Projektumgebungen, die man Auftraggebern zeigen kann
Im Raum Ottobrunn prägen Luft- und Raumfahrt, technische Zulieferung und Ingenieurleistung die Auftragslage. Wer dort in Lieferketten arbeitet, muss belegen können, wo Konstruktionsdaten liegen und wer sie geöffnet hat. Genau darauf legen wir Beschaffung und Betrieb aus – rund 12 km südöstlich von München.
Ottobrunner Betriebe scheitern selten an fehlender Technikkompetenz. Sie stolpern über Nachweispflichten: Ein Auftraggeber verlangt, dass Unterlagen eines Projekts nur einem definierten Personenkreis zugänglich sind, dass Wechseldatenträger kontrolliert werden und dass eine Auftragsumgebung nach Projektende sauber stillgelegt wird. Solche Auflagen lassen sich nicht nachträglich über eine gewachsene Dateiablage stülpen. Wir bauen die Infrastruktur deshalb projektorientiert auf – mit eigenen Speicherbereichen, klar zugeordneten Arbeitsplätzen, Protokollierung und einem Verfahren für die geordnete Auflösung, wenn ein Auftrag abgeschlossen ist.

Abgeschottete Auftragsbereiche
Für sensible Aufträge richten wir eigene Speicher- und Rechenbereiche ein, deren Zugang auf ein benanntes Team begrenzt bleibt. Auch Administratoren erhalten nur die Rechte, die sie belegbar brauchen.
Konstruktionstaugliche Arbeitsplätze
Baugruppen mit vielen Bauteilen brauchen Grafikleistung, Arbeitsspeicher und schnelle lokale Datenträger. Wir dimensionieren nach Ihren realen Modellgrößen, nicht nach Herstellerempfehlung.
Geräteregister mit Seriennummern
Jedes gelieferte Gerät wird mit Seriennummer, Nutzer und Einsatzzweck geführt. Bei Audits liefern Sie die Liste, statt sie unter Zeitdruck zu erstellen.
Geordnete Stilllegung
Endet ein Projekt, wird die zugehörige Umgebung nach festem Ablauf archiviert, gelöscht und dokumentiert – statt jahrelang als Restdatenbestand weiterzulaufen.
Anforderungen aus der Lieferkette in Technik übersetzen
Vorgaben von Auftraggebern sind meist als Verpflichtung formuliert, nicht als technische Spezifikation. Unsere erste Aufgabe besteht darin, aus Sätzen wie „Zugriff auf das notwendige Maß beschränken" konkrete Konfigurationen abzuleiten: welche Gruppe, welcher Ordner, welches Protokoll, welche Aufbewahrung.
Das Ergebnis halten wir in einem Dokument fest, das Ihre Verpflichtung und die technische Umsetzung nebeneinanderstellt. Damit können Sie gegenüber einem Auftraggeber nicht nur behaupten, dass eine Anforderung erfüllt ist, sondern zeigen, wodurch.
- ✓Gegenüberstellung von vertraglicher Auflage und technischer Maßnahme
- ✓Ableitung von Gruppen- und Ordnerstrukturen aus dem Personenkreis
- ✓Festlegung, welche Vorgänge protokolliert werden müssen
Hardware für Berechnung, Konstruktion und Simulation
Ingenieurarbeitsplätze in Ottobrunn unterscheiden sich deutlich von Verwaltungsplätzen. Große Baugruppen, Simulationsläufe und Visualisierungen verlangen Grafikeinheiten mit ausreichend eigenem Speicher, viel Arbeitsspeicher und Datenträger, die auch bei Dauerlast nicht einbrechen.
Wir messen deshalb vor der Beschaffung: Wie groß sind Ihre typischen Modelle wirklich, wie lange dauern Rechenläufe heute, wo wartet der Anwender. Auf dieser Basis entsteht eine Gerätestaffel – nicht jeder Platz braucht die teuerste Ausbaustufe, aber die Plätze, die rechnen, brauchen sie wirklich.
- ✓Messung realer Modellgrößen und Rechenzeiten vor der Auswahl
- ✓Gerätestaffel nach Nutzungsprofil statt einheitlicher Vollausstattung
- ✓Bildschirmarbeitsplätze mit farbverbindlicher Darstellung, wo nötig
- ✓Zentrale Rechenkapazität für lange Läufe statt Wartezeit am Platz
Trennung von Projektdaten im Netz
Wenn mehrere Auftraggeber im selben Haus bedient werden, ist die Trennung der Datenbestände die zentrale Aufgabe. Wir richten je Auftrag eigene Speicherbereiche mit eigenen Berechtigungsgruppen ein und verhindern, dass Verzeichnisse über Suchfunktionen oder Verknüpfungen für Unbeteiligte sichtbar werden.
