Aus vier Gerätegenerationen wird eine Linie
Im Unterhachinger Gewerbegebiet arbeiten Dienstleister, Händler und kleinere Produzenten häufig mit Technik, die über Jahre stückweise dazugekauft wurde. Wir räumen auf: einheitliche Gerätelinien, ein tragfähiger Serverersatz und Kosten, die sich vorher beziffern lassen. Entfernung von München rund 10 km.
Eine gemischte Hardwarelandschaft ist selten das Ergebnis schlechter Entscheidungen, sondern vieler einzelner richtiger: Hier ein Ersatzgerät nach einem Defekt, dort ein Sondermodell für eine Anwendung, dazwischen ein Notebook aus dem Handel. Der Preis dafür fällt erst später an – bei jedem Treiberproblem, jeder Ersatzteilsuche und jeder Störung, die niemand reproduzieren kann. In Unterhaching setzen wir deshalb selten auf einen Komplettaustausch, sondern auf Konsolidierung: Wir definieren wenige Gerätelinien, ordnen jeden Arbeitsplatz einer davon zu und ersetzen entlang eines Plans, der Ihr Budget über mehrere Jahre verteilt.

Wenige Linien statt vieler Modelle
Zwei bis drei Gerätelinien decken fast jeden Betrieb ab. Weniger Varianten heißt weniger Ersatzteile, weniger Einweisungsaufwand und deutlich schnellere Fehlersuche.
Serverablösung mit Rückweg
Alte Server ersetzen wir mit paralleler Inbetriebnahme. Das Altsystem bleibt bis zur Freigabe verfügbar, sodass ein Rückweg immer offensteht.
Kosten über fünf Jahre
Wir rechnen Anschaffung, Lizenz, Wartung und Ersatz zusammen. Ein günstiges Gerät mit kurzer Verfügbarkeit ist über die Laufzeit oft das teurere.
Ersatz aus dem Lager
Für jede Linie halten wir ein vorbereitetes Austauschgerät bereit. Ein Defekt kostet dann eine Stunde Arbeitszeit statt zwei Tage Wartezeit.
Warum gewachsene Technik im Betrieb teuer wird
Der Aufwand einer gemischten Landschaft taucht in keiner Rechnung auf. Er verteilt sich auf Minuten: die Suche nach dem passenden Netzteil, der Treiber, der nur auf einem der fünf Modelle funktioniert, das Update, das an drei Geräten hängen bleibt. Zusammengezählt übersteigt das schnell die Differenz zu einer geordneten Beschaffung.
Wir machen diesen Aufwand sichtbar. Aus Ihrem bisherigen Supportaufkommen lässt sich ablesen, welche Geräte überproportional Störungen erzeugen – die belastbarste Begründung für ein Konsolidierungsbudget.
- ✓Auswertung des Störungsaufkommens nach Gerätetyp
- ✓Ermittlung der Modelle ohne Ersatzteilverfügbarkeit
- ✓Prüfung, welche Systeme keine Sicherheitsaktualisierungen mehr erhalten
Gerätelinien definieren und einführen
Wir legen mit Ihnen wenige Ausstattungsvarianten fest: einen Standardarbeitsplatz, eine mobile Variante und, wo nötig, eine leistungsstarke Linie für rechenintensive Aufgaben. Jede Linie bekommt eine feste Konfiguration, ein festes Abbild und eine feste Zubehörliste.
Neue Geräte werden nur noch aus diesen Linien beschafft. Nach zwei bis drei Jahren ist der Bestand allein durch den normalen Ersatzzyklus vereinheitlicht, ohne dass ein Großprojekt nötig war.
- ✓Standard-, Mobil- und Leistungslinie mit fester Konfiguration
- ✓Einheitliches Installationsabbild je Linie
- ✓Feste Zubehörliste für Dockingstationen, Bildschirme und Peripherie
Ablösung veralteter Serversysteme
Viele Unterhachinger Betriebe betreiben noch einen einzelnen physischen Server, auf dem Dateiablage, Warenwirtschaft und Druckdienste gemeinsam laufen. Fällt er aus, steht alles. Wir überführen solche Systeme in eine virtualisierte Umgebung, in der jede Rolle getrennt läuft und einzeln gesichert und zurückgeholt werden kann.
