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DESATIV
IT-Lösungen München

IT auslegen für Flächen, die man nicht ewig behält

Die meisten Münchner Betriebe planen ihre IT für Räume, die sie gemietet haben und in einigen Jahren wieder verlassen. Das verändert die Antwort auf fast jede Beschaffungsfrage.

Wer im Stadtgebiet eine IT-Landschaft aufbaut, entscheidet unter Bedingungen, die andernorts kaum eine Rolle spielen: begrenzte Fläche, hohe Quadratmeterkosten, Bestandsgebäude mit engen Leitungswegen, selten ein Raum, der als Technikraum taugt, und Mietverträge, die kürzer laufen als die Nutzungsdauer der Geräte. Diese Seite ordnet unsere Leistungsbereiche unter genau diesen Randbedingungen. Was in einzelnen Vierteln zusätzlich zählt, steht auf den Stadtteilseiten.

Zwei IT-Fachkräfte arbeiten gemeinsam an einem Arbeitsplatz im Rechenzentrum

Ortsunabhängig auslegen

Je kürzer die Restlaufzeit des Mietvertrags, desto stärker gewichten wir Komponenten, die ein Umzug nicht entwertet.

Ohne Technikraum planen

Wo kein Raum für Wärme und Lärm existiert, bestimmt das die Auswahl der Geräte – nicht umgekehrt.

Begehung vor Beschaffung

Leitungswege und Stromversorgung der Fläche entscheiden mehr als jedes Datenblatt.

Zwei Wege nach draußen

Eine zweite Verbindung über Mobilfunk gehört für uns zur Grundausstattung, nicht in die Kür.

3 bis 5 Jahre
typische Restlaufzeit, an der wir ortsgebundene Investitionen messen
2 Wege
angestrebte Anbindung je Standort: Festanschluss und Mobilfunk
vor Anmietung
bester Zeitpunkt für die technische Begehung einer neuen Fläche

Auslegen, wenn es keinen Technikraum gibt

In Etagenbüros steht die Serverhardware im Abstellraum, in der Teeküche oder unter einem Schreibtisch. Damit entstehen Anforderungen, die auf keinem Datenblatt stehen: Ein Gerät darf nicht laut sein, es darf den Raum nicht aufheizen, und die Absicherung des Stromkreises muss es tragen.

Wir wählen deshalb kleiner dimensionierte, leise Systeme und verlagern das, was Wärme und Lärm erzeugt, so weit wie möglich aus der Fläche heraus. Das führt oft zu einem höheren Anteil an Onlinediensten als bei einem Betrieb mit eigenem Gebäude – nicht aus Prinzip, sondern weil die Räume es vorgeben. Muss eine Fachanwendung lokal bleiben, klären wir vorher Aufstellort, Belüftung und Stromkreis.

  • Geräuschpegel und Wärmeabgabe als Auswahlkriterium
  • Prüfung von Stromkreis und Absicherung vor der Beschaffung
  • Verlagerung wärmeintensiver Dienste, wo fachlich vertretbar

Investitionen bei kurzer Mietlaufzeit bewerten

Eine Anschaffung, die sich über sechs Jahre rechnet, ist in einer Fläche mit drei Jahren Restlaufzeit riskant. Fest verbaute Komponenten – strukturierte Verkabelung, Zutrittstechnik, Deckenanschlüsse – verlieren beim Auszug ihren Wert vollständig, während sich Endgeräte, Netzwerktechnik und Lizenzen mitnehmen lassen.

Wir teilen jede Planung deshalb in ortsgebundene und mitnehmbare Anteile und stellen den ortsgebundenen Teil gegen die Restlaufzeit. Bei kurzen Verträgen fällt die Entscheidung häufig zugunsten des Mitnehmbaren aus, auch wenn es im Betrieb etwas teurer ist. Diese Rechnung legen wir offen, damit die Abwägung nachvollziehbar bleibt.

  • Trennung der Planung in ortsgebundene und mitnehmbare Anteile
  • Bewertung fest verbauter Technik gegen die Restlaufzeit des Vertrags
  • Berücksichtigung von Rückbaupflichten aus dem Mietvertrag

Netzaufbau in Bestandsgebäuden

Altbauten geben die Leitungsführung vor. Es gibt keine Doppelböden, oft keine durchgängigen Schächte, teils keine Erlaubnis für neue Durchbrüche. Wer trotzdem ein sauber segmentiertes Netz möchte, muss die Struktur an die vorhandenen Wege anpassen statt umgekehrt.

