IT-Support für Zulieferer und Ingenieurbüros in Ottobrunn
Wer in Ottobrunn für die Luft- und Raumfahrt oder für technische Auftraggeber arbeitet, muss Zugriffe belegen können. Wir liefern den täglichen Anwendersupport – und nebenbei die Nachweise, nach denen Ihre Kunden regelmäßig fragen.
Ottobrunn liegt rund 12 Kilometer südöstlich unseres Standorts. Den Raum prägen Luft- und Raumfahrt, technische Zulieferer und Ingenieurbüros, dazu kleine Dienstleister im Umfeld dieser Branchen. Für IT-Support bedeutet das eine Besonderheit: Es genügt nicht, dass ein Problem gelöst wird. Auftraggeber verlangen im Rahmen von Lieferantenprüfungen den Nachweis, wer Zugang zu welchen Projektdaten hatte und wie Änderungen dokumentiert wurden. Ein Support, der das nicht mitliefert, erzeugt an anderer Stelle Arbeit.

Nachweisfähiger Support
Tickets, Fernzugriffe und Änderungen an Berechtigungen sind lückenlos dokumentiert und lassen sich für Lieferantenprüfungen auswerten.
Getrennte Projektumgebungen
Wir richten Ablagen und Rechte so ein, dass Projekte verschiedener Auftraggeber technisch voneinander getrennt bleiben.
Externe befristet einbinden
Freiberufliche Konstrukteure erhalten Zugang mit Ablaufdatum. Nach Projektende endet der Zugriff automatisch.
Kurze Wege
Rund 12 Kilometer bis Ottobrunn. Für Hardwarefälle und Netzwerkarbeiten kommen wir mit Werkzeug und Ersatzgerät.
Support, der zur Nachweispflicht in der Lieferkette passt
Kleine Zulieferer stehen in einer Kette, in der sich Anforderungen von oben nach unten weiterreichen. Der Auftraggeber verpflichtet sich gegenüber seinem Kunden, und derselbe Wortlaut steht später in Ihrem Rahmenvertrag. Kommt dann der Fragebogen zur Informationssicherheit, hängen die Antworten fast alle daran, ob es geführte Aufzeichnungen gibt.
Wir richten den Support deshalb von Beginn an so ein, dass diese Aufzeichnungen ohne Zusatzaufwand entstehen. Jeder Fernzugriff, jede Rechteänderung und jede Geräteausgabe hat einen Eintrag mit Datum, Anlass und Bearbeiter. Wenn ein Kunde eine Auskunft verlangt, ist das eine Auswertung und keine Rekonstruktion aus Erinnerungen.
- ✓Vollständiger Ticketverlauf je Vorgang mit Zeitstempel
- ✓Protokoll aller Fernwartungssitzungen mit Bearbeiterkennung
- ✓Änderungsverzeichnis für Konten, Gruppen und Freigaben
- ✓Geräteliste mit Zuordnung zu Person und Standort
Projektdaten sauber voneinander abgrenzen
Wenn ein Ingenieurbüro für mehrere Auftraggeber gleichzeitig arbeitet, ist die häufigste Schwachstelle keine Firewall, sondern eine gewachsene Ordnerstruktur. Über die Jahre erhält jemand Zugriff für eine Vertretung, und dieser Zugriff bleibt. Bei einer Prüfung fällt dann auf, dass Mitarbeitende Konstruktionsdaten sehen können, die ihr Projekt nicht betreffen.
Wir ordnen die Ablage entlang der Projekte statt entlang der Abteilungen und binden die Rechte an Gruppen, deren Mitgliedschaft mit dem Projekt endet. Zusätzlich lässt sich festlegen, dass bestimmte Bereiche nur aus dem Firmennetz oder über einen definierten Zugang erreichbar sind.
Alltagsstörungen ohne Umweg melden
Der Großteil dessen, was uns aus Ottobrunn erreicht, ist unspektakulär: Ein Plotter nimmt keine Aufträge an, eine Lizenz für die Konstruktionssoftware wird nicht mehr gezogen, ein großes Modell lässt sich nicht speichern, ein neuer Kollege braucht bis Montag einen Arbeitsplatz. Bei uns landen solche Meldungen sofort bei einem Techniker, ohne vorgeschaltete Abfragen.
