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DESATIV
IT-Sicherheit Sendling

Der Netzwerkport an der Rampe zählt auch

Im Großmarktumfeld steht Technik dort, wo gearbeitet wird: an der Rampe, im Kühlbereich, neben der Waage. Wer hier Sicherheit plant, muss beim physischen Zugang zu Geräten und Anschlüssen anfangen.

Sendling liegt rund 4 km südlich unseres Sitzes. Prägend sind das Großmarktumfeld, Lebensmittelhandel, Handwerksbetriebe und Logistik im kleineren Maßstab. Die Arbeitsbedingungen unterscheiden sich deutlich von einem Büro: Staub, Kälte, Feuchtigkeit, hoher Publikumsverkehr und Hallenbereiche, die von vielen Personen betreten werden, darunter Lieferanten, Fahrer und Aushilfen. Für die IT-Sicherheit verschiebt das den Schwerpunkt. Nicht das Postfach ist hier der auffälligste Angriffspunkt, sondern die frei zugängliche Technik: ein Switch an der Wand, ein offener Anschluss neben dem Tor, ein unbeaufsichtigtes Terminal im Wareneingang.

Arbeitsplatz mit mehreren Monitoren zur Überwachung von Systemen

Anschlüsse kontrollieren

Netzwerkdosen in Hallen und Publikumsbereichen geben wir nur nach Gerätefreigabe frei. Ein eingestecktes Kabel allein führt dann nicht ins Firmennetz.

Technik geschützt unterbringen

Switches und Access Points kommen in abschließbare, staubgeschützte Gehäuse an Positionen, die im Betrieb nicht versehentlich erreichbar sind.

Terminals ohne offene Sitzung

Erfassungsplätze im Wareneingang melden sich nach kurzer Zeit selbst ab, damit keine angemeldete Sitzung unbeaufsichtigt stehen bleibt.

Handgeräte als Teil der Flotte

Scanner und mobile Erfassungsgeräte werden zentral verwaltet, aktualisiert und bei Verlust gesperrt, statt als Sonderfall behandelt zu werden.

rund 4 km
Entfernung von unserem Sitz nach Sendling
IP-geschützt
Gehäuse für aktive Technik in Hallenbereichen
je Anschluss
Gerätefreigabe statt pauschal offener Netzwerkdosen

Physischer Zugang ist ein Sicherheitsthema

In einer Halle lässt sich der Personenkreis nicht so eng führen wie in einem Bürogeschoss. Fahrer betreten den Wareneingang, Handwerker arbeiten an Anlagen, Aushilfen wechseln saisonal. Technik, die in diesem Bereich frei zugänglich montiert ist, muss deshalb annehmen, dass jemand daran hantiert, ohne dazu befugt zu sein.

Wir gehen den Betrieb dafür ab und erfassen jede Stelle, an der Netzwerktechnik erreichbar ist: Wandverteiler, Aufputzdosen, Anschlüsse an Waagen und Kassen, Access Points in Griffhöhe. Anschließend entscheiden wir je Stelle, ob sie geschlossen, verlegt oder abgesichert wird.

  • Begehung aller Bereiche mit erreichbarer Netzwerktechnik
  • Abschließbare, staubdichte Gehäuse für aktive Komponenten
  • Deaktivierung nicht benötigter Anschlussdosen
  • Montage von Access Points außerhalb der Griffhöhe

Nur bekannte Geräte kommen ins Netz

Wenn sich ein physischer Zugang nicht vollständig ausschließen lässt, muss der Anschluss selbst prüfen, wer sich dort meldet. Genau dafür richten wir eine Anmeldung auf Netzwerkebene ein: Ein Gerät erhält erst dann Zugang, wenn es als bekannt und zulässig eingestuft wurde.

Unbekannte Geräte landen automatisch in einem abgetrennten Bereich ohne Zugriff auf Firmensysteme. Für Fremdfirmen, die tatsächlich eine Verbindung benötigen, richten wir einen eigenen, begrenzten Zugang ein. Das ersetzt die verbreitete Praxis, für einen Techniker kurz ein Kabel im Serverbereich zu stecken und das Abstecken hinterher zu vergessen.

  • Gerätebezogene Freigabe an Netzwerkanschlüssen
  • Abgetrennter Bereich für nicht zugelassene Geräte
  • Eigener, begrenzter Zugang für Fremdfirmen
  • Übersicht aller im Netz angemeldeten Geräte

Erfassungsplätze, Waagen und Kassentechnik im Betrieb

Terminals im Wareneingang oder an der Waage laufen häufig durchgehend mit einer angemeldeten Sitzung, weil ständiges Anmelden den Ablauf stören würde. Das ist nachvollziehbar, schafft aber einen Arbeitsplatz, an dem jede anwesende Person handeln kann, ohne erkennbar zu sein.

