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DESATIV
WLAN & Gäste-Hotspot München

Funknetze für eine Stadt aus Altbau und Nachverdichtung

In München entscheidet selten das Gerät über die Qualität des Funknetzes, sondern die Wand davor und das Nachbarnetz daneben. Wir planen Ihr WLAN von der Bausubstanz her.

Unser Sitz liegt in Neuhausen-Nymphenburg, und die meisten Büros, die wir in München mit Funknetzen ausstatten, teilen dieselbe Ausgangslage: Sie sitzen in Gebäuden, die lange vor dem ersten Access Point entstanden sind. Massives Mauerwerk, Stuckdecken mit Drahtputz als Trägermaterial, verwinkelte Zimmerfluchten statt offener Etagen und ein Ausbau ohne Leerrohre für nachträgliche Technik. Dazu kommt eine Funknachbarschaft, die in kaum einer anderen deutschen Großstadt so dicht ist: In einem Mehrparteienhaus in der Innenstadt finden wir bei der Vermessung regelmäßig mehrere Dutzend fremde Netzkennungen, die sich um dieselben Frequenzen bewerben. Wer hier ohne Plan Geräte aufhängt, verstärkt das Problem, statt es zu lösen.

Glasfaser-Patchpanel mit blauen und gelben Steckverbindern

Bausubstanz als Ausgangspunkt

Vor jeder Geräteempfehlung bewerten wir Wandaufbau, Deckenmaterial und Grundriss. Drahtputz und Brandschutztüren verändern die Planung stärker als jedes Datenblatt.

Kanäle in dichter Nachbarschaft

In Häusern mit vielen Mietparteien vergeben wir Kanäle bewusst und drosseln die Sendeleistung, statt gegen die Umgebung anzufunken.

Wege ohne Leerrohre

Wir finden Leitungswege, die den Ausbau respektieren – über Kabelkanäle, vorhandene Schächte oder Positionen, die mit kurzen Strecken auskommen.

Gästezugang mit Ablauf

Besucher erhalten einen eigenen Zugang mit befristeten Codes statt eines Kennworts, das seit Jahren an der Pinnwand hängt.

80638
unser Sitz in Neuhausen-Nymphenburg im Münchner Westen
3 Segmente
Grundaufteilung in jedem Münchner Projekt
5 GHz
Band, in dem der Betrieb überwiegend stattfindet

Warum Münchner Altbauten das Funkbild bestimmen

Ein Ziegelmassivbau mit 40 Zentimeter starken Innenwänden dämpft ein Funksignal um ein Vielfaches dessen, was eine Trockenbauwand verursacht. Noch deutlicher wirkt sich Stuck aus, der auf Drahtputz aufgebracht wurde: Das Metallgitter darunter wirkt wie ein Schirm und lässt kaum etwas hindurch.

Praktisch heißt das, dass eine Etage nicht mit einem zentral platzierten Gerät zu versorgen ist. Wir planen in Münchner Altbauwohnungen und -büros eher mehrere kleine Funkzellen mit reduzierter Leistung, die jeweils wenige Räume abdecken, als einen starken Sender, dessen Signal nach zwei Wänden nur noch auf dem Balken zu sehen und nicht mehr zu benutzen ist.

  • Bewertung von Mauerwerksstärke, Decken und Zwischentüren
  • Kleinere Funkzellen statt eines zentralen Senders
  • Berücksichtigung von Drahtputz und metallischen Einbauten

Montage ohne vorbereitete Technikwege

In Bestandsgebäuden fehlt fast immer die Vorbereitung für Deckengeräte. Es gibt keine Leerrohre zu den Punkten, an denen ein Access Point sinnvoll hinge, und in vielen Häusern begrenzt der Denkmalschutz oder der Mietvertrag, was gestemmt werden darf.

Wir planen deshalb von den möglichen Wegen her: Aufputzkanäle entlang vorhandener Kanten, bestehende Steigeschächte, Wandpositionen statt Deckenmontage. Jede Variante hat Nachteile, die wir vorher benennen.

