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DESATIV
Dokumentenmanagement in München-Sendling

Der Lieferschein gehört an die Rampe, nicht in die Mappe

Für Lebensmittelhandel, Handwerk und kleinteilige Logistik im Sendlinger Großmarktumfeld: Wareneingangsbelege werden dort erfasst, wo die Ware ankommt, und sind sofort dem Vorgang zugeordnet.

Sendling liegt rund 4 km von unserem Sitz entfernt und ist vom Großmarktumfeld geprägt: Lebensmittelhandel, Handwerksbetriebe, Logistik im kleineren Maßstab. Die Unterlagen, um die es hier geht, entstehen nicht am Schreibtisch, sondern an der Rampe, im Kühlbereich und in der Halle – Lieferscheine, Wareneingangsbelege, Temperaturnachweise, Palettenscheine. Sie sind zerknittert, gestempelt, handschriftlich ergänzt und liegen am Ende in einer Mappe, aus der sie irgendwann in einen Ordner wandern.

Steuerfachangestellte prüft Unterlagen am Notebook

Erfassung im Hallenbereich

Wir planen Geräte und Standorte so, dass die Erfassung dort möglich ist, wo Staub und Kälte herrschen.

Zuordnung zur Bestellung

Der Lieferschein hängt am Wareneingang, nicht in einem Sammelordner nach Monaten.

Handschrift eingeplant

Für gestempelte und ergänzte Belege bleibt ein Prüfschritt vorgesehen, statt die Erkennung zu überschätzen.

Suche über den Inhalt

Chargenangaben und Bestellnummern werden im Text gefunden, auch auf gescannten Belegen.

rund 4 km
Entfernung von unserem Sitz nach Sendling
an der Rampe
Erfassungspunkt statt Ablage am Schreibtisch
1 Scanvorgang
Aufwand je Lieferschein bei Zuordnung über Barcode

Warum Wareneingangsbelege so oft verschwinden

Ein Lieferschein wird an der Rampe geprüft, unterschrieben und in eine Mappe gelegt. Der Weg von dort in den Ordner ist nirgends geregelt und hängt daran, dass jemand am Nachmittag Zeit findet. Bei hohem Anlieferungsaufkommen bleibt diese Zeit aus.

Sichtbar wird das erst bei der Rechnungsprüfung. Wenn die Eingangsrechnung eintrifft und der zugehörige Lieferschein nicht auffindbar ist, beginnt die Suche in mehreren Mappen – und im Zweifel wird ohne Abgleich gebucht.

  • Kein geregelter Weg von der Mappe in die Ablage
  • Belege fehlen genau dann, wenn die Rechnung geprüft wird
  • Abweichungen bei Menge oder Qualität nur handschriftlich vermerkt
  • Nachweise über Annahme und Zustand nicht wiederauffindbar

Robuste Erfassung unter Hallenbedingungen

Ein Bürogerät im Kühlbereich hält nicht lange. Wir planen die Erfassungspunkte deshalb entlang der tatsächlichen Wege: ein geeignetes Gerät im geschützten Bereich neben der Rampe, ergänzt um mobile Erfassung dort, wo kein fester Platz möglich ist.

Wichtig ist die Handhabung mit Handschuhen und in Bewegung. Ein Erfassungsschritt, der drei Eingaben verlangt, wird an der Rampe übersprungen. Deshalb reduzieren wir ihn auf das Scannen und, wo möglich, auf das Abscannen eines Barcodes vom Lieferschein oder vom Auftragsbeleg.

  • Erfassungspunkt im geschützten Bereich statt im Kühlraum
  • Mobile Erfassung, wo kein fester Platz möglich ist
  • Zuordnung über Barcode statt über Tastatureingaben
  • Bedienung, die mit Handschuhen funktioniert

Der Beleg hängt am Vorgang, nicht am Datum

Der eigentliche Gewinn entsteht durch die Zuordnung. Ein Wareneingangsbeleg gehört zur Bestellung und zur späteren Eingangsrechnung; liegt diese Verbindung im System, ist die Rechnungsprüfung eine Frage von Sekunden statt einer Suchaktion.

Über eine Anbindung an die Warenwirtschaft lassen sich Bestellnummern und Lieferantenstammdaten übernehmen, statt sie doppelt zu pflegen. Ob und wie weit das mit Ihrem System geht, prüfen wir vor der Auswahl.