Die Umstellung erfolgt parallel: Das neue System wird aufgebaut und befüllt, während das alte weiterläuft. Erst nach einem Testbetrieb mit Ihren Fachanwendern schalten wir um. Damit bleibt das Ausfallrisiko der Migration überschaubar.
- ✓Aufteilung gemeinsam betriebener Rollen auf getrennte virtuelle Systeme
- ✓Paralleler Aufbau ohne Eingriff in den laufenden Betrieb
- ✓Testbetrieb mit Fachanwendern vor der Umschaltung
Kaufen, mieten oder leasen
Bei Kostendruck ist die Finanzierungsform oft entscheidender als der Gerätepreis. Kauf bindet Kapital, verschafft aber volle Verfügungsgewalt. Miete und Leasing glätten die Belastung und erzwingen einen regelmäßigen Austausch, der die Landschaft dauerhaft aktuell hält.
Wir stellen die Varianten für Ihren konkreten Bedarf gegenüber, inklusive der Punkte, die im Kleingedruckten stecken: Rückgabezustand, Umgang mit Datenträgern, Verlängerungsoptionen und was bei einem Defekt kurz vor Laufzeitende passiert.
- ✓Vergleich von Kauf, Miete und Leasing für Ihren Bestand
- ✓Berücksichtigung von Rückgabebedingungen und Datenträgerhandhabung
- ✓Planung des Austauschzyklus passend zur Finanzierungslaufzeit
Betrieb, Ersatzteile und laufende Pflege
Nach der Konsolidierung übernehmen wir auf Wunsch den Betrieb. Weil der Bestand dann bekannt und einheitlich ist, lassen sich Aktualisierungen zentral ausrollen und Störungen in den meisten Fällen aus der Ferne beheben.
Für jede Gerätelinie halten wir Austauschgeräte in vorbereiteter Konfiguration vor. Bei einem Defekt wird getauscht statt repariert, das Altgerät geht in die Instandsetzung und rückt anschließend in den Ersatzbestand nach.
- ✓Zentrale Verteilung von Aktualisierungen über einheitliche Abbilder
- ✓Fernwartung als Standardweg der Störungsbearbeitung
- ✓Vorbereitete Austauschgeräte je Linie
- ✓Tausch statt Reparatur am Arbeitsplatz
Häufige Fragen
Nein, meist raten wir davon ab. Ein Komplettaustausch belastet das Budget in einem Jahr und führt fünf Jahre später zum selben Problem, weil dann wieder alles gleichzeitig altert. Sinnvoller ist rollierender Ersatz: jährlich ein fester Anteil, beginnend bei den kritischsten Geräten.
Die Frage ist nicht, ob er läuft, sondern was passiert, wenn er es nicht mehr tut. Entscheidend sind drei Punkte: Erhält das Betriebssystem noch Sicherheitsaktualisierungen, sind Ersatzteile beschaffbar, und wie lange dauert ein Wiederaufbau im Ernstfall. Fällt eine dieser Antworten ungünstig aus, ist der laufende Betrieb kein Argument mehr, sondern nur noch eine Frist.
Ja. Wenn Sie eigene Einkaufskonditionen nutzen möchten, beschränken wir uns auf Auswahl, Konfiguration, Einrichtung und Betrieb. Wichtig ist, dass die Beschaffung der abgestimmten Spezifikation folgt – Abweichungen bei Datenträger oder Arbeitsspeicher erzeugen sonst genau die Vielfalt, die abgebaut werden soll.
Für einen einzelnen Server mit Dateiablage, Benutzerverwaltung und einer Fachanwendung liegt der Aufwand meist bei drei bis sechs Wochen, überwiegend Vorbereitung und Testbetrieb. Die Umschaltung legen wir in ein Wochenende.
Wir rechnen nach Anzahl der Arbeitsplätze und Serversysteme ab, nicht nach Störungsaufkommen. Das ist für beide Seiten das ehrlichere Modell: Wir haben kein Interesse an häufigen Defekten, und Sie zögern keinen Anruf hinaus. Den Betrag nennen wir nach der Bestandsaufnahme.
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