Zum Inhalt springen
DESATIV
IT-Sicherheit München

Schutz für Firmen, die sich ein Haus mit anderen teilen

Im Stadtgebiet steht Unternehmenstechnik selten hinter einer eigenen Tür. Sie hängt in Kellern mit fremdem Zutritt und an Leitungen, die mehrere Mietparteien gemeinsam nutzen.

Unser Sitz liegt in Neuhausen-Nymphenburg, mitten in einem Stadtgebiet, das für den Schutz von Unternehmens-IT eigene Bedingungen setzt. Betriebe belegen einzelne Etagen in Wohn- und Geschäftshäusern, teilen Treppenhaus, Keller und Hausanschluss mit anderen Parteien und wechseln die Fläche nach wenigen Jahren wieder. Dazu kommt eine Belegschaft, die sich über Stadt und Umland verteilt. Was daraus für Ihr Sicherheitsniveau folgt, beschreiben wir hier; was in einzelnen Vierteln zusätzlich gilt, steht auf den Stadtteilseiten.

Arbeitsplatz mit mehreren Monitoren zur Überwachung von Systemen

Zutritt klären, bevor Technik steht

Wer einen Schlüssel zum Technikstandort hat, gehört genauso dokumentiert wie ein Administratorkonto.

Umzug als Prüfpunkt

Ein Flächenwechsel legt Altgeräte, verwaiste Zugänge und provisorische Verkabelung offen – wenn jemand danach sucht.

Verteilte Teams absichern

Anmeldungen von unterwegs, aus dem Umland und aus dem Homeoffice behandeln wir gleich streng.

Rückfallebene für die Anmeldung

Fällt die Leitung aus, darf nicht gleichzeitig der zweite Faktor unerreichbar werden.

rund 6 km
größte Entfernung von unserem Sitz zu den hier beschriebenen Stadtteilen
vor dem Umzug
Zeitpunkt, zu dem wir Datenträger, Konten und Zutritt durchgehen
jährlich
Abgleich der Personen mit Zutritt zu Technikstandorten

Häuser mit vielen Parteien: die Verantwortungsgrenze bestimmen

Im Stadtgebiet endet Ihr Einflussbereich meist an der Tür Ihrer Etage. Der Hausanschluss liegt im Keller, die Steigleitung führt durch fremde Stockwerke, und Hausverwaltung, Reinigung sowie Handwerksbetriebe bewegen sich regelmäßig in Räumen, in denen aktive Technik hängt.

Wir zeichnen deshalb zu Beginn auf, welche Komponenten unter Ihrer Kontrolle stehen, wer zu ihnen gelangt und wo die Zuständigkeit an das Haus übergeht. Daraus ergibt sich, wo eine bauliche Sicherung genügt und wo wir technisch nachziehen – etwa indem Datenverkehr verschlüsselt ist, bevor er einen fremd zugänglichen Bereich durchquert. In Sendlingsendling) betrifft das eher Hallen und Rampen, in Schwabingschwabing) eher Altbaukeller.

  • Aufstellung aller Technikstandorte innerhalb und außerhalb Ihrer Fläche
  • Namentliche Liste der Zutrittsberechtigten, jährlich abgeglichen
  • Verschlüsselte Übertragung auf Wegen durch fremd zugängliche Bereiche

Der Bürowechsel als unterschätztes Sicherheitsereignis

Flächen sind knapp, Mietverträge laufen kurz, und viele Betriebe ziehen innerhalb der Stadt häufiger um als geplant. Jeder Umzug bringt dieselben Risiken mit: Geräte stehen ungesichert im Treppenhaus, in den alten Räumen bleiben Datenträger zurück, und am neuen Ort entsteht unter Zeitdruck eine Verkabelung, die niemand mehr korrigiert.

Wir behandeln den Wechsel deshalb als eigenes Vorhaben mit Checkliste: Datenträger vor dem Auszug erfassen und nachweislich löschen, Zugänge ausgeschiedener Mitarbeitender entfernen, Sicherung prüfen. In Vierteln mit hoher Fluktuation wie der Maxvorstadtmaxvorstadt) fällt dabei regelmäßig ein ganzer Bestand verwaister Konten auf.

  • Erfassung und nachweisliche Löschung ausgemusterter Datenträger
  • Durchsicht aller Konten und Zugänge vor dem Wechsel
  • Aufbau der Netzstruktur nach Plan statt als Übergangslösung

Eine Belegschaft, die über Stadt und Umland verteilt ist

Viele Mitarbeitende pendeln aus dem Umland ein, arbeiten an einzelnen Tagen von zu Hause und öffnen unterwegs Nachrichten auf dem Diensthandy. Das Firmennetz ist damit nur noch einer von vielen Arbeitsorten. Ein Konzept, das im Büro streng und außerhalb großzügig ist, verfehlt unter diesen Bedingungen seinen Zweck.

