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DESATIV
WLAN & Gäste-Hotspot Maxvorstadt

Viele Geräte, wenig Fläche, alte Wände

Wenn dreißig Menschen in einer Altbauetage gleichzeitig arbeiten, entscheidet nicht die Reichweite über das Ergebnis, sondern wie sauber sich die Last auf mehrere Zellen verteilt.

Die Maxvorstadt liegt rund 3 km von unserem Standort entfernt und ist damit eines der am schnellsten erreichbaren Viertel für uns. Prägend sind Planungs- und Architekturbüros, Verlage, Kanzleien und das Hochschulumfeld. Die Arbeitsplatzdichte ist hoch: Wo anderswo zwölf Personen sitzen würden, arbeiten hier in vergleichbaren Räumen zwanzig oder mehr, jeweils mit Notebook, Telefon und häufig einem zweiten Gerät. Gleichzeitig sind die Dateien groß – Pläne, Layouts, Bildmaterial – und werden nicht selten von mehreren Personen gleichzeitig bewegt. Ein Funknetz, das nach Fläche ausgelegt wurde, kommt unter diesen Bedingungen zuverlässig an seine Grenze.

Glasfaser-Patchpanel mit blauen und gelben Steckverbindern

Auslegung nach Gerätezahl

Maßgeblich ist, wie viele Geräte gleichzeitig senden, nicht wie viele Quadratmeter zu versorgen sind. Danach richtet sich die Zellgröße.

Große Dateien einplanen

Pläne und Layouts erzeugen kurze, heftige Lastspitzen. Wir dimensionieren so, dass diese Spitzen den Rest des Hauses nicht ausbremsen.

Hilfskräfte sauber anbinden

Studentische Kräfte wechseln semesterweise. Ihr Netzzugang hängt am Benutzerkonto und endet mit ihm.

Feste Arbeitsplätze verkabelt

Wo dauerhaft große Datenmengen fließen, ist ein Kabel die bessere Wahl. Wir sagen offen, wo Funk nicht das Mittel der Wahl ist.

rund 3 km
kurzer Weg von unserem Sitz in die Maxvorstadt
Gerätezahl
maßgebliche Größe der Auslegung statt Quadratmeter
geteilt
Funk als gemeinsam genutztes Medium je Zelle

Dichte statt Fläche als Auslegungsgröße

Ein Access Point teilt seine Funkzeit unter allen Geräten auf, die er bedient. Sitzen zu viele in derselben Zelle, sinkt die verfügbare Zeit je Gerät, obwohl die Signalanzeige voll aussieht. Genau dieses Bild – starkes Signal, langsame Verbindung – ist die typische Beschwerde in dicht besetzten Büros.

Wir lösen das über kleinere Zellen: mehr Geräte mit deutlich reduzierter Sendeleistung, sodass sich die Nutzerschaft auf mehrere Zellen verteilt. Das klingt widersinnig, weil weniger Leistung eingestellt wird, verbessert die tatsächlich nutzbare Geschwindigkeit aber messbar.

  • Zellgröße nach gleichzeitig aktiven Geräten bemessen
  • Bewusst reduzierte Sendeleistung zur Lastverteilung
  • Getrennte Betrachtung von Signalstärke und nutzbarer Rate

Lastspitzen aus Plan- und Layoutarbeit

In Planungs- und Verlagsbüros bewegen sich Daten nicht gleichmäßig, sondern stoßweise: Ein Plansatz wird geöffnet, eine Layoutdatei gesichert, ein Bildarchiv synchronisiert. Solche Vorgänge belegen für kurze Zeit sehr viel Funkzeit.

Wir berücksichtigen das bei der Aufteilung, indem wir Arbeitsplätze mit hohem Datenaufkommen nicht in derselben Zelle bündeln, und empfehlen für Plätze, an denen dauerhaft große Dateien fließen, eine feste Verkabelung. Funk ist ein geteiltes Medium; ein Kabel ist es nicht, und dieser Unterschied bleibt bestehen, egal wie aktuell die Geräte sind.