Sie können anrufen, schreiben oder das Portal nutzen. Hilfreich ist eine Angabe dazu, ob gerade jemand nicht weiterarbeiten kann – daraus ergibt sich die Einstufung. Die zugehörigen Reaktionszeiten legen wir vertraglich fest und staffeln sie nach Dringlichkeit, statt für jede Anfrage dieselbe Zusage zu machen.
Fernwartung und Einsätze vor Ort in Ottobrunn
Fernzugriff ist der Regelweg, weil er sofort verfügbar ist. Die Sitzung startet erst nach Ihrer Freigabe, bleibt für Sie sichtbar und wird protokolliert. Gerade bei Rechnern mit Projektdaten ist diese Sichtbarkeit kein Formalismus, sondern die Voraussetzung dafür, dass ein Zugriff durch Externe überhaupt zulässig ist.
Alles Körperliche erledigen wir vor Ort: Grafikkarten und Netzteile in Konstruktionsrechnern, Messungen an der Verkabelung, Aufbau zusätzlicher Arbeitsplätze. Die Anfahrt beträgt rund 12 Kilometer über die Südostachse. Bei planbaren Arbeiten stimmen wir den Termin so ab, dass er nicht mit einem Abgabetermin bei Ihnen zusammenfällt.
Grundschutz und Betreuungsmodelle
Unabhängig von der Größe richten wir dieselbe Basis ein: Mehrfaktor-Anmeldung an allen Cloud-Diensten und Fernzugängen, laufendes Einspielen von Updates, zentral überwachter Schutz der Endgeräte und eine Datensicherung nach dem 3-2-1-Prinzip mit einem unveränderlichen Stand. Bei Konstruktionsdaten prüfen wir zusätzlich, ob Zwischenstände und lokale Arbeitsordner überhaupt gesichert werden – dort liegt oft die eigentliche Lücke.
Für die Betreuung selbst gibt es zwei Wege. Kleine Büros nutzen meist ein Stundenkontingent mit vergünstigtem Satz und einer kleinen Grundgebühr für Überwachung und Sicherungskontrolle. Ab etwa zehn bis fünfzehn Arbeitsplätzen ist die Pauschale je Platz sinnvoller, weil der Bedarf dann planbar wird und niemand mehr überlegt, ob sich ein Anruf lohnt.
Häufige Fragen
Ja. Wir beantworten die technischen Abschnitte auf Basis der tatsächlich eingerichteten Maßnahmen und liefern die zugehörigen Nachweise aus dem Ticket- und Dokumentationssystem. Aussagen, die wir technisch nicht belegen können, tragen wir nicht ein – das fällt bei einer Prüfung ohnehin auf und beschädigt Ihre Position gegenüber dem Kunden.
Ja, mit einem eigenen Konto, begrenzten Rechten und einem hinterlegten Ablaufdatum. Der Zugang endet automatisch zum vereinbarten Termin, auch wenn ihn niemand aktiv kündigt. Eine Verlängerung ist jederzeit möglich, muss aber ausdrücklich angefordert werden.
Wir prüfen zuerst, ob das Problem am Arbeitsplatz, an der Anbindung oder an der Ablage liegt, weil sich die Symptome ähneln. Häufig hilft schon eine andere Ablagestruktur oder eine lokale Zwischenspeicherung.
Das ist in Zulieferketten üblich und kein Problem. Wir richten die vorgegebene Lösung ein, halten sie aktuell und trennen sie so weit wie möglich vom übrigen Betrieb ab. Dokumentiert wird, welche Systeme daran teilnehmen und wer sie nutzen darf.
Die Bearbeitung beginnt in der Regel schon im ersten Telefonat per Fernzugriff. Die verbindlichen Fristen dafür stehen in der Servicevereinbarung und sind nach Auswirkung auf Ihren Betrieb gestaffelt. Ist eine Anfahrt nötig, sind es rund 12 Kilometer, die Dauer hängt von der Verkehrslage ab.
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