IT-Support für KMU im Landkreis München
Der Landkreis legt sich als Ring um die Stadt. Viele Betriebe sitzen deshalb nicht an einem Ort, sondern an zweien oder dreien – mit unterschiedlicher Anbindung, unterschiedlicher Technik und derselben Erwartung an den Support.
Der Landkreis München umschließt die Stadt vollständig und ist der wirtschaftsstärkste Landkreis Bayerns. Die Struktur reicht von Hightech-Unternehmen über Handel bis zu klassischem Handwerk, und die Entfernungen zwischen zwei Gemeinden im Ring sind teils größer als die Strecke ins Zentrum. Für den IT-Support ändert das die Grundlogik: Nicht die schnelle Anfahrt trägt das Konzept, sondern eine Betreuung, die überwiegend aus der Ferne funktioniert und Vor-Ort-Arbeiten planbar bündelt.

Fernzugriff als Regelweg
Der weit überwiegende Teil aller Meldungen wird ohne Anfahrt gelöst – unabhängig davon, in welcher Gemeinde des Rings Sie sitzen.
Termine gebündelt
Planbare Aufgaben sammeln wir und arbeiten sie an einem abgestimmten Vor-Ort-Tag gemeinsam ab, statt einzeln zu fahren.
Ersatzgeräte vorbereitet
An kritischen Positionen liegt ein eingerichtetes Austauschgerät bereit. Ein Defekt kostet dann Minuten statt einer halben Fahrt.
Mehrere Standorte, ein Ticketstand
Alle Meldungen laufen in einem System zusammen, jeweils dem Standort zugeordnet. Sie sehen, wo sich Probleme häufen.
Ein Betrieb, mehrere Gemeinden im Ring
Verwaltung im Norden, Lager im Osten, ein Verkaufsraum im Süden – im Landkreis München ist diese Aufteilung eher Regel als Ausnahme. Gewachsen ist sie meist nicht nach Plan, sondern nach verfügbaren Flächen. Entsprechend unterschiedlich sieht die Technik an den Standorten aus: verschiedene Anbieter für den Anschluss, verschiedene Routergenerationen, verschiedene Regeln dafür, wer worauf zugreifen darf.
Wir vereinheitlichen zuerst das, was den Alltag bestimmt: eine gemeinsame Anmeldung, eine Ablage mit gleichen Rechten an allen Standorten und eine gesicherte Verbindung dazwischen. Danach fällt der Support deutlich leichter, weil eine Meldung aus dem Lager dieselbe Umgebung betrifft wie eine aus der Verwaltung – und nicht drei Sonderfälle.
- ✓Einheitliche Anmeldung und Rechtestruktur über alle Standorte
- ✓Gesicherte Kopplung der Standorte statt einzelner Insellösungen
- ✓Bestandsverzeichnis je Standort mit Anschluss und Gerätetypen
- ✓Ticketzuordnung nach Standort für auswertbare Häufungen
Warum Fernwartung hier den Ausschlag gibt
Eine Zusage über eine schnelle Anfahrt wäre im Ring nicht ehrlich: Zwischen zwei Gemeinden an gegenüberliegenden Seiten liegen erhebliche Strecken, und die Verkehrslage auf dem Autobahnring lässt sich nicht vorhersagen. Wir stellen den Support deshalb bewusst auf den Fernzugriff ab, der sofort verfügbar ist und keine Fahrzeit kennt.
Dazu gehört, dass die Voraussetzungen dafür stimmen. Jeder betreute Rechner erhält einen vorbereiteten Zugangsweg, der erst nach Ihrer Freigabe im Einzelfall aktiv wird, für den Anwender sichtbar bleibt und protokolliert wird. Reaktionsfristen werden vertraglich vereinbart und nach Auswirkung auf den Betrieb gestaffelt.
Vor-Ort-Arbeiten entlang einer Route
Manches lässt sich nicht aus der Ferne erledigen: eine Dose nachziehen, einen Bildschirm anschließen, einen Netzwerkschrank aufräumen, ein neues Gerät an einen Platz stellen. Solche Aufgaben sammeln wir und terminieren sie gemeinsam, meist in einem festen Turnus je Standort. Das reduziert Fahrten und macht den Aufwand für beide Seiten kalkulierbar.