  • Verteilung datenintensiver Arbeitsplätze über mehrere Zellen
  • Kabelanbindung für dauerhaft hohe Datenmengen
  • Ehrliche Abgrenzung dessen, was Funk leisten kann

Wechselnde Hilfskräfte und Besuch im Haus

Im Hochschulumfeld wechseln Aushilfen und Praktikanten in kurzen Abständen. Wird der Netzzugang über ein gemeinsames Kennwort geregelt, ist es nach zwei Semestern unkontrolliert verbreitet.

Wir binden den Zugang deshalb an das persönliche Benutzerkonto: Wird es deaktiviert, endet auch der Netzzugang, ohne dass jemand daran denken muss. Für externen Besuch – Bauherren, Autoren, Prüfer – gibt es ein eigenes Segment mit befristeten Codes, das ausschließlich ins Internet führt.

  • Netzzugang an das persönliche Benutzerkonto gekoppelt
  • Kein gemeinsames Kennwort für wechselnde Kräfte
  • Besuchersegment mit befristeten Codes ohne Innenzugriff

Altbauräume mit hoher Belegung versorgen

Die Bausubstanz der Maxvorstadt bringt dieselben Themen mit wie in den Nachbarvierteln: massives Mauerwerk, Stuckdecken mit Drahtputz, hohe Räume, keine vorbereiteten Wege für Deckengeräte. Zusammen mit der hohen Belegung ergibt sich eine besondere Kombination.

Hier hilft die Bauweise ausnahmsweise: Weil die Wände stark dämpfen, lassen sich benachbarte Räume oft mit demselben Kanal versorgen, ohne dass sie sich stören. Wir nutzen das gezielt aus und gewinnen so Kanäle zurück, die anderswo knapp wären.

  • Dämpfung der Wände als Vorteil bei der Kanalvergabe
  • Montagewege ohne Eingriff in die Bausubstanz
  • Hohe Räume in der Positionierung berücksichtigt

Betrieb, Überwachung und Nachsteuerung

Bei dieser Nutzerdichte ist die Erstinstallation nur der Anfang. Verändert sich die Belegung, verschiebt sich auch die Last, und eine Zelle, die im Frühjahr passte, ist im Herbst zu klein.

Wir behalten deshalb Clientzahl je Gerät, Funkzeitauslastung und Fehlerraten im Blick und melden uns, bevor sich Beschwerden häufen. Kommen Arbeitsplätze dazu oder wird umgebaut, prüfen wir die Versorgung erneut und passen Kanäle und Leistungen an.

  • Überwachung von Clientzahl und Funkzeitauslastung
  • Nachsteuerung bei veränderter Belegung
  • Erneute Prüfung nach Umbau oder Arbeitsplatzzuwachs
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.

Häufige Fragen

Meist an zu vielen Geräten in derselben Zelle. Ein Access Point verteilt seine Funkzeit auf alle angemeldeten Geräte; bei hoher Dichte bleibt für jedes einzelne wenig übrig, obwohl das Signal stark ist. Die Lösung sind mehr, dafür kleinere Zellen mit reduzierter Leistung.

Weil eine große Zelle viele Geräte an sich bindet und damit die Funkzeit weiter aufteilt. Kleinere Zellen sorgen dafür, dass sich die Geräte auf mehrere Access Points verteilen. Das erhöht die nutzbare Geschwindigkeit, auch wenn die Anzeige weniger Balken zeigt.

Für den normalen Arbeitsalltag ja, für Plätze mit dauerhaft großen Datenmengen empfehlen wir eine Kabelanbindung. Funk ist ein geteiltes Medium: Ein einzelner Vorgang mit sehr großen Dateien belastet die gesamte Zelle, ein Kabel betrifft nur den einen Anschluss.

Über das persönliche Benutzerkonto statt über ein gemeinsames Kennwort. Endet die Tätigkeit, wird das Konto deaktiviert und der Netzzugang entfällt automatisch. So bleibt nachvollziehbar, wer im Netz war, und niemand muss an einen Kennwortwechsel denken.

In Altbauten seltener, als man erwartet, weil massive Wände stark dämpfen. Das lässt sich gezielt nutzen: Wir vergeben Kanäle so, dass sich getrennte Räume denselben Bereich teilen können, ohne einander zu beeinträchtigen. Das schafft Luft bei der Kanalvergabe.

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