  • Leitungsführung entlang bestehender Kanten und Schächte
  • Wandmontage, wo Deckenpositionen nicht erreichbar sind
  • Offene Benennung der Nachteile von Zwischenlösungen

Fremdnetze aus der Nachbarschaft einplanen

In einem gemischt genutzten Haus funken Wohnungen, Praxen und Büros gleichzeitig. Die Router der Nachbarn arbeiten meist mit Werkseinstellungen, also mit automatischer Kanalwahl und voller Leistung. Dagegen anzukommen ist nicht möglich, und es ist auch nicht nötig.

Wir erfassen bei der Begehung, welche Kanäle in Ihren Räumen belegt sind und wie stark Fremdsignale ankommen. Daraus entsteht eine Belegung im ruhigsten verfügbaren Bereich mit Schwerpunkt im 5-GHz-Band.

  • Erfassung belegter Kanäle und einstrahlender Fremdnetze
  • Schwerpunkt im 5-GHz-Band mit geplanter Belegung
  • 2,4 GHz nur für Geräte ohne Alternative

Belegschaft, Besucher und Technikgeräte auseinanderhalten

Gerade in kleinen Stadtbüros läuft historisch alles über eine Netzkennung: Arbeitsplätze, Drucker, das Notebook des Besuchers und der Fernseher im Besprechungsraum. Diese Vermischung ist der Ausgangspunkt für die meisten Probleme, die uns später als Störung gemeldet werden.

Wir legen mindestens drei Segmente an. Die Belegschaft meldet sich über die vorhandenen Unternehmenskonten an, Besucher landen in einem Bereich, aus dem nur der Weg ins Internet offensteht, und vernetzte Geräte bekommen eine eigene Zone mit eng gefassten Regeln. Wer das Haus verlässt, verliert den Zugang mit dem Konto.

  • Anmeldung der Belegschaft über bestehende Unternehmenskonten
  • Besuchersegment ohne jeden Weg nach innen
  • Eigene Zone für Drucker, Displays und Gebäudetechnik

Übergabe, Nachjustierung und laufender Betrieb

Nach der Montage gehen wir die Flächen ein zweites Mal ab. Fast immer verschiebt sich noch etwas: eine Leistung nach unten, ein Kanal getauscht, weil im Nachbargebäude jemand nachgerüstet hat, ein Gerät um wenige Meter versetzt.

Danach übernehmen wir die Betreuung aus der Ferne. Sie erhalten eine Dokumentation mit Positionen, Kanalbelegung, Kennungen und Segmentzuordnung.

  • Kontrollbegehung mit Feinjustierung nach der Inbetriebnahme
  • Fernüberwachung von Auslastung und Verbindungsqualität
  • Unterlagen, die auch Dritte ohne unsere Hilfe nachvollziehen können
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.

Häufige Fragen

In den seltensten Fällen. Massive Innenwände und Stuck auf Drahtputz dämpfen so stark, dass hinter zwei Wänden kaum noch nutzbare Leistung ankommt. Wir planen dort lieber mehrere kleine Zellen mit reduzierter Sendeleistung als ein starkes Gerät in der Mitte.

Ja, aber nicht durch mehr Leistung. Wir messen praxisnah, welche Kanäle bei Ihnen tatsächlich belastet sind, legen den Betrieb in den ruhigsten Bereich und verlagern den Schwerpunkt ins 5-GHz-Band, wo deutlich mehr Platz zur Verfügung steht.

Meistens ja. Wir arbeiten mit Aufputzkanälen entlang vorhandener Kanten, nutzen bestehende Schächte und wählen Positionen, die mit kurzen Kabelwegen auskommen. Wo nur eine Zwischenlösung möglich ist, sagen wir Ihnen offen, welche Einschränkung Sie sich damit einhandeln.

Der Planungsanteil ist der kleinere Posten, entscheidet aber über das Ergebnis. Wir trennen in der Aufstellung Geräte, Montage, Einrichtung und laufende Betreuung, damit Sie sehen, wofür Sie zahlen und was einmalig beziehungsweise dauerhaft anfällt.

Das ist häufig der sinnvollste Einstieg. Wir gehen die Flächen ab, erfassen Geräte, Kanäle und Segmente und sagen Ihnen, was sich mit vorhandener Hardware verbessern lässt und wo eine Neuanschaffung tatsächlich nötig ist.

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