Bei Betrieben mit mehreren Standorten planen wir diese Tage als Route durch den Ring, sodass an einem Termin mehrere Adressen abgedeckt sind. Was dringend ist, wartet natürlich nicht auf den nächsten Turnus – es wird nach der vereinbarten Dringlichkeitsstufe behandelt und gegebenenfalls sofort angefahren.
Ersatzgeräte statt Hoffnung auf schnelle Fahrt
Wenn Anfahrt Zeit kostet, verschiebt sich die richtige Vorsorge von der Reaktionsgeschwindigkeit zur Vorbereitung. Wir legen deshalb für jeden Standort fest, welche Positionen nicht ausfallen dürfen, und hinterlegen dort ein bereits eingerichtetes Austauschgerät – ein Notebook im Schrank, einen zweiten Router im Karton, ein baugleiches Etikettengerät im Lager.
Ein Defekt bedeutet dann: Gerät tauschen, kurz per Fernzugriff prüfen, weiterarbeiten. Die eigentliche Reparatur oder Garantieabwicklung läuft anschließend ohne Zeitdruck. Welche Reserven sinnvoll sind, ergibt sich aus der Bestandsaufnahme und nicht aus einer pauschalen Empfehlung.
Anbindung, Grundschutz und Abrechnung
Die Qualität des Internetanschlusses schwankt im Landkreis von Gemeinde zu Gemeinde erheblich. Wir prüfen deshalb je Standort, was verfügbar ist, und richten dort, wo der Betrieb davon abhängt, einen zweiten Weg über Mobilfunk ein, der bei Ausfall automatisch übernimmt. Dazu kommt die übliche Grundausstattung: Mehrfaktor-Anmeldung, laufende Updates, überwachter Schutz der Endgeräte und eine Sicherung nach dem 3-2-1-Prinzip.
Abgerechnet wird über ein Stundenkontingent oder eine Monatspauschale je Arbeitsplatz. Bei mehreren Standorten empfehlen wir meist die Pauschale, weil sie unabhängig davon gilt, aus welcher Gemeinde die Meldung kommt, und weil dann niemand vor einem Anruf über Kosten nachdenkt.
Häufige Fragen
Nein, die Abrechnung erfolgt über die Gesamtzahl der Arbeitsplätze, nicht über die Zahl der Adressen. Standorte werden im Ticketsystem nur getrennt geführt, damit Sie erkennen können, wo sich Störungen häufen. Zusätzliche Kosten entstehen ausschließlich für Vor-Ort-Termine außerhalb des vereinbarten Turnus.
Die Bearbeitung beginnt in aller Regel sofort per Fernzugriff, ohne dass jemand fahren muss. Ist eine Anfahrt unvermeidbar, richten wir uns nach der vertraglich vereinbarten Dringlichkeitsstufe. Eine feste Minutenangabe für die Fahrzeit sagen wir nicht zu, weil sie im Ring von der Verkehrslage abhängt und niemandem hilft.
Bei vorbereiteten Austauschgeräten ja. Wir weisen eine Person je Standort ein und hinterlegen eine bebilderte Anleitung für die wenigen Handgriffe. Die Inbetriebnahme und Prüfung übernehmen anschließend wir per Fernzugriff. Für alles darüber hinaus kommen wir selbst.
Dann ist auch der Fernzugriff dorthin unterbrochen, weshalb wir an abhängigen Standorten einen Mobilfunk-Rückfallweg einrichten. Er übernimmt automatisch und hält den Betrieb in reduzierter Geschwindigkeit aufrecht. Parallel verfolgen wir die Störungsmeldung beim Anbieter für Sie nach.
Ja, ab fünf Arbeitsplätzen. Das Vorgehen ist dasselbe: Fernzugriff als Regelweg, geplante Termine vor Ort und Reserven an den Positionen, an denen ein Ausfall den Betrieb anhält.
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Orte im Landkreis München
Diese Gemeinden betreuen wir innerhalb des Landkreises.