IT-Support für kleine Unternehmen und Einrichtungen in Haar
In Haar arbeiten viele Häuser im Schichtbetrieb. Fällt dort die Dokumentation aus, steht nicht nur ein Arbeitsplatz still, sondern die Übergabe zwischen zwei Diensten. Wir sorgen dafür, dass in solchen Momenten jemand erreichbar ist, der die Umgebung kennt.
Haar liegt rund 13 Kilometer östlich unseres Büros in Neuhausen-Nymphenburg. Geprägt wird der Ort vom Gesundheits- und Sozialwesen, dazu kommen Wohn- und Mischgewerbe mit kleinen Dienstleistern, Praxen und Handwerksbetrieben. Was diese Kundengruppe verbindet: Es gibt keine eigene IT-Abteilung, dafür aber Abläufe, die sich nicht einfach um zwei Stunden verschieben lassen. Wir übernehmen deshalb den kompletten Anwendersupport – von der ersten Meldung bis zur Rückmeldung, dass wieder gearbeitet werden kann.

Erreichbar zur Übergabezeit
Für Betriebe mit Schichtbetrieb vereinbaren wir erweiterte Servicezeiten, die auf die tatsächlichen Dienstwechsel gelegt werden.
Fernzugriff mit Protokoll
Jede Sitzung wird mit Zeitpunkt und Bearbeiter festgehalten – wichtig, wenn Sie Zugriffe auf sensible Systeme nachweisen müssen.
Vor Ort in Haar
Rund 13 Kilometer Anfahrt. Hardwaretausch, Netzwerkprüfung und Arbeitsplatzaufbau erledigen wir im Termin vor Ort.
Rollen statt Einzelkonten
Bei häufigem Personalwechsel vergeben wir Rechte über Rollen. Ein neuer Dienst bekommt Zugriff, ohne dass jemand improvisiert.
Wenn der Ausfall in die Dienstübergabe fällt
Der unangenehmste Zeitpunkt für eine Störung ist nicht der Vormittag, sondern der Wechsel zwischen zwei Diensten. Genau dann müssen Eintragungen abgeschlossen, gelesen und gegengezeichnet werden. Hängt in diesem Moment die Anmeldung oder ist das Dokumentationssystem nicht erreichbar, entsteht innerhalb weniger Minuten ein Rückstau, den niemand später nebenbei aufholt.
Wir behandeln solche Fälle deshalb nicht nach Uhrzeit, sondern nach Auswirkung. Für Häuser mit Schichtbetrieb legen wir die Servicezeiten so, dass sie die Übergaben abdecken, und hinterlegen im Ticketsystem, welche Systeme als betriebskritisch gelten. Die Reaktionszeiten dafür werden vertraglich vereinbart und nach Dringlichkeit gestaffelt – nicht pauschal für alles zugesagt.
- ✓Betriebskritische Systeme vorab benannt und im Ticketsystem markiert
- ✓Servicezeiten an den tatsächlichen Dienstwechseln ausgerichtet
- ✓Papiergestützter Notfallweg für die Zeit bis zur Wiederherstellung
Berechtigungen bei wechselndem Personal
In Einrichtungen mit Aushilfen, Springern und befristeten Kräften wächst die Kontenlandschaft schneller, als sie aufgeräumt wird. Typisch ist das Sammelkonto am Stationsrechner, weil es schnell gehen musste. Damit lässt sich später nicht mehr nachvollziehen, wer welchen Datensatz geöffnet hat – und genau das ist bei besonderen Kategorien personenbezogener Daten der entscheidende Punkt.
Wir bauen die Rechtevergabe deshalb auf Rollen um. Ein Zugang wird an eine Funktion geknüpft, nicht an eine Person, die zufällig eingerichtet wurde. Beim Austritt wird das Konto deaktiviert, nicht gelöscht, damit die Nachvollziehbarkeit erhalten bleibt.