Wir behandeln deshalb jede Anmeldung gleich: zweiter Faktor überall, verschlüsselte Datenträger auf allen mobilen Geräten und Regeln, die den Zustand des Geräts bewerten statt seinen Aufenthaltsort. Für Arbeit im Zug oder Café kommen kurze Sperrzeiten, Sichtschutz und eine vorbereitete Fernsperrung hinzu.

  • Gleiche Anmeldeanforderungen im Büro, im Homeoffice und unterwegs
  • Verschlüsselung aller mobilen Endgeräte als Zugriffsvoraussetzung
  • Vorbereitete Fernsperrung bei Verlust eines Geräts

Wenn die Leitung ausfällt, darf die Anmeldung nicht mitfallen

Die Anbindungsqualität schwankt im Stadtgebiet erheblich. Baustellen, Kabelschäden und Störungen am Hausanschluss treffen Betriebe unvermittelt, und bei mehreren Mietparteien an einem Anschluss ist selten klar, wer die Störung meldet.

Sicherheitstechnisch ist das brisanter, als es wirkt: Liegen Anmeldung, zweiter Faktor und Kennwortspeicher in einer Onlineumgebung, steht bei einem Ausfall auch der Zugang zu den eigenen Systemen. Wir planen deshalb eine Rückfallebene über Mobilfunk ein und hinterlegen Notfallzugänge so, dass sie ohne Internetverbindung erreichbar bleiben.

  • Mobilfunkgestützte Rückfallebene für kritische Zugriffe
  • Zweiter Faktor auf einem vom Firmennetz unabhängigen Weg
  • Klare Zuständigkeit für Störungsmeldungen am gemeinsamen Anschluss

DSGVO und NIS2 für Münchner Betriebe eingeordnet

Die Datenschutz-Grundverordnung verlangt Maßnahmen, die zum Risiko passen. Die NIS2-Richtlinie und ihre nationale Umsetzung erweitern für bestimmte Branchen und Größenklassen die Pflichten zu Risikomanagement, Meldewegen und Nachweisen, teils mittelbar über Lieferketten. Ob Ihr Unternehmen betroffen ist, gehört rechtlich geprüft.

Unser Beitrag ist die technisch-organisatorische Seite: Maßnahmen umsetzen, nachvollziehbar protokollieren, Übertragung und Speicherung verschlüsseln und den Zustand so dokumentieren, dass er einer Nachfrage standhält. Eine Rechtsberatung ersetzen wir damit ausdrücklich nicht; die Bewertung Ihrer Pflichten bleibt bei Ihrem Datenschutzbeauftragten oder Ihrer Rechtsberatung.

  • Umsetzung und Dokumentation technischer Schutzmaßnahmen
  • Aufbereitung technischer Angaben für Prüfungen und Fragebögen
  • Abstimmung mit Ihrem Datenschutzbeauftragten statt eigener Rechtsauskunft
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.

Häufige Fragen

Ja, in Stufen: baulich durch ein abschließbares Gehäuse, organisatorisch durch eine dokumentierte Liste der Zutrittsberechtigten, technisch dadurch, dass Datenverkehr diesen Bereich nur verschlüsselt durchquert. Volle Kontrolle über den Raum ist dafür nicht nötig.

Möglichst vor Unterschrift des neuen Mietvertrags. Dann lässt sich prüfen, welche Anschlüsse vorhanden sind, welche Leitungswege die Fläche zulässt und wie lange eine Bereitstellung dauert. Kurzfristige Umzüge begleiten wir auch, nur mit weniger Spielraum.

Sinnvoller ist ein Niveau, das überall gilt: zweiter Faktor, verschlüsselte Geräte, kurze Sperrzeiten und Regeln, die den Gerätezustand bewerten. Ein Zugang, der im Büro großzügiger ist, wird sonst zur Umgehungsmöglichkeit.

Das sollte vorab festgelegt sein, sonst wartet jede Partei auf die andere. Wir klären mit der Hausverwaltung, wer Vertragspartner des Anbieters ist, und hinterlegen bei Ihnen Vertragsnummern und Ansprechpartner.

Wir beantworten die technischen Abschnitte auf Grundlage dessen, was bei Ihnen eingerichtet ist, und benennen offen, wo eine ehrliche Antwort noch nicht ausreicht. Anschließend priorisieren wir das Nachziehbare.

Lass uns über dein Projekt sprechen

Kostenloses Erstgespräch & IT-Bestandsaufnahme – unverbindlich und ohne versteckte Kosten.