Gewachsene IT ordnen, alte Server ablösen
Im Unterhachinger Gewerbegebiet arbeiten Dienstleister, Handel und kleinere Produzenten oft mit Technik aus mehreren Beschaffungsjahren. Wir bringen diese Landschaft in einen Zustand, der planbar ist – schrittweise und mit klarem Blick auf die Kosten.
Unterhaching liegt rund 10 km südlich unseres Sitzes. Die Betriebe im dortigen Gewerbegebiet haben ihre IT selten am Reißbrett entworfen. Sie ist über Jahre entstanden: ein Server aus einem Investitionsjahr, Arbeitsplätze aus drei weiteren, ein Switch, den einmal jemand nachgekauft hat, dazu Software in Versionen, die niemand mehr aktualisiert hat. Das funktioniert – bis es nicht mehr funktioniert. Als IT-Dienstleister für Unterhaching bringen wir solche Landschaften in Ordnung, ohne dass Sie alles auf einmal ersetzen müssen.

Ersatz nach Dringlichkeit
Wir bewerten jedes Gerät nach Alter, Ausfallfolge und Sicherheitslage. Ersetzt wird zuerst, was am teuersten ausfällt.
Kosten vorher sichtbar
Sie erhalten eine mehrjährige Übersicht, welche Beschaffung wann ansteht. Investitionen kommen nicht als Überraschung.
Gemischte Hardware im Griff
Unterschiedliche Gerätegenerationen lassen sich betreiben, wenn Softwarestand und Konfiguration vereinheitlicht sind.
Ohne Betriebsstillstand
Umstellungen legen wir in Zeiten geringer Auslastung und behalten den alten Stand vor, bis der neue nachweislich läuft.
Wann ein Server wirklich getauscht werden muss
Ein Server wird selten deshalb ausgetauscht, weil er zu langsam ist. Der Auslöser ist meist ein anderer: Der Hersteller liefert keine Ersatzteile mehr, das Betriebssystem erhält keine Sicherheitsaktualisierungen, oder eine Fachanwendung setzt eine Version voraus, die auf der vorhandenen Hardware nicht mehr läuft. Diese drei Punkte prüfen wir konkret, bevor über eine Beschaffung gesprochen wird.
Fällt die Prüfung eindeutig aus, klären wir die Zielrichtung: eigener Server, Verlagerung in ein Rechenzentrum oder eine Mischung. Diese Entscheidung hängt bei Betrieben in Unterhaching regelmäßig an der Fachanwendung, nicht an einer allgemeinen Vorliebe für Cloud oder eigene Hardware.
- ✓Prüfung von Ersatzteilverfügbarkeit und Herstellersupport
- ✓Abgleich der Anforderungen Ihrer Fachanwendungen
- ✓Vergleich von eigenem Server, Rechenzentrum und Mischbetrieb
- ✓Entscheidungsvorlage mit Kosten über die geplante Nutzungsdauer
Was gemischte Gerätelandschaften teuer macht
Nicht das Alter einzelner Geräte verursacht die Kosten, sondern die Vielfalt. Wenn jeder Arbeitsplatz anders eingerichtet ist, dauert jede Störung länger, weil erst der Zustand ermittelt werden muss. Vereinheitlichung senkt den Aufwand deshalb schneller als jeder Hardwaretausch.
Wir bringen darum zuerst Konfiguration und Softwarestand auf eine gemeinsame Linie. Erst danach folgt der Austausch der Geräte, die es tatsächlich nötig haben. In dieser Reihenfolge wird sofort etwas günstiger, ohne dass Sie investieren.
- ✓Einheitlicher Softwarestand auf allen Arbeitsplätzen
- ✓Zentrale Verteilung von Aktualisierungen statt Einzelpflege
- ✓Verzeichnis aller Geräte mit Beschaffungsjahr und Zustand
- ✓Reduzierung der eingesetzten Gerätemodelle bei Neubeschaffung
Kostendruck ernst nehmen, ohne an der Sicherung zu sparen
Wenn Budgets eng sind, wird zuerst an Dingen gespart, deren Fehlen man nicht sofort merkt. Die Datensicherung steht dabei ganz oben – die schlechteste aller Einsparungen, weil der Schaden im Ernstfall die eingesparten Beträge um Größenordnungen übersteigt.