Wir beginnen deshalb mit einer Begehung und zeichnen auf, welche Wege bestehen und wo eine Funkstrecke die einzige Möglichkeit ist. Segmentierung setzen wir über gemanagte Komponenten um, sodass Verwaltung, Gäste und Technik auch auf gemeinsam genutzter Verkabelung getrennt bleiben. In Sendlingsendling) kommen Hallenbedingungen hinzu, in der Maxvorstadtmaxvorstadt) große Dateimengen über dieselben Wege.

  • Begehung mit Aufnahme vorhandener Leitungswege vor der Planung
  • Trennung über gemanagte Komponenten statt über getrennte Kabel
  • Funkstrecken dort, wo bauliche Eingriffe ausgeschlossen sind

Anbindung im Stadtgebiet realistisch einschätzen

Die Versorgungslage unterscheidet sich in München nicht nur zwischen Vierteln, sondern zwischen benachbarten Häusern. Ein moderner Anschluss endet gelegentlich am Grundstück, ohne in der Etage anzukommen, und eine Neubereitstellung braucht mehr Vorlauf, als eine Umzugsplanung vorsieht.

Wir klären deshalb vor der Auslegung, was an der konkreten Adresse verfügbar ist, und richten die Planung danach aus. Reicht die Bandbreite nicht für eine vollständige Verlagerung in Onlinedienste, bleibt ein lokaler Anteil bestehen. Unabhängig davon planen wir eine zweite Verbindung über Mobilfunk ein, die bei einem Ausfall Bestellungen, Telefonie und Anmeldung trägt.

  • Prüfung der tatsächlichen Verfügbarkeit an der konkreten Adresse
  • Abstimmung der Cloud-Anteile auf die vorhandene Bandbreite
  • Zweite Verbindung über Mobilfunk mit definierten Notabläufen

Mehrere kleine Flächen statt einer großen

Weil zusammenhängende Flächen selten und teuer sind, arbeiten viele Betriebe auf zwei oder drei Adressen: die Verwaltung im Altbau, das Lager in einem Hinterhof, ein Besprechungsraum angemietet. Für die IT bedeutet das mehrere Anschlüsse und die Gefahr, dass an jedem Ort eine eigene kleine Insel entsteht.

Wir führen solche Standorte zu einer Umgebung zusammen, in der Benutzerkonten, Richtlinien und Geräteverwaltung zentral bleiben, während vor Ort nur Netzwerktechnik steht. Die Kopplung erfolgt verschlüsselt über die vorhandenen Anschlüsse. Wer die Adresse wechselt, findet dieselbe Ablage und dieselben Berechtigungen vor.

  • Zentrale Benutzer- und Geräteverwaltung über alle Adressen hinweg
  • Verschlüsselte Kopplung der Standorte über vorhandene Anschlüsse
  • Vor Ort nur Netzwerktechnik statt eigener Serverinsel
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
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Häufige Fragen

Nur wenn eine Fachanwendung ihn verlangt oder Datenmengen anfallen, die über die vorhandene Leitung nicht sinnvoll bewegt werden können. Trifft beides nicht zu, sprechen im Stadtgebiet Platz, Wärme und Lärm meist dagegen.

Dass ortsgebundene Anteile klein bleiben sollten. Wir gewichten dann Endgeräte, Netzwerktechnik und Lizenzen stärker und vermeiden fest verbaute Technik, deren Wert beim Auszug verloren geht.

Ja. Trennung entsteht heute über gemanagte Komponenten, nicht über getrennte Kabelstränge. Auf einer gemeinsam genutzten Verkabelung lassen sich Verwaltung, Gäste und Technik zuverlässig auseinanderhalten.

Sehr unterschiedlich, teilweise von Haus zu Haus. Wir prüfen die konkrete Adresse, bevor wir die Cloud-Anteile festlegen, und planen grundsätzlich eine zweite Verbindung über Mobilfunk ein.

In der Regel ja, ohne an jedem Ort eigene Server. Benutzerverwaltung, Richtlinien und Ablage bleiben zentral, vor Ort steht nur Netzwerktechnik. Die Kopplung läuft verschlüsselt über die vorhandenen Anschlüsse.

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