So melden Sie eine Störung aus Haar
Es gibt drei Wege zu uns: Telefon für alles, was gerade blockiert, E-Mail für Anfragen mit Zeitpuffer und ein Portal für alles, was Sie nachverfolgen möchten. Am Telefon landen Sie direkt bei einem Techniker. Eine fachliche Beschreibung erwarten wir nicht – die Angabe, was nicht mehr geht und wie viele Personen betroffen sind, reicht für die Einstufung völlig aus.
Jede Meldung wird als Ticket erfasst, auch die telefonische. Tritt dasselbe Verhalten Wochen später erneut auf, steht die damalige Ursache bereits im Verlauf. Nach Abschluss erhalten Sie eine kurze Notiz zur Ursache.
Fernwartung zuerst, Anfahrt wenn nötig
Der überwiegende Teil der Anfragen lässt sich per Fernzugriff klären, ohne dass jemand aus München losfahren muss. Der Zugriff startet erst nach Ihrer Freigabe im Einzelfall, Sie sehen die Sitzung auf Ihrem Bildschirm mit und können sie jederzeit beenden. Für Sie ist das der schnellste Weg, für uns der nachvollziehbarste.
Manches geht per Fernwartung nicht: ein Netzteil tauschen, eine Netzwerkdose durchmessen, einen Rechner an einem neuen Platz aufbauen. Dafür fahren wir die rund 13 Kilometer nach Haar. Wie schnell das geht, hängt von der Verkehrslage auf der Ostachse ab – planbare Arbeiten legen wir deshalb bewusst in einen Termin außerhalb der Hauptzeiten.
Grundschutz für kleine Einrichtungen
Kleine Häuser und Praxen halten sich häufig für zu unbedeutend, um Ziel zu werden. Angriffe laufen aber automatisiert und suchen offene Zugänge, nicht bestimmte Namen.
Wir richten deshalb bei jedem betreuten Kunden dieselbe Grundlage ein: Mehrfaktor-Anmeldung für Cloud-Zugänge und Fernzugriffe, laufende Updates, zentral überwachten Schutz auf den Endgeräten und eine Sicherung nach dem 3-2-1-Prinzip mit einem Stand, der nicht überschrieben werden kann. Dazu kommt mindestens einmal jährlich ein Testrückspielen, weil eine Sicherung ohne Probe nur eine Vermutung ist.
Häufige Fragen
Ja, für Betriebe mit Schichtbetrieb vereinbaren wir erweiterte Servicezeiten oder eine Rufbereitschaft. Der Umfang wird vorab festgelegt und richtet sich nach Ihren tatsächlichen Dienstzeiten. Eine pauschale Zusage rund um die Uhr geben wir bewusst nicht ab.
Fernzugriffe finden nur nach Ihrer Freigabe und in Ihrer Anwesenheit am Bildschirm statt. Jede Sitzung wird mit Zeitpunkt und Bearbeiter protokolliert. Für Systeme mit besonders schützenswerten Inhalten vereinbaren wir zusätzlich, dass die Anwendung vor dem Zugriff geschlossen wird und wir ausschließlich auf Systemebene arbeiten.
Wenn die Rollen einmal sauber aufgebaut sind, ist ein zusätzlicher Zugang eine Sache von Minuten und lässt sich per Fernzugriff erledigen. Wichtig ist nur, dass die Meldung von einer bei uns hinterlegten berechtigten Person kommt. Diese Freigabeliste stimmen wir zu Beginn der Zusammenarbeit mit Ihrer Leitung ab.
Den Herstellersupport für die Anwendung selbst leistet weiterhin der Anbieter. Wir grenzen aber ein, ob die Ursache im Netzwerk, am Endgerät oder in der Software liegt, und übernehmen die Abstimmung mit dem Hersteller.
Nein. Wir arbeiten ab fünf Arbeitsplätzen, für kleine Kunden meist über ein Stundenkontingent mit geringer monatlicher Grundgebühr für Überwachung und Sicherungskontrolle. Ein voller Betreuungsvertrag rechnet sich erfahrungsgemäß erst ab etwa zehn bis fünfzehn Plätzen.
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