Hardware, die mit dem Team mitwächst
Aus acht Personen werden binnen eines Jahres dreißig, aus einem Rechenknoten ein halbes Rack: Im Garchinger Forschungs- und Technologieumfeld ist Wachstum der Normalfall. DESATIV® beschafft, baut auf und betreibt Infrastruktur, die sich in Stufen erweitern lässt statt in Neuanschaffungen.
Garching erreichen wir über rund 18 km nach Norden. Der Standort ist durch den Forschungscampus, Ingenieur- und Technologieunternehmen sowie wissenschaftsnahe Ausgründungen geprägt. Für ein Systemhaus ergeben sich daraus zwei wiederkehrende Aufgaben: Rechen- und Speicherleistung bereitzustellen, die über gewöhnliche Büroanforderungen hinausgeht, und Arbeitsplätze in einem Tempo auszurollen, das klassische Beschaffungswege überfordert. Wir übernehmen Auswahl, Einkauf, Rack-Aufbau, Inbetriebnahme, Erweiterung und Ablösung – abgestimmt auf Projektlaufzeiten und wechselnde externe Beteiligte.

Erweiterbar geplant
Racks, Stromversorgung und Netzwerk legen wir mit Reserve aus, damit der nächste Knoten eingeschoben und nicht neu geplant werden muss.
Rollout in Wellen
Wenn ein Team schnell wächst, liefern wir Arbeitsplätze in Chargen: vorkonfiguriert, inventarisiert und am Tag der Einstellung einsatzbereit.
Rechenlast am richtigen Ort
Wir klären, was lokal laufen muss und was sich mieten lässt – anhand von Datenmenge, Laufzeit und Kosten über die Projektdauer.
Gäste sauber getrennt
Externe Projektbeteiligte erhalten definierte Zugänge und Geräte, ohne Zugriff auf die interne Umgebung zu bekommen.
Beschaffung im Takt der Projektfinanzierung
Technologie- und forschungsnahe Betriebe in Garching beschaffen selten gleichmäßig. Anschaffungen hängen an Projektbewilligungen, Investitionsrunden oder Auftragseingängen und müssen dann kurzfristig umgesetzt werden. Gleichzeitig sollen die Geräte auch nach Projektende noch verwendbar sein.
Wir arbeiten deshalb mit einem festgelegten Gerätekatalog und mit Konfigurationen, die zwischen Projekten wandern können. Lieferzeiten prüfen wir vor der Zusage.
- ✓Festgelegter Gerätekatalog für schnelle Nachbestellung
- ✓Prüfung der Lieferzeiten vor verbindlichen Zusagen
- ✓Konfigurationen, die nach Projektende weiterverwendbar bleiben
- ✓Alternative Modelle, wenn ein Gerät nicht kurzfristig lieferbar ist
- ✓Zuordnung der Beschaffung zu Projekt oder Kostenstelle
Rechen- und Speicherleistung im eigenen Rack
Simulationen, Messreihen und Auswertungen erzeugen Lasten, die ein Büroserver nicht abbildet. Bevor wir Hardware auslegen, klären wir, ob die Last dauerhaft anliegt oder in Spitzen auftritt, wie groß die verarbeiteten Datenmengen sind und wie lange Ergebnisse vorgehalten werden müssen.
Daraus ergibt sich die Aufteilung: eigene Rechenknoten für dauerhafte Last und Daten, die das Haus nicht verlassen sollen, gemietete Kapazität für Spitzen. Beim Aufbau achten wir auf das, was später begrenzt – Stromkreise, Kühlung und Höheneinheiten im Rack –, statt nur auf die Rechenleistung.
- ✓Auslegung nach Dauerlast, Spitzenlast und Datenmenge
- ✓Eigene Knoten für Daten, die im Haus bleiben müssen
- ✓Gemietete Kapazität für zeitlich begrenzte Spitzen
- ✓Planung von Stromkreisen, Kühlung und Rack-Reserve
- ✓Speicher mit getrennter Ablage für aktive und abgeschlossene Auswertungen
Arbeitsplätze für schnell wachsende Teams
Wenn ein Team innerhalb weniger Monate seine Größe verdoppelt, entscheidet die Vorbereitung. Wir halten die vereinbarten Modelle in kleiner Stückzahl vor, richten Geräte nach einem einheitlichen Aufbau ein und übergeben sie mit einem Protokoll, das in die Bestandsliste einfließt.
