IT-Support für Betriebe in Unterhaching mit gewachsener Technik
Ein Gerät läuft seit neun Jahren zuverlässig – und fällt dann an einem Dienstagmorgen aus. Für den Nachfolger gibt es keine Treiber mehr, für das Ersatzteil keinen Lieferanten. Wir sorgen dafür, dass Sie in diesem Moment trotzdem weiterarbeiten können.
Unterhaching liegt rund 10 Kilometer südlich unseres Büros. Im dortigen Gewerbegebiet sitzen Dienstleister, Handelsbetriebe und kleinere Produzenten – häufig mit einer IT, die über zwei Jahrzehnte gewachsen ist und in der noch Geräte laufen, die längst aus der Herstellerbetreuung gefallen sind. Solange alles läuft, ist das kein Thema. Der kritische Punkt ist der Tag danach: Wenn kein Ersatzteil mehr zu beschaffen ist, entscheidet die Vorbereitung darüber, ob ein Ausfall Stunden oder Wochen dauert.

Bestand vollständig erfasst
Wir wissen, welches Gerät wo steht, wie alt es ist und was passiert, wenn es ausfällt. Das ist die Voraussetzung für jede schnelle Entscheidung.
Überbrückung statt Stillstand
Für kritische Positionen halten wir Leihgeräte bereit, mit denen Sie weiterarbeiten, während die dauerhafte Lösung entsteht.
Ablösung in Etappen
Alte Systeme müssen nicht an einem Wochenende verschwinden. Wir planen die Ersetzung in Schritten, die zum Budget passen.
Kosten vorher sichtbar
Vor jeder Beschaffung erhalten Sie eine Gegenüberstellung von Reparatur, Gebrauchtgerät und Neuanschaffung.
Der Ausfall eines Geräts, das es nicht mehr gibt
Bei alter Hardware ist nicht die Reparatur das Problem, sondern die Beschaffung. Ein Netzteil aus einer abgekündigten Baureihe ist im Handel nicht mehr verfügbar, ein passender Datenträger nur noch gebraucht, und der Hersteller verweist auf ein Nachfolgemodell, das mit Ihrer Anwendung nie geprüft wurde. Die eigentliche Verzögerung entsteht dann nicht beim Schrauben, sondern beim Warten auf Lieferung.
Deshalb klären wir diese Fragen, bevor der Fall eintritt. Für jedes Gerät ist hinterlegt, ob noch Ersatz beschafft werden kann, welche Übergangslösung greift und wie lange sie trägt. Fällt etwas aus, folgt darauf keine Recherche, sondern eine Entscheidung: überbrücken, gebraucht ersetzen oder die schon geplante Ablösung vorziehen.
Eine Hardwarelandschaft aus vier Beschaffungswellen
In gewachsenen Betrieben stammt kaum ein Gerät aus derselben Anschaffung. Rechner aus verschiedenen Jahren, zwei Druckermodelle mit unterschiedlichen Verbrauchsmaterialien, ein Netzwerkschrank, in dem drei Generationen von Technik übereinanderliegen.
Wir nehmen den Bestand einmal komplett auf und halten ihn danach laufend nach. Aus dieser Liste ergibt sich, was zuerst ersetzt gehört – nicht nach Alter, sondern danach, was ein Ausfall im Betrieb auslöst. Ein zehn Jahre alter Rechner in der Poststelle ist unkritisch. Derselbe Rechner an der Warenannahme ist es nicht.
Alte Server in Etappen ablösen
Der Satz, den wir in Unterhaching am häufigsten hören, lautet: Der läuft doch. Das stimmt meistens sogar. Der Einwand betrifft nicht die Leistung, sondern die Zeit nach einem Defekt: ohne Herstellerunterstützung und ohne Gewissheit, dass sich das System auf anderer Hardware wiederherstellen lässt.