Wir zeigen deshalb, wo sich sinnvoll sparen lässt: bei ungenutzten Lizenzen, bei zu groß dimensionierten Verträgen, bei Doppelbeschaffungen zwischen Abteilungen. Diese Posten finden sich in fast jeder gewachsenen Umgebung und finanzieren häufig einen erheblichen Teil der notwendigen Modernisierung.
- ✓Prüfung aller laufenden Lizenz- und Wartungsverträge
- ✓Aufdecken bezahlter, aber nicht mehr genutzter Dienste
- ✓Bündelung von Verträgen mit einheitlichen Laufzeiten
- ✓Erhalt der Datensicherung als nicht verhandelbarer Bestandteil
Übernahme einer Umgebung, die niemand dokumentiert hat
Bei Betrieben, die über Jahre wechselnde Helfer und Anbieter hatten, liegt selten eine brauchbare Dokumentation vor. Wir setzen deshalb nicht voraus, dass uns jemand etwas übergibt. Wir ermitteln den Bestand selbst: Geräte, Dienste, Zugänge, Verträge, Abhängigkeiten.
Das Ergebnis ist eine Bestandsaufnahme, die Ihnen gehört. Sie zeigt auch Systeme, deren Zweck niemand mehr benennen kann, und Zugänge ausgeschiedener Dienstleister.
- ✓Eigenständige Aufnahme ohne Angewiesenheit auf Vorunterlagen
- ✓Auflistung aller aktiven Zugänge inklusive externer Beteiligter
- ✓Kennzeichnung von Systemen ohne erkennbaren Zweck
- ✓Übergabe der vollständigen Dokumentation an Sie
Betrieb nach der Modernisierung
Eine erneuerte Umgebung veraltet wieder, wenn niemand sie pflegt. Wir übernehmen deshalb den laufenden Betrieb mit Überwachung, Aktualisierungen und Anwendersupport und melden uns, bevor ein Zustand kritisch wird – nicht erst, wenn er es ist.
Einmal jährlich gehen wir die Planung mit Ihnen durch und passen an, was sich geändert hat: Auftragslage, Mitarbeiterzahl, Anforderungen der Fachanwendung.
- ✓Überwachung von Servern, Netzwerk und Sicherungsläufen
- ✓Anwendersupport mit festgelegten Reaktionszeiten
- ✓Jährliche Fortschreibung der Investitionsplanung
- ✓Feste Ansprechpartner, die Ihre Umgebung kennen
Häufige Fragen
Nein, und in den meisten Fällen raten wir davon ab. Ein vollständiger Austausch bindet Budget und Aufmerksamkeit an einem Punkt, an dem beides oft anders besser eingesetzt wäre. Wir bilden stattdessen eine Reihenfolge nach Dringlichkeit und verteilen die Beschaffung über mehrere Jahre. Sicherheitskritische Punkte werden allerdings vorgezogen.
Das ist ein häufiger Fall. Wenn der Hersteller keine aktuelle Version anbietet, isolieren wir das System: eigenes Netzsegment, kein Internetzugang, eng begrenzte Zugriffe. Das ist eine Übergangslösung und ersetzt nicht die Klärung mit dem Hersteller, verschafft aber Zeit für eine geordnete Ablösung.
Wir rechnen das durch, statt es zu behaupten. In die Betrachtung gehören Lizenzkosten, laufende Gebühren, die Anbindung Ihres Standorts und der Aufwand für die Umstellung. Bei Betrieben mit wenigen Servern und stabiler Anwendung fällt das Ergebnis nicht selten gegen die Cloud aus. Dann sagen wir das auch.
Der überwiegende Teil der Störungen lässt sich per Fernzugriff lösen, meist deutlich schneller als jede Anfahrt. Wenn ein Vor-Ort-Einsatz nötig ist, kommen wir aus München-Neuhausen über rund 10 km – die tatsächliche Dauer hängt von der Verkehrslage ab. Die vereinbarte Reaktionszeit gilt unabhängig davon und wird im Ticketsystem gemessen.
Die Bestandsaufnahme wird als eigene Leistung mit festem Preis beauftragt, der sich nach Anzahl der Standorte, Server und Arbeitsplätze richtet. Sie erhalten das Ergebnis als Dokumentation und Handlungsempfehlung, unabhängig davon, ob Sie uns anschließend mit dem Betrieb beauftragen. Damit entsteht keine Bindung durch die Aufnahme selbst.
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