  • Verknüpfung von Bestellung, Wareneingang und Eingangsrechnung
  • Übernahme von Lieferanten- und Bestellnummern aus der Warenwirtschaft
  • Abweichungen bei der Annahme als eigenes Merkmal erfasst
  • Schnittstellen werden vor der Systementscheidung geprüft

Nachweise finden, wenn danach gefragt wird

Im Lebensmittelumfeld kommen Rückfragen zu einzelnen Lieferungen vor – zu Herkunft, Charge oder Zustand bei der Annahme. Auf einem gescannten Beleg mit Texterkennung lassen sich solche Angaben über die Volltextsuche finden, auch wenn sie nicht als Merkmal erfasst wurden.

Wir sind an dieser Stelle zurückhaltend mit Versprechen: Die Erkennung liest gedruckte Angaben zuverlässig, handschriftliche nur eingeschränkt. Wo eine Angabe sicher auffindbar sein muss, gehört sie als gepflegtes Merkmal ins Konzept und nicht in die Volltextsuche.

  • Volltextsuche über gescannte Lieferscheine und Nachweise
  • Sicherheitsrelevante Angaben als gepflegtes Merkmal statt nur im Text
  • Verknüpfung zusammengehöriger Belege zu einer Lieferung
  • Ehrliche Abgrenzung der Grenzen automatischer Erkennung

Aufbewahrung und Vernichtung von Papierbelegen

Für Wareneingangs- und Handelsbelege bestehen gesetzliche Aufbewahrungspflichten, die sich nach Art des Belegs unterscheiden; branchenspezifische Nachweispflichten können hinzukommen. Für digitale Aufzeichnungen kommen Anforderungen an Unveränderbarkeit und Nachvollziehbarkeit hinzu.

Welche Frist für welchen Beleg gilt und ob das Papier nach der Digitalisierung vernichtet werden darf, legt verbindlich Ihr Steuerberater oder Ihre Rechtsberatung fest. Wir bilden diese Vorgabe im System ab, dokumentieren den Erfassungsablauf und richten Löschvorschläge ein, die eine zuständige Person bestätigt.

  • Fristen genau so, wie Ihre Steuer- oder Rechtsberatung sie vorgibt
  • Dokumentierter Erfassungsablauf für den Prüfungsfall
  • Keine Änderbarkeit der Belege, solange die Frist läuft
  • Keine automatische Löschung ohne Bestätigung
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
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IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.

Häufige Fragen

Gedruckte Angaben ja, handschriftliche nur eingeschränkt. Wir stellen das nicht anders dar. Deshalb setzen wir auf die Zuordnung über Barcodes, wo sie vorhanden sind, und sehen für den Rest einen kurzen Prüfschritt vor, in dem eine Person die erkannten Angaben bestätigt oder korrigiert.

Ein Bürogerät nicht. Wir setzen den festen Erfassungspunkt deshalb in einen geschützten Bereich neben der Rampe und arbeiten in kalten oder staubigen Zonen mit robusten Mobilgeräten. Welche Ausführung nötig ist, entscheiden wir nach einem Rundgang bei Ihnen, nicht nach Datenblatt.

Ja, das ist ein häufiger Anwendungsfall. Abliefernachweise und quittierte Lieferscheine lassen sich mobil aufnehmen und direkt der Tour oder dem Auftrag zuordnen. Voraussetzung ist eine brauchbare Mobilfunkverbindung; bei Ausfall wird zwischengespeichert und später übertragen.

Das ist kein Ausschlusskriterium. Auch ohne tiefe Schnittstelle lässt sich über Bestell- und Lieferantennummern eine brauchbare Verknüpfung herstellen. Weniger Automatik bedeutet etwas mehr Handarbeit bei der Zuordnung, aber der Nutzen bei der Rechnungsprüfung bleibt bestehen.

Der technische Teil ist schnell aufgesetzt. Der längere Teil ist die Gewöhnung: Bis das Scannen selbstverständlich zum Annahmevorgang gehört, vergehen erfahrungsgemäß einige Wochen. Wir begleiten diese Phase mit kurzen Vor-Ort-Terminen statt mit einer einmaligen Schulung.

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