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DESATIV
WLAN & Gäste-Hotspot Sendling

Funk zwischen Hochregal, Kälte und Rampe

In Hallen misslingt WLAN selten wegen zu schwacher Geräte. Es misslingt, weil Metall reflektiert, Ware dämpft und die Planung vom leeren Grundriss ausgegangen ist.

Sendling liegt rund 4 km südlich unseres Standorts und ist vom Großmarktumfeld geprägt: Lebensmittelhandel, Kleinlogistik, Handwerksbetriebe, dazu Büros in den angrenzenden Wohnquartieren. Die Anforderungen an ein Funknetz sind hier robuster als in einer Bürolage. Es geht um Hallenbereiche mit Hochregalen, um Kühlzonen, um Rampen mit Toren, die offen stehen, und um mobile Erfassung mit Handgeräten, die auch dann noch funktionieren muss, wenn eine Palettenreihe zwischen Gerät und Access Point steht. Wir planen solche Umgebungen von der Warenbewegung her – dort, wo tatsächlich gescannt und gebucht wird.

Glasfaser-Patchpanel mit blauen und gelben Steckverbindern

Hochregale als Planungsgröße

Gefüllte Regalreihen wirken wie Wände. Wir versorgen deshalb die Gassen einzeln, statt auf Durchdringung quer zur Regalrichtung zu hoffen.

Handgeräte ohne Abrisse

Scanner wechseln beim Durchfahren ständig die Zelle. Diesen Wechsel richten wir so ein, dass die Buchung nicht abbricht.

Geräte für raue Umgebung

In Kühlbereichen, an Rampen und im Außenlager setzen wir Ausführungen ein, die Temperatur, Feuchte und Staub vertragen.

Betrieb und Besuch getrennt

Erfassungsgeräte, Büroarbeitsplätze und Zugänge für Fahrer oder Lieferanten laufen in eigenen Segmenten.

rund 4 km
Entfernung von unserem Sitz nach Sendling
je Gasse
Planungsachse in Hallen mit Hochregalen
befüllt
Zustand des Lagers zum Zeitpunkt der Vermessung

Warum Hallenplanung am leeren Grundriss scheitert

Eine Halle ohne Ware ist ein hervorragender Funkraum: freie Sicht, wenige Hindernisse, große Reichweiten. Sobald Hochregale stehen und gefüllt sind, kehrt sich das Bild um. Metallträger reflektieren, Paletten mit Flüssigkeiten dämpfen stark, und zwischen zwei Regalzeilen entsteht ein Kanal, in dem das Signal längs läuft und quer nicht durchkommt.

Wir planen deshalb entlang der Gassen und nicht über die Fläche. Geräte kommen in die Gassenachse, mit einer Charakteristik, die nach unten in die Gasse strahlt. Die Vermessung führen wir im befüllten Zustand durch, weil ein Ergebnis aus der leeren Halle im Betrieb nichts wert ist.

  • Vermessung im befüllten Zustand statt in der leeren Halle
  • Versorgung entlang der Regalgassen als Planungsachse
  • Berücksichtigung von Ladungsträgern und Warenart

Mobile Erfassung im Fahrbetrieb

Ein Handscanner oder ein Staplerterminal bewegt sich durch die Halle und wechselt dabei laufend zwischen Zellen. Bricht die Verbindung während einer Buchung ab, entstehen Nacharbeit und Fehlbestände – die häufigste Beschwerde, die uns aus Lagerbetrieben erreicht.

Wir richten den Wechsel so ein, dass er früh und sauber erfolgt: abgestimmte Sendeleistungen zwischen benachbarten Zellen, eine Untergrenze für die Signalstärke und die Verfahren, mit denen ein Gerät die Nachbarschaft kennt und schnell umschalten kann. Ergänzend prüfen wir, welchen Funkstandard die vorhandenen Handgeräte tatsächlich beherrschen, weil ältere Modelle den Takt für alle vorgeben.