Ergänzend segmentieren wir das Netz so, dass Entwicklungs-, Verwaltungs- und Fertigungsbereiche nicht direkt miteinander sprechen. Übergänge laufen über kontrollierte Punkte, an denen protokolliert wird, was passiert.
- ✓Eigene Speicherbereiche und Berechtigungsgruppen je Auftrag
- ✓Unterdrückung von Sichtbarkeit fremder Verzeichnisse
- ✓Netzsegmente für Entwicklung, Verwaltung und Fertigung
- ✓Kontrollierte Übergänge mit Protokollierung
Beschaffung, Lizenzen und Nachweisführung
Beschaffung endet für uns nicht mit der Lieferung. Jedes Gerät wird mit Seriennummer, Beschaffungsdatum, zugewiesener Person und Einsatzbereich erfasst; Lizenzen laufen im gleichen Register mit Zuordnung, Laufzeit und Nachweisdokument.
Diese Führung ist in Ottobrunn kein Selbstzweck. Sie ist die Grundlage dafür, bei einer Prüfung binnen Stunden auskunftsfähig zu sein – und sie verhindert die stille Kostenfalle mehrfach beschaffter oder ungenutzt weiterlaufender Lizenzen.
- ✓Geräteregister mit Seriennummer, Person und Einsatzbereich
- ✓Lizenzregister mit Laufzeit, Zuordnung und Nachweisdokument
- ✓Aufdeckung ungenutzter oder doppelt beschaffter Lizenzen
- ✓Rückgabeprozess bei Personalwechsel
Projektende: Archivieren, löschen, belegen
Ein abgeschlossener Auftrag hinterlässt Daten, die weder gelöscht noch offen weiterliegen dürfen. Wir definieren mit Ihnen, was archiviert wird, wie lange es aufbewahrt bleibt und wer in dieser Zeit Zugriff hat.
Anschließend wird die aktive Umgebung abgebaut: Berechtigungsgruppen aufgelöst, Arbeitsbereiche entfernt, beteiligte Geräte bereinigt. Über jeden dieser Schritte entsteht ein Vermerk, den Sie dem Auftraggeber vorlegen können.
- ✓Festlegung von Archivumfang und Aufbewahrungsdauer
- ✓Verlagerung des Archivs in einen schreibgeschützten Bereich
- ✓Auflösung der Berechtigungsgruppen nach Abnahme
- ✓Bereinigung beteiligter Arbeitsplätze und Wechseldatenträger
Häufige Fragen
Ja. Die Berechtigungen solcher Bereiche liegen ausschließlich bei benannten Personen in Ihrem Haus. Für den Betrieb benötigen wir administrative Rechte auf Infrastrukturebene, nicht auf die Inhalte. Wo ein Auftraggeber auch das ausschließt, greift ein Verfahren mit Vier-Augen-Freigabe: jeder Zugriff angefordert, protokolliert und befristet.
Externe erhalten befristete Konten mit Zugriff auf genau einen Projektbereich, ohne Sicht auf übrige Strukturen. Die Befristung wird bei der Einrichtung gesetzt, nicht später nachgetragen. Für den Datenaustausch dienen kontrollierte Übergabewege statt Mailanhänge.
Ja, allerdings erst nach einer Messung Ihrer tatsächlichen Lasten. Häufig ist der Engpass nicht die Arbeitsplatzhardware, sondern der Zugriff auf die Dateiablage oder eine ungünstige Lizenzsituation. Fehlt wirklich Rechenleistung, vergleichen wir Aufrüstung am Platz mit zentraler Kapazität für mehrere Anwender.
Der Weg beträgt rund 12 km und ist für uns Tagesgeschäft. Einen festen Zeitwert nennen wir bewusst nicht, weil er je nach Verkehrslage nicht haltbar wäre. Vereinbaren lässt sich stattdessen eine Reaktionszeit, innerhalb derer die Bearbeitung beginnt – meist über Fernwartung, weil das schneller zum Ergebnis führt als jede Anfahrt.
Wir führen sie im Lizenzregister mit Laufzeit, Arbeitsplatz und Nachweisdokument und melden anstehende Verlängerungen rechtzeitig. Bei netzwerkbasierten Lizenzen richten wir den Lizenzserver ein und überwachen, ob die Anzahl zur gleichzeitigen Nutzung passt.
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