Wir lösen das über Anmeldung per Karte oder Kennung mit kurzen Wechselzeiten, sodass ein Wechsel Sekunden dauert. Ergänzend beschränken wir diese Geräte auf die Anwendung, die sie brauchen: kein Browser, kein Mailprogramm, kein Zugriff auf allgemeine Ablagen. Waagen, Etikettendrucker und ähnliche Geräte mit veralteter Firmware bekommen ein eigenes Segment.

  • Schnelle Benutzeranmeldung per Karte oder Kennung
  • Automatische Abmeldung nach kurzer Untätigkeit
  • Beschränkung der Terminals auf die benötigte Anwendung
  • Eigenes Netzsegment für Waagen und Anlagensteuerung

Mobile Erfassung unter rauen Bedingungen

Handscanner und robuste Tablets wandern zwischen Rampe, Kühlbereich und Büro. Sie gehen verloren, werden fallen gelassen und bleiben gelegentlich in einem Fahrzeug liegen. Jedes dieser Geräte hat Zugriff auf Bestands- und Auftragsdaten, meist mit hinterlegten Zugangsdaten.

Wir binden diese Geräte in eine zentrale Verwaltung ein. Damit lassen sich Aktualisierungen verteilen, Einstellungen erzwingen und ein verlorenes Gerät aus der Ferne sperren oder löschen. Der Zugriff erfolgt über ein WLAN, das ausschließlich für diese Geräteklasse vorgesehen ist und nicht mit dem Bürobetrieb oder einem Gastzugang zusammenfällt.

  • Zentrale Verwaltung aller Handgeräte und Tablets
  • Fernsperrung und Löschung bei Verlust
  • Eigenes WLAN ausschließlich für Erfassungsgeräte
  • Ausleuchtungsplanung für Hallen- und Kühlbereiche

Anforderungen aus Datenschutz und NIS2

Auch in einem Hallenbetrieb werden personenbezogene Daten verarbeitet: Beschäftigtendaten, Zeiterfassung, Kunden- und Lieferantenkontakte, teils Videoaufzeichnungen. Für diese gelten die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung an angemessene technische und organisatorische Maßnahmen.

Die NIS2-Umsetzung kann Betriebe im Lebensmittel- und Logistikbereich betreffen, unmittelbar oder über Anforderungen von Abnehmern. Wir setzen die technische Seite um und belegen sie nachvollziehbar. Die Prüfung, welche Pflichten für Sie gelten, gehört zu Ihrem Datenschutzbeauftragten oder Ihrer Rechtsberatung; unsere Arbeit ist die technisch-organisatorische Umsetzung und ersetzt keine Rechtsberatung.

  • Zugriffstrennung für Beschäftigten- und Zeiterfassungsdaten
  • Dokumentierte Segmentierung als belegbare Maßnahme
  • Protokollierung administrativer Eingriffe
  • Unterstützung bei Anforderungen von Abnehmern
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.

Häufige Fragen

Ohne Vorkehrungen ja. Wir verhindern das auf zwei Wegen: Nicht benötigte Dosen werden auf dem Switch abgeschaltet, und an den verbleibenden Anschlüssen erhält nur ein bekanntes Gerät Zugang.

Ja, eine Anmeldung per Karte oder kurzer Kennung. Der Wechsel dauert dann wenige Sekunden und die Buchung bleibt einer Person zuordenbar.

Standardbürotechnik oft nicht. Wir wählen Gehäuse mit passender Schutzart, achten auf zulässige Betriebstemperaturen und setzen bei Handgeräten auf robuste Ausführungen. Das ist zugleich ein Sicherheitsthema, denn Geräte, die wegen Ausfällen improvisiert ersetzt werden, laufen anschließend meist ohne die vorgesehenen Einstellungen.

Melden Sie es uns, dann sperren wir das Gerät aus der Ferne und entziehen die hinterlegten Zugangsdaten. Falls Daten lokal gespeichert waren, lässt sich das Gerät zusätzlich löschen.

Das legen wir gemeinsam fest, üblich sind ein bis zwei Begehungen im Jahr zuzüglich anlassbezogener Termine nach Umbauten. Sendling liegt rund 4 km von unserem Standort entfernt, sodass kurzfristige Einsätze meist am selben Arbeitstag möglich sind, abhängig von der Verkehrslage.

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