  • Früher, sauberer Zellwechsel für fahrende Geräte
  • Prüfung des Funkstandards vorhandener Handgeräte
  • Untergrenze der Signalstärke gegen das Festhalten

Kälte, Feuchte und Staub in der Gerätewahl

Im Lebensmittelumfeld liegen Bereiche mit dauerhaft niedriger Temperatur, an Rampen zieht Feuchtigkeit herein, und in Handwerksbetrieben liegt Staub in der Luft. Ein Access Point für Büroumgebungen hält das nicht dauerhaft aus.

Für solche Zonen wählen wir Ausführungen mit geeignetem Schutzgrad und erweitertem Temperaturbereich, teilweise mit externer Antenne, damit das Gerät selbst außerhalb der kritischen Zone hängen kann. Kondensation beim Wechsel zwischen Kühl- und Normalbereich beziehen wir in die Montageplanung ein.

  • Erweiterter Temperaturbereich für Kühlzonen
  • Geeigneter Schutzgrad an Rampen und in Staubbereichen
  • Externe Antennen, wenn das Gerät außerhalb hängen soll

Höfe, Rampen und Außenlager mitversorgen

Verladung findet draußen statt. Wenn die Erfassung an der Rampe oder auf dem Hof abbricht, wird auf Papier gearbeitet und später nachgetragen – mit den bekannten Folgen für die Bestandsführung.

Wir versorgen Hofflächen mit wettergeeigneten Geräten und richten sie so aus, dass die Abstrahlung auf das Betriebsgelände gerichtet bleibt und nicht unnötig weit auf Nachbargrundstücke reicht. Die Versorgung an Toren planen wir gesondert, weil ein geöffnetes Rolltor das Funkbild zwischen innen und außen deutlich verändert.

  • Wettergeeignete Geräte für Hof und Verladung
  • Ausrichtung auf das eigene Betriebsgelände
  • Gesonderte Betrachtung von Toren und Übergängen

Segmente für Erfassung, Verwaltung und Besuch

In Betrieben dieser Art laufen sehr unterschiedliche Geräte im selben Haus: Scanner und Waagen, Büroarbeitsplätze mit Buchhaltung, dazu Fahrer und Lieferanten, die kurz Zugang möchten. Eine gemeinsame Netzkennung für all das ist weder sicher noch stabil.

Wir trennen die Erfassungsgeräte in ein eigenes Segment mit fest definierten Verbindungen zum Warenwirtschaftssystem, führen die Verwaltung über personengebundene Anmeldung und richten für externe Besucher einen befristeten Zugang ein, der ausschließlich ins Internet führt.

  • Erfassungsgeräte mit fest definierten Verbindungen
  • Personengebundene Anmeldung an Büroarbeitsplätzen
  • Befristeter Zugang für Fahrer und Lieferanten
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.

Häufige Fragen

Meist wegen des Zellwechsels im Fahrbetrieb. Das Gerät hält an einer schwach gewordenen Verbindung fest, statt rechtzeitig umzuschalten. Mit abgestimmten Sendeleistungen, einer Untergrenze für die Signalstärke und den Verfahren zur schnellen Übergabe lässt sich das in der Regel abstellen.

Bei hohen Hallen mit Hochregalen ist das oft die schlechtere Wahl, weil das Signal die Gassen nur schwer erreicht. Sinnvoller sind Positionen in der Gassenachse auf mittlerer Höhe mit einer Abstrahlung nach unten. Die genaue Höhe legen wir nach der Vermessung fest.

Dauerhaft nicht. Für niedrige Temperaturen und feuchte Umgebungen wählen wir Ausführungen mit erweitertem Temperaturbereich und passendem Schutzgrad, teils mit externer Antenne, sodass das Gerät selbst außerhalb der kritischen Zone hängt und nur die Antenne hineinreicht.

Wenn dort gebucht oder verladen wird, ja. Sonst wird an der Rampe auf Papier ausgewichen und später nachgetragen, was Bestandsdifferenzen begünstigt. Wir setzen dafür wettergeeignete Geräte ein und richten sie auf das eigene Gelände aus.

Das kommt vor. Ein Gerät, das nur einen langsamen Standard beherrscht, belegt für dieselbe Datenmenge deutlich mehr Funkzeit als ein aktuelles. Wir erfassen solche Geräte und entscheiden mit Ihnen, ob sie ersetzt oder in einem eigenen Bereich betrieben werden.

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