Zum Rollout gehört mehr als das Notebook: Konto, Rechte, Zugriff auf die richtigen Ablagen und Peripherie am Schreibtisch. Dafür legen wir einmal einen Ablauf fest, der bei jeder Einstellung gleich bleibt.
- ✓Einheitlicher Aufbau für alle neuen Arbeitsplätze
- ✓Vorgehaltene Stückzahl der vereinbarten Modelle
- ✓Konto, Rechte und Ablagezugriff als Teil der Übergabe
- ✓Bestandsliste, die bei jeder Ausgabe fortgeschrieben wird
- ✓Definierter Rückgabeablauf bei Austritt oder Projektende
Wechselnde externe Beteiligte
Kooperationen mit Instituten, Partnerfirmen und Gastwissenschaftlern bringen Personen ins Haus, die für einige Wochen oder Monate Zugriff brauchen – aber nicht auf alles. Wenn dafür jedes Mal improvisiert wird, entstehen Zugänge, die niemand zurücknimmt.
Wir richten getrennte Bereiche ein: einen Netzbereich für Gastgeräte, definierte Projektablagen mit befristeten Berechtigungen und, wo nötig, Leihgeräte aus unserem Bestand. Nach Ablauf der Frist erlischt der Zugang automatisch, statt auf eine Meldung zu warten.
- ✓Eigener Netzbereich für mitgebrachte Geräte externer Beteiligter
- ✓Befristete Berechtigungen mit automatischem Ablauf
- ✓Projektbezogene Ablagen statt Zugriff auf die gesamte Struktur
- ✓Leihgeräte für Gäste ohne eigene Ausstattung
- ✓Übersicht, welcher externe Zugang wann endet
Betrieb und Vor-Ort-Einsätze über 18 km
Garching liegt rund 18 km nördlich unseres Standorts. Den laufenden Betrieb decken wir über Fernwartung und Überwachung ab, sodass Störungen an Arbeitsplätzen und Servern ortsunabhängig bearbeitet werden. Vor Ort sind wir dort, wo Hände gebraucht werden: Aufbau, Erweiterung, Hardwaretausch.
Anstehende Arbeiten fassen wir zu festen Terminen zusammen und hinterlegen Ersatzkomponenten bei Ihnen im Haus.
- ✓Fernwartung und Überwachung als Regelfall im laufenden Betrieb
- ✓Gebündelte Vor-Ort-Termine für Aufbau und Erweiterung
- ✓Ersatzkomponenten für zentrale Systeme im Haus hinterlegt
- ✓Abstimmung von Wartungsfenstern mit laufenden Rechenaufträgen
- ✓Jährliche Durchsicht von Rack, Kühlung und Kapazitätsreserve
Häufige Fragen
Sobald der Gerätekatalog einmal festgelegt ist, planen wir die Beschaffung in Chargen und halten eine kleine Stückzahl vor. Neue Arbeitsplätze sind damit in der Regel innerhalb weniger Arbeitstage einsatzbereit. Für größere Wellen stimmen wir die Bestellung mit Lieferzeiten und Ihrem Einstellungsplan ab.
Das hängt an drei Punkten: Läuft die Last dauerhaft oder in Spitzen, wie groß sind die Datenmengen, und dürfen die Daten das Haus verlassen. Dauerlast und schützenswerte Daten sprechen für eigene Knoten, kurzfristige Spitzen für gemietete Kapazität. Wir rechnen beide Wege über die geplante Projektdauer gegenüber.
Über einen eigenen Netzbereich für mitgebrachte Geräte und befristete Berechtigungen auf projektbezogene Ablagen. Der Zugang endet zum vereinbarten Datum automatisch. Wer kein eigenes Gerät hat, bekommt ein Leihgerät aus dem Bestand, das nach Rückgabe zurückgesetzt wird.
Das prüfen wir vor einer Beschaffung anhand von drei Größen: freie Höheneinheiten im Rack, Belastbarkeit der Stromkreise und Kühlleistung. Häufig ist nicht der Platz die Grenze, sondern die Absicherung des Stromkreises. Das Ergebnis halten wir schriftlich fest, damit die nächste Erweiterung planbar bleibt.
Der laufende Betrieb läuft über Fernwartung. Vor-Ort-Termine für Aufbau, Erweiterung oder Hardwaretausch bündeln wir zu festen Einsätzen. Für dringende Fälle hinterlegen wir Ersatzkomponenten bei Ihnen, sodass ein Defekt nicht auf die Anfahrt über die rund 18 km warten muss.
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