Eine Ablösung muss trotzdem kein Großprojekt sein. Häufig lassen sich Dateiablage und Postfächer zuerst verlagern, während die Fachanwendung vorerst bleibt. Der alte Server verliert damit Schritt für Schritt an Bedeutung.
Meldewege, Fernwartung und Anfahrt
Störungen melden Sie telefonisch, per E-Mail oder über das Portal. Am Telefon erreichen Sie direkt einen Techniker, und in den meisten Fällen beginnt die Bearbeitung noch während des Gesprächs per Fernzugriff. Dieser Zugriff erfordert jedes Mal Ihre Freigabe, läuft für Sie sichtbar ab und wird protokolliert.
Bei Hardware hört der Fernzugriff auf. Dann fahren wir die rund 10 Kilometer nach Unterhaching und bringen mit, was voraussichtlich gebraucht wird – Werkzeug, Messgerät und, wenn die Beschreibung darauf hindeutet, gleich ein Austauschgerät. Die vereinbarten Fristen für Reaktion und Einsatz stehen im Vertrag und sind nach Dringlichkeit gestaffelt.
- ✓Direkte Annahme durch Techniker statt Weiterleitung
- ✓Fernzugriff nach Freigabe im Einzelfall mit Protokoll
- ✓Mitnahme von Austauschgeräten bei Verdacht auf Hardwaredefekt
Kostenrahmen für Betriebe mit engem Budget
Kostendruck ist in Unterhaching ein häufiges Thema, und ein Betreuungsvertrag mit festem Monatsbeitrag passt nicht zu jedem Betrieb. Für kleinere Kunden arbeiten wir deshalb mit einem Stundenkontingent: Sie erwerben ein Paket zu einem vergünstigten Satz, das über zwölf Monate abgerufen wird und im Viertelstundentakt abgerechnet wird. Überwachung und Sicherungskontrolle laufen über eine kleine monatliche Grundgebühr mit.
Wir sagen offen, wenn eine Reparatur wirtschaftlich keinen Sinn mehr ergibt. Ein Gerät, das im Jahr zweimal ausfällt, kostet über die Ausfallzeit mehr als sein Nachfolger – nur taucht dieser Betrag in keiner Rechnung auf.
Häufige Fragen
Ja. Wir übernehmen auch Umgebungen mit älteren Systemen, dokumentieren aber von Anfang an, welches Risiko damit verbunden ist und welche Übergangslösung im Ausfall greift. Was wir nicht tun, ist so zu arbeiten, als wäre der Zustand dauerhaft tragfähig. Der Zeitpunkt der Ablösung wird gemeinsam geplant, nicht von uns diktiert.
Für die Zeit einer Reparatur oder Garantieabwicklung stellen wir ein Leihgerät. Wie viele Geräte dieser Art vorgehalten werden, wird im Vertrag festgelegt und richtet sich danach, welche Arbeitsplätze bei Ihnen nicht stillstehen dürfen. Die Einrichtung des Leihgeräts erfolgt mit Ihren Zugängen und Ihrer Software.
In bestimmten Fällen ja, etwa wenn eine Fachanwendung ohnehin in absehbarer Zeit ersetzt wird und nur die Zeit bis dahin überbrückt werden muss. Wir prüfen Herkunft und Zustand und weisen darauf hin, dass es dafür keine Herstellergarantie gibt. Als Dauerlösung empfehlen wir diesen Weg nicht.
Eine Übergabe funktioniert am besten, wenn Zuständigkeiten klar getrennt sind. Häufig übernehmen wir zuerst den Anwendersupport und die Überwachung, während eine Fachanwendung noch beim bisherigen Partner bleibt. Wichtig ist nur, dass dokumentiert ist, wer welchen Bereich verantwortet.
Bei einem Betrieb dieser Größenordnung sind es meist ein bis zwei Termine vor Ort plus Auswertung. Danach steht eine Liste aller Geräte, Zugänge und Verträge mit einer Bewertung, was zuerst angegangen gehört.
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