zugegriffen hat, und es lässt sich weitergeben. Notwendig ist eine Trennung über Benutzerkonten und Gruppen, deren Zuordnung protokolliert und auswertbar ist.

Das ist möglich, aber es ist ein Projekt und keine Einstellung. Der Aufwand hängt davon ab, wie stark Daten heute vermischt sind. Wir beginnen mit einer Auswertung der vorhandenen Ablagen, ordnen Bestände Projekten zu und ziehen dann schrittweise um. Unklare Bestände werden nicht geraten, sondern mit Ihnen geklärt.

Wir richten dafür Ablagen mit engem, namentlich benanntem Zugriffskreis ein und protokollieren jeden Zugriff. Unsere eigenen Administratorzugänge lassen sich davon ausnehmen, wenn Ihr Vertrag das verlangt. Diese Einschränkung halten wir schriftlich fest, damit klar ist, welche Unterstützung wir in diesen Bereichen leisten können und welche nicht.

Ja. In technischen Betrieben liegen die Vorgaben zu Dokumentenlenkung und Nachweisführung meist im Qualitätsmanagement, nicht in der IT. Wir stimmen Ablagestruktur, Versionierung und Aufbewahrung mit den dort geltenden Regeln ab, damit nicht zwei widersprüchliche Systeme nebeneinander entstehen.

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